Willy Brandt School of Public Policy, Entrepreneurship and Public Policy, Global Public Policy

Die Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften 2024 und das Pandemieabkommen: Hat die Weltgemeinschaft ihre Lehren in Bezug auf Pandemievorsorge, -vorsorge und -bekämpfung gezogen?

Datum
18. Juni 2026, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstalter
Willy Brandt School of Public Policy
Veranstaltungsart
Vortrag
Veranstaltungssprache(n)
Englisch
Publikum
Offen für MPP-Studierende

Niklas Kramer, Gesundheitsattaché des Auswärtigen Amtes, wird im Rahmen des Kurses „Öffentliche Gesundheit und Wohlbefinden“ einen Gastvortrag halten.

Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation haben 2024 die Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften und 2025 das Internationale Pandemievertrag verabschiedet. Derzeit finden weitere Verhandlungen über den Anhang zum sogenannten System für den Zugang zu Krankheitserregern und den Vorteilsausgleich statt, das im Mittelpunkt des Ziels steht, künftig eine gerechtere und wirksamere Reaktion auf Ausbrüche mit Pandemiepotenzial zu gewährleisten. Der Vortrag wird in die Grundlagen der öffentlichen Gesundheit sowie der Pandemieprävention, -vorsorge und -bekämpfung einführen und den Reformprozess in der Weltgesundheitsorganisation und im Völkerrecht sowie die zugrunde liegenden Prinzipien der politischen multilateralen Dynamiken und Spannungen untersuchen, einschließlich der jüngsten Versuche der Vereinigten Staaten von Amerika, die globale Gesundheit zu bilateralisieren. Darüber hinaus werden, sofern es die Zeit erlaubt, Überlegungen zu grundlegenden Methoden und Prinzipien der Verhandlungstheorie und -praxis angestellt.

Inhaberin der Aletta Haniel Professur für Public Policy and Entrepreneurship
(Willy Brandt School of Public Policy)
C19 – Forschungsbau „Weltbeziehungen“ / C19.02.08
Sprechzeiten
nach Vereinbarung per E-Mail (kathrin.eisenhauer@uni-erfurt.de)
zur Profilseite