Grundschulpädagogik

Die Erfurter Grundschullehrer:innenbildung basiert auf einer professionstheoretischen Perspektive, die den Erwerb von fächerspezifischem und pädagogischem Wissen mit der Reflexion über Strukturbedingungen des Schulischen sowie biographisch erworbene Dispositionen und Entwicklungsaufgaben von (angehenden) Lehrpersonen verbindet. 

Der Fachbereich Grundschulpädagogik zeichnet sich insbesondere durch die Integration von qualitativer/interpretativer Forschung, historischen und international vergleichenden Analysen aus. Er befasst sich mit den zentralen Forschungsbereichen Unterrichtsforschung – vor allem im Hinblick auf zwischenmenschliche Interaktionen, Mensch-Ding-Relationen, subjektive Sichtweisen und Dispositionen von Lehrpersonen und Schüler:innen –,  der Forschung zum Lehrer:innenberuf – unter besonderer Berücksichtigung von berufsbezogenen Orientierungen, Prozessen der Professionalisierung sowie der methodischen und didaktischen Gestaltung der Lehrer:innenbildung – wie auch  der Schulforschung mit Schwerpunkt auf Schulentwicklung und institutionellem Wandel in gesellschaftlichen Kontexten. Das Profil ist darüber hinaus durch vier Schwerpunkte geprägt: Lernatmosphären als phänomenologisches und affektbezogenes Forschungsfeld, Bildungsgerechtigkeit, insbesondere im Kontext von Inklusion, Partizipation und Ungleichheit (auch im internationalen Vergleich), pädagogisches Ethos als Rahmen für die Reflexion beruflicher Praxis sowie digitale Transformation, einschließlich digitaler Lehr- und Lernformate und des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Grundschulbildung.

Auf einem Blick

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Forschung
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Aktuelles

Hier die Links zu den erstellten digitalen Büchern: 

 


Internationalisierungspreis verliehen

Im Rahmen der letzten Senatssitzung 2026 hat die Universität Erfurt ihren Internationalisierungspreis verliehen. Der Senatsausschuss für Internationales hatte empfohlen, den Preis, der im zweijährigen Turnus als Doppelpreis verliehen wird, in diesem Jahr als zwei gleichrangige (also erste) Preise an zwei der insgesamt vier sehr starken Nominierungen zu vergeben. Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Agnes Pfrang, Dr. Lisa Sauer und Judith Preiß für das Projekt „Schule in der Einwanderungsgesellschaft: Schweden und Deutschland im Vergleich“ sowie an Prof. Dr. Myriam Wijllens und Yeshica Umana Calderon für die Lehrveranstaltung „Wellbeing of the Child“. Beide Preise sind mit jeweils 2.500€ dotiert.


Besuch der Universität Stockholm im Rahmen eines Erasmus+ Austauschs

 

Im Rahmen eines Erasmus+ Austauschs besuchten Agnes Pfrang und Judith Preiß vom 3.-7.11.2025 die Universität Stockholm, um mit Kolleginnen und Kollegen der Abteilung für Fachdidaktik und des Instituts für Deutsche Sprache über weitere gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte im Rahmen der internationalen Lehrerinnenbildung zu sprechen. 

Ein erster Schritt der Kooperation ist die DAAD- Gastdozentur von Professorin Anja Kraus im akademischen Jahr 2025/26 in der Erfurter Grundschulpädagogik. 

 

 

 

 

Professorin Maria Andrée, stellvertretende Leiterin der Abteilung für Fachdidaktik und Direktorin der Research School für Fachdidaktiken, empfing die Kolleginnen aus Erfurt.

Während eines Schul- und Unterrichtsbesuchs an der Mattäusskola in Stockholm konnten Agnes Pfrang und Judith Preiß interessante Einblicke in die heterogenitätssensible Gestaltung des Ganztagsangebots und des Unterrichts erhalten.


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