Europas Entzauberung - Freihandel, Völkerrecht und Friedenssicherung in einer multipolaren Welt

Datum
11. Juni 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
wird noch bekannt gegeben
Veranstalter
Staatswissenschaftliche Fakultät
Publikum
öffentlich

Wohin steuert das geopolitische Europa und wie bleibt es handlungsfähig in einer Welt im Umbruch?

Der vieldiskutierte Autor und Politikwissenschaftler Daniel Marwecki (Bücher: Absolution? Israel und die Deutsche Staatsräson (2024) und Die Welt nach dem Westen (2025)) kommt für eine Podiumsdiskussion an die Universität Erfurt.

Die Entführung Europas – Valentin Serov 1910; Wikimedia Commons

Der alte Kontinent Europa kommt ins Schwimmen. Autor Daniel Marwecki wagt sich als einer der ersten an die Analyse: In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichneten sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump sei der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt. Europa stolpere ahnungslos in die neue, multipolare Welt hinein. Im Schatten all dessen entfalte die Dekolonisation – verspätet – ihre Wirkung.
 
Was ist und in welcher Lage befindet sich das geopolitische Europa? Was kann es jetzt, was soll es morgen können – sozial, rechtlich, ökonomisch, ökologisch und vor allem auch militärisch? Wie kommt es vom unkontrollierten Driften ins souveräne Steuern? Diese Fragen greift die Veranstaltung der Evangelischen Akademie Thüringen in Kooperation mit Prof. Dr. Sophia Hoffmann und der Forschungsgruppe Sicherheitskapitalismus an der Universität Erfurt auf. 

Daniel Marwecki lehrt Internationale Beziehungen an der Universität Honkong. 
Die Tagungsleitung hat Dr. Dr. Frank Fehlberg inne.

Sie befinden sich im News-Bereich der Professur Internationale Politik und Konfliktforschung.

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