Mekelle–Erfurt Research Cooperation Initiative (MERCI)

Die Gerda Henkel Stiftung fördert seit Januar 2026 das auf zwei Jahre angelegte Projekt MERCI (Mekelle–Erfurt Research Cooperation Initiative), das darauf abzielt, die wissenschaftliche Kooperation zwischen der Universität Erfurt und der Universität Mekelle – insbesondere dem Department of History and Cultural Studies – nach dem Krieg in Tigray (Äthiopien) wieder aufzunehmen und zu erweitern. Aufbauend auf bestehenden Kooperationen und der „Rescue Initiative (ReScholarGE)“, die es sechs äthiopischen Wissenschaftlern ermöglicht hat, ihre Promotion an der Universität Erfurt zu beenden, soll der Austausch von Forschenden und Promovierenden durch gemeinsame Forschungsgruppen, Workshops und Sommerschulen – mit Schwerpunkt auf der Sammlung Perthes (Forschungsbibliothek Gotha) – wiederaufgenommen werden. In diesem Zusammenhang wird auch eine Lehrkooperation insbesondere im Master- und Promotionsprogramm in Mekelle angestrebt.

Bild: Statue auf dem Adi-Haqi Campus der Mekelle University © Peter Nadig

Projektgruppe

Projektleitung:

Prof. Dr. Iris Schröder
Direktorin des Forschungskollegs Transkulturelle Studien/Sammlung Perthes und Professorin für Globalgeschichte am Historischen Seminar, Universität Erfurt

Projektkoordination:

Dr. Fesseha Berhe Gebregergis

 

Laufzeit & Förderung

Laufzeit:
01/2026–12/2027

Förderung:
Das Projekt wird durch die Gerda Henkel Stiftung gefördert.

Kontakt

Direktorin
(Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes)
CG2 – Pagenhaus / Schloss Friedenstein, Pagenhaus
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
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Koordinator des Projekts "Mekelle–Erfurt Research Cooperation Initiative (MERCI)"
(Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes)