Forschungsstelle für Frühneuzeitliches Naturrecht

Die Forschungsstelle für Frühneuzeitliches Naturrecht wurde 2016 gegründet und ist seit 2019 eine gemeinsame Einrichtung des Max-Weber-Kollegs und des Forschungszentrums Gotha. Ihre Aufgabe ist die bereits laufenden Forschungen zum Naturrecht der Frühen Neuzeit zu koordinieren und neue Vorhaben anzuregen. Der dabei in den Blick genommene zeitliche Rahmen erstreckt sich von der Reformation bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts, wobei das Hauptaugenmerk auf die Blütezeit des Naturrechts in der Ära nach Hugo Grotius und insbesondere auf der akademischen Institutionalisierung des Naturrechts in ganz Europa liegt. Dieser Fokus wird durch das Forschungsnetzwerk und Hauptprojekt ‘Natural Law 1625-1850’ reflektiert, das wir in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg betreiben. Die Redaktion der großen Schriftenreihe Natural Law and Enlightenment Classics ist in der Forschungsstelle ebenso beheimatet wie die mit dem Forschungsnetzwerk ‘Natural Law 1625-1850’ verbundene Reihe, die ab 2017 bei Brill in Leiden von den drei Leitern des Netzwerks herausgegeben wird. Zusätzlich zum IZEA pflegen wir enge Beziehungen zum Institute of Intellectual History an der University of St. Andrews. Die am Max-Weber-Kolleg mit naturrechtlichen Fragestellungen befassten Doktorand*innen und Visiting Fellows sind als Assoziierte Mitglieder der Forschungsstelle herzlich willkommen.

Hauptprojekt

Internationales Forschungsprojekt (Halle/Erfurt)
Natural Law 1625-1850

Personen

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Mitglieder

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