Universität Erfurt

Forschungsbibliothek Gotha

Mittelalterliche Handschriften

Die 521 mittelalterlichen Handschriften der Forschungsbibliothek Gotha entstanden zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert und kommen:

  • aus ernestinischem Familienbesitz bis zum 17. Jahrhundert (Bibliotheca electoralis, Schlossbibliotheken Weimar und Altenburg),
  • aus Erwerbungen durch Herzog Ernst I. in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bzw. durch Herzog Ernst II. am Ende des 18. Jahrhunderts.

Dazu gehören:

  • mehr als 100 deutschsprachige mittelalterliche Kodizes und Fragmentsammlungen des 13. bis 15. Jahrhunderts:
    • viele illustrierte Handschriften, darunter die mit 499 Miniaturen ausgestattete "Sächsischen Weltchronik", die älteste Überlieferung dieser volkssprachlichen Universalhistorie,
    • Zeugnisse der klassischen mittelhochdeutschen Literatur,
    • Unikate wie der Versroman "Reinfried von Braunschweig",
    • das gesamte Spektrum der spätmittelalterlichen deutschen Literatur,
  • lateinische mittelalterliche Handschriften des 8. bis 15. Jahrhunderts:
    • überwiegend theologische Texte,
    • daneben medizinische, astronomisch-astrologische und mathematische Werke,
    • Texte antiker Autoren und humanistisch ausgerichteter Werke,
    • Bände aus den Bibliotheken der Humanisten Sebastian Brant und Albrecht von Eyb,
  • französisch-, griechisch- und italienischsprachige Handschriften.

Kataloge

Die Handschriften können nach Voranmeldung im Sonderlesesaal eingesehen werden. Aus konservatorischen Gründen können teilweise nur Mikrofilme angeboten werden.

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