Internationalisierungsstrategie

Das Titelbild der Zweiten Internationalisierungsstrategie zeigt internationale Studierende vor dem Forschungsbau "Weltbeziehungen"

Zweite Internationalisierungsstrategie (2025/26)

Aufbauend auf einer umfassenden Rückschau auf die Entwicklungen der zurückliegenden Dekade verbindet die Zweite Internationalisierungsstrategie der UEdie direkte Kontinuität zur ersten Strategie im Bekenntnis der UE zu Weltoffenheit, Internationalität und Interkulturalität in Lehre, Forschung und gelebter Campuskultur mit neuen Akzentsetzungen, die sich aus der ‘glokalen’ Verortung der Universität - im weltweiten wissenschaftlichen Wettbewerb und zugleich im regionalen Umfeld - ergeben. Neue Schwerpunktsetzungen betreffen insbesondere das Internationalitätsprofil der UE in der thematischen Ausrichtung von Forschung und Lehre, aber auch die strategische Weiterentwicklung von Kooperationsportfolio und -formen sowie die institutionelle Verankerung von Internationalisierungsprozessen als Querschnittsaufgabe und Element der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre.

Unterzeichnung der "Magna Charta Universitatum"

´Den Empfehlungen des Senatsausschusses für Internationales folgend, hat der Senat der UE in seiner Sitzung am 04.02.2026 im Kontext der Verabschiedung der Zweiten Internationalisierungsstrategie auch die Bewerbung um Zeichnung der “Magna Charta Universitatum” beschlossen und über die Aufnahme dieser Zeichnung in die Präambel der neuen Strategie als ein wichtiges Signal der Universität in sein globales wie lokales Umfeld entschieden. 

Damit schließt sich die Universität den mittlerweile 900 Universitäten weltweit an, die mit der Unterzeichnung der "Magna Charta Universitatum“ für grundlegende Werte wie Wissenschaftsfreiheit, Hochschulautonomie und regionale Verantwortung der Hochschulen stehen. Am 17.06.2026 informierte das “Observatory Magna Charta Universitatum”den Präsidenten der UE über den Erfolg dieser Bewerbung und die Aufnahme der UE in die Liste der unterzeichnenden Institutionen. Angesichts der zunehmenden globalen wie lokalen Herausforderungen, mit denen Universitäten sich konfrontiert sehen, ist diese Entscheidung seitens der Universität Erfurt mit Blick auf ihr eigenes regionales Umfeld ein wichtiges Signal.

Erste Internationalisierungstrategie (2018/19)

Exzellenz in der Forschung sowie attraktive Studien- und Lehrbedingungen zählten von Beginn an zu den Entwicklungszielen der UE, internationale Vernetzung und Kooperation sind wichtige Voraussetzungen für Exzellenz. Wir streben danach, unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Nachwuchsphase ebenso wie etablierten forschenden und lehrenden Universitätsangehörigen, unseren Gastwissenschaftler*innen sowie internationalen und Austauschstudierenden die besten Arbeits- und Studienbedingungen zu bieten. Hierfür sind auch die soziale Unterstützung und außerakademische Integration der internationalen Studierenden von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig sollen unsere inländischen Studierenden die Möglichkeit haben, während ihres Studiums wichtige und prägende Auslandserfahrungen zu machen. Wichtige Ziele der ersten Strategie richteten sich auf die Entwicklung und Sicherung international attraktiver Bachelor und Master-Studiengänge; die Ausrichtung internationaler Summer/Winter Schools sowie die Beförderung und Entwicklung von Angeboten zum Erwerb interkultureller Kompetenzen. Neben der Steigerung bzw. Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der UE auf nationaler sowie internationaler Ebene legt die Universität besonderes Augenmerk darauf, ein neutraler Raum für den akademischen Diskurs zu sein. 

 Erste Internationalisierungsstrategie 

Senatsausschuss für Internationale Angelegenheiten

Der Senatsausschuss für Internationale Angelegenheiten berät den Senat in grundsätzlichen und über eine Fakultät hinausgehenden internationalen Angelegenheiten.

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