Ausgezeichnet wird seine Habilitationsschrift „Eucharistie und Paradoxie. Studien zur paradoxalen Grammatik des christlichen Glaubens“, mit der sich Dr. Jonas Maria Hoff im Juni 2026 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt für das Fach Dogmatik habilitiert hat.
In seiner Habilitationsschrift untersucht Hoff die Paradoxie als grundlegende Denkfigur des christlichen Glaubens und setzt sie in Beziehung zur Eucharistie, dem zentralen Sakrament christlichen Lebens. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie scheinbar widersprüchliche Aspekte des Glaubens zusammengedacht werden können: Endliches und Unendliches, Sichtbares und Unsichtbares sowie Materielles und Immaterielles. Die Paradoxie versteht Hoff dabei nicht lediglich als Widersinnigkeit. Vielmehr können scheinbar gegensätzliche Aspekte von einem gemeinsamen Bezugspunkt her als miteinander verbunden verstanden werden. „Eucharistie und Paradoxie“ verbindet eine systematisch-theologische Perspektive mit einer historischen Untersuchung der Entwicklung der Sakramententheologie. Dabei nimmt Hoff insbesondere die theologischen Kontroversen und unterschiedlichen Deutungsansätze in den Blick. Die Habilitationsschrift geht damit der Frage nach, welchen Beitrag die Denkfigur der Paradoxie für ein vertieftes Verständnis des christlichen Glaubens leisten kann.
Seit Oktober 2025 vertritt Jonas Maria Hoff die Professur für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Duisburg-Essen. Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt gratuliert Dr. Jonas Maria Hoff herzlich zu dieser renommierten Auszeichnung. Die offizielle Preisverleihung ist voraussichtlich für das Frühjahr 2027 vorgesehen.


