Allgemeine Informationen

Ziel der mathematikdidaktischen Studienmodule ist es, aufbauend auf den Kenntnissen aus den verschiedenen mathematischen Teildisziplinen mit ihren Begrifflichkeiten und Methoden Fähigkeiten auf- und auszubauen, mathematische Lehr- und Lernprozesse zu konzipieren und zu reflektieren. Die in diesem Prozess erworbenen Kompetenzen sind Gegenstand der Modulprüfung. 

Neben der Prüfungsform Klausur gibt es in den Modulen schriftliche Arbeiten, die in Form eines Praktikumsberichtes, einer Bachelor- oder Masterarbeit erbracht werden. Insbesondere durch die Bachelor- bzw. Masterarbeit weisen Studierende nach, dass sie in der Lage sind, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes mathematikdidaktische Fragen und Problemstellungen selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht schriftlich darzustellen. Im Zuge der Erarbeitung erwerben und vertiefen sie Reflexionsfähigkeit, Schreibkompetenz, korrektes Zitieren und Bibliographieren. Sie erlernen akademische Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Im Studium und bei den Prüfungsleistungen kann generative KI unterstützend eingesetzt werden. Weitere Hinweise dazu können Sie im Abschnitt „KI in Prüfungsleistungen“ nachlesen.

Prüfungsleistungen

KI in Prüfungsleistungen

Der Einsatz von KI im Studium bietet viele Chancen. Zugleich bringt der Einsatz von KI potenziell weitreichende Veränderungen für akademisches Arbeiten mit sich. Generative KI bereichert das Studium und die Vorbereitung auf eine Prüfungsleistung dann, wenn sie reflektiert eingesetzt und die Ergebnisse nach fachlich-wissenschaftlichen Kriterien und Standards geprüft werden. Die Nutzung von KI sollte immer als Unterstützung und Ergänzung dienen; sie kann und darf eigenständiges Lernen, Nachdenken und Argumentieren nicht ersetzen.

Der Senatsausschuss für Studienangelegenheiten eine Freigabeerklärung zur Regelung und Dokumentation der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Studium, Lehre und Prüfungen beraten. Diese Freigabeerklärung steht hier zur Verfügung und wird ab dem Wintersemester 2026/27 verwendet.

Mit der Eigenständigkeitserklärung , die jeder schriftlichen Prüfungsleistung beizufügen ist, bestätigt die Studentin/der Student, welche Hilfsmittel beim Verfassen der Prüfungsleistung verwendet wurden.

Masterarbeiten (Interessenbekundungsverfahren)

Vor der Vergabe des Masterarbeitsthemas erfolgt im Fachbereich ein Interessenbekundungsverfahren. Das Interessenbekundungsverfahren liegt jeweils ca. 4 Monate vor der Abgabe des digitalen Antrages. Richten Sie Ihr Interesse bitte an: masterarbeiten.mathematik@uni-erfurt.de.

 

Masterarbeit wird im Sommersemester geschrieben:

Masterarbeit wird im Wintersemester geschrieben:

Zwischen dem Interessenbekundungsverfahren und der digitalen Abgabe des Themas der Masterarbeit sprechen Sie die genaue Themenformulierung mit dem Erstbetreuer/ der Erstbetreuerin ab. Der bzw. die Betreuer*in wird Ihnen per Mail mitgeteilt.

Die genauen Fristen zur Einreichung des digitalen Antrages entnehmen Sie bitte der folgenden Seite: → Fristen für die Masterarbeit im MEd

In einer Liste mit Themen finden Sie vielfältige Anregungen für Masterarbeitsthemen in der Mathematikdidaktik; gern können Sie im Interessenbekundungsverfahren auch Ihre eigenen Vorstellungen zu einem Thema/einer Forschungsfrage darlegen. 

Fachdidaktische Module & Schulpraktikum

Module in B- und MEd-Studiengängen

In den mathematikdidaktischen Modulen beschäftigen sich Studierende mit dem Lernen und Lehren von Mathematik in verschiedenen Altersstufen. In die Lehre fließen zum einen wissenschaftliche Erkenntnisse über das Lernen und Lehren von Mathematik ein; zum anderen werden Studierende zum forschungsbasierten Arbeiten angeregt. Mit den unterschiedlichen Perspektiven gewinnen sie ein integratives Bild des Mathematiklernens und –lehrens, das sie insbesondere in fachdidaktischen Schulpraktika in die Praxis umsetzen.

Die einzelnen Module sind in den Prüfungs- und Studienordnungen für die B-Studiengänge bzw. MEd-Studiengänge zu finden.

In den mathematikdidaktischen Modulen befassen sich Studierende beispielsweise mit folgenden Fragen:

  • Welche Schülereinsichten müssen bei einem bestimmter mathematischer Inhalt aufgebaut werden?
  • Welche Schülerschwierigkeiten sind bei dem mathematischen Inhalt bekannt und wie können sie überwunden werden?
  • Mit welchen Verfahren/Aufgaben kann der Lernstand von Schüler*innen bei dem mathematischen Inhalt ermittelt werden?

Fachdidaktisches Schulpraktikum

Im mathematikdidaktischen Schulpraktikum beobachten Studierende sowohl das Lern- und Sozialverhalten der Lernenden in der Praktikumsklasse als auch das Lehrer*innenhandeln im Unterricht. Sie sammeln erste Erfahrungen mit der eigenständigen Vorbereitung, Durchführung und Reflexion von Unterrichtsstunden sowie mit der Begleitung und Betreuung von Lerngruppen. In der Begleitung des fachdidaktischen Praktikums wird sowohl auf die gründliche Planung der mathematischen Lehr-Lern-Sequenz als auch auf die mehrperspektivische Analyse und Reflexion des durchgeführten Unterrichts Wert gelegt. 

Aktuelle Informationen finden Sie bei der Erfurt School of Education (ESE).