Dr. Corinna Dziudzia

corinna.dziudzia@uni-erfurt.de

TMWWDG-Stipendiatin (Forschungszentrum Gotha)

Besucheranschrift

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt (FZG)
Schloßberg 2
99867 Gotha

Postanschrift

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt (FZG)
Schloßberg 2
99867 Gotha

Dr. Corinna Dziudzia

Curriculum Vitae

seit Oktober 2021
TMWWG Forschungsstipendium in Gotha

02/202004/2020
Stipendiatin im Hauptprogramm der Herzog August Bibliothek
(Post Doc Visiting Scholar für sechs Monate, durch die Corona-Pandemie teilweise verschoben)

04/201909/2021    
wissenschaftliche Mitarbeiterin Professur Isabelle Stauffer, KU Eichstätt-Ingolstadt

05/201701/2019      
wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehrstuhl Annette Simonis, Justus-Liebig-Universität Gießen

02/201604/2016 und 07/201510/2015
wissenschaftliche Referentin Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst Wiesbaden
Begutachtung hessenweiter Forschungsanträge für LOEWE

20112016     
Lehrbeauftragte Justus-Liebig-Universität Gießen

08/200907/2015    
Wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt a. M.
im Bereich Technology Based Assessment (Prof. Frank Goldhammer)

10/200803/2009    
Studentische Hilfskraft am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena für den Thüringer „Jugendmonitor“ (PD Dr. Matthias Reitzle)

Wissenschaftliche Ausbildung

04/2015         
Verteidigung der Dissertation zu Ästhetisierung und Literatur. Begriff und Konzept von 1800 bis heute

10/200904/2015     
Promotionsstudium Justus-Liebig-Universität Gießen, International Ph.D. Programme Literary and Cultural Studies (IPP/GCSC)

04/2009         
Abschluss: Magistra Artium

10/200304/2009    
Magisterstudium der Germanistik, anglistischen Literaturwissenschaft, Medienwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

06/2003         
Allgemeine Hochschulreife

Forschungsschwerpunkte

  • Digitale Philologie
  • Kanonbildung
  • Begriffs- und Wissenschaftsgeschichte
  • marginalisierte Autorinnen und Autoren
  • Ästhetik
  • Intermedialität
  • Europäische Gattungen der Literatur

Projekt

Sidonia Hedwig Zäunemann – gekrönte Dichterin der Frühaufklärung

Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Thüringer Dichterin Sidonia Hedwig Zäunemann (1711–1740), die zu den von deutschen Universitäten für ihre Dichtkunst und Gelehrsamkeit geehrten Poeata Laureata gehört. Die Kenntnisse zu ihr sind allerdings nach wie vor lückenhaft, teils widersprüchlich oder fehlerhaft. Zäunemann schreibt in der Frühaufklärung und ist Beispiel einer gelehrten Frau, Jahrzehnte vor der ‚Weimarer Klassik‘. Aber unter welchen Bedingungen hat sie, vorrangig in Erfurt, gelebt und geschrieben? Zäunemanns Schriften zeugen von großer Belesenheit, sie zeigt sich mit zeitgenössischer genauso wie mit antiker Literatur vertraut, ohne dass bislang bekannt wäre, welche Bildung sie unter welchen Umständen erwerben konnte und welchen Zugang sie zu Büchern und damit dem Wissen ihrer Zeit hatte. In ihren Schriften findet sich die bergmännische Fachsprache genauso wie sie von einem „Serail“ spricht. Es gibt zugleich Hinweise auf Zensur in Erfurt, die mindestens die Publikation von zwei Gedichten verhindert, und starke Kritik durch die Zeitgenossen. Tatsächlich erscheint ihr letztes Werk, eine längere Satire, als einziges Werk in Frankfurt, was auf ein Spannungsfeld hindeutet und keineswegs unproblematische Publikationsbedingungen verheißt, ganz abgesehen von der spezifischen Frage nach ihrem Geschlecht und welche Rolle dies spielte.

