Universität Erfurt

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Prof. Dr. Josef Pilvousek

Frühere Position: Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät

Nach dem Studium der katholischen Theologie und Philosophie am Philosophisch-Theologischen Studium in Erfurt wurde Josef Pilvousek 1985 dort promoviert. Seit 1994 ist Josef Pilvousek Inhaber der Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit am Philosophisch-Theologischen Studium Erfurt, seit 2003 an der Universität Erfurt. Die von ihm geleitete Forschungsstelle für kirchliche Zeitgeschichte ist seit 2007 Teil der Katholisch-Theologischen Fakultät. Im Sommer 2013 verabschiedete sich Professor Pilvousek in den Ruhestand.

Forschung

Zu den Forschungsinteressen von Josef Pilvousek zählen die Bereiche Reformationsgeschichte, Kirchengeschichte mitteldeutscher Gemeinden und Bistümer, katholische Kirche in der DDR sowie katholische Flüchtlinge in der SBZ/DDR.

Ausgewählte Publikationen

  • 2012: Pluralität in totalitärer Diktatur? Katholische Kirche zwischen Zentralismus und Autonomie 1961-1989, in: C. Bultmann/ J. Rüpke/ S. Schmolinsky (Hg.): Religionen in Nachbarschaft. Pluralismus als Markenzeichen der europäischen Religionsgeschichte (Vorlesungen des IFR der Universität Erfurt, Bd. 8), Münster 2012, 205-224.
  • 2012: „Meine Mutter, der ich alles verdanke“. Martin Luther legte an der Universität Erfurt seine geistigen Grundlagen. Er war als Student und Lehrer tätig, in: Raßloff, Steffen u.a. (Hg.): Erfurt. Orte der Reformation, Leipzig 2012, 22-23.
  • 2012: Die Integration der Theologischen Fakultät in die Universität Erfurt, in: ThG 55 (2012), 172-238.
  • 2011: Die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils in der katholischen Kirche in der DDR, in: Die Rezeption des zweiten Vatikanischen Konzils. Erfahrungen der polnischen Volkskirche und der Ost- und mitteldeutschen Diasporakirche (Colloquia Theologica 14), Opole 2011, 51-68.
  • 2010: "Der Reformprozess der katholischen Kirche in den Neuen Ländern nach 1989." KZG Vol. 23: S. 464 ff.

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