Strukturiertes Studienprogramm

AKTUELL / COVID-19: Schutzkonzept für das Max-Weber-Kolleg im Wintersemester 20/21

Vorbemerkung

Das Konzept eines Institute for Advanced Study in Form eines Kollegs, bei dem man sich trifft und miteinander interagiert, wird durch Corona und die vollständige Digitalisierung völlig ad absurdum geführt. Die Erfahrungen des Sommersemesters 2020 haben auch gezeigt, dass die Qualität der wissenschaftlichen Diskussionen und der Betreuung von Nachwuchswissenschaftler/innen in reinen Video-Veranstaltungen schlechter ist als in Präsenzveranstaltungen. Daher wollen wir unter Berücksichtigung der erforderlichen Schutzmaßnahmen und vorbehaltlich der Einschätzung der Pandemie-Entwicklung sowie der Vorgaben durch das Land und die Hochschulleitung für das kommende Semester (WS 2020/21) hybride Arbeitsweisen und Veranstaltungsformen planen, die mit dem Konzept des Begegnens und Interagierens, das ein Institute for Advanced Study auszeichnet, besser vereinbar sind als die völlige Umstellung auf digitale Formate.

Dieses Schutzkonzept wurde durch eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung von Fellows, Mitarbeiter/innen, Kollegiatensprecher und Gleichstellungsbeauftragte erarbeitet und vom Kollegrat am 14. Juli 2020 beschlossen. Es soll danach flexibel an die jeweiligen Gegebenheiten und Anforderungen (etwa der Hochschulleitung) angepasst und spezifiziert werden, u. a. im Kontext der Klausurtagung im September.

Elisabeth Begemann
Bettina Hollstein
Markus Kleinert
Antje Linkenbach-Fuchs
Gabriel Malli

Studienprogramm

Von den 15 Kolloquien werden möglichst viele in Präsenz wahrgenommen, der Rest per Video-Konferenz. Die genaue Anzahl der Präsenztermine wird sich wie folgt errechnen:

  • Die Anzahl der Veranstaltungstermine multipliziert mit der Anzahl der vom Raummanagement berechneten Anzahl an Sitzplätzen im Raum 805 (14) ergibt die Anzahl an Präsenzplätzen.
  • Die Anzahl der Vollmitglieder (Fellows und Kollegiat/innen) abzüglich derjenigen, die aufgrund von speziellen Gründen (z. B. Alter, Vorerkrankungen) nicht an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, ergibt die Anzahl der Präsenzteilnehmer/innen.
  • Die Präsenzplätze dividiert durch die Präsenzteilnehmer/innen ergibt die Anzahl der Präsenztermine pro Person. Es sind so viele Online-Termine wahrzunehmen, dass in der Summe Präsenztermine und Online-Termine 15 ergeben.
  • Assoziierte Mitglieder des Max-Weber-Kollegs nehmen wie bisher an mindestens 5 Terminen pro Semester teil – allerdings alle im Online-Format, außer wenn sie selbst ihr Projekt vorstellen.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass aufgrund der bestehenden Präsenz- und Residenzpflicht alle Vollmitglieder des Max-Weber-Kollegs an Veranstaltungen teilnehmen. Personen, die aus spezifischen Gründen in der derzeitigen gesundheitlichen Situation nicht teilnehmen können oder wollen, sollten bis zum 31. Juli 2020 in einem formlosen Schreiben an das Direktorium ihre Gründe kurz plausibilisieren (z. B. Alter, Vorerkrankungen). Belege sind nicht erforderlich.

Veranstaltungen des Studienprogramms (Kolloquien, Seminare, Guest Lectures) finden nur noch im Raum 805 in der 7. Etage statt mit maximal 14 Personen (die entsprechenden Plätze werden markiert und nummeriert, die Platznummer wird in der Teilnehmerliste notiert, damit man im Fall von Ansteckungsfällen nachverfolgen kann, wer in der Nähe saß).

Nach Veranstaltungen erfolgt täglich eine Reinigung der Tische und Stühle. (Mit D4 abzustimmen.)