Es geht dem Vorhaben insbesondere darum, Zäunemann im Kontext ihrer Zeit zu zeigen, um die ‚Beziehungsnetzwerke‘, in denen sie stand, das persönliche Umfeld Zäunemanns in Thüringen, insbesondere in Erfurt, Jena und Ilmenau, sowie die Kontakte zum Hof und den Herzögen von Sachsen, aufzuzeigen. Entsprechend wichtig sind etwa die Korrespondenzen, die sie mit anderen Gelehrten in Hamburg und Wolfenbüttel führte. Das Vorhaben zielt weiterhin darauf, Zäunemann in komparatistischer und interdisziplinärer Perspektive zu betrachten, etwa den Ilmenauer Kupferstecher Stockmar ins Visier zu nehmen, der einen Stich von ihr anfertigte, oder den Gothaer Medailleur Wermuth, der Medaillen zu ihr plante. Die Befunde und Ergebnisse sollen im Rahmen einer Monographie veröffentlicht werden.

Publikationen, Vorträge, organisierte Tagungen, Lehrveranstaltungen

Monografie

  • Dziudzia, Corinna: Ästhetisierung und Literatur. Begriff und Konzept von 1800 bis heute. Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2015 (=Dissertation).

Edition

  • Zäunemann, Sidonia Hedwig: Feder in der Hand, Degen in der Faust. Hrsg. u. mit einem Nachwort versehen von Corinna Dziudzia. Berlin: Secession Verlag, 2020 (Femmes de Lettres; 4).

Herausgeberschaften

  • Dziudzia, Corinna und Sonja Klimek (Hg.): Einsame Wunderthiere oder vernetzte Akteurinnen? Gelehrte, forschende, dichtende und komponierende Frauen in der Frühaufklärung. Hamburg: Springer Verlag, 2021 (in Druck).
  • Stauffer, Isabelle; Dziudzia, Corinna und Sebastian Tatzel (Hg.): Utopien und Dystopien. Historische Wurzeln und Gegenwart von Paradies und Katastrophe. Bielefeld: Aisthesis, 2021 (in Druck).
  • Dziudzia, Corinna, Annette Simonis u. Alexandra Müller (Hg.): Im Archiv der vergessenen Bücher. Heidelberg: Winter, 2018.

Aufsätze in Zeitschriften (peer-reviewed)

  • Dziudzia, Corinna: „Historisierung des Diskurses und Potenzierung ästhetischer Erfahrungen in der Literatur der (Post-)Moderne.“ In: JLT 14:1, 2020. S. 10–30.
  • Dziudzia, Corinna: „Eine apokryphe Geschichte der deutschen Literatur. Deutschsprachige Frauenliteratur der Frühen Neuzeit und ihre Abwesenheit in der neueren Literaturgeschichtsschreibung.“ In: Comparatio. Zeitschrift für vergleichende Literaturwissenschaft 9.1 (2017). S. 169–180.
  • Dziudzia, Corinna: „Konjunkturen des Ästhetisierungsbegriffs in literarischer Perspektive.“ In: Weimarer Beiträge. Zeitschrift für Literaturwissenschaft. 4 (2016). S. 535–560.

Aufsätze in Sammelbänden/Handbuchbeiträge (teilweise peer reviewed *)

