Dr. Daniel Albrecht

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Independent Postdoc) der Forschungsgruppe Freiwilligkeitder Universität Erfurt im Bereich Alte Geschichte.

Forschungsschwerpunkte:

Geschlechtergeschichte, Geschichte der Männlichkeit, Politische Geschichte der Römischen Republik und des Klassischen Griechenland, Ordnungsvorstellungen und Organisation des Zusammenlebens in antiken Gesellschaften, Römische und Griechische Historiografie 

Curriculum Vitae und Publikationen

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  • Sprechzeiten: in der Vorlesungstzeit donnerstags, 10-11 Uhr (oder nach Vereinbarung)

Laufende und abgeschlossene Projekte

Lehrveranstaltungen am Historischen Seminar (Alte Geschichte/Antike Kultur)

Aktuelle und kommende Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2020/21

Die Briefwechsel des jüngeren Plinius / The Epistulae of Pliny the Younger (english version below)

Seminar S3, Do 10-12 Uhr

B EvR 2012 M07#03 // S 3LP 
B Ges 2012 E03#02 // S 3LP 
B Ges 2012 W06#02 // S 3LP 
MEd R 2014 FWGe#02 // S 3LP  

Die Briefwechsel des jüngeren Plinius geben einen Einblick in die Welt der römischen Elite des späten ersten und frühen zweiten Jahrhunderts n.Chr., in ihre Sichtweisen, Netzwerke und Themen. Da die Briefe von Anfang an zur Publikation bestimmt waren, handelt es sich dabei nicht um private Zeugnisse. Die vielfältigen, in den Briefen behandelten Themen - vom Ausbruch des Vesuv 79 n.Chr. über die Behandlung von Sklaven und Redeweisen vor Gericht bis zur Karriereplanung und zum Umgang mit Christen - werden im Seminar durch die gemeinsame Lektüre der Briefe des jüngeren Plinius erarbeitet und besprochen. So erschließt sich ein gleichermaßen umfassendes wie unvollständiges Panorama kulturhistorisch interessanter Aspekte der römischen Kaiserzeit.

The Epistulae of Pliny the Younger give us insights into the world of the Roman elite of the late first and early second centuries AD, regarding their perspectives, networks and topics. Since the letters were intended for publication, they cannot be considered as private correspondence. The diverse topics covered in the letters - ranging from the eruption of Vesuvius in 79 AD, the treatment of slaves and ways of speaking in court to career planning and early Christian communities - are elaborated and discussed in the seminar. This opens up a panorama, both extensive and incomplete, of interesting aspects of the cultural history of the Roman Empire.

Literatur / Bibliography: Gaius Plinius Caecilius Secundus (2003): Briefe / Epistularum libri decem, hrsg. Von Helmut Kasten. Berlin, Boston: De Gruyter. An der UB Erfurt auch online verfügbar unter: https://doi.org/10.1515/9783050093017

Leistungsnachweis / Credit Requirements: Aktive Teilnahme, Hausarbeit / Active participation, Hausarbeit

Kontakt / Contact:
Dr. Daniel Albrecht - LG 4 / 131, Tel. 4402, daniel.albrecht@uni-erfurt.de
Sprechstunde in der Vorlesungszeit Do 10-11 Uhr / direct contact during term every Thursday 10-11 am

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Welche Antike? Wessen Antike? / Which antiquity? Whose antiquity? (english version below)

Seminar S9, Mo 14-16 Uhr

B Ges 2012 E07#01 // S 9LP 
B Ges 2012 EXX#01 // S 12LP 
B Ges 2012 W07#01 // S 9LP 
B Ges 2012 W09#01 // S 9LP 
B Ges 2012 WXX#01 // S 12LP 

"What is ,Classical' about Classical Antiquity?" fragt James I. Porter in der Einleitung seines 2006 publizierten Sammelbandes über die Classical Traditions of Greece and Rome. Er zeichnet den Begriff des Klassischen nach und wie ein Teil der griechisch-römischen Antike klassisch geworden ist, welche Ein- und Ausschlüsse damit verbunden sind und welche Bilder von Antike sich daraus in Rezeption und Forschung entwickelt haben.

