Gleichstellung ist zentrale Aufgabe unserer Fakultät!
Unser Ziel ist eine Fakultät, in der Geschlechter- und Chancengerechtigkeit gelebte Praxis sind: in Lehre und Forschung, im Bereich wissenschaftlicher Qualifizierung, in der Gremienarbeit und im täglichen Miteinander. Dazu gehört, bestehende Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen, strukturelle Benachteiligungen zu beseitigen und faire Bedingungen für alle zu schaffen.
Sie erreichen uns unter: gleichstellung.kthfak@uni-erfurt.de
Der Bereich Gleichstellung und Frauenförderung bietet eigene Weiterbildungsmöglichkeiten wie Gastvorträge und Workshops an, über die wir hier regelmäßig informieren.
Im Sommersemester 2025 organisierte die Frauenförderung und Gleichstellung an der Katholisch-theologischen Fakultät das Veranstaltungsformat „Frauen der Kirche - Kirche der Frauen“. Die Referentinnen berichteten über ihre Tätigkeit in der Militärseelsorge bzw. in der Caritas- und Migrationsarbeit.
Die Frauenförderung und Gleichstellung an der Katholisch-theologischen Fakultät hat im Sommersemester 2022 erneut zur Veranstaltungsreihe „Frauen der Kirche - Kirche der Frauen“ eingeladen.
Die Frauenförderung und Gleichstellung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt setzt im Wintersemester die digitale Veranstaltungsreihe "Frauen der Kirche – Kirche der Frauen" fort. An drei Abenden wollen wir mit Vertreterinnen aus der Notfallseelsorge, der Gefängnisseelsorge und von AGENDA, dem Forum katholischer Theologinnen e.V. Frauen über ihre Arbeit und ihren Dienst für Kirche und Gesellschaft ins Gespräch kommen.
Im Rahmen der Frauenförderung und Gleichstellung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt veranstaltete die Professur für Exegese und Theologie des Neuen Testaments vom 29.09. bis 01.10.2021 einen digitalen Workshop mit dem Titel „Gender in Theologie und Kirche“, der der Sensibilisierung für aktuelle Gender-Diskurse sowie der Qualifizierung im Bereich der Gender Studies diente.
Das Programm beinhaltete jeweils zwei zusammengehörige Einheiten von je 90 Minuten Dauer.
Blogbeitrag zum Workshop.
Die Frauenförderung und Gleichstellung an der Katholisch-1heologischen Fakultät hat im Sommersemester 2021 alle Interessierten zu einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Frauen der Kirche - Kirche der Frauen. Wünsche und Perspektiven" eingeladen.
In drei Videokonferenzen berichteten profilierte Frauen der Kirche über Ihre Erfahrungen und Rollen in traditionell katholischen Gebieten, in säkularen Großstädten Mittel- und Osteuropas und im religiös pluralen Jerusalem. Nach einem Impulsvortrag über die eigene Arbeit, Rolle und Stellung in der Kirche bestand die Gelegenheit zu Fragen und Austausch.
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt möchte ihre Angehörigen gezielt zur persönlichen sowie fachlichen Weiterentwicklung im Bereich Genderkompetenzen ermutigen. Zu diesem Zweck bietet sie die Möglichkeit, Weiterbildungen in diesem Bereich finanziell fördern zu lassen und bis zu ¾ der Kosten zu übernehmen.
Gefördert werden können beispielsweise:
Die Förderung kann umfassen:
Zur Antragstellung wird ein formloser Antrag an dekanat.kthfak(at)uni-erfurt.de mit den folgenden Angaben benötigt:
Hildegardis Verein e.V.
Seit mehr als 100 Jahren fördert der Hildegardis Verein e.V. Frauenstudien. Die Arbeit des Vereins zielt auf die Unterstützung von Studentinnen, auf Inklusion von Studentinnen und Akademikerinnen mit Behinderung sowie auf die Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen der katholischen Kirche.
Neben der individuell monetären Förderung durch die Vergabe von Darlehen, unterstützt der Verein mit seinem Mentoringprogramm “Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf” im Besonderen Frauen, die eine Übernahme von Leitungspositionen in Kirche und Theologie anstreben.
