Lehrveranstaltungen und Materialien

Vorlesungen im Wintersemester 2021/2022

Überlegungen zu einer kulturwissenschaftlichen Theorie der Kirchengeschichte anhand von Beispielen

Dozent: Prof. Dr. Jörg Seiler

Inhalt

Eine Kirchengeschichte, die nur beschreibt, was wann wie gewesen ist, besitzt keine Bedeutung. Einem kulturwissenschaftlichen Zugang zur Geschichte geht es um die Analyse von Bedeutungen und deren zeitgenössischen Zuschreibungen. Hierbei kann eine Vielfalt verschiedener theoretischer Zugänge nutzbar gemacht werden. Die Vorlesung wird einige grundlegende Theorie vorstellen und an ausgewählten Beispielen eine kulturwissenschaftlich arbeitende Kirchengeschichtsforschung vorstellen.

Literatur

  • Uwe Wirth (Hg.), Kulturwissenschaft. Eine Auswahl grundlegender Texte, Frankfurt, 4. Auflage 2018.
  • Hubert Wolf/Jörg Seiler, Kirchen- und Religionsgeschichte, in: Aufriß der Historischen Wissenschaften Bd. 3: Sektoren, hg. v. Michael Maurer, Stuttgart 2004, 271–338.
  • Erika Fischer-Lichte, Performativität. Eine kulturwissenschaftliche Einführung, Bielefeld 4. Auflage 2021.
  • Jörg Seiler, Somatische Solidarität als Moment ultramontaner Kommunikation. Die Inszenierung der Körperlichkeit Pius` IX. in der Rottenburger Bistumszeitung, in: SZKRG 101 (2007), 77–106.
  • Jörg Seiler, Franziskus. Zur Performanz von Niedrigkeit, in: JMKOG 12 (2016), 5-31.
  • Siegfried Jäger, Diskurs und Wissen. Theoretische und methodische Aspekte einer Kritischen Diskurs- und Dispositivanalyse, in: Reiner Keller u. a. (Hg.), Handbuch Sozialwissenschaftlicher Diskursanalyse 1: Theorien und Methoden, Opladen 2001, 81-112.
  • Andreas Frings/Johannes Marx, Wenn Diskurse baden gehen. Eine handlungstheoretische Fundierung der Diskursanalyse, in: Franz X. Eder (Hg.), Historische Diskursanalysen. Genealogie, Theorie, Anwendungen, Wiesbaden 2006, 91-112.
  • Christoph Wulf/Jörg Zirfas, Die performative Bildung von Gemeinschaften. Zur Hervorbringung des Sozialen in Ritualen und Ritualisierungen, in: Paragrana 10 (2001), 93-116.
  • Clifford Geertz, Dichte Beschreibung. Bemerkungen zu einer deutenden Theorie der Kultur, in: ders., Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme, Frankfurt 1983, 7-43.

Module

MTheol KaTh 2009 273#06  und MTheol KaTh 2021 T243#02

(Diese Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende der Q-Phase!)

Termin und Ort

Wöchentliche Lehrveranstaltung, Freitags von 10:00-12:00 Uhr im Seminarraum 1 (SR1), Domstraße 10.

