Forschungsdatenmanagement

Die Universität Erfurt ist Partner des Kompetenznetzwerks Forschungsdatenmanagementan den Thüringer Hochschulen, welches auf seinen Webseiten Informationen und Wissenswertes rund um das Thema "Forschungsdatenmanagement im Freistaat" bereitstellt. Hier vor Ort beraten wir alle Angehörigen der Universität Erfurt sowie Angehörige der Thüringer Fachhochschulen aus den Bereichen Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik zu allen Fragen im Bereich Forschungsdatenmanagement.

Die an der Bibliothek angesiedelte Servicestelle Forschungsdatenmanagement arbeitet hierfür eng mit dem Stabsbereich Forschung und dem URMZ zusammen.
Wir kooperieren mit der Datenschutzbeauftragten und stellen den Kontakt für die Publikationsdienstleistungen des Electronic Text Centerher.

Gern bringen wir die richtigen Partner für Ihr Anliegen zusammen.

Wir beraten Sie zu folgenden Themen

  • FDM-bezogenen Support bei Fördermittel/Projekt-Anträgen
  • Erstellung eines Datenmanagementplans
  • Auffinden und Zitieren von Forschungsdaten
  • Publikation von Forschungsdaten
  • Lizenzen und persistente Identifikation
  • Sicherung und Archivierung von Forschungsdaten

Digital Humanities

Bei den Digital Humanities geht es um die Entwicklung, Anwendung und systematische Erforschung von digitalen Techniken, Methoden und Medien zur Beantwortung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen. Digitale Methoden eröffnen neue Fragestellungen, aber auch neue methodische Überlegungen. Die Servicestelle Forschungdatenmanagement berät Sie gern bei Fragen zur Aufbereitung, Analyse und Repräsentation digitaler geisteswissenschaftlicher Daten.

Love Data Week 2025

Auch 2026 beteiligt sich das TKFDM an der Love Data Week.

Die Love Data Week (LDW) ist eine internationale Aktionswoche rund um die Themen Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement. Unter dem Motto "Where's the Data?" wird die Datenliebe 2026 weltweit vom 09. – 13. Februar mit zahlreichen Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen zelebriert. Die FDM-Initiativen im deutschsprachigen Raum möchten mit einer breiten Beteiligung an der Love Data Week mehr Aufmerksamkeit für das Thema Forschungsdatenmanagement erregen.

Eine Übersicht zu den Veranstaltungen finden Sie auf Forschungsdaten.Info

 

Wie erstelle ich barrierefreie Reports zu meinen Forschungsdaten in R?

Wir, die Go Unite! AG Inklusion im Forschungsdatenmanagement und TK-FDM, laden Euch herzlich ein zu einem Vortrag zu barrierefreien Reports zu Forschungsdaten in R auf Basis von Quarto bzw. RMarkdown. Björn Fisseler wird dabei zeigen, wie Ihr Eure Analysen so aufbereiten könnt, dass sie für alle zugänglich sind – unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Assistenztechnologien.

 

Die Themen im Überblick:

- Grundlagen digitaler Barrierefreiheit

- Aufbau barrierefreier Reports: Metadaten, Struktur und Semantik, Farben und Farbkontraste, Schriftarten

- Plots und Diagramme barrierefrei gestalten

- Alternativtexte: manuell, automatisch und mit Künstlicher Intelligenz

- Umwandlung in Ausgabeformate

 

Der Vortrag richtet sich an Forschende, die R nutzen, aber natürlich auch an Mitarbeitende im FDM, die Forschende hierzu beraten wollen sowie alle, die ihre Forschungsdaten zugänglich und inklusiv präsentieren möchten. Ziel ist es, Barrierefreiheit als integralen Bestandteil des eigenen Arbeitsprozesses zu verankern.

Referent: Dr. Björn Fisseler (FernUniversität in Hagen)

Ort: Webinar über Zoom

Datum: Montag 09. Februar 2026

Zeit: 11:30 bis 12:30 Uhr

Sprache: Deutsch

Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Veranstaltungsseite des TKFDM

FAIRify your Data 2.0

Die FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoprable und Reusable) sind ein zentrales Leitbild des Forschungsdatenmanagements. An ihnen lässt sich ablesen, wie gut nachnutzbar veröffentlichte Datensätze sind. Die sorgfältige Aufbereitung von Forschungsdaten durch Forschende und die Funktionalität und Ausstattung der genutzten Repositorien bestimmen gemeinsam die FAIRness von Datensätzen.
Wie lässt sich konkret messen, wie „FAIR“ ein Datensatz tatsächlich ist? Hier kommen FAIR Assessment Tools ins Spiel – Werkzeuge, die die FAIRness von Daten objektiv bewerten. Aufgrund der rasanten Entwicklung der letzten Jahre in Sachen FAIR Assessment widmen wir den damit verbunden Tools eine Follow-Up-Veranstaltung zu unserem Webinar aus dem Jahr 2023. Nach einer Einführung in die FAIR-Prinzipien und einem kurzen Überblick über unterschiedliche FAIR Assessment Tools folgt im Anschluss nach einer kurzen Pause die Vorstellung unseres neuen FAIR Assessment Tools, welches speziell für die Anwendung durch Forschende und Personal im Forschungsdatenmanagement konzipiert wurde.
Dazu bieten wir zunächst eine Demonstration des Tools. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, das Tool selbst auszuprobieren. Bringen Sie dazu gerne die DOIs oder URLs eigener Datensätze mit. Keine Sorge: Wer keine eigenen Daten zur Hand hat, kann mit von den Referenten bereitgestellten Beispieldatensätzen arbeiten. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet (ohne die Chattexte, Mikrofon oder Webcams der Teilnehmenden) und veröffentlicht, dabei werden keine Teilnehmenden erkennbar sein.