  • Dziudzia, Corinna: „Nationalliterarische Wissenstradierungen als Verblendungen“ (eingereicht).
  • Dziudzia, Corinna:Sidonia Hedwig Zäunemann im öffentlich-literarischen Diskurs der Frühaufklärung: Verfasserin gelehrter Briefe und Gedichte“ (eingereicht).
  • Dziudzia, Corinna: „Episteme des Fiktiven und des Faktischen. England in Sophie La Roches Schriften.“ In: Chiara Conterno und Gilberta Golinelli (Hg.) Bologna: Bologna University Press 2021 (eingereicht).
  • Dziudzia, Corinna: „August Wilhelm Schlegel und die nationalliterarische Literaturgeschichtsschreibung.“ In: Claudia Bamberg und Katrin Henzel: August Wilhelm Schlegels Modellierung von Literaturgeschichte. Erich Schmidt Verlag, 2021 (eingereicht).
  • Dziudzia, Corinna: „Vom Renaissance-Ideal der gelehrten Frau zur Spottfigur: Über den Ausschluss der Dichterinnen der Frühaufklärung aus der Literaturgeschichte.“ In: Dziudzia, Corinna und Sonja Klimek: Einsame Wunderthiere oder vernetzte Akteurinnen? Gelehrte, forschende, dichtende und komponierende Frauen in der Frühaufklärung. Hamburg: Springer Verlag, 2020 (in Druck*).
  • Dziudzia, Corinna: „Paradigmenwechsel und Umbrüche in der Tradierung literaturhistorischen Wissens.“ In: Komparatistik 2019. Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Bielefeld: Aisthesis 2020. S. 281–294.
  • Dziudzia, Corinna: „Ästhetik des Fragments im Kultklassiker The Prisoner.“ In: Handbuch Serienfragmente. Hrsg. von Vera Cuntz-Leng und Vincent Fröhlich. Wiesbaden: Springer VS 2020. S. 295–312.
  • Dziudzia, Corinna: „Agonale Spiele in Juli Zehs Romanen Spieltrieb und Schilf“. In: Juli Zeh. Beiträge zur Didaktik der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hrsg. von Jan Standke und Dieter Wrobel. Trier: WVT, 2020 (Beiträge zur Didaktik der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur; 5). S. 43–62.
  • Dziudzia, Corinna: „Sidonia Hedwig Zäunemann – gelehrte Dichterin zwischen literarischer Tradition und Vergessen.“ In: Marina O. Hertrampf: Femmes de lettres. Wiederentdeckungen und Neulektüren europäischer Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts. Berlin: Frank & Timme, 2020. S. 297–326.
  • Dziudzia, Corinna: „Zum Verhältnis von Kunst und Politik: Die Politisierungsdebatte während des Ersten Weltkriegs und Benjamins frühe Fassungen des Kunstwerkaufsatzes.“ In: Komparatistik 2018. Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Bielefeld: Aisthesis 2019. S. 151–168.
  • Dziudzia, Corinna: „Ästhetisierung der Schrift: Schriftgestaltung und Haltung zur Kunst“. In: Schrift und Grafisches im Vergleich. Hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Linda Simonis und Simone Sauer-Kretschmer. Bielefeld: Aisthesis, 2019. S. 183–193.*
  • Dziudzia, Corinna: „Walter Hasenclever (1890-1940): Vom Kleistpreisträger ins Abseits.“ In: Literarische Bilder vom Ersten Weltkrieg. Exemplarische Analysen. Hrsg. von Csilla Mihály. Wien: Praesens Verlag, 2019 (Österreich-Studien Szeged; 16). S. 109–127.
  • Dziudzia, Corinna: “Weak Knowledge and the Epic Theatre of Science / Mechanisms of Canonization - or: Why Female Writers of the Enlightenment are not Part of the German Literary Canon Today.” In: Weak Knowledge: Forms, Functions, and Dynamics. Hrsg. von Moritz Epple, Annette Imhausen und Falk Müller. Frankfurt a. M.: Campus 2019. S. 266–269.*
  • Dziudzia, Corinna: „Gelehrte Frau oder Briefe schreibende Gehilfin? Luise Gottsched und die sich wandelnde Rezeption.“ In: Im Archiv der vergessenen Bücher. Hrsg. von Corinna Dziudzia, Annette Simonis und Alexandra Müller. Heidelberg: Winter, 2018. S. 77–105.
  • Dziudzia, Corinna: „Der ästhetische Modus in Rilkes Malte Laurids Brigge, Hofmannsthals Chandos-Brief und Keyserlings Wellen.“ In: Das riskante Projekt. Bd. 2. Hrsg. von Walter Delabar (et al.). Bielefeld: Aisthesis, 2015. S. 59–77.*
  • Dziudzia, Corinna: „Ein neuer Ästhetizismus? Die Jahrhundertwende im Spiegel der Gegenwartsliteratur.“ In: Turns und Trends der Literaturwissenschaft. Hrsg. von Christian Meierhofer und Eric Scheufler. Zürich: germanistik.ch, 2011. S. 285–303.