Kirchenspaltungen und Ökumene in der westlichen Christenheit

Dozentin: Dr. Claudia Sojer

Inhalt

Das Christentum und die Kirche zu beschreiben, ist unmöglich, solange man unter Kirche eine sichtbare Institution versteht (Volker Leppin 2010). In dieser Vorlesung werden daher verschiedene Facetten des Christentums im Zeitraum zw. 11. und 17. Jahrhundert beleuchtet sowie Fragen gestellt und gemeinsam nach Antworten gesucht. In der Vorlesung wird insbesondere auf folgende Themen eingegangen: • Einführung: Das Christentum baut im religiösen Alltag wie auch bei den Missionen auf das geschriebene Wort, weshalb ein Schwerpunkt der Vorlesung auf der Beziehung zwischen Christentum und Buch liegt. Was genau wurde die Heilige Schrift, als sie Kanon wurde? (Martin Wallraff 2013). War der Kodex der Erfolg für das Christentum oder umgekehrt? Ist das Christentum eine „Buchreligion“? • Wie präsent war Religion und Kirche im Alltag des mittelalterlichen Menschen? • Wie sind die mittelalterlichen Pfarreien entstanden und welche Funktionen hatten sie? • Worin besteht die Hierarchie der kirchlichen Ämter? • Worin bestanden die Widerstände gegen eine ausschließlich vom römischen Bischof geführte lateinische Kirche? 1054 ist das symbolische Datum des Schismas zwischen West und Ost, das den Endpunkt einer langen gegenseitigen Entfremdung darstellt. Neben strittigen Fragen zu Zuständigkeiten in bestimmten Missionsgebieten spielte die Uneinigkeit zum Filioque eine entscheidende Rolle für über das Mittelalter hinaus fortdauernde Spannungen. Einerseits wandte sich die Reformation gegen die Spaltung zwischen Ost- und Westkirche, woraus eine Vielzahl an verschiedenen evangelischen Kirchen und Konfessionen entstand und so ihrerseits entgegen des eigentlichen Bestrebens weitere Spaltungen hervorbrachte. Andererseits gab es Akteure und Vermittler zwischen Ost und West, wie der im Vatikan tätige und aus Chios stammende Leōn Allatios (Λέων Ἀλλάτιος) (* Chios 1588–† Rom 18. Jänner 1669). Die vatikanische Vormachtstellung sollte im 17. Jahrhundert nicht mit Waffengewalt erreicht werden, sondern „blutfrei“ mit der Macht des Wortes („literarische Mission“). Aus einzelnen Bemühungen in der Geschichte, den „Missionsbefehl“ und die Union umzusetzen, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine riesige Organisation mit administrativer Zentralisierung, eine bis dato noch nie existente Institution ins Leben gerufen: die Propaganda-Fide-Kongregation. Das von Allatios veröffentlichte zweibändige Werk Graecia orthodoxa erfüllt die Anforderungen des Missionsbefehles, d. h., es kommt den Aufrufen im Neuen Testament nach, den römisch-katholischen Glauben durch Glaubensvertreter in die Welt zu senden. Den Auftrag zum „Propagieren des Glaubens“ für denselben einzustehen und ihn publik zu machen, finden wir gleicherweise in der Gründungskonstitution der Propaganda-Fide-Kongregation. Anhand von Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie Osten und Westen interagieren und sich gegenseitig in ihren Handlungen zuweilen auch bedingen. • Was bedeutet Ökumene hinsichtlich Einheit und Vielfalt? • Welche Rolle spielen dabei Reformation und Mission? Begriffe wie Mission, Ökumene, unierte Kirche, Glaubensbekenntnis u. v. m. werden in ihrer historisch-geographischen Bedeutung festgemacht und kontextualisiert. Themen wie Kirchenspaltung, Synoden und Konzilien, Reformation u. a. werden anhand der verschiedenen Darstellungen in den einzelnen Handbüchern verglichen und diskutiert. Anhand der Präsentation zweier konkreter Fälle werden auch Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts dargestellt 1) Einrichtungen und Initiativen, die sich für den Glaubensdialog, die Ökumene zwischen christlichen Konfessionen und/oder monotheistischen Religionen einsetzen. Beispiele: Fondazione per le scienze religiose Giovanni XXIII (FSCIRE) (The Foundation of Religious Sciences, John XXIII): www.fscire.it/index.php/en/who-we-are/, oder die Research Infrastructure on Religious Studies (REIRES): reires.eu. 2) Orte der Begegnung zwischen der lateinischen West- und der griechisch-orthodoxen Ostkirche, die durch ihr Bestehen ein Zeugnis für die Einheit der Kirche darstellen. Beispiel: Die Territorialabtei Santa Maria di Grottaferrata in Italien, die 50 Jahre vor dem Schisma 1054 gegründet wurde und seit jeher in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom steht, obwohl sie den byzantinisch-griechischen Ritus und die östliche monastische Tradition der Ursprünge bis heute bewahrt: www.abbaziagreca.it.

Literatur

Die Monographien sind nie zur Gänze zu lesen, sondern lediglich einzelne Kapitel oder Abschnitte, die, wo nicht angeführt, während der LV bekannt gegeben werden. Begleitend dazu kommen einschlägige Online-Nachschlagewerke sowie Online-Lexika zur Anwendung.

Monographien:

1) Jörg ERNESTI, Konfessionskunde kompakt. Die christlichen Kirchen in Geschichte und Gegenwart, Herder, Freiburg im Breisgau - Basel - Wien 2009.

2) Hubert JEDIN - Kenneth SCOTT LATOURETTE - Jochen MARTIN (Hrsg.), Atlas zur Kirchengeschichte. Die christlichen Kirchen in Geschichte und Gegenwart. 257 mehrfarbige Karten und schematische Darstellungen, Kommentare, ausführliche Register, unter Mitwirkung zahlreicher Fachgelehrter bearbeitet von Jochen MARTIN, Herder, Freiburg im Breisgau - Basel - Wien 2004.

