Nach den Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stellt sich die Frage: Wie berichten Medien über Polarisierung, Populismus und schwindendes Vertrauen? Und welche Verantwortung tragen sie für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine faire Debattenkultur? Die Podiumsdiskussion geht über eine kurzfristige Wahl-Nachlese hinaus: Sie fragt nach den politischen, rechtlichen und medialen Konsequenzen aus der aktuellen Lage.
Es diskutieren:
- Christin Bohmann, Chefredakteurin, MDR Hauptredaktion Information und Innovation;
- Prof. Dr. Leyla Dogruel, Kommunikationswissenschaft, Uni Erfurt;
- Prof. Dr. Sophie Schönberger, Öffentliches Recht, FU Berlin;
- Valerie Schönian, Autorin, Leipziger Büro der ZEIT, aufgewachsen in Magdeburg und
- Aaron Wiener, Journalist, ehemals Leiter Deutschland-Büro der Washington Post.
- Die Moderation übernimmt Dr. Karin Wollschläger von der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA).
Die Diskussion findet anlässlich des Jahrestreffens des Instituts für publizistische Ausbildung (ifp) statt, das seit über 50 Jahren Journalistinnen und Journalisten aus- und weiterbildet.
Veranstaltet wird die Podiumsdiskussion vom ifp, gemeinsam mit dem Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Philosophischen Fakultät sowie der Professur für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und dem Katholischen Forum im Land Thüringen, in Kooperation mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