Vor- und Nachworte, Einleitungen

  • Dziudzia, Corinna und Sonja Klimek: „Einleitung.“ In: Einsame Wunderthiere oder vernetzte Akteurinnen? Gelehrte, forschende, dichtende und komponierende Frauen in der Frühaufklärung. Hamburg: Springer Verlag, 2021 (in Druck).
  • Stauffer, Isabelle und Corinna Dziudzia: „Dystopische Utopien und utopische Dystopien. Eine Einleitung.“ In: Stauffer, Isabelle; Dziudzia, Corinna und Sebastian Tatzel: Utopien und Dystopien. Historische Wurzeln und Gegenwart von Paradies und Katastrophe. Bielefeld: Aisthesis, 2021. S. 3–14 (in Druck).
  • Dziudzia, Corinna: „Sidonia Hedwig Zäunemann: eine Dichterin der Frühaufklärung.“ In: Zäunemann, Sidonia Hedwig: Feder in der Hand, Degen in der Faust. Berlin: Secession Verlag, 2020 (Femmes des Lettres; 4). S. 177–195.
  • Simonis, Annette; Corinna Dziudzia und Alexandra Müller: „ Archive, Bücher und kulturelles Vergessen - einleitende Reflexionen.“ In: Dziudzia, Corinna, Annette Simonis u. Alexandra Müller (Hg.): Im Archiv der vergessenen Bücher. Heidelberg: Winter, 2018. S. 7–20.

Conference proceedings

  • Dziudzia, Corinna und Mark Hall: „Die Kanonfrage 2.0.“ In: Digital Humanities: Spielräume (DHd 2020). 7. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities. 2.–6.2. 2020, Universität Paderborn.

Rezensionen

  • Dziudzia, Corinna: „Briefe als Denk-Raum.“ Zu: Chiara Conterno (Hg.): Laboratorium Aufklärung. (eingereicht)
  • Dziudzia, Corinna: „Das andere, eigene Zimmer.“ Zu: Zsuzsa Bánks Schlafen werden wir später. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik, Heft 2 (2018). Bern [et al.]: Peter Lang, 2019. S. 265–275.
  • Dziudzia, Corinna: „Rückblende und philosophisches Zapping: Rüdiger Safranski und sein neues Buch Zeit. Was sie mit uns macht, was wir aus ihr machen“. literaturkritik.de, 26.02.2016.
  • Dziudzia, Corinna: „Frauen des Schwertes und der Feder.“ Rezension zu Stephanie M. Hilger: Gender and Genre: German Women Write the French Revolution. Newark: University of Delaware Press 2015. Komparatistik Online, 2016.1.
  • Dziudzia, Corinna: “Deconstructing Stereotypes: On Western Views of Persia.” KULT_online 41, Februar 2015. Über: Boobani, Farzad: Orientalist Imaginings. Representations of Persia in Nineteenth-Century English Literature. Trier: WVT, 2013.
  • Dziudzia, Corinna: „Kartographierte Kulturphilosophie: Die Welt des freigestellten Menschen.“ KULT_online 34, Februar 2013. Über: Konersmann, Ralf (Hg.): Handbuch Kulturphilosophie. Stuttgart: Metzler, 2012.
  • Dziudzia, Corinna: „Wahrnehmungswandel und Visualisierung: Zum Verhältnis von Literatur und Fotografie.“ KULT_online 30, Februar 2012. Über: Becker, Sabina: Literatur im Jahrhundert des Auges. Realismus und Fotografie im bürgerlichen Zeitalter. München: et+k, 2010.
  • Dziudzia, Corinna: „Ein weites Feld – Eine Einführung in die Gegenwartsliteratur.“ Kult_online 27, 2011. Über Braun, Michael: Die deutsche Gegenwartsliteratur. Köln; Weimar; Wien: UTB, 2010.

