Prof. Dr. Tilmann Betsch

TB 1

Inhaber der Professur für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie

Büro: MG 1 / 813

Tel.: +49 361 737-2221
E-Mail: tilmann.betsch@uni-erfurt.de

Sprechstunde: Freitag, 12:30-13:30 Uhr

Die Sprechstunde findet in meinem Webex-Raum statt: uni-erfurt.webex.com/meet/tilmann.betsch

Funktionen & Mitgliedschaften

Forschungsschwerpunkte

In meinen Forschungen beschäftige ich mich in erster Linie mit der Psychologie des Urteilens und Entscheidens (Judgment and Decision Making).

Im Alltag wiederholen sich viele der Situationen, die uns Urteile und Entscheidungen abverlangen. Hier können wir auf gelernte Einstellungen, Präferenzen und Routinen zurückgreifen. Meine Mitarbeiter und ich erforschen, unter welchen Bedingungen sich Verhaltenstendenzen verfestigen (Routinisierung) und wann es zur Abweichungen von Gelerntem kommt (Flexibilität).

Beim Urteilen und Entscheiden sind verschiedene Prozesse der Informationsverarbeitung beteiligt. Ich interessiere mich hierbei besonders für das Zusammenspiel von Intuition und analytischem Denken.

Seit jüngerer Zeit beschäftige ich mich auch mit der Entwicklung von Entscheidungs- und Urteilskompetenz im Kindesalter. In Zusammenarbeit mit den Trägern der Erfurter Kindertagesstätten und den Schulen  untersucht unser Team, wie Kinder in Situationen unter Risiko Informationen verarbeiten und handeln.

Projekte

Drittmittelprojekte

Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

DFG-Projekt: Entscheidungen unter Risiko bei Kindern

Zweite Projektphase 2017-2020

Mit weiteren 371.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft das Projekt „Probabilistisches Entscheiden bei Kindern“ des Lehrstuhl für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie unter der Leitung von Prof. Dr. Tilmann Betsch. Bereits im Jahr 2013 bewilligte die DFG 226.000 Euro für das Projekt. Erforscht wird, wann Kinder gute Entscheidungen treffen können. „Unsere bisherige Forschung hat gezeigt, dass Kinder schon ganz viel können“, meint Tilmann Betsch, „allerdings gibt es Umwelten, die es ihnen erschweren oder erleichtern ihre Fähigkeiten zu nutzen“. In der zweiten Phase des Forschungsprojektes wird deshalb untersucht, wie Entscheidungsumwelten beschaffen sein müssen, damit Kinder gute Entscheidungen treffen können. Dabei untersucht das Forschungsprojekt Entscheidungen bei denen Wahrscheinlichkeiten eine Rolle spielen: „Kinder im Grundschulalter und sogar im Vorschulalter können Wahrscheinlichkeiten nutzen. Aber nur wenn es die Umwelt ihnen leicht macht. Aber es ist ein langer Weg bis Kinder das auch unter schwierigen Bedingungen schaffen“, so Betsch.

 

Erste Projektphase 2013-2017

Mit insgesamt 226.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft das Projekt „Probabilistisches Entscheiden bei Kindern“ Prof. Dr. Tilmann Betsch vom Lehrstuhl für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie der Universität Erfurt. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage wie Kinder Entscheidungen unter Risiko treffen und wie sich die Entscheidungskompetenz vom Kindergartenalter bis zum mittleren Schulalter entwickelt.

Ab welchem Alter und unter welchen Bedingungen nutzen Kinder systematisch probabilistische Information bei Entscheidungen? Wie nutzen sie diese – als Kriterien zur Ausrichtung selektiver Informationssuche und/oder zur Gewichtung der Werte bei der Integration von Information? Hinsichtlich dieser Fragen herrscht eine dürftige und uneinheitliche Befundlage in der empirischen Forschung. Vor dem Hintergrund zweier Modellklassen des Entscheidens (Ansatz multipler Strategien vs. konnektionistischer Ansatz) werden konkurrierende Annahmen über Prozesse des Entscheidens abgeleitet. Diese Annahmen sollen in einer Reihe von Laborexperimenten mit Kindergartenkindern und Schulkindern im Vergleich zu Erwachsenen systematisch untersucht werden. Die dafür entwickelte kindgemäße Entscheidungsumwelt verwendet ein Informationsbord und erlaubt neben der Variation von Aufgabenmerkmalen die verhaltensbasierte Messung der Nutzung von Wahrscheinlichkeiten bei der Informationssuche und der Informationsintegration. Die Ergebnisse sollen nicht nur helfen die obigen Fragen zu klären, sondern auch die Grundannahmen konkurrierender Modellklassen der Entscheidung kritisch zu überprüfen.

Forschungsergebnisse

Sind Entscheidungen mit Feedback für Kinder (noch) schwieriger?

