Akademische Rätin a.Z. (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)

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Mitarbeitergebäude 2 / Raum 307

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in der vorlesungsfreien Zeit nach vorheriger Terminabsprache per Mail.

Besucheranschrift

Universität Erfurt
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Arbeitsbereich Sozialpädagogik
Nordhäuser Straße 63
99089 Erfurt

Dr. Anja Schierbaum

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Jugendforschung
  • Familien- und Generationenforschung
  • Sozialisationsforschung
  • Geschichte und Theorien der Erziehung und Bildung
  • Qualitative Sozialforschung (Rekonstruktive und interpretative Forschungsverfahren)

Vita

Seit 09/2023

Akademische Rätin a.Z. an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt im Arbeitsbereich Sozialpädagogik.

04/2016 – 08/2023

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Profilbereich I: Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne, Professur Ecarius mit den Arbeitsschwerpunkten Familien-, Jugend- und Generationenforschung.

04/2020-03/2022

Vertretung der W2-Professur Allgemeine Bildungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheits- und Jugendforschung an der FernUniversität in Hagen, Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung (IfBM), Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften.

06/2015 – 03/2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Wissenschaftliche Unterstützung professioneller Handlungsfelder im Umgang mit Kindeswohlgefährdung und beim Aufbau tragfähiger Kooperationsstrukturen im Kinderschutz“ unter Leitung von Prof. Dr. Bruno Hildenbrand und Prof. Dr. Werner Thole am Fachgebiet Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und außerschulische Bildung an der Universität Kassel.

2015

Promotion an der Stiftung Universität Hildesheim im Fach Sozialwissenschaften mit dem Titel „Herausforderungen im Jugendalter – Wie sich Jugendliche biographischen Entwicklungsaufgaben zuwenden. Eine rekonstruktive Studie zu weiblicher Adoleszenz und Sozialisation“.

10/2013 – 09/2014

Promotionsstipendium im Interdisziplinären Graduiertenkolleg „Gender & Bildung“ an der Universität Hildesheim, gefördert aus Mitteln des Professorinnen-Programms und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

04/2013 – 09/2013

Assistenzstelle bei Prof. Dr. Bruno Hildenbrand am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Arbeitsgebiet Mikrosoziologie, Sozialisationstheorie und Qualitative Methoden.

08/2008 – 12/2012

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim im Evaluationsprojekt „Wege finden – gestärkt Erwachsen werden“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Corsten.

08/2005-07/2008

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt C3 „Individuelle Ressourcen und professionelle Bewältigung von Systemumbrüchen in kontrastierenden ländlichen Milieus in Ost- und Westdeutschland“ unter Leitung von Prof. Dr. Bruno Hildenbrand, Sonderforschungsbereich 580, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

10/2000-07/2005

Magisterstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Erziehungswissenschaft (Hauptfach), Soziologie (Nebenfach) und Psychologie (Nebenfach).

Publikationen

Monographien

  • Jutta Ecarius, Ronnie Oliveras, Anja Schierbaum, Nadia Wester (in Vorbereitung): Jugendliche und ihr Verhältnis zur Familie. Einführung in Perspektiven des Familialen in der Jugendforschung. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Anja Schierbaum (2018): Herausforderungen im Jugendalter – wie sich Jugendliche biographischen und gesellschaftlichen Anforderungen zuwenden. Eine rekonstruktive Studie zu weiblicher Adoleszenz und Sozialisation. Weinheim: Beltz Juventa.

Handbücher

  • Jutta Ecarius, Anja Schierbaum (2022): Handbuch Familie. Band 1: Gesellschaft und differentielle Felder. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Wiesbaden: Springer VS.
  • Anja Schierbaum, Jutta Ecarius (2022): Handbuch Familie. Band 2: Bildung, Erziehung und sozialpädagogische Arbeitsfelder. Wiesbaden: Springer VS.

