Projektseminare
Public Policy bedeutet die Gestaltung und aktive Mitwirkung an politischer Realität. Daher ist es ein zentraler Bestandteil unserer Lehrphilosophie, dass unsere Studierenden mit praktischen Beispielen und professionellen Partnern arbeiten und reale Problemstellungen lösen. So bereiten wir sie optimal auf ihre spätere Berufstätigkeit vor. In unseren Projektgruppen beraten sie externe Auftraggeber*innen zu politischen Herausforderungen und sammeln zusätzliche Praxiserfahrung durch ein verpflichtendes Praktikum.
Im dritten Semester nehmen alle MPP-Studierenden an einem Abschlussprojekt („Capstone Course“) teil. Unter der Betreuung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters bearbeitet eine Gruppe von etwa zehn Studierenden einen Auftrag eines externen Partners („Client“) zu einer realen public-policy-Fragestellung. Ziel der Projektgruppen ist es, dass die Studierenden ihr erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen können. Sie arbeiten an einer konkreten Projektaufgabe, um Erfahrungen in Projektplanung und -management sowie in der Organisation effektiver Teamarbeit zu sammeln. Die Projekte reichen von der Erstellung von Business Cases für neue Politikinitiativen über die Ausarbeitung von Hintergrundberichten zu zentralen politischen Themen bis hin zur Entwicklung von Szenarien für zukünftige oder schwer messbare Politikoptionen. Das Projektmodul ist mit 9 ECTS-Punkten bewertet – dies entspricht einem Arbeitsaufwand von etwa 270 Stunden über sechs Monate (Oktober bis März).
Während des Projekts treten die Studierenden unternehmerisch und professionell mit den externen „Kunden“ in Kontakt. Gemeinsam mit den Kunden definieren sie das finale Projektergebnis, und die Studierenden planen die Umsetzung. Gelegentliche Treffen zwischen Studierenden und Kunden dienen der Abstimmung von Motivation, Zielen, Aufgabenstellung und Meilensteinen des Projekts. Die Kunden laden die Studierendengruppe in der Regel zur Präsentation der finalen Ergebnisse in ihre Institution ein (vorbehaltlich von Kapazitätsbeschränkungen und der pandemischen Lage). Zu den bisherigen Partnern zählen Entwicklungsagenturen wie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Klimaberatungen wie adelphi, überparteiliche und gemeinnützige Organisationen wie das Aspen Institute oder Stiftungen wie die Open Society Foundations.
Vorherige Projektseminare
The Ball 2022-23 - Football and Climate Change
Partner: Spirit of Football e.V. (SoF)
Output: News Post "One Ball, One World": Spirit of Football’s Journey to the Qatar Men’s World Cup and the Women’s World Cup in Australia
Prospects for green hydrogen. How climate diplomacy can support German and global energy transition
Partner: Adelphi („a leading independent think tank and public policy consultancy on climate, environment and development“)
Output: Zable, A., Nunez, A., Kumar, A., Martins, B., Rayo,E., Kilpp, G., Raasch, G., Maximova, L., Abubakari, L., & Koto, N. (2021, June 16). Beyond Sahara, green hydrogen transition could lead to unexpected partners for Germany. Climate-Diplomacy Magazine
Eine Welt Netzwerk Thüringen – Sustainability Definitions
Partner: Eine Welt Netzwerk Thüringen (EWNT) ("Engagement Global” and “Nord-Süd-Brücke”, the “One World Network”)
Assessing Policy Alternatives to the Incumbent EU Migration Regime
Peace and Policy: Innovations in Peace Missions
Partner: Zentrum für internationale Friedenseinsätze/ Center for International Peace Operations (ZIF) in Berlin
Conflict and Cooperation in the Indo-Pacific Region
Partner: Aspen Institute in Berlin
Output: Willy Brandt School of Public Policy. (2020). Report to the Aspen Institute on the future of work
Community and Urban Development
Partner: NGO Oikodrom, the Vienna Institute for Urban Sustainability and the communications agency Oikoplus
Harmful Tax Practices, Tax Avoidance and Tax Administration in Developing Countries
Partner: Tax Justice Network
Output: Bajrovic,A., Cook,B., Levario, E., Ens, K., Brackin, M., Geusser, M., & Leon Ibarra, R. (2019). How to Fight Excessive Tax Competition and Harmful Practices – The Case of Ecuador. Working paper World Economy,Ecology and Development (WEED), 30.04.2019
Shaping EU Policy-Making: ECIPE Consulting Project on the Sharing Economy and the Future of Work
Partner: European Centre for International Political Economy
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