Bei Veranstaltungen im Max-Weber-Kolleg findet keine Verpflegung/ finden keine Kaffeepausen statt.

Es wird ein mobiles Videokonferenzsystem vom Rechenzentrum ausgeliehen oder angeschafft, damit man die Gruppe der Anwesenden gut hören kann, ohne dass jede/r ein individuelles Mikro benötigt. Bei ersten Tests hat sich ergeben, dass zwei Mikrophone erforderlich sind. Diese sind vorhanden und können hintereinander geschaltet werden. Die Kamera kann aber auf 10 individuelle Diskutanten fokussiert werden. Gegenwärtig soll noch die Qualität der Datenleitung überprüft werden.

Alle Kollegiat/innen sollen einmal pro Semester ein Kolloquium oder eine Guest Lecture moderieren, um auch die Moderation von Videokonferenzen zu trainieren. Sofern gewünscht, kann jeweils eine zweite Person hinzugezogen werden, die sich in erster Linie um die Technik kümmert (insbesondere um die Fokussierung der Kamera auf einzelne Diskutanten).

Die Möglichkeit der Einrichtung von Flüstergruppen soll über das Tool „Big Blue Button“ oder DFNconnect getestet werden.

Aufenthalt

Ein Desinfektionsspender steht am Eingang des Gebäudes. Ein weiterer soll vor dem Seminarraum aufgestellt werden, damit man auch wenn man aus dem Büro kommt, sich vor und nach Präsenzveranstaltungen die Hände desinfizieren kann. Die Desinfektionsspender sind nicht mit der Hand, sondern immer mit dem Ellenbogen zu bedienen, um Infektionen über den Spender zu vermeiden.

Hinweise zur individuellen Nutzung des Aufzugs, zur richtigen Verwendung des Desinfektionsmittels und der Teeküchen sind überall angebracht, Abstandsmarkierungen vor den Büros der Verwaltungsmitarbeiter/innen und der Direktoren werden eingefügt.

Die Lounge darf nicht für längere Aufenthalte genutzt werden (nur zur Abholung von Büchern, Zeitungen sowie für kurze Wartezeiten vor einem Termin mit Mitarbeiter/innen des Kollegs).

Gespräche mit der Leitung und dem Verwaltungspersonal müssen per Mail oder telefonisch angemeldet werden. Entsprechende Schilder werden angebracht.

Der Seminarraum 706b und die Lounge dienen als Wartebereiche, damit Personen, die einen Termin mit Leitung oder Verwaltung haben, unter Einhaltung der Abstandsregeln aus den Büros gehen können, auch wenn schon die nächste Person wartet.

Die Teeküchen dürfen nur einzeln genutzt werden. Ein Aufenthalt in der Teeküche ist nicht möglich. Entsprechende Schilder sind angebracht.

Die Nutzung der Büros erfolgt in der Regel durch eine Person. Bezüglich der Büros, die von zwei Personen genutzt werden, erfolgt eine Nutzung entsprechend der Hinweise durch den Arbeitsschutz (Rückmeldung von Frau Kranhold steht noch aus).

Der Pool-Arbeitsraum steht nur für Einzelnutzung zur Verfügung (ggf. für zwei Personen entsprechend der Rückmeldung von Frau Kranhold).

Der Aufenthaltsraum im EG kann für Gruppengespräche bis zu fünf Personen unter Wahrung der Abstandsregelungen genutzt werden. Der Zugang zu den Postfächern erfolgt dann durch die hintere Tür. Der Beratungsraum im 7. OG kann für individuelle Beratungen (2 Personen) genutzt werden.

In den Fluren und Wartebereichen ist eine Schutzmaske zu tragen.

Fellows/Kollegiat/innen

Es erfolgt eine individuelle Unterweisung bei Ankunft, das Schutzkonzept ist in der Welcome-Mappe enthalten.

Stoff- und Einwegmasken können zur Verfügung gestellt werden.

