Das universitätsinterne Graduiertenkolleg "Wissensgeschichte der Neuzeit" bietet die Möglichkeit, strukturiert zu promovieren. Die Doktorand:innen werden hier vorrangig betreut von Prof. Dr. Iris Schröder, Prof. Dr. Wolfgang Struck und Prof. Dr. Bernhard Kleeberg sowie von den anderen im Rahmen des universitätsinternen Graduiertenkollegs engagierten Senior Scholars. Die Gothaer Sammlungen bieten einen außerordentlichen Quellenbestand zur Bearbeitung vielfältiger Themen der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte sowie der Kolonialgeschichte ebenso wie für transdisziplinäre Sammlungsstudien.
Getragen wird das universitätsinterne Graduiertenkolleg von der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt, dem Forschungskolleg Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes (FKTS) und dem Forschungszentrum Gotha (FZG). Die Arbeitsplätze befinden sich in den Gothaer Institutionen.
Das universitätsinterne Graduiertenkolleg „Wissensgeschichte der Neuzeit“ ist Teil des Erfurter Promotions- und Postdoktorand:innen-Programms (EPPP). Die Grundlage dieses strukturierten Promotionsprogramms der Universität Erfurt bildet ein verbindliches Curriculum, das in seinen Kernbestandteilen sowohl verpflichtende als auch Wahlpflichtelemente enthält. Das universitätsinterne Graduiertenkolleg erweitert die strukturierte Ausbildung von Doktorand:innen, indem es über die vertiefte Anleitung zur eigenständigen wissenschaftlichen Forschung hinaus den Erwerb von praktischen Zusatzqualifikationen unterstützt, die nicht nur für eine mögliche akademische Laufbahn, sondern auch für eine spätere Tätigkeit in Institutionen mit Sammlungsbezug (Archive, Bibliotheken, Museen) oder im Wissenschaftsmanagement dienlich sind.
Promovieren im Erfurter Promotions- und Postdoktorand:innen-Programm
Gemeinsames Programm:
Eigene Gestaltungsmöglichkeiten:
Gemeinsame Betreuung:
Neben der Hauptbetreuung durch eine Person ermöglicht die Promotion im universitätsinternen Graduiertenkolleg fortlaufend ein kollegiales Feedback zum eigenen Arbeitsvorhaben. Das gemeinsame Programm garantiert stets einen beständigen Austausch mit den assoziierten Postdocs und Senior Scholars. Ebenso ermöglicht die Einbindung in eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung am Forschungscampus Gotha, in das Historische Seminar oder das Seminar für Literaturwissenschaften am Campus Erfurt intensiven Austausch zu einer Fülle von weiterführenden fachlichen Themen und zu den methodischen Herausforderungen der eigenen Arbeit.
Finanzielle Förderung:
Bei Interesse und Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten der Promotion:
Karrierefinanzierung und Stipendien (Übersichtsseite der Universität Erfurt)
Aufgrund seines einzigartigen Sammlungsensembles wurde in Gotha von der Universität Erfurt der Forschungscampus Gotha für den interdisziplinären Bereich der Humanities geschaffen. Die Sammlungen, die in Gotha vor Ort zugänglich sind, umfassen Bestände vom 8. bis zum 20. Jahrhundert:
Der international vernetzte Forschungsstandort Gotha/Erfurt ermöglicht es den Promovierenden, zahlreiche wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen. Groß angelete Drittmittel-, Verbund- und Digitalisierungsprojekte, nationale wie internationale Tagungen und Workshops sowie zahlreiche internationale Stipendienprogramme führen Wissenschaftler:innen aus der ganzen Welt nach Gotha. Ein dichtes wissenschaftliches Programm über das ganze Jahr hinweg fördert den Austausch zwischen Junior und Senior Scholars vor Ort; gleichzeitig ist die Anbindung an die Universität Erfurt durch die regionale Nähe gewährleistet.
Derzeit laufen am Nachwuchskolleg “Wissensgeschichte der Neuzeit” folgende Promotionsprojekte: