Spezialisierungen

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Die Brandt School bietet fünf Spezialisierungen an, die auf den Forschungsgebieten unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen basieren. Die Studierenden wählen ihre Spezialisierung nach ihren persönlichen Interessen und beruflichen Zielen. Vom ersten bis zum dritten Semester absolvieren sie zwei Vertiefungsmodule der jeweiligen Spezialisierung. Jedes Vertiefungsmodul besteht aus Wahlseminaren und einer Modulprüfung. Die Vielfalt der angebotenen Lehrveranstaltungen hilft den Studierenden, ihr individuelles Profil zu entwickeln und zu spezialisieren - insbesondere dann, wenn sie thematisch mit dem Projektseminar, dem Praktikum und der Masterarbeit verbunden sind.

Eine Übersicht über das konkrete Lehrangebot in den Spezialisierungen finden Sie im aktuellen Academic Schedule.

Die Studierenden absolvieren zwei der fünf folgenden Spezialisierungen:

Sustainable and Inclusive Development

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Die Spezialisierung Sustainable and Inclusive Development befasst sich mit Entwicklungspolitik, Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und Fortschritt. In den Seminaren werden Fragen wie "Funktioniert Entwicklungspolitik?", "Machen wir Fortschritte? Welche Art von Fortschritt gibt es und wie messen wir ihn?" Konzeptualisierungen des Fortschritts oder der guten Regierungsführung werden eingehend untersucht, bzw. erweitert, und die Auswirkungen der Politik werden bewertet.

Leiter der Spezialisierung: Prof. Dr. Achim Kemmerling

Forschungsgebiet: Development and Socio-Economic Policies

Social Entrepreneurship and Innovation Management

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Die Spezialisierung Social Entrepreneurship and Innovation Management stattet die Studierenden mit den Fähigkeiten und der Denkweise aus, die sie benötigen, um einen wirkungsvollen sozialen Wandel voranzutreiben. Der Schwerpunkt liegt auf sozialer Innovation und Führung und kombiniert eine strenge akademische Ausbildung mit praktischen Problemlösungsansätzen. Durch kritisches und kreatives Erforschen werden die Studierenden ermutigt, unternehmerische Lösungen zu entwickeln, die komplexe Herausforderungen im öffentlichen und gemeinnützigen Sektor angehen und eine neue Generation von Führungskräften fördern, die sich für transformative Maßnahmen in verschiedenen Bereichen einsetzen.

Durch einen Lehrplan, der den Schwerpunkt auf die unternehmerische Gestaltung der Public Policy, die Reform der öffentlichen Verwaltung und Strategien zur Korruptionsbekämpfung legt, erhalten die Studierenden ein umfassendes Verständnis für theoretische und praktische Ansätze zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Dynamische, menschenzentrierte Lernerfahrungen fördern gemeinsames und innovatives Denken, während die Entwicklung von Führungsqualitäten im Vordergrund steht, um die Studierenden auf transformative Aufgaben in Bereichen wie öffentliche Gesundheit und Governance vorzubereiten. Dieses Programm schlägt die Brücke zwischen Theorie und Praxis und bildet Führungskräfte aus, die bereit sind, die Zukunft des öffentlichen Dienstes zu gestalten.

Leiterin der Spezialisierung: Prof. Dr. Heike Grimm

Forschungsgebiet: Entrepreneurship and Public Policy

Peace and Conflict Studies

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Die Spezialisierung Peace and Conflict Studies bietet Studierenden eine Plattform, um den Wissensaustausch zwischen Expert*innen und Wissenschaftler*innen zu den Themen Frieden, Sicherheit und Entwicklung zu erforschen und den Dialog über diese multidimensionalen Fragen zu fördern, wobei Theorie, Empirie und Praxis in der Friedens- und Konfliktforschung für die Gestaltung, Intervention und Bewertung öffentlicher Politik verfolgt werden. Die Spezialisierung zielt darauf ab, Beziehungen zwischen Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen aufzubauen, die sich für die weiteren Dynamiken von politischem Konflikt, Dialog, Diplomatie und Friedensförderung interessieren. Dabei wird ein multidisziplinärer Ansatz verfolgt und Studierende mit vielfältigen methodischen Zugängen zum Thema vertraut gemacht. Im Forschungsbereich Konfliktmanagement strebt die Brandt School die Entwicklung von Strategien an, die Gewalt verhindern, positiven Frieden fördern und zum Kapazitätsaufbau in Gesellschaften beitragen.

Leiterin der Spezialisierung:  Alejandra Ortiz-Ayala, PhD

Forschungsgebiet: Conflict Studies and Management

Global Policy

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Die Spezialisierung  Global Public Policy vermittelt den Studierenden Kenntnisse über die Funktionsweise internationaler Beziehungen und internationaler Organisationen sowie über politische Probleme, die Länder und Regionen auf globaler Ebene betreffen. Dabei wird untersucht, wie politische Kräfte und Wirtschaftssysteme sich gegenseitig prägen und mit ihnen interagieren. Die Studierenden erwerben analytische Kompetenzen in Bezug auf Akteure und Interessengruppen, Institutionen und Themen in Politikbereichen, die nur auf internationaler Ebene angegangen werden können (z. B. Klima, Energie, Nachhaltigkeit). 

Leiter der Spezialisierung: Prof. Dr. Andreas Goldthau

Forschungsgebiet: Global Public Policy

Digital Policy and Artifical Intelligence

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Die Spezialisierung Digital Policy and Artificial Intelligence berührt alle Facetten des modernen Lebens – Gesundheitswesen, Bildung, Landwirtschaft, Demokratie, Märkte, sogar Kriegsführung –, aber die Rahmenbedingungen für die Regierungsführung bleiben oft reaktiv, fragmentiert oder sogar veraltet. Unterdessen sind KI- und Datenpolitik zu geopolitischen Schlachtfeldern geworden, auf denen konkurrierende Modelle um globalen Einfluss ringen, z. B. die risikobasierte KI-Regulierung der EU. Dabei wird jedoch oft übersehen, wie die Länder des Globalen Südens die Regeln neu schreiben und eigenständige Ansätze entwickeln, die beweisen, dass Innovationen im Bereich der digitalen Governance nicht auf traditionelle Machtzentren beschränkt sind.  

Diese Spezialisierung schließt die Lücke zwischen technologischem Potenzial und öffentlichem Nutzen, indem sie kritische Fragen untersucht:  

  • Wie können wir KI regulieren, ohne Innovationen zu behindern oder Rechte zu opfern?
  • Wer kontrolliert Daten und wer profitiert davon? Welche Schutzmaßnahmen verhindern Ausgrenzung oder Missbrauch in Smart Cities und digitalen ID-Systemen?
  • Wie können Regierungen das „Produktivitätsparadoxon” kostspieliger Technologiesysteme vermeiden, die oft Schwierigkeiten haben, Dienstleistungen zu verbessern?
  • Welche neuen Formen der Ausgrenzung entstehen, wenn ländliche Kliniken KI-Diagnostik einführen, bevor sie eine zuverlässige Stromversorgung sichergestellt haben?
  • Können multilaterale Cyber-Normen entwickelt werden, ohne traditionelle Machtasymmetrien zu reproduzieren?
  • Wie perpetuieren oder reduzieren politische Konzepte die Marginalisierung aufgrund von Fähigkeiten und Algorithmen?  

Leiter der Spezialisierung: Dr. Hasnain Bokhari

Forschungsgebiet: Digital Policy and Artificial Intelligence 

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