Hygiene und Verhaltensregeln für Fellows und Kollegiat/innen:

  • Bitte beachten Sie alle Hinweise des Schutzkonzepts der Universität Erfurt (Link) sowie die Informationen auf der Website der Universität Erfurt (Link).
  • Bitte bringen Sie sich Stoffmundschutzmasken mit. Ein Mundschutz sollte nach 6 bis 8 Stunden gewechselt werden. Natürlich können Sie auch Einwegmasken benutzen.
  • Bitte halten Sie immer mindestens 1,5 Meter Abstand ein.
  • Bitte verwenden Sie nur Einmal-Taschentücher.
  • Bitte niesen/husten Sie in den Arm, nicht in die Hand und wenden Sie sich beim Husten/ Niesen von Mitmenschen ab.
  • Händeschütteln/ Umarmungen / direkte Kontakte sind zu unterlassen.
  • Bitte waschen Sie sich mehrmals am Tag gründlich die Hände.
  • Gehen Sie nicht mit Ihren Fingern in Ihr Gesicht.

Tagungen und Workshops

Tagungen und Workshops werden mit beschränkter Teilnehmerzahl nur extern durchgeführt (in Hotels oder Bildungseinrichtungen, die die erforderlichen Schutzmaßnahmen auch in Bezug auf die gemeinsame Verpflegung garantieren können). Mit den entsprechenden Einrichtungen ist ein Schutzkonzept zu vereinbaren. Auch hier ist die Möglichkeit von hybriden Veranstaltungen (Anwesenheit von Referent/innen, Video-Streaming für passive Teilnehmer/innen) zu prüfen, sofern man mehr Personen, als unter Beachtung der Abstandsregelungen in Präsenz möglich sind, an der Veranstaltung teilnehmen lassen möchte.

Grundständige Lehre

Lehrende des Max-Weber-Kollegs, die grundständige Lehre für die Fakultäten erbringen, können den Hörsaal in der fünften Etage am Steinplatz für Seminarveranstaltungen in kleinen Gruppen nutzen. Dafür wird die Anzahl der möglichen Plätze ermittelt und im Raum entsprechend gekennzeichnet.

Hier geht's weiter zum Strukturierten Studienprogramm:

Post its an Korkwand

Im Zentrum des strukturiertes Studienprogramm im Rahmen der Promotion des Max-Weber-Kollegs stehen die Kolloquien (1) zu den einzelnen Dissertations- und Postdoc-Projekten. Neben diesem Veranstaltungstyp bieten die Fellows und Postdoktoranden (teilweise gemeinsam mit externen Gästen) ergänzende Seminare (2) oder Workshops (3) zu spezifischen Themen für einen Kreis interessierter Kollegiaten an. International renommierte Wissenschaftler werden zu Vorträgen (4) oder Guest Lectures (5) mit Diskussionen eingeladen. Darüber hinaus veranstaltet das Max-Weber-Kolleg regelmäßig Tagungen (6), zu denen die Kollegiaten eingeladen werden. Schließlich sind die Kollegiaten verpflichtet, im Laufe der dreijährigen Promotionszeit an vier Weiterbildungskursen (7) der Akademischen Qualifizierung und Weiterbildungoder ähnlicher Anbieter teilzunehmen.

Für alle Veranstaltungen gilt, dass die Kollegiaten an der Planung beteiligt werden und gegebenenfalls diese mit organisieren, um eine möglichst große inhaltliche Kohärenz zu gewährleisten und ihnen zugleich – über ihre wissenschaftliche Arbeit hinaus – den Erwerb von Fähigkeiten für die Organisation und Durchführung akademischer Projekte zu ermöglichen.

Die Lehrveranstaltungen des Max-Weber-Kollegs werden wie alle Lehrveranstaltungen der Universitäten Erfurt evaluiert und die Rückmeldungen bei den laufenden Planungen berücksichtigt.