Zu erfahren, ob eine Entscheidung gut oder schlecht war, kann enorm hilfreich sein und zu besseren Entscheidungen führen. Wenn Kinder über das Ergebnis ihrer Entscheidungen informiert werden, kann dies aber auch von wichtigeren Informationen ablenken oder falsch interpretiert werden: Zum Beispiel neigen Kinder dazu, nach nur einer Enttäuschung ihr Entscheidungsverhalten sofort zu ändern. Oft ist es aber so, dass selbst optimale Entscheidungen nicht immer zu guten Ergebnissen führen. Wir untersuchen daher, ob Kinder schlechtere Entscheidungen treffen, wenn sie sofort über das Ergebnis ihrer Entscheidung informiert werden.

Dazu trafen Kinder im Alter von 6 Jahren und 9 Jahren Entscheidungen, bei denen Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt werden sollten. Die Hälfte der Kinder wurde direkt nach jeder Entscheidung informiert, ob diese zu einem positiven oder negativen Ergebnis führte. Die andere Hälfte der Kinder erfuhr dies nicht.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass insbesondere kleinere Kinder im Alter von 6 Jahren besonders stark auf negative Ergebnisse reagieren und dazu tendieren ihr Entscheidungsverhalten sofort zu ändern. Jedoch ignorieren die meisten Kinder in diesem Alter Wahrscheinlichkeiten auch dann, wenn sie nicht sofort über Entscheidungsergebnisse informiert werden. Sie benutzen statt dessen irrelevante Informationen um ihre Entscheidungen zu treffen. Dies tun sie jedoch ziemlich systematisch. Ältere Kinder treffen schon bessere Entscheidungen, sie reagieren nicht mehr übermäßig auf negative Entscheidungsergebnisse, und berücksichtigen teilweise die relevanten Wahrscheinlichkeiten.

Das zeigt, dass Kinder ab sechs Jahren grundsätzlich in der Lage sind systematisch Informationen zu nutzen um Entscheidungen zu treffen. Jedoch können sie nur schlecht erkennen, dass Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt werden sollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kinder das Ergebnis von Entscheidungen sofort erleben oder nicht.

 

Artikel: Lang A and Betsch T (2018). Children’s Neglect of Probabilities in Decision Making with and without Feedback. Front. Psychol. 9:191. doi: 10.3389/fpsyg.2018.00191

Können Kinder viele Informationen integrieren um eine Entscheidung zu treffen?

Können Kinder viele Informationen berücksichtigen, wenn sie Entscheidungen treffen? Viele Entscheidungen im Alltag sind komplex. Um optimale Entscheidungen zu treffen, müssen viele Informationen in den Entscheidungsprozess integriert werden. Wir zeigen anhand von multi-attributiven Präferenzentscheidungen, dass Kinder ab sechs Jahren in der Lage sind viele Informationen gleichzeitig zu berücksichtigen. Fragt man sie jedoch, wie sie das geschafft haben, können sie darüber keine Auskunft geben. Im Zusammenhang mit sehr kurzen Entscheidungszeiten bei Kindern, legt das nahe, dass automatische Prozesse Kindern erlauben gute und schnelle Entscheidungen zu treffen.

Artikel: Lindow, S., Lang, A., and Betsch, T. (2017) Holistic Information Integration in Child Decision Making. J. Behav. Dec. Making, 30: 11311146. doi: 10.1002/bdm.2029.

Wie gut können Kinder wichtige Informationen für eine Entscheidung suchen?

Oft sind nicht alle für Entscheidungen relevanten Informationen verfügbar, sondern müssen erst mühsam gesammelt werden. Die Fähigkeit Informationen zu suchen beeinflusst deshalb oft die Entscheidungsqualität: Wenn nicht alle relevanten Informationen gesucht wurden, kann keine gute Entscheidung getroffen werden. Wir untersuchen deshalb, ab welchem Alter Kinder Informationen suchen können. Dabei konfrontieren wir Kinder mit Entscheidungsumwelten in denen unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten und Suchrestriktionen berücksichtigt werden müssen. So dürfen zum Beispiel nur wenige Informationen gesucht werden. Dann ist es besonders wichtig, dass nur wirklich wichtige Informationen gesucht werden. Das sind in diesem Fall Informationen die mit hohen Wahrscheinlichkeiten verknüpft sind und deshalb für die Entscheidung besonders hilfreich. Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren suchen jedoch nicht gerichtet nach Informationen. Häufig suchen sie vor allem unwichtige Informationen und treffen deshalb auch schlechte Entscheidungen. Neunjährige Kinder können allerdings bei der Entscheidung selbst Wahrscheinlichkeiten berücksichtigen. Dies lässt uns vermuten, dass das Verständnis für Wahrscheinlichkeiten besser ausgeprägt sein muss, wenn es die Informationssuche leiten soll. Für Informationsintegration reicht hingegen auch intuitives Verständnis von Wahrscheinlichkeiten.