In diesem Seminar wird es in einem ersten Schritt darum gehen, einzugrenzen, was unter dem vielfältigen und mehrdeutigen Begriff "Antike" verstanden werden kann. Ein zweiter Schritt greift die Fragen von James Porter auf und zeichnet die Entstehung der klassischen Antike im 19. Jahrhundert sowie ihre Wirkmächtigkeit bis in die Gegenwart nach. In einem dritten Schritt wird die griechisch-römische Antike im Sinne Dipesh Chakrabartys provinzialisiert, als eine von mehreren möglichen Antiken verstanden und danach gefragt, wem sie gehört - ist sie exklusiv europäisch oder sind auch hier, in einem so unwahrscheinlichen Feld, postkoloniale Perspektiven möglich und nötig? Was bedeuten "Griechen und Römer" in außereuropäischen Rezeptionen? Welchen Homer beschreibt J.L. Borges in El Hacedor und El Inmortal? Wie wird Alexander in Südasien rezipiert? Wie kommen Antigone nach Ghana, Aristoteles in die Karibik und Agamemnon nach Korea?

Den zentralen Fragen - Welche Antike? und Wessen Antike? - wird in Schlaglichtern auf europäische und außereuropäische Rezeptionen nachgegangen. Ziel ist es, die ,klassische Antike' als globales Erbe anzuerkennen, dabei aber die kolonialen Implikationen herauszuschälen und postkoloniale Perspektiven zu eröffnen.

In the introduction to his anthology on the Classical Traditions of Greece and Rome, published in 2006, James I. Porter raises the question: "What is 'Classical' about Classical Antiquity?" He traces the concept of the classical and demonstrates how parts of the Greco-Roman antiquity have become classical, which inclusions and exclusions are associated with these processes, and which pictures of antiquity have developed in reception and research.

The first step in this seminar will be to narrow down what can be understood by the ambiguous term "antiquity". A second step takes up the questions of James Porter and traces the emergence of classical antiquity in the 19th century and its effectiveness to the present day. In a third step, Greco-Roman antiquity is provincialized in the sense of Dipesh Chakrabarty, understood as one of several possible antiquities. In the seminar, we will raise the question to whom this heritage belongs: Is it exclusively European or are there, in such an unlikely field, post-colonial perspectives possible and necessary? What do "Greeks and Romans" mean in non-European receptions? What Homer is described by J.L. Borges in El Hacedor and El Inmortal? What images of Alexander can be found in South Asia? How did Antigone get to Ghana, Aristotle to the Caribbean and Agamemnon to Korea?

The central questions - Which antiquity? and Whose antiquity? - focus on European and non-European receptions. The aim is to recognize the 'classical antiquity' as a global heritage, but to extract the colonial implications and open up post-colonial perspectives.

Literatur / Bibliography:

  •     Bhabha, H.K.: Die Verortung der Kultur. Tübingen 2000.            
  •     Chakrabarty, D.: Provincializing Europe: Postcolonial Thought and Historical Difference. 5. Auflage. Princeton 2008.
  •     Hardwick, L./ Gillespie, C. (Hg.): Classics in Post-Colonial Worlds. Oxford 2007.
  •     Hardwick, L./ Stray, C. (Hg.): A Companion to Classical Receptions. Blackwell 2008.
  •     Jansen, L.: Borges' Classics. Global Encounters with the Graeco-Roman Past. Cambridge 2018.
  •     Lateiner, D.: Is Teaching Classics Inherently Colonialist? A Response. In: The Classical World, 96/4, 2003, 427-433.
  •     Lianeri, A. (Hg.): The Western Time of Ancient History. Cambridge 2011.
  •     Porter, J. I. (Hg.): Classical Pasts. The Classical Traditions of Greece and Rome. Princeton 2006.
  •     Renger, A.-B./ Fan, X. (Hg.): Receptions of Greek and Roman Antiquity in East Asia. Leiden 2018.
  •     Rosenberger, V. (Hg.): "Die Ideale der Alten". Antikerezeption um 1800. Stuttgart 2008.
  •     Schüren, U./ Segesser, D.M./ Späth, T. (Hg.): Globalized Antiquity. Uses and Perceptions of the Past in South Asia,   Mesoamerica, and Europe. Berlin 2015.
  •     Vasunia, P.: The Classics and Colonial India. Oxford 2013.