Weitere Informationen zum Hildegardis Verein e.V.
Aus dem Budget für gleichstellungsfördernde Maßnahmen des Gleichstellungs- und Familienbüros ist es für Kollegiatinnen* (EPPP-Vollmitglieder) möglich, jährlich zusätzlich 300€ an Forschungskosten erstattet zu bekommen. Antragsberechtigt sind alle Doktorandinnen* und Postdoktorandinnen* (mit Geschlechtseintrag weiblich, divers oder ohne Angabe), die einem EPPP-zertifizierten Nachwuchskolleg bzw. dem Max-Weber-Kolleg angehören und bei der Forschungs- und Graduiertenförderung als Vollmitglied registriert sind.
Reichen Sie dafür den Antrag mit folgenden Unterlagen per €, postalisch oder persönlich im Gleichstellungs- und Familienbüro (LG1/108) ein:
Die Erstattungsbedingungen finden Sie im Dokument Anleitung zur Erstattung von forschungsbezogenen Sach- und Reisekosten für Kollegiatinnen* (EPPP-Vollmitglieder) (Stand: Januar 2026).
Das auszufüllende Formular finden Sie im Dokument Antrag zur Erstattung von forschungsbezogenen Sach- und Reisekosten für Kollegiatinnen* (EPPP-Vollmitglieder) (Stand: Januar 2026).
Die Mittel aus dem Gleichstellungs- und Familienbüro können Sie zusätzlich zu den Mitteln aus dem Graduiertenservice beantragen.
Bitte beachten Sie: Eine Kombination der Förderung als Kollegiatin* UND als wissenschaftliche Mitarbeiterin* aus Mitteln des Gleichstellungs- und Familienbüros ist innerhalb eines Jahres nicht möglich.
Aus dem Budget für gleichstellungsfördernde Maßnahmen des Gleichstellungs- und Familienbüros können Forschungskosten für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen* (Geschlechtseintrag weiblich, divers oder ohne Angabe) übernommen werden – z.B. für Konferenzreisen, für Proband*innengelder, Datenzugänge, zusätzliche Ausstattung etc.
Dabei kann jährlich eine Unterstützung in Höhe von bis zu 500€ beantragt werden. Hierfür ist folgendes pdf-Formular vor Reiseantritt ausgefüllt per E-Mail an gleichstellungsbuero@uni-erfurt.de einzureichen. Antrag auf Übernahme von Forschungskosten
Beim Antrag für Reisekostenzuschüsse für Konferenzreisen ist zudem die Bescheinigung über die Annahme des eigenen Konferenzbeitrags dem Antrag beizufügen.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, Zuschüsse zu Gold Open Access Publikationen über den Open-Access-Publikationsfonds der Universität Erfurt zu beantragen.
Bitte beachten Sie: Eine Kombination der Förderung als Kollegiatin* UND als wissenschaftliche Mitarbeiterin* aus Mitteln des Gleichstellungs- und Familienbüros ist innerhalb eines Jahres nicht möglich.
Seit 2018 schreibt das Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung den mit 2.000 Euro datierten Preis Vielfalt trifft Wissenschaft einmal pro Jahr aus. Zur Bewerbung aufgefordert sind Absolvent*innen aller Fachrichtungen der Thüringer Hochschulen, deren Abschlussarbeit (Master-, Diplom-, Staatsexamens- oder Doktorarbeit) eine Gender-/Diversity-Perspektive (d.h. Arbeiten mit den Forschungsschwerpunkten Geschlecht und Sexualität, Migrations- und Rassismuserfahrung, Behinderung und chronische Erkrankung, soziale Herkunft und Klasse, Alter, Religion und Weltanschauung) einnimmt und innerhalb der vergangenen zwei Jahre (seit Veröffentlichungsdatum der jeweils aktuellen Ausschreibung) eingereicht wurde.