3) Volker LEPPIN, Geschichte der christlichen Kirchen. Von den Aposteln bis heute, C. H. Beck, München 2010.

4) Volker LEPPIN, Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Mohr-Siebeck, Tübingen 2012 (Vorwort, Einleitung, Kapp. 3–5). (Kann digital im Rahmen der LV zur Verfügung gestellt werden).

5) Volker LEPPIN, Die Reformation, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013.

6) Harald MÜLLER, Mittelalter, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, De Gruyter, Berlin - Boston 2015 (Kap. 8: Umfassende Präsenz: die lateinische Kirche).

7) Bernward SCHMIDT, Kirchengeschichte des Mittelalters, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2017.

8) Martin WALLRAFF, Kodex und Kanon. Das Buch im frühen Christentum, De Gruyter, Berlin - Boston 2013 (Hans-Lietzmann-Vorlesungen 12).

Artikel:

1) Christian GASTGEBER, „Byzanz und das Konzil zu Basel und Ferrara Neue Dokumente der Kaiser- sowie Patriarchatskanzlei und der Umgang mit Latein im Kontakt mit dem Westen. Mit 12 Abbildungen“, in: Jahrbuch der österreichischen Byzantinistik 70/2020, 89–196. (Kann digital im Rahmen der LV zur Verfügung gestellt werden). Oder ein Artikel aus: Barbara CROSTINI – Ines Angeli MURZAKU (ed. by), Greek Monasticism in Southern Italy. The Life of Neilos in Context, Routledge, London - New York 2018. (Kann digital im Rahmen der LV zur Verfügung gestellt werden).

2) Online Ausgabe des Eintrags „Allatius (Allacci), Leo“ von Friedrich Wilhelm BAUTZ in BBKL I (1990) Spalte 119: www.bautz.de/bbkl/a/allatius_l.shtmlwww.bautz.de/bbkl/a/allatius_l.shtml

Online Nachschlagewerke:

(Zugriff über das DBIS Erfurt: dbis.uni-regensburg.de//dbliste.php)

1) Theologische Realenzyklopädie online: rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php

2) Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon: dbis.uni-regensburg.de//detail.php

3) The Digital Library of Classic Protestant Texts: search.alexanderstreet.com/tcpt

4) Digital Library of the Catholic Reformation: search.alexanderstreet.com/dlcr

Module

  • M SWK 2014 M17#01; M SWK 2019 M17#02
  • MTheol KaTh 2009 433H#03;
  • MTheol KaTh 2015 A433H#03;
  • MTheol KaTh 2021 V323H#02;
  • ZV 401-KThF LAGym325FW#04.

Termin und Ort

Wöchentliche Lehrveranstaltung, Montags von 18:00 bis 20:00 Uhr im Seminarraum 1 (SR1), Domstraße 10 oder digital.

Seminare im Wintersemester 2021/2022

Die katholische Kirche als gesellschaftspolitische Akteurin in Deutschland

Dozent: M.Theol. Nils Hoffmann

Inhalt

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Geschichte der wichtigsten Institutionen und Systeme der katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland: Mit Laiengremien (Zentralrat der deutschen Katholiken) und Verbänden (z.B. Jugendarbeit/BDKJ), katholischen Akademien, amtskirchlichen Akteuren (Bischofskonferenz; Katholische Büros) und dem Caritasverband. Darüber hinaus soll auch ein kurzer Blick auf die Rolle der Kirche(n) in der DDR geworfen werden. Weitere Themen können nach Interesse hinzugenommen werden. Den Studierenden soll ein Überblick über die kooperative Verwobenheit der katholischen Kirche und ihrer Akteure in die moderne deutsche Gesellschaft hinein ermöglicht werden. Für jeden Themenbereich wird ein kleiner historischer Überblick gegeben, um die jeweiligen strukturellen Voraussetzungen in den Blick zu nehmen.

Literatur

Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben und bei Moodle zur Verfügung gestellt!

Module

  • B KaR 2021 T251#04;
  • M TuW 2012 HiLi#04; M TuW 2020 TP04#02; M TuW 2020 TV02#01;
  • MEd Gr 2014 WBFWKaR#02; MEd R 2014 FWKaR#02;
  • MTheol KaTh 2009 295#04; MTheol KaTh 2009 434H#01;
  • MTheol KaTh 2015 A434H#01; MTheol KaTh 2015 A695#04;
  • MTheol KaTh 2021 T253#04; MTheol KaTh 2021 V334H#01.

Termin und Ort

Wöchentliche Lehrveranstaltung, Dienstags 16:00Uhr bis 18:00 Uhr, Hörsaal Kiliani, Domstraße 10.