Referentin: Kevin Lang (TKFDM, Bauhaus-Universität Weimar)

Ort: Webinar über Zoom (von der FSU Jena)

Datum: Dienstag 10. Februar 2026

Zeit: 10:00 bis 12:00 Uhr

Sprache: Deutsch

 

Mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Veranstaltungsseite des TKFDM

Checklisten zum Forschungsdatenmanagement

Die Technische Universität Berlin hat ein Dokument mit 10 Schritten zum erfolgreichen Forschungsdatendokument veröffentlicht. Es wird durch  sechs weitere Checklisten für die Vertiefung von Teilaspekten des FDM ergänzt. 

Diese Checklisten  wurden vom TKFDM für den Raum Thüringen angepasst und stehen jetzt für eine Nutzung an den Thüringer Hochschulen zur Verfügung.

Die TKFDM Webseite mit allen Checklisten finden Sie hier. In der Checkliste "10 Schritte für ein erfolgreiches Forschungsdatenmanagement" finden Sie eine generelle Übersicht über die notwendigen Dinge, die für eine effektive Forschungsdatenmanagement-Strategie bedacht werden sollten. 

Die 6 einzelnen Checklisten darunter fokussieren je einen Teilaspekt des FDM und sind mit weiteren nützlichen Informationsquellen versehen.

 Alle Checklisten sind zusätzlich als PDF hinter den Bildern verlinkt.

Wir wünschen viel Freude beim Durchklicken!

Refodat - Repositorium für Forschungsdaten in Thüringen

Seit dem 1. November 2024 steht Forschenden der Thüringer Hochschulen ein neues Angebot zur Veröffentlichung und langfristigen Sicherung ihrer Forschungsdaten zur Verfügung. Das Repositorium für Forschungsdaten Thüringen (kurz REFODAT) ist eine generische Veröffentlichungsplattform für Daten aller Fachbereiche, insbesondere für solche, für die kein geeignetes fachspezifisches Repositorium zur Verfügung steht. Die Veröffentlichung von Forschungsdaten ist für alle Forschenden an Thüringer Hochschulen kostenfrei.

Die Einreichung von Datensätzen ist über die Webseite refodat.de jederzeit möglich. Ein Redaktionsteam unterstützt den Einreichungsprozess und achtet u.a. darauf, dass Daten möglichst den FAIR-Prinzipien entsprechen. Darüber hinaus stellt das Repositorium Schnittstellen bereit, die es ermöglichen, gesammelte und ggf. kuratierte Bestände aus anderen Systemen (z.B. Arbeitsplattformen), die eine dauerhafte Verfügbarkeit nicht gewährleisten können, zu übernehmen. Die Vergabe einer DOI, die Verknüpfung von Datenautoren und Datensätzen mit zusätzlichen Identifikatoren und Ressourcen (u.a. ORCIDs, ROR, GND) sowie Export- und Zitierfunktionen (wie JSON-LD oder BibTeX) werden unterstützt. Datensätze von Forschenden der Thüringer Hochschulen, die bereits in anderen Fachrepositorien veröffentlicht wurden, können im Repositorium registriert und die Metadaten übernommen werden.

Der Dienst wurde durch das Thüringer Kompetenznetzwerk Forschungsdatenmanagement (TKFDM), das Thüringer Bibliotheksservicecenter (BSC) und das IT-Zentrum der Thüringer Hochschulen (HS-ITZ) entwickelt und im Rahmen der Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich (2021-2025) gefördert. Der dauerhafte Betrieb wird durch die beteiligten Organisationen sichergestellt.

Weitere Informationen zum Dienst finden Sie auf den Aktivitäten Seiten zu REFODAT.

Ein erster Überblick über die Funktionsweise des Repositoriums wurde am 10. Dezember 2024 im Rahmen einer 30-minütigen Coffee Lecture gegeben. Folien und Videomitschnitt zu dieser Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite. Weitere einführende Veranstaltungen folgen im Laufe des Jahres 2025  und werden hier sowie auf den Veranstaltungswebseiten des TKFDMs angekündigt.

Das TKFDM bietet Begleitungen durch Data Stewards an

Sie gehören der Universität Erfurt an und möchten die Daten in ihrer Forschungs- oder Arbeitsgruppe besser verwalten und verarbeiten?

Profitieren Sie vom Data Steward Pilotprojekt des Thüringer Kompetenznetzwerks Forschungsdatenmanagement (TKFDM)!

