Die Antworten auf häufige Fragen zur Masterarbeit

Wann wird die Masterarbeit angefertigt?

Die Masterarbeit wird im 3. oder 4. Fachsemester des Masters of Education angefertigt. Im jeweils anderen Semester wird das Komplexe Schulpraktikum absolviert.

Gibt es eine Informationsveranstaltung rund um die Masterarbeit?

Alle wichtigen Informationen zur Masterarbeit und den einzuhaltenden Fristen erhalten Sie im Rahmen der STET-Informationsveranstaltung der ESE. Der Termin hierfür wird langfristig auf der Startseite bekanntgegeben.

Was muss ich hinsichtlich der Themenstellung beachten?

Aus den Ausführungen der MEd-PO-R § 21 ergibt sich, dass die Masterarbeit einen Anwendungsbezug aufweisen und in fachlichem Zusammenhang mit dem jeweiligen Master of Education Studiengang stehen muss. In Ihrer Themenstellung sollten Sie also Probleme aus der Praxis aufgreifen und/oder deutlich machen, welchen Bezug das ausgewählte Thema zum Lehrerberuf hat.

Wenn Sie Unterstützung bei der Themenfindung benötigen, kontaktieren Sie gerne das Forschungslabor MasterMind.

Kann die Masterarbeit auch als Gruppenarbeit erbracht werden?

Ja, das ist grundsätzlich möglich, wenn dies auf dem Antragsformular entsprechend beantragt wird. Die verfassten Abschnitte der einzelnen Personen sollten entsprechend gekennzeichnet werden, damit die Eigenleistung deutlich hervorgeht.

Wie melde ich eine Masterarbeit an? Muss sie über E.L.V.I.S. belegt werden?

Das in Abstimmung mit der/ dem Betreuer*in frei zu formulierende Thema der Masterarbeit muss zu festgelegten Fristen beantragt werden. Wie Sie das Thema beantragen, finden Sie hier.

Der MEd-Prüfungsausschuss beschließt die Annahme bzw. Ablehnung des eingereichten Themas. Eine Belegung über E.L.V.I.S. erfolgt nicht!

Was geschieht, wenn ich kein Thema und/oder keine Gutachter/innen vorschlage?

Wenn Sie nicht von der Möglichkeit Gebrauch machen wollen, ein Thema und/oder Gutachter*innen vorzuschlagen, reichen Sie bitte das Formular ohne diese Angaben ein. In diesem Fall werden Ihnen Thema und/oder Gutachter*innen unter Berücksichtigung Ihres Studienganges durch den Prüfungsausschuss zugewiesen. Eine Änderung des Themas ist nicht vorgesehen. Es ist also zu empfehlen, dass Sie selbst einen Themenvorschlag formulieren und sich passende Betreuer*innen suchen.

Was tue ich, wenn ich die Antragsfrist verpasst habe?

Es handelt sich um eine Ausschlussfrist. Eine Beantragung ist erst wieder zum nächsten Semester möglich.

Wie erfahre ich, ob mein Antrag erfolgreich war?

Ab dem Tag der Themenausgabe können Sie in Ihrem Account in OnlinESE die Entscheidung einsehen und bestätigen, dass Sie diese zur Kenntnis genommen haben. Eine gesonderte Information per Mail erfolgt nur im Fall einer Ablehnung

Kann ich mein Thema nach der Themenausgabe noch ändern?

Nach MEd-PO-R § 21 haben Sie die Möglichkeit, Ihr Thema einmal binnen zwei Monaten nach dem ersten Tag der Themenausgabe zurückzugeben.

Wer unterstützt mich im Prozess zur Erstellung der Arbeit?

Mit Ihrem Antrag auf Ausgabe des Themas haben Sie die Möglichkeit zwei Gutachter*innen vorzuschlagen. In der Regel ist der/die Erstgutachter*in auch Betreuer*in der Arbeit. Darüber hinaus steht es Ihnen frei, auch weitere Expert*innen für die Betreuung zu gewinnen. Begutachtet und bewertet wird die Arbeit jedoch allein von den beiden vorgeschlagenen Personen.

Bei Fragen zu Terminen, Fristen und Krankheit sowie sonstigen Anliegen rund um die Masterarbeit können Sie sich an das Sekretariat der ESE wenden.

