Buch erschienen von Jenny García Ruales

Wenn Pacha Mama oder die Natur in der ecuadorianischen Verfassung bereits als Rechtssubjekt anerkannt war, warum erklärte das Kichwa-Volk von Sarayaku sein Territorium im Jahr 2018 dennoch zum Lebendigen Wald (Kawsak Sacha) – „einem lebendigen und bewussten Wesen mit eigenen Rechten“?

Auf der Grundlage einer ethnografischen Rechtsforschung, die in Begleitung indigener Gemeinschaften im ecuadorianischen Amazonasgebiet durchgeführt wurde, geht Jenny García Ruales dieser Frage nach. Dabei untersucht sie die indigene Rechtslehre und die mehr-als-menschlichen Normativitäten des Lebendigen Waldes.

Sie entwickelt das Konzept des Living Forest Constitutionalism (Konstitutionalismus des Lebendigen Waldes) – eine Verfassungstheorie, die die Grundlagen des Konstitutionalismus ausgehend von der Rechtslehre des Lebendigen Waldes neu denkt.

Das Werk ist eine unverzichtbare Ressource für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für alle Leserinnen und Leser, die sich mit der Frage auseinandersetzen möchten, woher Verfassungen stammen, wer Recht schafft und was es bedeutet, das Leben zu verteidigen.

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