Artikel: Betsch, T.,  Lehmann, A., Lindow, S., Lang, A., & Schoemann, M. (2016). Lost in Search: (Mal-) Adaptation to probabilistic decision environments in children and adults. Developmental Psychology.Vol. 52, No. 2. 311-325.

(PW: RITTER)

Was ist schwieriger? Wichtige Informationen suchen oder unwichtige Informationen ausblenden?

Unterschiedliche Umwelten stellen verschiedene Herausforderungen an den Entscheider. Manchmal muss er erst alle wichtigen Informationen suchen um dann eine Entscheidung zu treffen. Deshalb gehört es zu guten Entscheidungen strategisch nach Information suchen können. Gelingt dies nicht, leidet die Entscheidungsqualität. Andere Umwelten bieten bereits viele Informationen an. Hier muss zwar nicht erst mühsam gesucht werden, es ist aber schwierig, sich vor der Einflussnahme von irrelevanter Information zu schützen. Wir untersuchen, ob diese unterschiedlichen Umwelten Kindern das Entscheiden erleichtern oder erschweren.

Die Ergebnisse zeigen, dass Grundschulkinder profitieren, wenn alle Informationen verfügbar sind und nicht mühsam gesucht werden müssen. Vorschulkinder treffen jedoch auch in einer solchen Umwelt keine besonders guten Entscheidungen. Alle Kinder, und sogar Erwachsene, lassen sich jedoch auch von unwichtigen Informationen beeinflussen. Dies mindert zwar die Entscheidungsqualität, zeigt aber auch, dass Kinder in der Lage sind viele Informationen gleichzeitig zu berücksichtigen.

Artikel:  Betsch, T.,  Lang, A., Lehmann, A., & Axmann, J.M. (2014). Utilizing probabilities as decision weights in closed and open information boards: A comparison of children and adults. Acta Psychologica, 153, 74-86.  

(PW: RITTER)

Nutzen Kinder relevante Informationen für Entscheidungen? Und lassen sie sich durch unwichtige Informationen ablenken?

Um Entscheidungen zu treffen, ist es oft wichtig, mit Wahrscheinlichkeiten umzugehen zu können. Konsequenzen einer Entscheidung sind meist nicht mit Sicherheit aber mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit vorhersagbar. Ab wann können Kinder Wahrscheinlichkeiten für ihre Entscheidungen zu nutzen?

Um diese Frage zu beantworten, wurden Kinder im Alter von 6 und 9 Jahren mit einem Entscheidungsspiel konfrontiert: In diesem Spiel, sollten die Kinder nach versteckten Schätzen suchen und hatten dabei zwei Tiere als Ratgeber. Diese Tiere geben an, wo der Schatz versteckt ist, liegen allerdings nicht immer richtig. Vorhersagen des ersten Tieres trafen in 50% zu, die des zweiten Tieres in 83%. Kinder und Erwachsene wurden über die „Trefferwahrscheinlichkeit“ der Ratgeber informiert. Anschließend entschieden sie sich mehrmals, wo sie nach dem Schatz suchen wollten und konnten dabei den Ratschlägen des schlaueren oder des dümmeren Tieres folgen. Zusätzlich wurde entweder das schlauere oder das dümmere Tier der Freund der Kinder oder Erwachsenen. Dem Freund zu folgen, kann zu besseren Entscheidungen führen, wenn er ein guter Ratgeber ist. Es führt allerdings zu schlechteren Entscheidungen, wenn er das dümmere Tier ist.

Die Ergebnisse zeigen, dass Erwachsene dem schlaueren Tier mehr vertrauten als Kinder. Sie berücksichtigen demzufolge die „Trefferwahrscheinlichkeit“. Im Alter von neun Jahren ist die Fähigkeit der richtigen Nutzung von Wahrscheinlichkeitsinformation noch nicht vollständig ausgebildet. Kindergartenkinder sind zudem noch besonders anfällig für irrelevante Informationen. Verglichen mit Grundschülern und Erwachsenen vertrauten sie ihrem Tierfreund auch dann, wenn die Vorhersagen des anderen Tieres häufiger zutrafen.

Bereits Kindergartenkinder können viele Informationen berücksichtigen. Sie wissen allerdings nicht, welche Informationen für Entscheidungen wichtig sind. Der Einfluss von irrelevanter Information ist in dieser Altersgruppe besonders groß.

Artikel: Betsch, T., & Lang, A. (2013). Utilization of probabilistic cues in the presence of irrelevant information: A comparison of risky choice in children and adults. Journal of Experimental Child Psychology, 115, 108–125. 