Leistungsnachweis / Credit requirement: Aktive Teilnahme, Hausarbeit / Active participation, Hausarbeit

Kontakt / Contact:
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Sprechstunde in der Vorlesungszeit Do 10-11 Uhr / direct contact during term every Thursday 10-11 am

Sommersemester 2021

*** Dies ist eine unverbindliche Vorschau. Erst nach dem Beschluss des Historischen Seminars und der Philosophischen Fakultät steht das Lehrangebot fest. ***

Athen – die bedrohte Demokratie / Athens – the threatened democracy  (english version below)

Seminar S3, möglichst Fr 10-12 Uhr, max. 35 Teilnehmende

Die Athenische Demokratie ist – mit einigen Konjunkturen – eines der meist erforschten Themenfelder der Alten Geschichte. Dabei verraten die Forschungsfragen bei aller Betonung der Andersheit oftmals Bezüge zu aktuellen Diskursen und Betrachtungen moderner Demokratien: Während nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Francis Fukuyama die liberale westliche Demokratie als „final form of human government“ (Fukuyama 1998, xi) beschrieb und das Ende der Geschichte gekommen sah, wurde seitdem nicht nur die These Fukuyamas, sondern auch das falsche Gefühl der Zeitlosigkeit in westlichen Demokratien kritisiert (u.a. von Ross 2012, 112) und besonders auf die Gefahren neoliberaler „Entthronung der Politik“ (Engartner 2007, 87) und des Demos (Brown 2012, 59) hingewiesen. Nachdem westliche Demokratien unter den Schlagworten Eigenverantwortung und Risiko neoliberal umgedeutet worden waren, geraten sie nun auch zunehmend durch autoritäre Diskurse, Parteien und Regierungen unter Druck – das rationale Subjekt des Liberalismus wird offen hinterfragt, das Vertrauen in die hegemoniale politische Ordnung erodiert.

Die umkämpfte und bedrohte Demokratie sowie ihre immanenten Widersprüche zu verstehen, ist das Anliegen des Seminars. Es historisiert, ausgehend von den aktuellen Diskursverschiebungen, die Bedrohung der Demokratie und wird zeigen, dass die Bedrohtheit nicht nur ein wiederkehrendes Motiv demokratischer Gesellschaften, sondern diesen eingeschrieben ist. Unser Blick auf das klassische Athen wird geprägt sein von der Erfahrung der Erosion liberaler Demokratien – in dem Bewusstsein, dass Bilder der Vergangenheit nicht nur in jedem Moment der Geschichte und aus verschiedenen Personen heraus anders gelesen werden, sondern vielleicht manche ihrer Facetten überhaupt nur in gewissen Momenten und aus bestimmten Blickwinkeln lesbar sind (Agamben 2010, 35). Dieser Blick zielt auf die grundlegenden Regierungs- und Subjektivierungsweisen der athenischen Demokratie und die Momente ihrer (gefühlten) Bedrohung.

Vor diesem Hintergrund wird das Seminar untersuchen, wie Menschen im klassischen Athen regiert wurden und wie sie sich selbst regierten. Auf methodischer Ebene wird es sich dem Komplex des Regierens über einen gouvernementalen Zugriff nähern und so die Perspektive der Forschung verschieben. Bisher lag der Fokus in der Betrachtung dieser Demokratie meist auf der institutionellen Ebene oder auf den in den Quellen formulierten Idealen demokratischen Handelns. Der Blick auf die Handlungs- und Seinsweisen von Menschen wurde dadurch gerahmt und stark begrenzt. Ein gouvernementaler Ansatz hingegen ermöglicht es, die athenische Demokratie als ein Regieren über Freiheit zu betrachten. Regierung meint in diesem Sinne nicht nur staatliche Institutionen oder Ämter, sondern einen spezifischen Machttypus mitsamt seinen Wissensformen und Instrumenten, der Menschen zugleich unterwirft und ermächtigt, sie als frei adressiert, integriert, zur Reflexion eigenen Handelns und freiwilliger Teilhabe aufruft (Schubert 2018, 70; 93; 106). Praktiken von Führung und Selbstführung sowie damit einhergehende Lebensformen im Spannungsfeld von Freiheit und Pflichterfüllung, von agency und Eigen-Sinn werden besprochen und es werden neue Fragestellungen aufgeworfen und neue Themenfelder etabliert, die quer zu den klassischen Forschungsbereichen und Betrachtungsweisen liegen.