Kolloquien

Die Kolloquien werden von den jeweiligen Betreuern des Vorhabens bzw. im Fall der Werkstattberichte der Professoren von einem einschlägigen Kollegen geleitet. Bis zum Beginn der Vorlesungszeit werden die Termine vereinbart, zu denen die Stipendiaten ihre Arbeiten vorstellen. Die Teilnahme an diesen Kolloquien und die Vorstellung des eigenen Projekts einmal pro Semester sind verbindlich. Alle Mitglieder des Kollegs sind verpflichtet, an 20 Kolloquien/Werkstattberichten der anderen Mitglieder pro Semester teilzunehmen. (Ausnahmen für Kollegiaten mit Familienpflichten sind möglich.) Die Kolloquiensitzungen betragen jeweils zwei Lehrveranstaltungsstunden. Doktorand*innen können einen Kolloquiumstermin durch einen Vortrag (mit PowerPoint-Präsentation) mit Diskussion ersetzen, um Vortragstechniken zu üben. Darüber hinaus sollte wenigstens ein Kolloquiumstermin in Englisch (für deutschsprachige Doktorand*innen) bzw. in Deutsch (für diejenigen, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist) angestrebt werden.

Eine Woche vor dem Kolloquiumstermin müssen die Kollegiaten jeweils einen eigenen Text (max. 20 Seiten) aus ihrem Forschungsprojekt als Diskussionsgrundlage allen Teilnehmern zusenden. Beim ersten Kolloquium kann dies eine Ausarbeitung des Exposés des Vorhabens sein, bei den weiteren Kolloquien sollte es sich um exemplarische Kapitel aus der Arbeit handeln. Die Professoren stellen in der Regel entstehende Artikel oder Vorträge bzw. Buchkapitel vor.

Die Kolloquien werden protokolliert, um den Kollegiaten die Möglichkeit zu geben, sich auf die Diskussion zu konzentrieren und zugleich wichtige Anregungen nicht zu vergessen. Andererseits erleichtern die Protokolle den Betreuern eine kontinuierliche Betreuung.

Nach jedem Kolloquium ist ein Auswertungsgespräch mit dem Betreuer zu führen, bei dem festgehalten wird, welche Anregungen aus dem Kolloquium weiter verfolgt werden sollen und wie das weitere Vorgehen sein soll. Immer zwischen zwei Kolloquienterminen ist ein weiteres Betreuergespräch verpflichtend vorgesehen.

Seminare

Seminare werden entweder von Fellows oder von externen Gästen angeboten, die zu einem Vortrag eingeladen werden. Die Seminare finden als eintägige Blockseminare statt, in denen auf der Grundlage vorher festgelegter Texte Schlüsselprobleme diskutiert werden. Die Texte (ca. 4-5 pro Seminartag) werden von allen Teilnehmern gelesen und durch Kollegiaten in Form von Kurzreferaten zusammengefasst.

Ziel dabei ist es, einzelne Fragestellungen, die für eine größere Gruppe von Kollegiaten von Interesse sind, intensiv und mit Spezialisten zu diskutieren sowie das Forschungs¬programm des Kollegs und die einzelnen Forschungsprojekte auch in internationale wissenschaftliche Netzwerke einzubinden. Die Teilnahme an einem Seminar pro Semester ist verpflichtend für die Kollegiaten.

Workshops

Die Fellows oder Postdoktoranden bieten je nach thematischem Bedarf, der sich aus den einzelnen Forschungsprojekten ergibt, Seminare für einen kleineren Kreis der Promotionsstipendiaten an. Im Zentrum stehen spezifischere Fragestellungen, Themen, Methoden oder Texte, die nicht alle, aber einen hinreichend großen Teil der Dissertationsprojekte betreffen. Hierbei sind  beispielsweise zu nennen: Einführungen in spezielle Methoden oder Überblicksveranstaltungen für die Kollegiaten, die aus einem anderen Fach stammen und für die interdisziplinäre Zusammenarbeit entsprechende methodische und inhaltliche Grundkenntnisse benötigen.

