Universität Erfurt

Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Sciences (CEREB)

CEREB | WILKOMMEN

Herzlich Willkommen auf der Website unserer interdisziplinären Forschergruppe! Ziel des Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Sciences (CEREB) ist es, Wissenschaftler auf den Gebieten der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaft zusammenzuführen und den Diskurs und den Forschungserfolg der beteiligten Wissenschaftler zu fördern. Leitthemen sind dabei die theoretische Modellierung menschlichen Entscheidungsverhaltens und das Design gesellschaftlicher Institutionen. Teilgruppen des CEREB sind im Bildungsschwerpunkt der Universität Erfurt engagiert und befassen sich mit Bildungs- und Berufswahlen als langfristige Selbststeuerungsprozesse. Sie ergänzen die Entscheidungsforschung um eine lebenslaufbezogene Perspektive und untersuchen die Bedingungen und Folgen der selbst gewählten Auswahl von Lern-, Handlungs- und Entwicklungskontexten.

CEREB | NEWS

DEZEMBER 2017

WHO Workshop | Kopenhagen

Unser Doktorand Philipp Schmid hat vom 05.12.2017 bis 07.12.2017 am Sub-regional training workshop on responding to vaccine deniers in public der Weltgesundheitsorganisation in Kopenhagen teilgenommen. Das übergeordnete Ziel des Trainingsworkshops war es, die evidenzbasierte Perspektive von Fürsprechern nationaler Impfprogramme in öffentlichen Diskussionen mit Impfgegnern zu stärken.

Für ein Interview mit Philipp Schmid und einen Bericht im Bulletin der Weltgesundheitsorganisation siehe http://www.who.int/bulletin/volumes/95/10/17-021017/en/

NOVEMBER 2017

Disputation | Anika Wille

Wir freuen uns mitzuteilen, dass am 15.11.2017 unsere ehemalige Doktorandin Anika Wille ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt hat. Mit ihrer Dissertation zum Thema "Integration of multisensory information in multi-attribute decisions" hat Frau Dr. Wille einen wichtigen empirischen Beitrag zum besseren Verständnis des Einflusses visueller und auditiver Darbietung entscheidungsbezogener Informationen auf das Entscheidungsverhalten von Menschen geleistet. Die Arbeit entstand im Fachbereich Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie unter der Betreuung von Prof. Dr. Tilmann Betsch und wurde durch ein Stipendium der Landesgraduiertenförderung Thüringen für herausragende Einzelvorhaben gefördert. Wir wünschen Anika Wille alles Gute für Ihre Zukunft und bedanken uns für Ihr Engagement und die schöne Zeit am CEREB.

FEBRUAR 2017

Die CEREB Research Week – Eine Woche nur zum Forschen Erfurt – Entstanden aus einer einfachen Idee, ist die CEREB Research Week mittlerweile das beliebteste Highlight des Jahres. Die Idee dahinter bedeutet Zeit und Interdisziplinarität: Fünf Tage frei von jeglichen Terminen; alle Zeit und Muße nur dem Forschen widmen und dabei in den Diskurs mit anderen CEREB Mitgliedern aus einem anderen Forschungsgebiet treten, und somit die Interdisziplinarität hautnah erleben. Research Week – das heißt, neue Ideen gemeinsam entwickeln, verschiedene Denkweisen oder Methoden kennenlernen und sich dabei gegenseitig fordern und fördern. In diesem Jahr war es dann in der Woche vom 20. bis 24.02.17 wieder soweit. Zur Auftaktveranstaltung – dem traditionellen Abstract-Frühstück – wurden die einzelnen Projekte, die Ziele für die Woche und eigene Erfolgskriterien vorgestellt. Bei den Projekten, die entweder einzeln oder zusammen mit aktiven und/oder ehemaligen Kollegen aus dem CEREB sowie externen Partnern verwirklicht wurden, war alles vertreten, das den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn vorantreibt. Die vorgestellten Projekte zeigten die Vielfalt der Forschungsideen und Methoden im CEREB: Ein interdisziplinäres Projekt beschäftigte sich beispielsweise mit Investmententscheidungen, andere mit der Informationssuche bei Entscheidungen oder Entstehung von Entscheidungskompetenz. Wiederum andere Projekte beschäftigten sich mit der Frage, wie eine variable Entlohnung Verhandlungsentscheidungen von Industrieeinkäufern beeinflussen kann. Darüberhinaus sollten in dieser Woche zudem komplexe Analysen von bestehenden Forschungsergebnissen durchgeführt werden, Literatur recherchiert, Daten aufgeschrieben, neue Experimente geplant oder ganze Forschungsstrategien heiß diskutiert werden. Dabei war der gemeinsame Nenner dieser vielfältigen Forschungsgebiete die verhaltenswissenschaftliche Methode und das interdisziplinär verankerte Interesse an menschlichen Entscheidungsprozessen und -ergebnissen. Während der Research Week wurde natürlich nicht nur über Wissenschaft geredet - das Soziale kam auch nicht zu kurz: Den Tag eröffnete ein gemeinsames Frühstück in der Mensa, die Tradition zum gemeinsamen Mittagessen setzt sich bereits im Alltag fort und abends wurden in legerer Atmosphäre Erfolge und Probleme des Tages bei einem gemeinsamen Getränk erörtert – genauso wie die gesammelten Eindrücke vom gemeinsamen Besuch des Improvisationstheater im Nerly. Höhepunkt der Woche war, ganz in Thüringer Tradition, der gemeinsame Grillabend. Neben kulinarischen boten die externen Gäste in einer Kurzvortragrunde auch intellektuelle Häppchen für den Blick über den interdisziplinären Tellerrand. Wasilios Hariskos, ehemaliges CEREB Mitglied und derzeit als post doc am Max Plack Institut für Bildungsforschung in Berlin tätig, stellte erste Ergebnisse aus einem gemeinsamen Projekt mit Prof. Dr. Manfred Königstein zum Thema – Privately provided public goods in a large economy: Inequality aversion and asymmetric cooperation – vor. Martin Schoemann, Doktorand an der TU Dresden, stellte erste Ergebnisse zu seinem gemeinsamen Projekt mit zwei Mitgliedern aus den CEREB zum Thema Scan Path Analysen vor. Wieder hat die Research Week zu neuen Ideen und Kooperationen geführt, Projekte sind große Schritte vorangekommen. Für viele Mitglieder brachte die Woche einen großen Motivationsschub und Lust auf noch mehr Forschung. Nun sehen wir mit Freuden der nächsten Research Week entgegen. Text:Ali Hotait

Wasilios Hariskos, letzte Änderung: 16.12.2017

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