(Einzelne Sitzungen werden aufgrund externer Referenten digital stattfinden!)

Oberseminar

Dozent: Prof. Dr. Jörg Seiler

Im Oberseminar werden die laufenden Forschungsprojekte am Lehrstuhl vorgestellt und diskutiert. Zudem können ausgewählte Neuerscheinungen vorgestellt werden. Die Teilnahme ist erst nach Voranmeldung bei Prof. Seiler möglich. Das Seminar richtet sich an Studierende, die im Bereich der Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit eine Examensarbeit schreiben möchten und die Promovierenden an der Professur.

Die Teilnahme ist erst nach Voranmeldung bei Prof. Seiler möglich!

StuFu: A Refuge for the Muses: How to Build Your Own Museum, IN REALTIME

Dozenten: Prof. Dr. Jörg Seiler und Dr. Michael Luick-Thrams

Inhalt

This intensive course is based on a hands-on project currently in development: One of the two course leaders (Dr. Luick-Thrams) and his Hausmate (a dean at this university) have bought a medieval house in Bad Langensalza, which the students will visit [if necessary due to lingering Corona fears, in shifts] and help build the first two floors into a museum. Students will develop their ideas about various aspects of literally building a small, private, non-profit museum WITH THEIR OWN HANDS: distilling its focus; financing it; writing and submitting grant applications; creating a realistic budget and tracking funds; attracting and hiring staff; creating effective publicity; managing public relations; enhancing the website (www.TRACES.org) and expanding social-media presence in Germany and abroad; designing and staging exhibits; laying out and printing related books or other documents; organizing and administrating an archive—and so much more. We welcome your ideas and involvement, now and on-goingly!

NOTE: After the initial orientation meeting on 15 October, the following meetings will all be held at Haus der Spuren, Unterm Berge 24, Bad Langensalza 99947—about a 15-minute walk from the train station in Bad Langensalza.

Module

B Stu 2011 MTG#02
MTheol KaTh 2009 296SF#01
MTheol KaTh 2015 A696SF#01

Termine und Ort

  • Freitag, d. 15.10.202110:15–17:45

Alle folgenden Termine finden im "Haus der Spuren" in Bad Langensalza statt. Sie können Bad Langesalza mit dem Semesterticket kostenlos per Zug erreichen!

  • Samstag, d. 23.10.202110:15–17:45
  • Samstag, d. 06.11.202110:15–17:45
  • Samstag, d. 27.11.202110:15–17:45
  • Samstag, d. 04.12.202110:15–17:45

Praktikum im Masterstudiengang Theologie und Wirtschaft

Dozent: Prof. Dr. Jörg Seiler

Inhalt

Im Praktikum lernen Studierende spätere Arbeitsfelder und potenzielle Arbeitgeber kennen. Es gehört zu den Lernzielen des Praktikums, sich selbst auf die Suche nach einem entsprechenden Praktikumsplatz zu machen. Das Praktikum soll mit organisatorischen Prozessen, betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und arbeitsfeldspezifischen Aufgaben und Herausforderungen vertraut gemacht. Gemeinsam mit den Praktikumsbegleitern am Einsatzort reflektieren Sie die typischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Institution. Sie bereiten das Praktikum vor und reflektieren es abschließend. Eine Bescheinigung der Praktikumsstelle zu den abgeleisteten Praktikumsstunden, ist beim Praktikumsbeauftragten (hier: Prof. Seiler), mit dem auch ein Reflexionsgespräch durchgeführt werden muss, einzureichen.

Die Vor- und Nachbereitungsgespräche finden nach Vereinbarung statt, bitte melden Sie sich dazu per E-Mail.

Das Praktikum richtet sich an Studierende des reakkreditierten Masterstudiengangs Theologie und Wirtschaft.

Module

M TuW 2020 TP05#01

Hilfsmittel für das historische Arbeiten

Recherchieren in Online-Katalogen

DFG-geförderte Lizenzen für elektronische Medien

DFG-geförderte Lizenzen für elektronische Medien

Um auf vielfältige Datenbanken und elektronische Zeitschriften zuzugreifen, können sich Privatpersonen registieren unter:
nationallizenzen.de .

Digitalisierte Forschungsliteratur weltweit

Digitalisierte Forschungsliteratur weltweit

Archive und Recherchen

Katholische Archive

Einen Überblick zu katholischen Archiven bietet die Internetseite:
www.katholische-archive.de

Archivarbeit

Historische Lexika

Digitalisierte Quellen

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Podcasts

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