Zum 1. September 2026 haben zwei neue Mitarbeiter:innen ihre Tätigkeit an der Professur für Religionspädagogik der Universität Erfurt aufgenommen:
Pia Objartel hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Ev. Theologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Vorbereitung auf das Lehramt studiert. Bereits im Studium hat sie als Projektmanagerin im Bereich „Nachhaltigkeit“ gearbeitet; nach dem Ersten Staatsexamen folgte dann eine Tätigkeit in der Ev. Jugendarbeit im Kirchenkreis Weimar-Apolda. An der Professur für Religionspädagogik wird sie insbesondere für das Projekt „TOPOS“ zuständig sein: ein Bildungs-, Dokumentations- und Forschungsprojekt, das sich religiösem Lernen an (außer-)gewöhnlichen Orten in Thüringen widmet.
Dr. Maximilian Schalück hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München gleichfalls Ev. Theologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Vorbereitung auf das Lehramt studiert, ergänzt durch ein Auslandsstudium an der Universität Helsinki. Nach dem Ersten Staatsexamen folgte eine Promotion in Systematischer Theologie zum Thema „Das Faktum der Wirklichkeit“, welche interdisziplinäre Perspektiven zur Rede von Gott zusammentrug. Praktische Lehrerfahrungen hat er u.a. im Referendariat und in einer Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Kaufbeuren erworben. An der Professur für Religionspädagogik wird er insbesondere christlich-fundamentalistische Sinnangebote im Web 2.0 untersuchen, wie sie teils im sog. Christfluencing oder in der sog. Tradwife-Bewegung zu finden sind.
Prof. Dr. Thomas Heller wünscht beiden Personen viel Erfolg und gutes Gelingen: „Prima, dass wir unser Team durch Pia Objartel und Maximilian Schalück verstärken können. Beide Personen bringen bereits umfangreiche Kenntnisse, Erfahrungen und Vernetzungen mit. Frau Objartel fokussiert auf den realen Raum, Herr Schalück nimmt virtuelle Orte in den Blick. Beides ist für Thüringen wichtig und wird uns helfen, religiöse Bildung in einem hoch säkularen Kontext – und zugleich im Kernland der Reformation – besser zu verstehen sowie zukunftsfest zu machen.“

