Im neu gestarteten Podcast „The Mumbling Round“ reflektieren aktuelle und ehemalige Doktorand:innen über ihre Ideen, Fragen und ihren Forschungsweg an der International Graduate School (IGS) „Resonant Self-World Relations in Ancient and Modern Socio-Religious Practices“. Von Alter Geschichte über Archäologie und Religionswissenschaft bis hin zu Stadtforschung, Soziologie, Neuerer Geschichte und Philosophie – in jeder Folge reflektiert ein*e Forscher*in über seine oder ihre Beziehung zum Forschungsgegenstand und über Forschungserfahrungen in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln gehen sie einer zentralen Frage nach: Wie bauen Menschen über Zeit und Raum hinweg sinnvolle Beziehungen zur materiellen Welt, zu Ritualen, zur Identität und zum Heiligen auf?
„The Mumbling Round“ richtet sich an alle, die sich für die menschliche Seite der akademischen Forschung interessieren – für ihre konkreten Wege, Herausforderungen und Überraschungen auf diesem Weg.
Das IGS-Projekt „Resonante Beziehungen zwischen Selbst und Welt in antiken und modernen sozio-religiösen Praktiken“ ist eine Kooperation zwischen der Universität Erfurt und der Universität Graz, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert wird.
In der neuesten Folge geht es um das Hohelied und seine sinnlich-erotische Bildsprache. Raphaela Swadosch untersucht, welches Potenzial der antike biblische Text für responsive und transformative Beziehungen birgt – zwischen Menschen sowie zwischen Mensch, Welt und dem Göttlichen.