(PW: RITTER)

Mousekids

Mousekids ist ein Programm zur Untersuchung von Entscheidungsverhalten bei Kindern und Erwachsenen, das ähnlich dem „Mouselab“ Paradigma (Payne, Bettman & Johnson, 1988) aus der Entscheidungsforschung mit Erwachsenen gestaltet wurde. Im Gegensatz zu den klassischen Mouselabs besteht Mousekids aus zwei unterschiedlichen Phasen: in einer Lernphase lernen die Teilnehmer zunächst die Validität jedes Cues durch Beobachtung, in der folgenden Testphase entscheiden sie dann wiederholt zwischen verschiedenen Optionen und können dabei die Informationen, welche die Cues bieten, nutzen. Während der Entscheidungsphase werden die Cue Validitäten durch die sogenannten „Schlaupunkte“ repräsentiert, die in der vorangegangen Lernphase vergeben wurden. Durch das erfahrungsbasierte Lernen der Cue Validitäten und deren einfache Darstellung durch absolute Häufigkeiten, kann Mousekids schon bei Kindern ab dem Vorschulalter verwendet werden.

Mousekids ist ohne Programmierkenntnisse adaptierbar, so dass sich z.B. die Anzahl der Cues oder Optionen sowie die Entscheidungsumwelt einfach verändern lassen. Wie Sie das tun können, erfahren Sie im Mousekids Manual (nur auf Englisch).

Die Nutzung von Mousekids ist für nichtkommerzielle Zwecke kostenlos. Indem Sie das Programm herunterladen, erklären Sie sich einverstanden Mousekids ausschließlich für nichtkommerzielle, wissenschaftliche Zwecke einzusetzen. Sollten Sie weitere Fragen oder Probleme bei der Nutzung haben, können Sie uns kontaktieren

Downloads

 Mousekids 

 Mousekids Manual 

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Vita

1. April 2008 Bleibeverhandlungen und Wechsel in die Besoldungsgruppe W3
1. April 2003 Ernennung und Vereidigung zum Universitätsprofessor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt
1. Oktober 2002 – 31. März 2003 Lehrstuhlvertretung (C4) der Professur für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt
1. April 2001 – 30. September 2002 Lehrstuhlvertretung (C3) an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, Lehrstuhl für Sozialpsychologie von Prof. Dr. Margret Wintermantel
1. Oktober 1997 – 30. März 2002 Hochschulassistent (C1) an der Arbeitseinheit für Sozialpsychologie (Prof. Dr. Klaus Fiedler) am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, bzw. am SFB 504 in Mannheim (Prof. Dr. Martin Weber)
1. Juni 1992 – 30. September1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (BAT IIa) von Prof. Dr. Klaus Fiedler an der Arbeitseinheit für Sozialpsychologie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg
18. Juli 2001 Habilitation an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg, venia legendi für die Psychologie
8. August 1995 Promotion ( Dr. phil.) an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg im Fach Psychologie
SS 1986 – SS 1991 Studium der Soziologie mit dem Nebenfach Psychologie an der Universität Mannheim, Diplom in Soziologie
1984 – 1985 Ziviler Ersatzdienst
WS 1983 – SS 1984 Studium des Magisterstudiengangs Soziologie, Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart
1983 Abitur am Staufer-Gymnasium in Waiblingen, Baden Württemberg
  geb. 8.12.1963 in Berlin, 3 Kinder

Publikationen

Zeitschriftenartikel

  • Betsch, T., Lindow, S., Lehmann, A., & Stenmans, R. (in press). From perception to inference: utilization of probabilities as decision weights in children. Memory and Cognition.

  • Betsch, T., Aßmann, L., & Glöckner, A. (2020). Paranormal beliefs and individual differences: Story seeking without reasoned review. Heliyon, 6. https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2020.e04259

  • Betsch, T., Lehmann, A., Lindow, S., & Buttelmann, D. (2020). Children's trust in informants in risky decisions. Cognitive Development, 53, 100846. https://doi.org/10.1016/j.cogdev.2019.100846

  • Lindow, S., & Betsch, T. (2019). Children's adaptive decision making and the costs of information search. Journal of Applied Developmental Psychology, 60, 24–34. https://doi.org/10.1016/j.appdev.2018.09.006

  • Betsch, T., Lehmann, A., Jekel, M., Lindow, S., & Glöckner, A. (2018). Children’s application of decision strategies in a compensatory environment. Judgment and Decision Making, 13, 514–528. http://journal.sjdm.org/18/18225/jdm18225.pdf

  • Betsch, T., Wünsche, K., Großkopf, A., Schröder, K., & Stenmans, R. (2018). Sonification and visualization of predecisional information search: Identifying toolboxes in children. Developmental Psychology, 54, 474-481. https://doi.org/10.1037/dev0000447

  • Betsch, T., Chalupny, J., Grünewald, S., Hofert, L., & Männer, L.-S. (2018). Das Geschäft mit den Globuli - Wird in deutschen Apotheken evidenzbasiert beraten? Skeptiker, 1, 9-13.

