Unser Team - unsere Mission
Was wollen wir erreichen?
Die Inklusion bzw. Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf ermöglichen. Wir versuchen Gelingensfaktoren für eine adäquate Inklusion von Menschen mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf herauszuarbeiten. Das umfasst die Grundlagenforschung zu der Einstellung zu dem eigenen Sprechen und das Wohlbefinden damit, sowie zu Barrieren und Förderfaktoren in Bezug auf die Sprachhandlungskompetenz von Kindern und Jugendlichen mit sprachlichem Förderbedarf. Ziel ist die Erforschung der gesellschaftlichen, institutionellen und individuellen Voraussetzungen zur Verbesserung der (kommunikativen) Teilhabe in inklusiven schulischen, wie außerschulischen Settings.
Es gibt noch viel zu tun!
Ich möchte herausfinden, was die kommunikative Partizipation von Menschen behindert. Welche (gesellschaftlichen) Barrieren müssen wir abbauen? Wie können wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene darin unterstützen erfolgreicher durch ihre Kommunikation teilzuhaben?
Schule neu zu denken heißt für mich auch, Lehre neu zu denken. Deshalb gestalte ich meine Lehre nicht nur praxisnah, sondern schaffe auch Räume für selbstwirksames Lernen.
Mich interessiert besonders die kommunikative Vielfalt zu verstehen und in meinem Schwerpunkt der Unterstützten Kommunikation und des selektiven Mutismus Partizipationsbarrieren zu erkennen und Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen.
Mich interessiert besonders, wie sich Stottern im Vorschulalter auf kommunikative Partizipation, Verständlichkeit, Wohlbefinden und die
Einstellung zum eigenen Sprechen auswirkt und wie diese Faktoren mit psychosozialen Aspekten zusammenhängen - wichtig für die Therapie!
Menschen auf ihren kommunikativen Entwicklungswegen mit einer wertschätzenden und feinfühligen Grundhaltung zu begleiten, das ist meine Triebfeder. Dabei ist das Netzwerken für mich essentiell. Ich bringe gerne Lehrende, Lernende, Forschende, Familien und Institutionen zusammen. Gemeinsam können wir Räume schaffen, in denen sich Kinder kommunikativ weiter entwickeln können.
Ich setze mich dafür ein, Sprachentwicklungs-
störungen im Jugendalter sichtbar zu machen und verbinde Forschung und Praxis, um Jugendliche individuell und wirksam zu unterstützen.
Ich erforsche, was die kommunikative Partizipation von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen von Sprache und Kommunikation erschwert und was sie fördert. Dabei und in meinen Schwerpunkten, der Unterstützten Kommunikation und dem Autismus-Spektrum, folge ich dem Grundsatz: ‘presume competence’ (= geh von Kompetenz aus).
Ich setze den FOCUS-G als Fragebogen für Sorgeberechtigte in meiner Forschung ein, um die kommunikative Partizipation auch schon von sehr jungen Kindern zu untersuchen.
Mich interessiert, in wie fern die therapeutische Arbeit mit Kinder, die stottern, davon profitieren kann, die Eltern aktiver und direkter in den Therapieprozess einzubinden."