Herausgeberbände

  • Paul Eisewicht, Marcel Eulenbach, Carsten Heinze, Anja Schierbaum (in Vorbereitung): Jugend als zeit- und gesellschaftsdiagnostisches Phänomen. Weinheim und München: BeltzJuventa
  • Karin Bock, Tobias Franzheld, Cathleen Grunert, Katja Ludwig, Nicolle Pfaff, Anja Schierbaum, Wolfgang Schröer (im Erscheinen): Pädagogische Institutionen des Jugendalters in der Krise. Wiesbaden: Springer VS.
  • Anja Schierbaum, Miriam Diederichs, Kristina Schierbaum (im Erscheinen): Kind(er) und Kindheit(en) im Blick der Forschung. Zentrale theoretische Figuren und ihre empirische Erkundung. Wiesbaden: VS.
  • Anja Schierbaum, Jutta Ecarius, Dominik Krinninger, Uwe Uhlendorff (2023): Familie, wozu? Perspektiven Erziehungswissenschaftlicher Familienforschung. Wiesbaden: Springer VS.
  • Anja Schierbaum, Ronnie Oliveras, Jan Frederik Bossek (2023): Erziehung, quo vadis? Theorien und Forschungen über Erziehung und Aufwachsen auf dem Prüfstand. Weinheim und München: BeltzJuventa.
  • Thorsten Fuchs, Anja Schierbaum, Alena Berg (2020). Jugend, Familie und Generationen im Wandel. Wiesbaden: Springer VS.
  • Dorothea Christa Krüger, Holger Herma, Anja Schierbaum (2013). Familie heute. Weinheim: BeltzJuventa.

