„Angesichts der globalen wie lokalen Herausforderungen, denen Universitäten weltweit gegenwärtig und zukünftig gegenüberstehen, dokumentiert die Zeichnung der Charta nicht nur das Selbstverständnis der Universität Erfurt, sondern ist mit Blick auf unsere internationalen Partnerinstitutionen wie auch unser regionales Umfeld ein wichtiges Signal“, erklärt dazu die Vizepräsidentin für Internationale Angelegenheiten, Prof. Dr. Beate Hampe, die die Charta für die Universität Erfurt unterzeichnet hat. An der Konferenz des Magna Charta Observatory nahm neben der Vizepräsidentin auch Amélie Arlandt als Vertreterin der Studierenden der Universität Erfurt teil.
Die „Magna Charta Universitatum“ umreißt die Leitlinien für das Selbstverständnis von Hochschulen weltweit. Sie definiert die von den unterzeichnenden Institutionen angenommen Grundsätze zur akademischen Freiheit, zur institutionellen Autonomie und guten institutionellen Governance, aber auch zur ethischen Verantwortung, die aus der Schaffung von Wissen erwächst, sowie zur gesellschaftlichen Verantwortung von Hochschulen in ihrem regionalen Umfeld.
Diese Grundsätze unterliegen auch den Positionierungen zu Weltoffenheit, Internationalität und Interkulturalität in Lehre, Forschung und gelebter Campuskultur, die die Universität Erfurt im Rahmen ihrer zweiten Internationalisierungsstrategie vom Februar 2026 erneut getroffen hat. Die Unterzeichnung der Charta ist daher auf Beschluss des Senats vom Februar 2026 prominent in deren Präambel festgehalten. Der Beitritt zur Charta gilt für fünf Jahre.
Mitschnitt der feierlichen Unterzeichnung der „Magna Charta Universitatum“ auf Youtube
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