Besonders bewährt haben sich in diesem Kontext die sogenannten „Klassiker-Seminare“, die in einer Stunde einen kurzen Überblick über Leben und Werk von Klassikern oder bestimmte Begriffe unterschiedlicher Disziplinen, die immer wieder zitiert werden, vorstellen (30-45 Min. Vorstellung und danach noch Zeit für Fragen). Vorgestellte Klassiker waren in den letzten Semestern: Max Weber, Emile Durkheim, Immanuel Kant, Pierre Bourdieu, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Carl Schmitt, Emmanuel Lévinas und viele andere. Erläuterte Begriffe waren u.a.: Rhetorik, Demokratie, Kulturprotestantismus. Diese Seminare ermöglichen zugleich den Postdoktoranden, wichtige Erfahrungen in der Lehre zu machen.

Außerdem werden Workshops von Praktikern aus Bereichen außerhalb der Wissenschaft angeboten (z. B. durch Redakteure von überregionalen Zeitungen, Lektoren von Verlagen usw.), um Arbeitsfelder jenseits der Wissenschaft aufzuzeigen.

Die Teilnahme an den Workshops ist grundsätzlich freiwillig für die Kollegiaten.

Öffentliche Veranstaltungen

Jedes Semester finden ein bis zwei öffentliche Veranstaltungen (Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Buchvorstellungen) statt, die dazu dienen, Wissenschaft und Gesellschaft in Kontakt zu bringen und die Ergebnisse der Forschung zu popularisieren. Hierfür nutzt das Max-Weber-Kolleg auch Veranstaltungsräume in der Stadt und die Zusammenarbeit mit außerwissenschaftlichen Kooperationspartnern. Für die Mitglieder des Max-Weber-Kollegs sind die Veranstaltungen Teil des Pflichtprogramms.

Guest Lectures

Für Gäste, die nur für einen begrenzten Zeitraum am MWK sind und keinen öffentlichen Abendvortrag halten, aber auch kein Paper präsentieren, wurde die Veranstaltungsform der universitätsöffentlichen Guest Lectures eingeführt. (Die Vorträge dauern ca. 45 Minuten, an die sich eine Diskussion – ohne vorherige Verteilung des Textes – von etwa gleicher Länge anschließt.)

Im Rahmen des strukturierten Promotionsprogramms wird die Teilnahme wie ein Kolloquiumstermin berücksichtigt. Es dürfen aber nicht mehr als 4 Guest Lectures im Semester angerechnet werden.

Tagungen

Jedes Jahr finden internationale Tagungen am Max-Weber-Kolleg zu Themen aus dem Forschungsprogramm des Kollegs statt. Die Kollegiaten werden ermuntert, an diesen Tagungen teilzunehmen und gegebenenfalls eigene Beiträge zu leisten.

Um aber die zeitliche Belastung der Kollegiaten nicht unnötig zu erhöhen, ist die  Teilnahme an Tagungen grundsätzlich freiwillig. Die Kollegiaten werden aber aktiv darin unterstützt, auf Tagungen (auch an anderen Institutionen) eigene Beiträge zu leisten.

Weiterbildung

Weitere Angebote für das Training von spezifischen Qualifikationen für Nachwuchswissenschaftlerinnen stehen über das Karriere- und Qualifizierungsprogramm der Universität Erfurt bereit, welches neben fächerübergreifenden Schlüsselkompetenzen in Forschung und Lehre auch Grundlagen der Hochschuldidaktik vermittelt. (Nähere Informationen finden Sie hier.) Die Inhalte der Workshops gehen von Rhetorik für Hochschullehrende über Presentation Skills bis hin zu Drittmittelmanagement. 

Für die Kollegiaten ist die Teilnahme an insgesamt vier eintägigen Weiterbildungsveranstaltungen (innerhalb von drei Jahren) aus dem Weiterbildungsprogramm verpflichtend.

Weiterhin haben die Kollegiaten die Möglichkeit, eine Lehrveranstaltung für Studierende des BA-Studiengangs zum Thema ihres Dissertationsprojekts durchzuführen. Auf diese Weise sollen didaktische Fähigkeiten, wie zum Beispiel die übersichtliche und verständliche Darstellung wissenschaftlicher Arbeit, angeregt und gefördert werden. Die Durchführung eines Lehrauftrags kann eine Weiterbildungsveranstaltung ersetzen.