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Neue Ideen für den „Freistaat der Möglichkeiten“: Wissenschaftler*innen der Uni Erfurt bei „Zukunftsmission“ dabei

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat heute in Erfurt die neue „Zukunftskommission Thüringen 2035“ eröffnet. Unter dem Vorsitz des Jenaer Wissenschaftlers Prof. Dr. Ulrich S. Schubert werden darin Persönlichkeiten aus Thüringen und dem gesamten Bundesgebiet Visionen und Lösungsansätze für die Zukunft des Freistaats entwickeln. Die Mitglieder wurden zum Auftakt in der Zentralheize erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Prof. Dr. Cornelia Betsch, Prof. Dr. Hartmut Rosa, Prof. Dr. Heike Grimm und Prof. Dr. Anne Nassauer sind auch Wissenschaftler*innen der Universität Erfurt beteiligt. Bis September 2027 soll die Kommission konkrete Handlungsempfehlungen für die Thüringer Landesregierung erarbeiten.

Foto: Thüringer Staatskanzlei

„Thüringen ist ein Freistaat der Möglichkeiten – wir müssen sie nur entschlossen nutzen. Dafür brauchen wir Menschen, die Gewohntes hinterfragen und neue Wege aufzeigen. Ich danke allen Mitgliedern der Zukunftskommission, dass sie ihre Erfahrung und ihr Engagement in den Dienst unseres Freistaats stellen. Ich freue mich auf konkrete Vorschläge, mit denen wir die Zukunft Thüringens gestalten können. Auch jede Thüringerin und jeder Thüringer kann eigene Ideen einbringen. Denn das Beste für Thüringen liegt nicht hinter, sondern vor uns“, erklärte Mario Voigt bei der Auftaktveranstaltung.

Die Zukunftskommission vereint Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichem Leben. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Fachkenntnisse sollen neue Impulse für die Entwicklung Thüringens liefern. Die Kommission wird sich in drei Arbeitsgruppen mit zentralen Fragen zur Entwicklung Thüringens beschäftigen:

  • Wirtschaft und Innovation: Wie kann Thüringen seine wirtschaftliche Stärke ausbauen, neue Technologien nutzen und Innovationen fördern?
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Wie können Lebensqualität, gesellschaftliches Miteinander und gleichwertige Lebensverhältnisse langfristig gesichert werden?
  • Politische Handlungsfähigkeit und Staatsmodernisierung: Wie muss sich der Staat verändern, um schneller, moderner und bürgernäher handeln zu können?

Die Arbeit erfolgt in drei Phasen: Zunächst analysiert die Kommission die aktuelle Situation und die zentralen Herausforderungen Thüringens („Was ist?“). Anschließend untersucht sie wichtige Zukunftstrends und mögliche Entwicklungen („Was wird?“). Darauf aufbauend entwickelt sie eine positive Zukunftsvision für den Freistaat und konkrete Empfehlungen für deren Umsetzung („Was soll werden?“).

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der heutigen Pressemitteilung der Thüringer Staatskanzlei.

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