Zum Gedenken an Dr. Dr. hc. mult. Elisabeth Gössmann schreibt die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Graz im Rahmen des Fakultätsschwerpunktes „Theologische Frauen- und Geschlechterforschung“ jährlich die Elisabeth-Gössmann-Preise international aus. Prämiert wird je eine Dissertation / Habilitationen mit 3000,00 Euro und eine Abschlussarbeit auf Masterniveau mit 1000,00 Euro.
Der Marga Bührig Preis fördert Arbeiten von Forscherinnen bzw. Autorinnen, die feministisch- und befreiungstheologisch zu Fragen von Gerechtigkeit arbeiten und ihre Themen so darstellen, dass sie auch für eine breitere Öffentlichkeit verständlich sind. Er ist mit 10.000 CHF dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Der Preis wird jeweils im Herbst ausgeschrieben, Bewerbungen sind bis Ende Januar des Folgejahres einzureichen.
Das Rowena-Morse-Mentoring-Programm (RMMP) der Thüringer Hochschulen richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen an den Hochschulen im Freistaat Thüringen. Benannt ist das Programm nach Rowena Morse, die im Jahr 1904 als erste Frau in Thüringen erfolgreich promovierte. Das fächerübergreifende Mentoring-Programm unterstützt Doktorandinnen in der Endphase ihrer Promotion sowie Postdoktorandinnen in der Orientierungsphase bei der Planung ihres individuellen Karrierewegs. Neben der Vermittlung einer Mentorin bzw. eines Mentors umfasst das Programm auch spezifische Workshops zur Weiterqualifizierung. Darüber hinaus vernetzen sich die Mentees im Rahmen von Peer-Mentorings mit (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen anderer Thüringer Hochschulen und werden dabei in Gruppen-Mentorings von erfahrenen Professor*innen und begleitet. Die Programmlaufzeit beträgt insgesamt zwölf Monate. Finanziert wird das Programm durch das Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung.
AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e. V. ist ein Netzwerk katholischer Theologinnen* aus Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft, das die wissenschaftliche Arbeit von Theologinnen* sichtbar machen, ihre Situation verbessern und ihre Interessen vertreten möchte. Der Verein fördert Vernetzung und und organisiert regelmäßige Tagungen zu theologischen Fragen und zur beruflichen Qualifizierung.
Junge AGENDA ist ein Netzwerk junger katholischer Theologinnen innerhalb von AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e. V., das ihre Arbeit sichtbar machen und ihre Interessen vertreten möchte. Es bietet Austausch und Vernetzung für FINTA-Personen in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase bis zur (Junior-)Professur bzw. vor dem Eintritt in eine berufliche Führungsposition.
Die Europäische Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen (ESWTR) ist ein Netzwerk für Wissenschaftlerinnen im Bereich Theologie, Religionswissenschaften sowie benachbarter Gebiete. Alle zwei Jahre findet eine internationale Konferenz zu einem aktuellen feministisch-theologischen Thema statt. Dazwischen treffen sich Wissenschaftlerinnen zu regionalen und nationalen Konferenzen sowie zu kontinuierlicher Arbeit in thematischen und fachbezogenen Arbeitsgruppen.
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit rund 130.000 Mitgliedern. Seit seiner Gründung im Jahr 1903 engagiert sich der Verband für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche. Dazu initiiert und organisiert er zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen.
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 265.000 Mitgliedern der größte katholische Frauenverband und einer der größten Frauenverbände Deutschlands. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.
Das 2013 gegründete TKG ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Thüringer Hochschulen. Als Service-Einrichtung unterstützt es die Hochschulen dabei, Gleichstellungsmaßnahmen zu initiieren, weiterzuentwickeln und zu verstetigen sowie Gleichstellungsaktive zu informieren, zu beraten und zu vernetzen.
Das Bildungs-, Beratungs-, und Forschungsinstitut Institut bietet Fortbildung und Beratung zu Geschlechterverhältnissen und nicht-diskriminierender Bildungsarbeit; z.B. Seminare zur „Einführung in die geschlechterreflektierte Pädagogik“ sowie zur „kritischen Männlichkeit“ an.
Das Gunda Werner Institut bietet z.B. „Gendertraining“ an.