Unter dem Motto „Haltung. Vielfalt. Zukunft“ befasst sich die 54. Ausgabe des DGP-Kongresses mit drängenden Fragen aus Wissenschaft und Gesellschaft, wobei der Schwerpunkt auf den Themen psychische Gesundheit, digitale Transformation und KI sowie der Psychologie nachhaltigen Verhaltens liegt.
Auch sechs Wissenschaftlerinnen des Institute for Planetary Health Behaviour (IPB) präsentieren dort Beiträge, die die thematische Breite der gemeinsamen Forschung zeigen – von Gesundheitskommunikation und Impfentscheidungen, Vertrauen in die WHO, bis hin zu Klimagerechtigkeit, nachhaltigem Verhalten und der Akzeptanz gesundheitspolitischer Maßnahmen.
Beiträge aus dem IPB und dem Bereich Gesundheitskommunikation
Dr. Sarah Eitze – Positive and Negative Impacts on Trust in the World Health Organization (WHO): Evidence from Two Parallel Online Experiments
Lisa Marie Hempel – From unequal burdens to collective action: The psychology of climate justice (Symposium)
Dr. Lena Lehrer – ‘But what about the (grand)children?’ Effects of Future Thinking on Climate Action
Kira Maur - Using climate litigation to advance climate justice: Insights into citizens’ participation in a constitutional complaint
Anne-Sophie Tänzer – Perception of the human papillomavirus (HPV) vaccination among young adults (18–26 years) in Germany (Posterpräsentation)
Hellen Temme – Information Type and Policy Acceptance: Evidence from Two Food Tax Experiments in Germany
Keynote und Auszeichnung für Cornelia Betsch
IPB-Direktorin Prof. Dr. Cornelia Betsch hält eine Keynote mit dem Titel „Live Long and Prosper: Behavioral Change for Planetary Health“. Darin verbindet sie Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung zu Impfentscheidungen, der COVID-19-Pandemie und klimaschutzbezogenem Verhalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kommunikation und evidenzbasierte Politikgestaltung dazu beitragen können, Verhaltensänderungen für die Gesundheit von Mensch und Planet zu fördern.
Darüber hinaus wird Prof. Dr. Cornelia Betsch im Rahmen des Kongresses mit dem Franz-Emanuel-Weinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) ausgezeichnet. Die DGPs würdigt damit ihre herausragende wissenschaftliche Forschung zum Verständnis menschlicher Urteils- und Entscheidungsprozesse im Kontext von Gesundheit und Nachhaltigkeit sowie ihr außerordentliches Engagement für eine evidenzbasierte und wirksame Wissenschaftskommunikation geehrt.