Effektive und innovative Politikgestaltung in umstrittenen Kontexten

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Kollegordnung

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Das Nachwuchskolleg

Das Nachwuchskolleg „Effective and Innovative Policymaking in Contested Contexts“ (EIPCC) ist ein EPPP-zertifiziertes Nachwuchskolleg der Universität Erfurt, das von der Willy Brandt School of Public Policy mit der Staatswissenschaftlichen Fakultät und dem Max-Weber-Kolleg gegründet wurde.

Aufgaben

Das Nachwuchskolleg dient der strukturierten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gemäß den Vorgaben des Erfurter Promovierenden- und Postdoktorand*innenprogramms (EPPP). Die Aufgaben des Nachwuchskollegs umfassen insbesondere die fachliche und überfachliche Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler*innen, ihre Betreuung und Vernetzung, sowie die Förderung ihrer wissenschaftlichen Selbstständigkeit. Neben dem interdisziplinären Austausch mit anderen Kollegiat*innen und Mitgliedern fördert das Nachwuchskolleg auch die Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen und/oder Forschungsreisen. Dafür steht den Kollegiat*innen ein individuelles Budget zur Verfügung.

Organe

Die Organe des Nachwuchskollegs sind die Mitgliederversammlung und zwei Sprecher*innen, sowie die Kollegiat*innenversammlung und zwei Kollegiat*innensprecher*innen.

Mitglieder

Mitglieder des Nachwuchskollegs sind die Antragsteller*innen im universitären EPPP-Akkreditierungsverfahren sowie weitere durch die Sprecher*innen aufgenommene Wissenschaftler*innen.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Nachwuchskollegs.

  • Sie wird durch die Sprecher*innen mindestens einmal im Jahr einberufen.
  • Mit Mehrheit der Anwesenden wählt sie für die Dauer von 3 Jahren die Sprecher*innen des Nachwuchskollegs.
  • Die Mitgliederversammlung berät und beschließt das Programm des Nachwuchskollegs.
  • Beschlussfähigkeit besteht, wenn mindestens zwei Mitglieder aus der Gruppe der Hochschullehrer*innen sowie ein weiteres Mitglied des Nachwuchskollegs anwesend sind.

Sprecher*innen

Die Sprecher*innen des Nachwuchskollegs haben folgende Aufgaben:

  • Vertretung des Nachwuchskollegs gegenüber universitären Gremien und Organen sowie nach außen;
  • Führung der laufenden Aufgaben gemäß Regelungen des EPPP an der Universität Erfurt;
  • Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung;
  • Erstellung der Jahresberichte in Rücksprache mit den Kollegiat*innensprecher*innen;
  • Koordination der Ressourcen des Nachwuchskollegs;
  • Beschluss über die Aufnahme neuer Mitglieder und Kollegiat*innen.

Zu Sprecher*innen können nur Mitglieder aus der Gruppe der Hochschullehrer*innen der Universität Erfurt gewählt werden.

Kollegiat*innen

Kollegiat*innen des Nachwuchskollegs sind alle Doktorand*innen und Postdoktorand*innen, die sich erfolgreich beworben haben und als Kollegiat*innen ins EIPCC aufgenommen wurden.

Kollegiat*innenversammlung

Die Kollegiat*innenversammlung besteht aus allen in das Nachwuchskolleg aufgenommenen Kollegiat*innen.

  • Sie wird durch die Sprecher*innen der Kollegiat*innen mindestens einmal im Jahr einberufen.
  • Mit Mehrheit der Anwesenden wählt sie für die Dauer von 1 Jahr ihre Sprecher*innen.
  • Die Kollegiat*innenversammlung sammelt Feedback und Vorschläge zum Programm des Nachwuchskollegs und sichert so eine enge Ausrichtung des Programms an den Bedürfnissen und Interessen der Kollegiat*innen.

Kollegiat*innensprecher*innen

Die Sprecher*innen der Kollegiat*innen haben folgende Aufgaben:

  • Funktion als Ansprechpartner*innen und Vertreter*innen der Kollegiat*innen und somit Bindeglied zwischen Kollegiat*innen und Mitgliedern;
  • Unterstützung der laufenden Aufgaben gemäß Regelungen des EPPP an der Universität Erfurt;
  • Einberufung und Leitung der Kollegiat*innenversammlung;
  • Unterstützung bei der Erstellung der Jahresberichte;
  • Unterstützung bei der Koordination der Ressourcen der Forschungsgruppe.