  • Lang, A., & Betsch, T. (2018). Neglect of probabilities in decision making with and without feedback. Frontiers in Psychology, 9, 191. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2018.00191

  • Lindow, S., & Betsch, T. (2018). Child decision-making: On the burden of pre-decisional information search. Journal of Cognition and Development, 19, 137-164. https://doi.org/10.1080/15248372.2018.1436057

  • Dorrough, A., Wille, A., Glöckner, A., & Betsch, T. (2017). When knowledge activated from memory intrudes on probabilistic inferences from description - the case of stereotypes. Acta Psychologica, 180, 64-78. http://dx.doi.org/10.1016/j.actpsy.2017.08.006

  • Lindow, S., Lang, A., & Betsch, T. (2017). Holistic information integration in child decision making. Journal of Behavioral Decision Making, 30, 1131-1146. https://doi.org/10.1002/bdm.2029

  • Leder, J., & Betsch, T. (2016) Risky choice in interpersonal context: Do people dare because they care? Journal of Economic Psychology. 52, 1–23. http://dx.doi.org/10.1016/j.joep.2015.11.003

  • Betsch, T., Lehmann, A., Lindow, S., Lang, A., & Schoemann, M. (2016). Lost in Search: (Mal-) Adaptation to probabilistic decision environments in children and adults. Developmental Psychology, 52, 311-325. https://doi.org/10.1037/dev0000077

  • Winkler, I., Glauer, M., Betsch, T., & Sedlmeier, P. (2015). The impact of attention on judgments of frequency and duration. PLoS One, 10, e0126974. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0126974

  • Betsch, T., Lindow, S., Engel, C., Ulshöfer, C., & Kleber, J. (2015) Has the world changed? My neighbor might know - Effects of social context on routine deviation. Journal of Behavioral Decision Making, 28, 50–66. https://doi.org/10.1002/bdm.1828

  • Betsch, T., Quittenbaum, N., & Lüders, M. (2015). On the robustness of the quizzing effect under real teaching conditions. German Journal of Educational Psychology - Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 29, 109-114. https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000149

  • Betsch, T., Lang, A., Lehmann, A., & Axmann, J.M. (2014). Utilizing probabilities as decision weights in closed and open information boards: A comparison of children and adults. Acta Psychologica, 153, 74-86. http://dx.doi.org/10.1016/j.actpsy.2014.09.008

  • Söllner, A., Bröder, A., Glöckner, A. & Betsch, T. (2014). Single-process versus multiple-strategy models of decision making: Evidence from an information intrusion paradigm. Acta Psychologica, 146, 84-96. (Open Access: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0001691813002692). https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2013.12.007

  • Betsch, T. (2013). The subjective understanding of guideline recommendations and of the risks of the side effects of medication. Deutsches Arzteblatt International, 110, 661–2. https://doi.org/10.3238/arztebl.2013.0661

  • Bröder, A., Glöckner, A., Betsch, T., Link, D., & Ettlin, F. (2013). Do people learn option or strategy routines in multi-attribute decisions? The answer depends on subtle factors. Acta Psychologica, 143, 200-209. https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2013.03.005

  • Kleber, J., Dickert, S., & Betsch, T. (2013). The influence of differential focus on the endowment effect in lottery tickets. Swiss Journal of Psychology, 72, 159–164. https://doi.org/10.1024/1421-0185/a000109

  • Betsch, T., & Lang, A. (2013). Utilization of probabilistic cues in the presence of irrelevant information: A comparison of risky choice in children and adults. Journal of Experimental Child Psychology, 115, 108–125. http://dx.doi.org/10.1016/j.jecp.2012.11.003

  • Glöckner, A., & Betsch, T. (2012). Decisions beyond boundaries: When more information is
    processed faster than less. Acta Psychologica, 139,532-542. https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2012.01.009

  • Betsch, T., & Held, C. (2012). Rational decision making: Balancing RUN and JUMP modes of analysis. Mind and Society, 11, 69-80. https://doi.org/10.1007/s11299-011-0097-2

  • Glöckner, A., & Betsch, T. (2011). The empirical content of theories in judgment and decision making: Shortcomings and remedies. Judgment and Decision Making, 6, 711–721. http://journal.sjdm.org/11/m38/m38.pdf

  • Betsch, T. (2011) The stability of preferences -- A social cognition view. Frontiers in Psychology (Cognition), 2, 290. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2011.00290

  • Betsch, C., Renkewitz, F., Ulshöfer, C., & Betsch, T. (2011). The influence of narrative vs. statistical information on perceiving vaccination risks. Medical Decision Making, 31, 742-753. https://doi.org/10.1177/0272989X11400419

  • Glöckner, A., & Betsch, T. (2010). Accounting for critical evidence while being precise and avoiding the strategy selection problem in a parallel constraint satisfaction approach: A reply to Marewski (2010). Journal of Behavioral Decision Making, 23, 468–472. https://doi.org/10.1002/bdm.688

  • Glöckner, A., Betsch, T., & Schindler, N. (2010). Coherence shifts in probabilistic inference tasks. Journal of Behavioral Decision Making, 23, 439-462. https://doi.org/10.1002/bdm.668

