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Neuer Blogbeitrag der Forschungsbibliothek Gotha: Die Müller’sche Lesebibliothek in Gotha. Zwischen „Lesesucht“ und politischer Zensur

Bücher sind nicht nur Träger von Text. Sie sind auch materielle Zeugnisse ihrer Zeit. In ihren Einbänden und auf ihren Titelseiten haben sich Besitzspuren eingeschrieben, die oft weit über den gedruckten Inhalt hinausweisen und von den Wegen erzählen, die die Bücher einst genommen haben. Gerade überlieferte Exemplare aus ehemaligen Lese- und Leihbibliotheken eröffnen daher eine besondere Perspektive. Sie geben nicht bloß Auskunft über das Literaturangebot solcher Einrichtungen, sondern auch über die Zirkulation ihrer Bestände: über Buchhändler und Leihfristen, Behörden und Zensoren.

Trockenstempel „J. G. Muller Buch & Antiquarhandlung Gotha Fleischgasse No: 12.“

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