Auf den Webseiten des TKFDM finden Sie alle Informationen zur

  • Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit Data Stewards,
  • den Teilnahmekriterien für das Programm,
  • dem Anfrageprozess (Formular)
  • sowie einen Überblick über die bisherigen Einsätze (Vortrag zu den Thüringer FDM Tagen 2024)

 

Neue Coffee Lecture Reihe im Wintersemester 2025

Das Thüringer Kompetenznetzwerk Forschungsdatenmanagement präsentiert im Oktober 2025 die neue Serie unserer beliebten Coffee Lecture Reihe! Jeden Monat findet am Mittwoch online über Zoom eine Veranstaltung statt.

Unter dem Motto Research Tools 4 All: Clevere Lösungen für Thüringer Wissenschaftler:innen stellen wir euch Tools aus und für Thüringen vor, die den Forschungsalltag deutlich verbessern können.

Mit dabei sind unter anderem über das HS-ITZ verfügbare KI-Tools, Galaxy und eLabFTW.

 

Also: einfach eine Tasse Tee oder Kaffee schnappen und virtuell vorbeischauen!

Es lohnt sich!

Weitere Informationen zu den Themen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter den Veranstaltungsankündigungen des TKFDM .

Neuigkeiten

  • DFG, Förderinitiative zum Sichern gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027 Für den Zeitraum von 2025 bis voraussichtlich 2027 werden Mittel zur Verfügung gestellt, um Anstöße zur Resilienz von Dateninfrastrukturen zu geben sowie Datensätze und Forschungsergebnisse aus Repositorien im Ausland, die für die deutsche Forschung besonders wichtig sind und bei denen Gefahr besteht, dass sie bereits jetzt bzw. künftig nicht mehr für die Forschung zur Verfügung stehen, zu sichern und für die Wissenschaft verfügbar zu machen. Gefördert werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, rechtliche Prüfungen sowie zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde / Clouds gefördert werden.  Anträge auf Förderung im Jahr 2025 müssen bis spätestens 10. November 2025 eingereicht werden. Anträge auf Förderung in den folgenden Jahren können jederzeit eingereicht werden. Merkblatt zur Förderinitiative und  Leitfaden für die Antragstellung
  • Bis zum 15.02.2026 sind acht NFDI4Memory Early Career Travel Grants ausgeschrieben.  Gefördert wird die Teilnahme an Digital History (und Digital Humanities) Veranstaltungen mit je max 500€ . Alle Infos zu den Travel Grants und das Bewerbungsformular auf der NFDI4Memory  Webseite.
  • Für den kostenfreien Publikationsservice RADAR4Memory, dem Repository für Forschungsdaten aus dem Bereich der historisch arbeitenden Geisteswissenschaften, ist seit Neuestem ein Quick Start-Guide auf Zenodo verfügbar. Darin werden alle Informationen rund um die Nutzung von RADAR4Memory anschaulich zusammengefasst.
  • NFDI4Memory startet Sprechstundenangebot  NFDI4Memory bietet einmal monatlich mit Frag4Memory ein Beratungsangebot in Form einer Sprechstunde an. Die Sprechstunde dient der Erstberatung durch Expert:innen und der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Beratung findet jeden zweiten Freitag des Monats von 9 bis 11 Uhr statt. Eine vorherige Voranmeldung über das Online Formular ist zur besseren Zuteilung der passenden Expert:in zwingend notwendig.
  • Die DFG konkretisiert ihre Anforderungen an das Forschungsdatenmanagement und macht Angaben zum Umgang mit Forschungsdaten (vgl DFG Checkliste) im Projekt verpflichtend für den Projektantrag.
  • Im Rahmen ihrer Open Science-Policy stellt die VolkswagenStiftung künftig zusätzliche Mittel für die Aufbereitung von Forschungsdaten für „Data Reuse“ und für die Bereitstellung in öffentlichen, nicht-kommerziellen Repositorien zur Verfügung. Das Angebot umfasst bis zu 100.000 Euro und richtet sich an Forschende aller Fachgebiete, die bereits von der Stiftung bis zu sechs Monaten gefördert werden oder wurden [weitere Informationen]
  • Das DFG-Schwerpunktprogramm 1859 „Experience and Expectation. Historical Foundations of Economic Behavior” hat zusammen mit der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und der Staatsbibliothek zu Berlin das Open Access-Repositorium und Forschungsdaten-Hub „Emporion gegründet. Es soll eine standardkonforme kostenfreie Publikation – insbesondere basierend auf den FAIR-Prinzipien – u.a. von sozialhistorischen Forschungsdaten (z.B. Zeitreihen, Statistik- und Paneldaten, Textmining- Analysen) und Datenpapieren fördern und steht auch für Beiträge aus der Unternehmens-, Umwelt- und Technikgeschichte zur Verfügung [weitere Informationen]

 

Kontakt

Nadine Neute
Dr. Nadine Neute
Servicestelle Forschungsdatenmanagement
(Universitätsbibliothek Erfurt)
C16 – Bibliothek / C16.00.54
Sprechzeiten
Mo. - Do. 9.00 - 12.00 Uhr
oder nach Vereinbarung