  • Betsch, T., & Glöckner, A. (2010). Intuition in judgment and decision making: Extensive thinking without effort. Psychological Inquiry, 21, 279-294. https://doi.org/10.1080/1047840X.2010.517737

  • Nuszbaum, M., Voss, A., Klauer, K.C., & Betsch,T. (2010). Assessing individual differences in the use of haptic information using a German translation of the 'Need for Touch' scale. Social Psychology, 41, 263-274. https://doi.org/10.1027/1864-9335/a000035

  • Betsch, T., Glauer, M., Renkewitz, F., Winkler, I., & Sedlmeier, P. (2010). Encoding, storage and judgment of frequency and duration. Judgment and Decision Making, 5, 347-364. http://journal.sjdm.org/10/91221b/jdm91221b.pdf

  • Betsch, C., Renkewitz, F., Betsch, T., & Ulshöfer, C. (2010). The influence of vaccine-critical websites on perceiving vaccination risks. Journal of Health Psychology, 15, 446–455.

  • Kaufmann, M., & Betsch, T. (2009). Origins of the sample-size effect in explicit evaluative judgments. Experimental Psychology, 56, 344-353. https://doi.org/10.1027/1618-3169.56.5.344

  • Glöckner , A., & Betsch, T. (2008). Multiple-reason decision making based on automatic processing. Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory and Cognition, 34, 1055-1075. https://doi.org/10.1037/0278-7393.34.5.1055

  • Glöckner , A., & Betsch, T. (2008). Do people make decisions under risk based on ignorance? An empirical test of the priority heuristic against cumulative prospect theory. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 107, 75-95. https://doi.org/10.1016/j.obhdp.2008.02.003

  • Glöckner , A., & Betsch, T. (2008). Modelling option and strategy choices with connectionist networks: Towards an integrative model of automatic and deliberate decision making. Judgment and Decision Making, 3, 215-228. https://doi.org/10.2139/ssrn.1090866

  • Betsch, T., & Glöckner, A. (2008). Towards an integrative model of automatic and deliberative decision making. International Journal of Psychology, 43, 547.

  • Glöckner, A., & Betsch, T. (2008). How to replace multiple strategies by multiple representations: Simulations and evidence. International Journal of Psychology, 43, 547.

  • Glauer, M., Häusig, S., Krüger, M., Betsch, T., Renkewitz, F., Sedlmeier, P., & Winkler, I. (2008). Typizitätsnormen für Vertreter von 30 Kategorien. Neurolinguistik, 21, 5-46.

  • Betsch, T., Kaufmann, M., Lindow, F., Plessner, H., Hoffmann, K. (2006). Different principles of information aggregation in implicit and explicit attitude formation. European Journal of Social Psychology, 36, 887-905. https://doi.org/10.1002/ejsp.328

  • Betsch, T. (2005). Wie beeinflussen Routinen das Entscheidungsverhalten? Psychologische Rundschau, 56, 261-270. https://doi.org/10.1026/0033-3042.56.4.261

  • Betsch, T., Haberstroh, S., Molter, B., & Glöckner, A. (2004). Oops, I did it again -- relapse errors in routinized decision making. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 93, 62-74. https://doi.org/10.1016/j.obhdp.2003.09.002

  • Betsch, C., Betsch, T., & Haberstroh, S. (2004). Intuition: Wann Sie Ihren Bauch entscheiden lassen können. Wirtschaftspsychologie, 6, 81-83.

  • Betsch, T., Hoffmann, K., Hoffrage, U., & Plessner, H. (2003). Intuition beyond recognition: When less familiar events are liked more. Experimental Psychology, 50, 49-54. https://doi.org/10.1026/1618-3169.50.1.49

  • Plessner, H., & Betsch, T. (2002). Refereeing in sports is supposed to be a craft, not an art. Response to Mascarenhas, Collins, and Mortimer (2002). Journal of Sport and Exercise, 24, 334-337. https://doi.org/10.1123/jsep.24.3.334

  • Betsch, T., Haberstroh, S., & Höhle, C. (2002). Explaining and predicting routinized decision making: A review of theories. Theory and Psychology, 12, 453-488. https://doi.org/10.1177/0959354302012004294

  • Plessner, H., & Betsch, T. (2001). Sequential effects in important referee decisions: The case of penalties in soccer. Journal of Sport and Exercise Psychology, 23, 254-259. https://doi.org/10.1123/jsep.23.3.254

  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2001). Financial incentives do not pave the road to good experimentation. Behavioral and Brain Sciences, 24, 404. https://doi.org/10.1017/S0140525X01234141

  • Betsch, T., Plessner, H., Schwieren, C., & Gütig, R. (2001). I like it but I don‘t know why: A value-account approach to implicit attitude formation. Personality and Social Psychology Bulletin, 27, 242-253. https://doi.org/10.1177/0146167201272009