Buch- und Zeitschriftenbeiträge

  • Anja Schierbaum (i.E.): Familienbeziehungen und ihre Bedeutung für die Individuierungsgeschichte Jugendlicher. Zur Arbeit mit Genogrammen in der Forschung. In: M. Borcsa & I. Daure (i.E.): Genogramme in systemischer Praxis. Ein Handbuch. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Anja Schierbaum (i.E.): Jugend und Krisen: Zur Bewährungssuche in der Adoleszenz als Antwort auf den ‚Unstetigkeitscharakter des Lebens‘. In: K. Bock, T. Franzheld, C. Grunert, K. Ludwig, N. Pfaff, A. Schierbaum & W. Schröer (i.E.): Pädagogische Institutionen des Jugendalters in der Krise. Wiesbaden: Springer VS.
  • Kristina Schierbaum, Anja Schierbaum (i.E.): A Reminiscence to Janusz Korczak – About the way of treatment Jewish Children in Warsaw Ghetto. In: E. Kleinau, B. H. Borge, I. C. Mochmann (Hrsg.) (i.E.): Children and Youth at Risk in Time of Transition.
  • Anja Schierbaum (2023): Die strukturale Triade und ihre Relevanz für die erziehungswissenschaftliche Familienforschung. In: A. Schierbaum, J. Ecarius, D. Krinninger, U. Uhlendorff (Hrsg.): Familie, wozu? Perspektiven Erziehungswissenschaftlicher Familienforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 37-55.
  • Anja Schierbaum (2023): Ausdrucksgestalten als Gegenstand der Sinnrekonstruktion. In: J. Ecarius, R. Oliveras (Hrsg.): Qualitatives Forschen in der Erziehungswissenschaft. Prozesse und Vieldeutiges. Opladen: Barbara Budrich, S. 59-78.
  • Anja Schierbaum, Kristina Schierbaum (2023): Biographieforschung und Generation. In: Nittel, D.; von Felden, H.; Mendel, M. (Hrsg.): Handbuch Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung und Biographiearbeit. Weinheim: BeltzJuventa, S. 374-389.
  • Tobias Franzheld, Anja Schierbaum (2022): Neue Beobachtungsordnungen im Kinderschutz – familiale Distanzierungen und öffentliche Kritikperspektiven. In: B. Hünersdorf, G. Breidenstein, J. Dinkelaker, O. Schnoor, T. Tyagunova (Hrsg.): Going Public? Erziehungswissenschaftliche Ethnographie und ihre Öffentlichkeit, Wiesbaden: Springer VS, S. 69-86.
  • Anja Schierbaum (2022): Zur Geschichte von Familie und Gesellschaft. In: Ecarius, Jutta; Schierbaum, Anja (Hrsg.): Handbuch Familie. Band 1: Gesellschaft und differentielle Felder. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Wiesbaden: Springer VS, S.3-27.
  • Anja Schierbaum (2020): Familie – eine besondere Beziehungs- und Lebensform. Zur Geschichte der ‚modernen‘ Familie. In: A.-C. Schondelmayer, C. Riegel, S. Fitz-Klausner, S. (Hrsg.): Familie und Normalität. Opladen: Barbara Budrich, S. 43-60.
  • Tobias Franzheld, Anja Schierbaum (2020): Erziehungskrisen. In: Sozialer Sinn, 21. Jg., Heft 2/2020, Themenheft „Erziehung“, S. 241-265.
  • Anja Schierbaum, Jan Frederik Bossek (2020): Lebensphasen. In: S. Schinkel, F. Hösel, S.-M. Köhler, E. Schilling, J. Schreiber, M. Zschach (Hrsg.): Zeit im Lebensverlauf. Glossar. Bielefeld: transcript, S. 191-196.
  • Anja Schierbaum, Tobias Franzheld (2020): Jugendbiographische Herausforderungen in der späten Moderne. In: T. Fuchs, A. Schierbaum, A. Berg (Hrsg.): Jugend, Familie und Generationen im Wandel. Wiesbaden: VS, S. 25-41.
  • Anja Schierbaum (2020): Adoleszenz. In: L. Puchert, M. Neubauer, A. Schwertfeger (Hrsg.): Jugend im Blick der erziehungswissenschaftlichen Forschung – Perspektiven, Lebenswelten und soziale Probleme. Opladen, Berlin, Toronto: Budrich, S. 62-71.
  • Anja Schierbaum (2020): Forschung zu Jugend – Was ist das spezifisch »Erziehungswissenschaftliche« an Jugendforschung? In: K. Bock, C. Grunert, N. Pfaff, W. Schröer (Hrsg.): Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 53-74.
  • Anja Schierbaum, Michael Corsten (2020): Jugend und Biographie – Zur längsschnittlichen Untersuchung von Herausforderungen im Jugendalter. In: S. Thiersch (Hrsg.): Qualitative Längsschnittforschung – Bestimmungen, Forschungspraxis und Reflexionen. Barabara Budrich, S. 201-219.
  • Anja Schierbaum (2019): Was Mädchen sich zutrauen. In: Schüler. Wissen für Lehrer 2019, S. 62-64.
  • Anja Schierbaum (2019): Jugend ein biographisches Projekt. In: H. Willems, A. Heinen, C. Wiezorek (Hrsg.): Entgrenzung der Jugend und Verjugendlichung der Gesellschaft. Zur Notwendigkeit einer Neuvermessung jugendtheoretischer Konzeptionen. Tagungsband der Sektionstagung Jugendsoziologie. Weinheim und München: Beltz Juventa, S. 102-117.
  • Kristina Schierbaum, Anja Schierbaum (2019): Verborgenheit – Tabu Jugendwerkhof. In: A. Neuber, F. Zahradnik (Hrsg.): Geschlossene Institutionen – geschlossene Gemeinschaften. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 67-90.
  • Jutta Ecarius, Anja Schierbaum (2018): Familie. In: H.-U. Otto, H. Thiersch, R. Treptow, R. (Hrsg.): Handbuch Sozialarbeit/Sozialpädagogik. München: Ernst Reinhardt, S. 374-383.
  • Michael Corsten; Anja Schierbaum (2017): Habitusgenese und bildungsbiographische Selbstelimination. In: S. Lessenich (Hrsg.): Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016. (Online-Publikation, erschienen 30.9.2017).
  • Anja Schierbaum (2016): Die Genogrammarbeit – Zur Rekonstruktion der Familiengestalt über Generationen. In: K. Böker,  J. Zölch (2016): Intergenerationale Qualitative Forschung. Theoretische und methodische Perspektiven. Wiesbaden: VS, S. 147-171.
  • Anja Schierbaum (2012): Eine Minimalskizze der Entwicklung von Familie, Familienleitbildern und Familienformen. In: C.D. Krüger, H. Herma, A. Schierbaum (2012): Familie(n) heute. Entwicklungen, Kontroversen, Prognosen. Weinheim und München: Beltz Juventa, S. 52-72.
  • Karl Friedrich Bohler, Anja Schierbaum (2010): Professionelles Fallverstehen, fachliche Standards der Sozialen Arbeit im Hilfeverlauf. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik (ZfSp), 8. Jg. 2010, Heft 1, S. 61-97.
  • Anna Engelstädter, Anja Schierbaum (2008): Grenzen professionellen Handelns im virtuellen Raum. In: Sozialwissenschaftliches Journal, 2008, Heft 6, S.79-98.
  • Anja Schierbaum (2006): Konzepte, Strukturen und Zahlen der Pflegekinderhilfe in Ostdeutschland bis 1990 und deren Entwicklung bis heute - Eine Expertise im Rahmen des Projektes Pflegekinderhilfe (PKH), DJI München, 2006

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