Vorträge

  • „Zäunemanns Verssatire“, Respondenz auf dem Symposium Femmes des Lettres: Das Schreiben in die Hand nehmen: Transphilologische Jahrestagung der Fonte-Stiftung, 7. & 8.10. 2021, HU Berlin.
  • „Einschreibungen weiblicher Tradition: Deutsche poeta laureata der Frühaufklärung”,  Handschrift im Druck: Annotieren, Korrigieren, Weiterschreiben 1500-1800, Heidelberg SFB 933 Materiale Textkulturen, 23. & 24.9.2021.
  • „Digitale Reflexionen und potenzierte Intermedialität: Banksy in Pompeji”, Der Kinematograph des Textes rattert: Intermediale Reflexivität in Literatur und Film der Gegenwart, KU Eichstätt, 15.–17.9.2021.
  • „Lange Schatten, alte Hüte: Anna Louisa Karsch als Poeta Laureata der dritten Generation“, Tagung Anna Louisa Karsch: Werke – Netzwerke – Öffentlichkeiten, 22.-24.04.2021, Gleimhaus Halberstadt [verschoben auf 12.–14.8.2021].
  • „Nationalliterarische Wissenstradierungen als Verblendungen“, DGAVL-Tagung Alles Verblendung?, 2.–5.6.2020, Universität Innsbruck [verschoben auf 25.–28.5.2021].
  • „Introduction: Canon and Archive", Virtual Workshop Digital Archive and Canon, 10.3.2021, 2. Maximilian-Bickhoff-Kolloquium, KU Eichstätt-Ingolstadt
  •  „Homogenisierungsprozesse in Wissensnarrativen: Auswahlmechanismen im deutschen Kanon“, Forschungskolloquium Kanon, 9.12.2020, Leibniz Universität Hannover (virtuell via Zoom).
  •  „Die Kanonfrage 2.0“ (gemeinsam mit Mark Hall), DHd2020 Spielräume, 2.–6.3.2020, Universität Paderborn.
  • „Zur Gattung historia literaria als  ‘europäischer Wissensordnung‘“, Jubiläumstagung der DGAVL, 22.–23.11.2019, Universität Gießen.
  • „Umbrüche in Wissensordnungen? Die Poeta Laureata Sidonia Hedwig Zäunemann und das Vergessen“, Forschungsverbund Frühe Neuzeit, 8.11.2019, Universität Regensburg.
  • „A.W. Schlegels Poesie-Geschichte und die Tradition der Historia Literaria“, 22.–25.9.2019, 26. Germanistentag, Universität Saarbrücken.
  • „Sidonia Hedwig Zäunemann: Die Nationalliterarische Perspektive und das Vergessen“, Symposium Femmes de Lettres. Wiederentdeckungen und Neulektüren europäischer Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, 5.–6.9.2019, HU Berlin.
  •  „Gekrönte Dichterinnen der Frühaufklärung: Christiana Mariana von Ziegler und Sidonia Hedwig Zäunemann“, Gastvortrag, 8.3.2019, Università di Bologna.
  •  „Mechanismen des Vergessens: Auswahl- und Kanonisierungsprozesse am Beispiel der gelehrten Frauen der Frühaufklärung“, Tagung Einsame ‚Wunderthiere‘ oder vernetzte Akteurinnen? Gelehrte, forschende, dichtende und komponierende Frauen in der Frühaufklärung, 13.–15.2.2019, HAB Wolfenbüttel.
  • „Mechanismen des Vergessens: Auswahlprozesse im literarischen Kanon”,  12.6.2018, Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte, Goethe Universität Frankfurt.
  • „Forgotten Knowledge of Female Writers from the Enlightenment. Mechanisms of (De-)Canonization", SFB 1095 „Schwächediskurse und Ressourcenregime” und Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte, Pre-Conference Workshop Weak Knowledge: Forms, Functions, Dynamics, 1.7.2017, Goethe Universität Frankfurt.
  • „Ästhetisierung der Schrift: Schriftgestaltung und Haltung zur Kunst“, DGAVL Tagung, 6.-9.6.2017, Universität Bochum.
  • „Der Terminus Technicus Ästhetisierung in der literaturwissenschaftlichen Reflexion der Romantik um 1900“, Tagung Wie romantisch ist die Neuromantik?, 27. & 28.4.2017, Literaturarchiv Marbach.
  • „Rhetorische Mechanismen des Vergessens und Auswahlprozesse in der Wissenschaft“, Ringvorlesung Komparatistik und Kulturwissenschaften, 29.6.2016, JLU Gießen.
  • „Über den Begriff der Ästhetisierung“, Internationaler Walter Benjamin Kongress (Sektion 7 Politik: Prof. Uwe Steiner und Prof. Chryssoula Kambas), Dezember 2013, Goethe Universität Frankfurt.
  • „Der Zeitraum 1850 bis 1910 im Spiegel der Gegenwartsliteratur - Ein neuer Ästhetizismus?“, Tagung Turns und Trends der Literaturwissenschaft, 2. & 3.6.2010, Universität Bremen.