  • Betsch, T., Haberstroh, S., Glöckner, A., Haar, T., & Fiedler, K. (2001). The effects of routine strength on information acquisition and adaptation in recurrent decision making. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 84, 23-53. https://doi.org/10.1006/obhd.2000.2916

  • Fiedler, K., Brinkmann, J., Betsch, T., & Wild, B. (2000). A sampling approach to conditional probability judgment: Beyond base-rate neglect and statistical format. Journal of Experimental Psychology: General, 129, 399-418. https://doi.org/10.1037/0096-3445.129.3.399

  • Betsch, T., Glöckner, A., & Haberstroh, S. (2000). COMMERCE ‑ A Micro‑World simulation to study routine maintenance and deviation in repeated decision making. Methods of Psychological Research, 5, No 2. https://www.dgps.de/fachgruppen/methoden/mpr-online/issue10/art2/betsch.pdf

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  • Betsch, T. & Kraus, M. (1999). Die Auswirkungen von Ergebnis-Framing und dem Wechsel der Problemdomäne auf monetäre Entscheidungen. Zeitschrift für Experimentelle Psychologie, 46, 296-304. https://doi.org/10.1026//0949-3964.46.4.296

  • Betsch, T., Schmid, J, Glaubrecht, M., Kurzenhäuser, S., & Dondelinger, A. (1999). Zur empirischen Fundierung des Konzepts der feindseligen Aggression (An Empirical Test of the Concept of Hostile Aggression). Zeitschrift für Sozialpsychologie, 30, 194-206. https://doi.org/10.1024//0044-3514.30.23.194

  • Betsch, T., Siebler, F., Marz, P., Hormuth, S., & Dickenberger, D. (1999). The moderating role of category salience and category focus in judgments of set size and frequency of occurrence. Personality and Social Psychology Bulletin, 25, 463-481. https://doi.org/10.1177/0146167299025004006

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  • Betsch, T., Fiedler, K., & Brinkmann, J. (1998). Behavioral routines in decision making: The effects of novelty in task presentation and time pressure on routine maintenance and deviation. European Journal of Social Psychology, 28, 861-878 . https://doi.org/10.1002/(SICI)1099-0992(1998110)28:6<861::AID-EJSP899>3.0.CO;2-D

  • Bless, H., Betsch, T., & Franzen, A. (1998). Framing the framing effect: The impact of context cues on solutions to the “Asian Disease” problem. European Journal of Social Psychology, 28, 287-291. https://doi.org/10.1002/(SICI)1099-0992(199803/04)28:2<287::AID-EJSP861>3.0.CO;2-U

  • Betsch, T., Biel, G.-M., Eddelbüttel, C., & Mock, A. (1998). Natural sampling and base- rate neglect. European Journal of Social Psychology, 28, 269-273. https://doi.org/10.1002/(SICI)1099-0992(199803/04)28:2<269::AID-EJSP872>3.0.CO;2-U

  • Betsch, T. (1997). Buchbesprechung: Selg, H., Mees, U. & Berg, D. (1997). Psychologie der Aggressivität. Zeitschrift für Experimentelle Psychologie, 44, 686-690.

  • Marz, P., Dickenberger, D., Betsch, T., & Siebler, F. (1996). Selbstkonzept und Internalität - Faktorielle Validität des Fragebogens zu Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen (FKK) bei einer ostdeutschen Stichprobe. Diagnostica, 42, 377-385.

  • Betsch, T., & Dickenberger, D. (1993). Why do aggressive movies make people aggressive? An attempt to explain short-term effects of the depiction of violence on the observer. Aggressive Behavior, 19, 137-149. https://doi.org/10.1002/1098-2337(1993)19:2<137::AID-AB2480190206>3.0.CO;2-S

Monographien und Herausgeberschaften

  • Betsch, T., Funke, J., & Plessner, H. (2010). Denken: Urteilen, Entscheiden und Problemlösen. Heidelberg: Springer.

  • Scherzberg, A., Betsch, T., Blanke, H.-J., Peukert, H., Thumfart, A., Walgenbach, P., & Wegner, G. (2008) (Eds.). Klugheit – Begriffe, Konzepte, Anwendungen. Tübingen: Mohr Siebeck.

  • Plessner, H. Betsch, C., & Betsch, T. (2008) (Eds.). Intuition in judgment and decision making. Mahwah: Lawrence Erlbaum Associates.

  • Scherzberg, A., Betsch, T., Blanke, H.-J., Walgenbach, P., Waschkuhn, A., & Wegner, G. (2006) (Eds.). Kluges Entscheiden - Disziplinäre Grundlagen und interdisziplinäre Verknüpfungen. Tübingen: Mohr Siebeck.

  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005) (Eds.). The routines of decision making. Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum

  • Sedlmeier, P., & Betsch, T. (2002) (Eds.). Etc. - Frequency processing and cognition. Oxford: Oxford University Press.