The Athenian democracy is one of the main research topics in ancient history. With all the emphasis on otherness, the research questions often reveal references to current discourses and considerations of modern democracies: While after the collapse of the Soviet Union, Francis Fukuyama described liberal Western democracy as the “final form of human government” (Fukuyama 1998, xi) and marked the end of history, since then, not only Fukuyama's thesis, but also the false feeling of timelessness in Western democracies has been criticized (Ross 2012, 112), and especially the dangers of neoliberal “dethroning of politics” (Engartner 2007, 87) and the demos (Brown 2012, 59) have been pointed out. After Western democracies have been reinterpreted under the neoliberal buzzwords personal responsibility and risk, they are now increasingly under pressure from authoritarian discourses, parties and governments – the rational subject of liberalism is openly questioned, trust in the hegemonic political order is being eroded.

The aim of the seminar is to understand the contested and threatened democracy and its immanent contradictions. Based on the current shifts in discourse, we will historicize the threats on democracy and show that these threats are not just a recurring motif of democratic societies, but an inherent aspect of democracy itself. Our view on classical Athens is shaped by the experience of the erosion of liberal democracies – in the awareness that images of the past are not only read differently in every moment of history and from different people, but perhaps some of its facets are only readable at certain moments and from certain angles (Agamben 2010, 35). This view focusses on processes of governance and subjectivation in the Athenian democracy – and on the moments of their (perceived) threat.

With this in mind, the seminar will examine how people were governed in classical Athens and how they governed themselves. On a methodological level, it will approach the complex of governmentality and thus shift the perspectives of research. So far, the focus has mostly been on the institutional level or on the ideals of democratic action. A governmental approach enables us to describe the Athenian democracy as a governance via freedom. In this sense, government does not just mean state institutions or offices, but a specific type of power with its instruments and forms of knowledge, which subordinates and empowers people at the same time, addresses them as free, integrates them, calls on them to reflect on their own actions and voluntary participation (Schubert 2018, 70; 93; 106). Practices of leadership and self-management as well as the associated forms of life in the area of tension between freedom and the fulfillment of duties, agency and Eigen-Sinn will be discussed and new questions will be raised.

  • Agamben, G.: Nacktheiten. Frankfurt/Main 2010, 35.
  • Brown, W.: Wir sind jetzt alle Demokraten. In: Agamben, G. u.a.: Demokratie? Eine Debatte. 2. Auflage. Berlin 2012, 55-71.
  • Engartner, T.: Privatisierung und Liberalisierung – Strategien zur Selbstentmachtung des öffentlichen Sektors. In: Butterwegge, C./Lösch, B./Ptak, R. (Hg.): Kritik des Neoliberalismus. Wiesbaden 2007, 87-135.
  • Fukuyama, F.: The End of History and the Last Man [1992]. New York 1998.
  • Ross, K.: Demokratie zu verkaufen. In: Agamben, G. u.a.: Demokratie? Eine Debatte. 2. Auflage. Frankfurt/Main 2012, 96-115.
  • Schubert, K.: Freiheit als Kritik. Sozialphilosophie nach Foucault. Bielefeld 2018.

Literatur / Bibliography:

  • Azoulay, V.: The Tyrant-Slayers of Ancient Athens. A Tale of Two Statues. Oxford 2017.
  • Bleicken, J.: Die athenische Demokratie. 4. Auflage. Stuttgart 1995.
  • Blok, J.: Perikles’ Citizenship Law: A New Perspective. In: Historia 58/2, 2009, 141-170.
  • Dean, M.: Die »Regierung von Gesellschaften«. Über ein Konzept und seine historischen Voraussetzungen. In: Krasmann, S./Volkmer, M. (Hg.): Michel Foucaults »Geschichte der Gouvernementalität« in den Sozialwissenschaften. Bielefeld 2007, 75-106.
  • Forsdyke, S.: The Impact of Democracy on Communal Life. In: Arnason, J.P./Raaflaub, K.A./Wagner, P. (Hg.): The Greek Polis and the Invention of Democracy. A Politico-cultural Transformation and Its Interpretations. Malden 2013, 227-259.
  • Foucault, M.: Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Geschichte der Gouvernementalität I. Vorlesung am Collège de France 1977-78. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2015.
  • Hansen, M.H.: Political Obligation in Ancient Greece and in the Modern World. Kopenhagen 2015.
  • Krasmann, S.: Regieren über Freiheit. Zur Analyse der Kontrollgesellschaft in foucaultscher Perspektive. In: Krim. Journal, 31. Jg., H. 2, 1999, 107-121.
  • Lemke, T./Krasmann, S./Bröckling, U.: Gouvernementalität, Neoliberalismus und Selbsttechnologien. Eine Einleitung. In: Dies. (Hg.): Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen. 7. Auflage. Frankfurt/Main 2015, 7-40.
  • Liddel, P.: Civic Obligation and Individual Liberty in Ancient Athens. Oxford 2007.
  • Loraux, N.: The Invention of Athens. The Funeral Oration in the Classical City. Harvard 1986.
  • Mann, C.: Die Demagogen und das Volk. zur politischen Kommunikation im Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr. Berlin 2009.
  • Meier, C.: Entstehung des Begriffs ›Demokratie‹. Vier Prolegomena zu einer historischen Theorie. 2. Auflage. Frankfurt/Main 1970.
  • Morawetz, T.: Der Demos als Tyrann und Banause. Aspekte antidemokratischer Polemik im Athen des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. Frankfurt/Main 2000.
  • Nebelin, M.: Demokratisches Entscheiden und Antidemokratische Ideologie im klassischen Athen. In: Jordović, I./Walter, U. (Hg.): Feindbild und Vorbild. Die athenische Demokratie und ihre intellektuellen Gegner. Berlin 2018, 109-152.
  • Osborne, R.: Athens and Athenian Democracy. Cambridge 2010.
  • Pritchard, D.M.: Public Spending and Democracy in Classical Athens. Austin 2015.
  • Pritchard, D.M.: Athenian Democracy at War. Cambridge 2019.
  • Raaflaub, K.A.: Die Entdeckung der Freiheit. Zur historischen Semantik und Gesellschaftsgeschichte eines politischen Grundbegriffs der Griechen. München 1985.
  • Raaflaub, K.A.: Stick and Glue: The Function of Tyranny in Fifth-Century Athenian Democracy. In: Morgan, K.A. (Hg.): Popular Tyranny. Sovereignty and its Discontents in Ancient Greece. Austin 2003, 59-94.
  • Rhodes, P.J.: The Congruence of Power: Ruling and Being Ruled in Greek Participatory Communities. In: Hammer, D. (Hg.): A Companion to Greek Democracy and the Roman Republic. Malden 2015, 131-145.
  • Schmidt-Hofner, S.: Das klassische Griechenland. Der Krieg und die Freiheit. München 2016.
  • Teegarden, D.A.: Death to Tyrants! Ancient Greek Democracy and the Struggle against Tyranny, Princeton 2014.

Leistungsnachweis / Credit requirement: Aktive Teilnahme, Hausarbeit / Active participation, Hausarbeit

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Sprechstunde in der Vorlesungszeit Do 10-11 Uhr / direct contact during term every Thursday 10-11 am

 

 

Vergangene Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2016/17 bis Wintersemester 2019/20

WiSe 2016/17: Integriertes Proseminar
SoSe 2017: Die römische Frühzeit im Spiegel augusteischer Literatur
WiSe 2017/18: Formen von Freiwilligkeit in der griechisch-römischen Antike
SoSe 2018: Was Sie immer schon über die späte Römische Republik wissen wollten und HBO nie zu fragen wagten
SoSe 2018: Studium Fundamentale mit A. Brodocz: Gender in Theorie und Praxis
WiSe 2018/19: Die Welt des Odysseus
SoSe 2019: keine Lehrveranstaltung
WiSe 2019/20: Integriertes Proseminar
SoSe 2020: keine Lehrveranstaltung