Organisierte Tagungen und Ringvorlesungen

  • Der Kinematograph des Textes rattert: Intermediale Reflexivität in Literatur und Film der Gegenwart, 16.-18.09.2020, KU Eichstätt-Ingolstadt (gemeinsam mit Isabelle Stauffer) [verschoben auf 15.–17.9.2021].
  • Digitales Archiv & Kanon/Digital Archive & Canon, 10.3.2021, 2. Maximillian-Bickhoff-Kolloquium, KU Eichstätt-Ingolstadt (internationaler virtueller Workshop, gemeinsam mit Dr. Mark Hall).
  • Einsame ‚Wunderthiere‘ oder vernetzte Akteurinnen? Gelehrte, forschende, dichtende und komponierende Frauen in der Frühaufklärung, 13.–15.2.2019, HAB Wolfenbüttel (gemeinsam mit Sonja Klimek).
  • Ringvorlesung Wintervortragsreihe KU Eichstätt-Ingolstadt (gemeinsam mit Isabelle Stauffer [et al.]) Wintersemester 2019/20 und 2020/21.

Lehrveranstaltungen

KU Eichstätt-Ingolstadt

SS 2021 

  • BA-Seminar/Lehramt: „Das Fest als intermediales Ereignis in Literatur, Bild und Theorie“

WS 2020/21   

  • BA-Seminar/Lehramt: „Michael Beer: Texte eines vergessenen jüdischen Dramatikers der Goethe-Zeit“ (virtuell via Zoom und Ilias)
  • Wintervortragsreihe: „(Post-)Koloniale Welten: Umschreiben und Umkartieren hegemonialer Verhältnisse“ (Prof. Dr. Isabelle Stauffer, Dr. Simon Goebel, Dr. Sergej Gordon, Christiane Hoth, Dr. Katharina List, Dr. Gerhard Rainer und Nicole Anna Schneider)

SS 2020     

  • BA-Seminar/Lehramt/Master: „Literatur als Propaganda: Veit Harlans Literaturverfilmungen und die literarischen Vorlagen“ (virtuell via Zoom und Ilias)

WS 2019/20   

  • BA-Seminar/Lehramt/Master: „Unter der Oberfläche? Vergessene Herausgeberinnen und Autorinnen um 1800“
  • Wintervortragsreihe: „Utopien und Dystopien: Historische Wurzeln und Gegenwart von Paradies und Katastrophe“ (gemeinsam mit: Prof. Dr. Isabelle Stauffer, Sebastian Tatzel, M.A. und Grit Nickel, M.A.)

SS 2019       

  • BA-Seminar/Lehramt/Master: „(Gekrönte)Dichterinnen der Frühaufklärung: Ziegler, Zäunemann, Gottsched”

JLU Gießen

WS 2018/19  

  • BA-Seminar/Lehramt: „Der literarische Kanon: Was sollen wir lesen und warum?” 
  • Master-Seminar: „Literatur, neue Medien und Musik in Serie: Ein medienkomparatistischer Blick auf TV-Serien” (mit Alexandra Müller)

WS 2017/18

  • BA-Seminar/Lehramt: „Einführung in das Studiengebiet Literatur”

SS 2017          

  • BA-Seminar/Lehramt: „Politische Revolutionen und ihre Darstellungen in Literatur (1789-1848)“
  • BA-Seminar/Lehramt: „Im Schatten eines Klassikers - Leben und Werk Charlotte Schillers“ (gemeinsam mit Laura Zinn)

WS 2016/17   

  • BA-Seminar/Lehramt: „Vergessene Autorinnen: Erzählliteratur und kleine Form“

SS 2016       

  • BA-Seminar/Lehramt: „Frühe Spiele: Von Shakespeare zu Gottsched“

WS 2015/16   

  • BA-Seminar/Lehramt: „Bildung als Orientierung an Kunst um 1800 (theoretische Reflexion u. literarische Beispiele)“

SS 2013          

  • BA-Seminar/Lehramt: „Der europäische Briefroman“

SS 2011  

  • BA-Seminar/Lehramt: „Wissenschaftliches Schreiben“

Università di Bologna

WS 2017/18 

  • Master/Doktorandenseminar: „Vergessene Autorinnen des 19. Jahrhunderts"

WS 2018/19   

  • Master/Doktorandenseminar: „Vergessene Autorinnen der Frühaufklärung“