Dissertationen

Inhalt, Umfang und Gliederung der Sammlung

Das Herzoghaus von Sachsen-Gotha-Altenburg (1640–1825) war einer der Erhalterstaaten der Ernestinischen Landesuniversität in Jena. Jenaer Dissertationen wurden daher in großem Umfang gesammelt, wenngleich diese Teilsammlung keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.

Die Dissertationen durchziehen den gesamten historischen Druckschriftenbestand der Forschungsbibliothek Gotha. Sie stammen nicht nur aus Jena, sondern aus den anderen, vor allem protestantisch geprägten Universitäten des mitteldeutschen und angrenzenden norddeutschen Raumes. Die mehr als 60.000 Titel stammen im Wesentlichen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. In der Regel ist die Sprache Latein. Die Signaturengruppe „Diss“ gliedert sich in 18 Untergruppen nach Fachgebieten. Die umfangreichsten Fachgebiete Theologie (Diss. theol), Recht (Diss. jur), Medizin (Diss. med), Philosophie (Diss. phil) und Geschichte (Diss. hist). Die mehr als 500 numismatischen Dissertationen, die für die bedeutende Münzsammlung der Gothaer Herzöge wichtig waren, sind in der Sammlung numismatischer Literatur aufgestellt.

Kataloge

Die Dissertationen des 16. und 17. Jahrhunderts sind vollständig online (einschließlich VD16 und VD17) erfasst, die Dissertationen des 18. Jahrhunderts nur teilweise. Die noch nicht online erfassten Dissertationen müssen über den Alphabetischen Katalog der Herzoglichen Sammlung und den Alphabetischen Dissertationen-Katalog recherchiert werden.

zu den Katalogen

Kontakt

Recherchen und Digitalisierungsaufträge:

Anke Seifert
Referentin Benutzung und Digitalisierungszentrum
Forschungsbibliothek Gotha (Gotha, Schlossplatz 1) / Raum 000

Projekte:

Leiter der Abteilung Bestandsentwicklung und Erschließung
Forschungsbibliothek Gotha (Gotha, Schlossplatz 1) / Raum 000