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Max-Weber-Kolleg begrüßt neue Fellows und Kollegiat*innen zum Sommersemester 2026

Das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt begrüßt im Sommersemester 2026 zahlreiche neue internationale Fellows, Doktorand*innen und Forschende, die an Projekten aus Kultur- und Sozialwissenschaften arbeiten. Die Themen reichen von Religion, Urbanität und Sozialphilosophie bis hin zu Recht, Politik und Kulturerbe, wodurch der interdisziplinäre Austausch in Erfurt weiter gestärkt werden soll.

Für die Kolleg-Forschungsgruppe „Religion und Urbanität“ unter der Leitung von Susanne Rau und Jörg Rüpke kommen die Fellows Rana Behal mit dem Projekt „Social History and Religion, Orality and Ethnography: Walled city of Amritsar (Punjab, India) Post-Partition Era“; Aneke Dornbusch mit dem Vorhaben „‚Othering‘ of Religious Groups in Urban Spaces: 16th Century Mandates against Anabaptism in German Cities“; Ulrike Ehmig, die zu „Die Sakrale Inschriftenlandschaft Raetiens“ arbeitet; Raminder Kaur (distinguished fellow) mit dem Forschungsprojekt „Ruminations: Religions, Cities and Worlds“; Harry Maier, der am Projekt „Mobility and Urbanity in Early Christ Religion“ arbeitet sowie Heiner Stahl mit dem Projekt „Klänge, Düfte und Gerüche in religiösen Ritualen in urbanen Räumen Indiens und des europäischen Teils des Osmanischen Reiches. Über sinnliche Wahrnehmungen in Reiseliteraturen (1600–1800)“.

Als (Gast)doktorand*innen stoßen Claudio Anello („Between Men and Gods: Divine Signs and Imperial Power“) und Maja Rothardt („Das nächtliche Begräbnis – Sanktion, Wunsch, konfessioneller Hybrid?“) dazu. Außerdem wurde der Kollege Ribar Khalaf mit dem Vorhaben „Die Auswirkungen des syrischen Konflikts und Perspektiven des zukünftigen Kulturerbeschutzes in der syrischen Jazira (2011–2025)“ neu in die Kolleg-Forschungsgruppe assoziiert.

Die Forschungsgruppe Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie wird durch die Fellows Christoph Henning, der u. a. das Projekt „Einführung in die Ideologiekritik“ bearbeitet, sowie Dario Montero mit dem Projekt „Latin American Indigenous Notions of (Social) Energy, with Special Emphasis on the Mapuche Culture“ bereichert. Michael Riegner wurde mit dem Vorhaben „Visual Comparative Law and the Aesthetics of (Post)human Rights” als Fellow assoziiert.

Im Rahmen des Merian-Zentrums ICAS:MP (Metamorphoses of the Political) in Delhi kommt Paridhi Gupta mit dem Forschungsvorhaben “Drawing Dissent: A ‘Beyond Words’ Ethnography of Women’s Movements in India” nach Erfurt. 

Die International Graduate School „Resonant Self-World Relations“ begrüßt Carmen Burgio („Re-appraising Deviance and Difference: Boundaries of Religious Practice in Classical Greece”) als Gastdoktorandin.

Der Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“ begrüßt als Mercator-Fellow erneut Benjamin Solomon, der zu „Property in Territory and Artifacts“ arbeitet.

Im Rahmen der Forschungsgruppe „(De)Colonizing Sharia?” unter der Leitung von Irene Schneider arbeitet als neue Postdoc-Mitarbeiterin Kübra Nugay am Projekt zu „Evolution of Legal Concepts in the MENA Region in the 19th and 20th Centuries: Changes in Commercial and Obligations Law/Criminal Law“.

„Wir freuen uns sehr, erneut zahlreiche renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland in Erfurt begrüßen zu können und sind gespannt auf den Austausch miteinander“, so Jörg Rüpke, Co-Direktor des Max-Weber-Kollegs, der während des Forschungsaufenthalts von Hartmut Rosa in Aarhus die Leitung des Kollegs übernommen hat.

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