Trump als Gesalbter Christi, der im Iran das Armageddon herbeibringt? Nicht bloß im Kontext des Kriegs im Iran und schon gar nicht nur beschränkt auf die USA, sondern auch in Deutschland und Europa werden vermehrt religiös-christliche Motive zur Legitimierung rechter Politiken herangezogen. Die Tagung „Recht(s)gläubig? Christentum, Populismus und Politische Theologien“ am 05. bis 06.11.2026 in Erfurt widmet sich aus unterschiedlichen Perspektiven den theologischen Hintergründen solcher Strategien, wirft einen Blick auf besondere Gefährdungsmomente theologischer Denkfiguren und zeigt Hoffnungsperspektiven.
Zum Auftakt am 5. November um 19.30 Uhr diskutieren Annika Brockschmidt und Henning Flad im Rahmen des öffentlichen Abendvortrags „Recht(s)gläubig? Christlich-populistische Radikalisierung in Deutschland und im US-amerikanischen Raum“ aktuelle Entwicklungen und Mechanismen rechtspopulistischer Rezeption religiös-christlicher Motive aus deutscher und amerikanischer Perspektive. Am 6. November werden dann von 9 bis 19 Uhr vertiefend einige Gefährdungsmomente theologischer Argumentationen mit Blick auf rechte Vereinnahmungen in den Blick genommen und anschließend Hoffnungsperspektiven in theologischen Argumenten und konkreten Projekten aufgezeigt.
Weitere Informationen zu Tagungsorten, Programm und Referent*innen finden Sie in unserem Programmflyer.
Um Anmeldung unter tagung.tfk@uni-erfurt.de bis zum 20.10.2026 wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.