Marie-Luise Schierholz

Marie-Luise Schierholz

m.schierholz@posteo.de

 

Dissertation und CV

Interessengebiet

  • Kinder mit sprachlich kommunikativem Unterstützungsbedarf
  • soziale Interaktionserfahrungen
  • Grounded Theory Methodology (Strauss & Corbin, 1996)

Curriculum Vitae

Marie-Luise Schierholz studierte den BA ‚Bildung und Förderung in der Kindheit‘ an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Anschluss absolvierte sie an der Leibniz Universität Hannover erfolgreich den Master ‚Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften‘ mit dem Schwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie.

Publikationen

Posterpräsentation

  • Schierholz, M.-L., Hansen, H. & Neumann, S. (2020, 20-21 November). Soziale Interaktionserfahrungen aus der Perspektive eines Kindes mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf (skU) [Posterpräsentation]. 11. Interdisziplinäre Tagung über Sprachentwicklungsstörungen (ISES XI), Phillips Universität Marburg, Deutschland.

Aktuelles Dissertationsprojekt

Soziale Interaktionserfahrungen aus der Perspektive von Kindern mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf (Projekt: SoPeKi)

Laufzeit: 2019-2024

Zielsetzungen:
1. Es wird das Ziel verfolgt, die bisher qualitativ unerforschte Perspektive von Kindern mit skU zu ihrem Erleben von sozialen Interaktionserfahrungen sichtbar zu machen.
2. Ebenfalls soll dieses Projekt methodische Zugänge aufzeigen, die (Sprachtherapeut*innen/Logopäd*innen) darin unterstützen, mit Kindern über ihre sozialen Interaktionserfahrungen ins Gespräch zu kommen. 

Methode: Das Forschungsvorhaben orientiert sich an dem Forschungsstil der Grounded Theory Methodology (Strauss & Corbin, 1996) mit dem besonderen Schwerpunkt der Selbstreflexion (Breuer et al., 2018). Die Reflexive Grounded Theory Methodologie sieht einen zirkulären Forschungsprozess und ein theoretisches Sampling vor. Das Sample des vorliegenden Promotionsprojektes umfasst Kinder mit einem diagnostizierten sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf im Alter von 8-10 Jahren. Die Kinder werden zweimal zu ihren sozialen Interaktionserfahrungen mit Einbezug von selbstfotografierten Fotos ihrer Woche und Abbildungen sozialer Kontexte (Merrick, 2014) in ihrem häuslichen Umfeld interviewt.