Qualifizierungsprogramm

Den Kern des Nachwuchskollegs bildet das Forschungskolloquium, in welchem alle Kollegiat*innen regelmäßig über ihre Forschung berichten. Das Forschungskolloquium findet üblicherweise während der Vorlesungszeit statt. Die regelmäßige Teilnahme am Kolloquium und die Präsentation der eigenen Forschung sind verpflichtender Bestandteil des Nachwuchskollegs. Bei Nichtteilnahme wird von den Kollegiat*innen eine rechtzeitige schriftliche Abmeldung erwartet. Wiederholte unentschuldigte Nichtteilnahme führt nach Ermessen der Sprecher*innen zum Verlust der Vollmitgliedschaft.

Ergänzend zum verpflichtenden Forschungskolloquium bietet das Nachwuchskolleg die sog. Peer Support Group (PSG) Meetings an. Während dieser informellen Treffen in Kleingruppen können die Kollegiat*innen sich nach Bedarf miteinander austauschen, ihre Forschung untereinander diskutieren, gemeinsam neue Ideen entwickeln und sich bei eventuellen Schwierigkeiten gegenseitig unterstützen.

Darüber hinaus organisiert das Nachwuchskolleg ein jährliches Retreat, bei dem sich die Mitglieder und Kollegiat*innen inhaltlich und fachübergreifend austauschen. In diversen Workshops bereiten sich die Kollegiat*innen gezielt auf die Teilnahme an internationalen Konferenzen vor, werden bei der akademischen Karriereplanung gestützt, bilden ein persönliches Netzwerk und entwicklen innerhalb eines gemeinsamen Forschungsumfeld ihre akademischen Fähigkeiten weiter.

Wahlweise können und sollen weitere Vorträge und Veranstaltungen von den Kollegiat*innen vorgeschlagen und organisiert werden, die das bestehende Angebot ergänzen, bspw. zu akademischer Praxis und Karriereförderung.

Teil des Qualifizierungsprogrammes ist ebenso, sich ggf. in die Lehre an der Willy Brandt School, der Staatswissenschaftlichen Fakultät oder anderen einschlägigen Einrichtungen einzubringen, um somit auch notwendige Lehrerfahrung sammeln zu können. Näheres hierzu erfolgt in Absprache mit der /dem Betreuer*innen bzw. mit dem Supervisory Panel.

An wen richtet sich das Angebot des Nachwuchskollegs EIPCC?

Unser Angebot richtet sich vor allem an PreDocs, Doktorand*innen und Postdoktorand*innen mit einem ausgeprägten Forschungsinteresse an effektiver Politikgestaltung, Politiklösungen und sozialen Innovationen in umstrittenen Kontexten. Geeignete Kandidat*innen sollten einen sehr guten akademischen Abschluss in einem verwandten Fachgebiet haben, hervorragende Englischkenntnisse und gute Grundkenntnisse in Forschungsmethoden, Evaluationstechniken und Forschungsdesign bzw. die Bereitschaft, solche im ersten Jahr zu erwerben. Berufserfahrung im öffentlichen Sektor oder dem Bereich der Politikgestaltung/-empfehlungen ist ein Pluspunkt.

Bewerbungsprozess und Bewerbungsunterlagen

Als Kollegiat*in kann sich jede*r PreDoc, Doktorand*in und Postdoktorand*in bewerben, deren Betreuer*in Mitglied am EIPCC ist. Um sich als Kollegiat*in am EIPCC bewerben zu können, müssen die Bewerber*innen bereits an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt als Doktorand*in angenommen und immatrikuliert sein. Für die Bewerbung als Kollegiat*in am EIPCC ist ein formloser Antrag auf Aufnahme bei wbs.eipcc@uni-erfurt.de einzureichen.

Weiterführende Informationen zur Aufnahme und Immatrikulation als Doktorand*in an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt finden Sie hier.