  • Betsch, T., & Schmid, J. (1999). Aggression. Themenheft der Zeitschrift für Sozialpsychologie (Vol. 30).

  • Betsch, T. (1995). Das Routinen-Modell der Handlungsselektion. Aachen: Shaker.

Kapitel in Büchern

  • Betsch, T. (2018). Medienwahl – Anmerkungen aus der Sicht der Entscheidungsforschung. In C. Wilhelm, N. Podschuweit, M. Hofer & T. Koch (Eds). Medienwahl - Aktuelle Konzepte, Befunde und methodische Zugänge (pp. 19-34). Baden-Baden: Nomos. https://doi.org/10.5771/9783845285023

  • Betsch, T., & Roth, P. (2018). Intuitive thinking. In L.J. Ball & V.A. Thompson (eds.), Routledge international handbook of thinking and reasoning (pp. 37- 56). New York: Taylor & Francis – Routledge. https://www.routledgehandbooks.com/doi/10.4324/9781315725697-3

  • Betsch,T., Ritter, J., Lang, A., & Lindow, S. (2016). Thinking beyond boundaries. In L. Macchi, M. Bagassi, & R. Viale (Eds.), Cognitive Unconscious and Human Rationality (pp. 241-256). MIT Press: Cambridge (MA).

  • Betsch, T. (2008). Klugheit im Umweltbezug: Die Balance zwischen Routinisierung und Kontextualisierung. In A. Scherzberg et al. (ed.), Klugheit (pp. 153-180). Tübingen: Mohr Siebeck.

  • Betsch, T. (2008). The nature of intuition and its neglect in research on judgment and decision making. In H. Plessner, C. Betsch and T.Betsch (eds.), Intuition in Judgment and Decision Making (pp.3-22). Mahwah: Lawrence Erlbaum Associates. https://doi.org/10.1002/acp.1492

  • Plessner, H., Betsch, T., Schallies, E., & Schwieren, C. (2008). Automatic online formation of implicit attitudes towards politicians as a basis for intuitive voting behaviour. In H. Plessner, C. Betsch and T.Betsch (eds.), Intuition in Judgment and Decision Making(pp. 107-117). Mahwah: Lawrence Erlbaum Associates.

  • Betsch, T. (2005). Preference theory – an affect-based approach to recurrent decision making. In T. Betsch & S. Haberstroh (Eds.). The routines of decision making (pp. 39-65). Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum.

  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). Research on the routines of decision making: Advances and prospects. In T. Betsch & S. Haberstroh (Eds.). The routines of decision making (pp. 359-376). Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum. https://doi.org/10.1002/bdm.548

  • Betsch, T., & Haberstroh, S. (2005). The routines of decision making: Preface. In T. Betsch & S. Haberstroh (Eds.). The routines of decision making (pp. ix-xxv). Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum. https://doi.org/10.1002/bdm.548

  • Betsch, T., Plessner, H., & Schallies, E. (2004). The value-account model of attitude formation. In G.R. Maio & G. Haddock (eds.), Contemporary perspectives on the psychology of attitudes (pp. 251-273). Hove: Psychology Press.

  • Betsch, T., & Pohl, D. (2002). The availability heuristic: A critical examination. In P.Sedlmeier & T. Betsch (Eds.), Etc. - Frequency processing and cognition (pp. 109-119). Oxford: Oxford University Press. doi.org/10.1093/acprof:oso/9780198508632.003.0007

  • Betsch, T., & Sedlmeier, P. (2002). Frequency processing and cognition: Stock-taking and outlook. In P.Sedlmeier & T. Betsch (Eds.), Etc. - Frequency processing and cognition (pp. 302-318). Oxford: Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/acprof:oso/9780198508632.003.0019

  • Haberstroh, S., Betsch, T., Glöckner, A., Haar, T., & Stiller, A. (2005). The impact of routines on deliberate decisions: The microworld-simulation COMMERCE. In T. Betsch & S. Haberstroh (Eds.). The routines of decision making (pp. 211-229). Mahwah, N.J.: Lawrence Erlbaum. doi.org/10.1002/bdm.548

  • Haberstroh, S., & Betsch, T. (2002). Online strategies versus memory-based strategies in frequency estimation. In P.Sedlmeier & T. Betsch (Eds.), Etc. - Frequency processing and cognition (pp. 205-220). Oxford: Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/acprof:oso/9780198508632.003.0013

  • Sedlmeier, P., Betsch, T., & Renkewitz, F. (2002). Frequency processing and cognition: Introduction and overview. In P.Sedlmeier & T. Betsch (Eds.), Etc. - Frequency processing and cognition (pp. 1-17). Oxford: Oxford University Press.

  • Dickenberger, D. & Betsch, T. (1992). Sozialpsychologie und Pädagogik. In: B.Möller (Ed.),Logik der Pädagogik - Pädagogik als interdisziplinäres Aufgabengebiet, Band II. Oldenburg: BIS.