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Vortrag: „Die Deutsche Wirtschaft in der Zeitenwende: Hat die Bundesregierung die richtigen Antworten?“

Die Zollpolitik der USA, der Aufstieg Chinas, und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine haben die globale Wirtschaftsordnung grundlegend verändert. Wie sollte Deutschland auf die veränderte globale Wirtschaftsordnung reagieren? Prof. Dr. Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), diskutiert am 7. Oktober im Erfurter Rathausfestsaal die wirtschaftspolitischen Herausforderungen der Zeitenwende und ihre Bedeutung für sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

Vortragsplakat: Die Deutsche Wirtschaft in der Zeitenwende: Hat die Bundesregierung die richtigen Antworten? Prof. Dr. Sebastian Dullien

Die globale Wirtschaftsordnung befindet sich im Wandel: Geopolitische Spannungen, veränderte Handelsbeziehungen und neue wirtschaftspolitische Prioritäten stellen Deutschland und Europa vor grundlegende Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die deutsche Wirtschaft auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren sollte und ob die bisherigen politischen Antworten den aktuellen Herausforderungen gerecht werden.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht daher die Frage, welche wirtschaftspolitischen Strategien Deutschland und Europa benötigen, um ihre wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Zugleich geht es um die Auswirkungen des wirtschaftlichen Wandels auf den sozialen Zusammenhalt und darum, wie wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Interessen miteinander verbunden werden können.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
gefördert und unterstützt durch die Hans-Böckler-Stiftung und die Thüringer Aufbaubank.

Vortrag: „Die Deutsche Wirtschaft in der Zeitenwende: Hat die Bundesregierung die richtigen Antworten?“ von Prof. Dr. Sebastian Dullien
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18.30 Uhr
Rathausfestsaal Erfurt

DeGlobE – Deglobalisierung und Globale Entkopplung

DeGlobE ist ein interdisziplinäres Forschungsprogramm und Promotionskolleg. Es untersucht, wie sich die Beziehungen zwischen Markt, Staat und globaler Wirtschaft verändern und welche neuen „Post-Globalisierungslogiken“ daraus entstehen.

Im Fokus stehen die vier Themenbereiche:

  • Sauberer Übergang und grüne Technologien

  • Wertschöpfung und Sicherheitsapparate

  • Finanz- und Infrastrukturpolitik

  • Lieferketten, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung

DeGlobE fragt, wie De-Globalisierung, Entflechtung und globale Entkopplung wirtschaftliche und politische Strukturen verändern – und welche Folgen dies für soziale Gerechtigkeit, die sozial-ökologische Transformation und die Menschenrechte hat.

Promotionskolleg „De-Globalisierung und Globale Entkopplung (DeGlobE)“

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