Wenn Sie Unterstützung bei der Bearbeitung der Masterarbeit benötigen, kontaktieren Sie gerne das Forschungslabor Mastermind.

Wieviel Zeit habe ich, um die Arbeit fertigzustellen?

Die gesamte Bearbeitungszeit beträgt 5 Monate innerhalb der Frist.

Was tue ich, wenn ich während der Bearbeitungszeit erkranke?

Um gesundheitsbedingte Ausfallzeiten im Bearbeitungsprozess geltend zu machen, müssen Sie dies mit dem Formular Krankheitsanzeige bei Prüfungen glaubhaft machen.

Das Original reichen Sie bei Studium und Lehre ein.

Wird die Arbeits- bzw. Prüfungsunfähigkeit anerkannt und liegt sie in der Bearbeitungszeit der Masterarbeit, wird diese um die Tage der Arbeitsunfähigkeit verlängert.

Nach Bearbeitung erhalten Sie eine E-Mail mit dem neu berechneten Abgabedatum.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie umfangreich sollte eine Masterarbeit sein?

Laut MEd-PO-R § 21 werden 15.000 Wörter als Richtwert angeben. Besprechen Sie die konkreten Anforderungen vor der Abgabe mit Ihren Gutachter*innen!

Wo finde ich die Formatierungsvorgaben für die Arbeit?

Es existieren keine zentralen Vorgaben zur Formatierung der Arbeit. Besprechen Sie deshalb die Anforderungen zu Schriftgröße, Zeilenbstand und weitere Formatierungsfragen mit der/dem Erstgutachter*in.

Wie viele Exemplare der Masterarbeit müssen abgegeben werden?

Es müssen insgesamt 3 Exemplare abgegeben werden:

  • 1 für die Erstbegutachtung,
  • 1 für Zweitbegutachtung,
  • 1 zu prüfungsrechtlichen Archivierungszwecken.

Wie sollten die Arbeiten gebunden sein?

Sie sollten die Arbeiten fest gebunden abgeben, sodass ein nachträgliches Herausnehmen oder Einlegen von Seiten ohne Beschädigung der Bindung nicht mehr möglich ist. Für die Gutachterexemplare (2) bietet sich eine Hardcover-Bindung, für das Exemplar für das Archiv (1) eine Ringbindung an. In Absprache mit den Gutachter*innen kann von diesem Vorschlag abgewichen werden.

Was muss gemeinsam mit den Arbeiten abgegeben werden?

Dem Exemplar für die Erstbegutachtung sowie dem Archivexemplar ist jeweils eine CD mit einer digitalen Version sowie der Anhänge der Arbeit beizufügen.

Alle drei Exemplare müssen eine fest eingebundene Eigenständigkeitserklärung mit originaler Unterschrift (blau) enthalten.

Wo gebe ich die Masterarbeit ab?

Die Arbeit sollte im Sekretariat der ESE abgegeben werden. Zumeist werden am letzten Abgabetag Sonderöffnungszeiten angeboten. Sie können Ihre Arbeit zudem bei jedem/r anderen ESE-Mitarbeiter*in abgeben. Unser Tipp: Nutzen Sie den Briefkasten an der Pforte, um Ihre Arbeit auch außerhalb der Geschäftszeiten der ESE einzureichen. Fristsachen erhalten bei Einwurf vor 24 Uhr einen entsprechenden Stempel.

Was geschieht bei Abgabe der Arbeit?

Der/die Mitarbeiter*in, der/die Ihre Arbeit entgegennimmt, prüft die Anzahl der Exemplare, das Vorhandensein der CDs, der Kurzzusammenfassungen sowie der unterschriebenen Eigenständigkeitserklärungen in jedem Exemplar. Sie erhalten einen Abgabebeleg mit dem Datum der Abgabe.

Was geschieht nach Abgabe der Arbeit?

Die Exemplare der Arbeit werden an die beiden Gutachter*innen verteilt. Diese erhalten nach MEd RPO §22(2) eine Frist von 8 Wochen nach Empfang für die schriftliche Begutachtung der Arbeit.

Liegen der Prüfungsausschussvorsitzenden beide Gutachten vor, wird der Leistungsschein ausgefertigt und Sie werden per E-Mail darüber benachrichtigt.