Archiv zu Workshops

28. April 2022: Netzwerktreffen "Umwege, Auswege, Sackgassen? Karriereverläufe von Gelehrten um 1700"

Donnerstag, 28. April 2022, 9–16 Uhr
Netzwerktreffen
Umwege, Auswege, Sackgassen? Karriereverläufe von Gelehrten um 1700
Vortragssaal im Landschaftshaus, Schlossberg 2
Organisation: Jacob Schilling

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts zur Erschließung der Lebenszeugnisse des Gelehrten und Staatsmannes Veit Ludwig von Seckendorff (1626-1692) diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler laufende Forschungsarbeiten und tauschen sich zu wissensökonomischen und praxeologischen Ansätzen bei der Analyse der Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit aus.

8. Oktober 2021: Digitales Storytelling in der (sammlungsbezogenen) Wissenschaftskommunikation

Datum, Ort: 08.10.2021, Online

Leitung: Kristin Oswald (Erfurt); Sophie-Marie Rotermund (Berlin)

Kultur- und Geisteswissenschaften und sammlungshaltende Institutionen wie Bibliotheken, Archive und Museen erweitern ihren Wissenstransfer in Wissenschaft und Gesellschaft zunehmend in den digitalen Raum. Dabei gilt es, die analoge Präsentation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse oder Sammlungen nicht einfach ins Digitale zu übertragen, sondern durch den Einsatz multimedialer und interaktiver Elemente spannend und verständlich zu erzählen sowie auf den geeigneten Kanälen zu präsentieren.

Digitales Storytelling entspricht damit der wachsenden Bedeutung des Narrativen in der Wissenschaftskommunikation sowie der publikumsorientierten Kuratierung und Vermittlung digitaler Sammlungen. Dazu werden narrative Elemente (z. B. Personen, Orte, Ereignisse, Erlebnisse) anschaulich und multimedial in die digitalen  Kommunikationsangebote integriert.

Der praxisorientierte Workshop gibt einen Einblick in Grundprinzipien des digitalen Storytellings. Nach einer Einführung in das Thema entwickeln die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen selbst eine sammlungsbezogene Digital Story. 

Der Workshop wird von Kristin Oswald und Sophie-Marie Rotermund durchgeführt. Der erste Teil am Vormittag ist öffentlich und richtet sich an interessierte Wissenschaftler*innen aus den historisch arbeitenden Geistes- und Kulturwissenschaften sowie an Teilnehmende aus den Bereichen Bibliothek, Archiv oder Museum. Der zweite, praktische Teil des Workshops am Nachmittags richtet sich an die Mitarbeiter*innen sowie (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen der Gothaer sammlungshaltenden und wissenschaftlichen Einrichtungen. Er steht im Kontext zum Aufbau des Gotha-Portals im Rahmen der Zusammenarbeit von Forschungsbibliothek Gotha, des Forschungszentrums und des Forschungskollegs Transkulturelle Studien / Sammlung Perthes der Universität Erfurt sowie der Stiftung Schloss Friedenstein. 

Programm

Workshopleitung

Kristin Oswald (Weimar) leitet die Online-Redaktion von Kultur Management Network, koordiniert das Citizen-Science-Projekt „SocialMediaHistory“ an der Universität Hamburg und ist freiberuflich in der digitalen Wissenschaftskommunikation tätig. Sie studierte Geschichte und Archäologie sowie Social Media-Marketing.

Sophie-Marie Rotermund (Berlin) ist freiberuflich als Expertin für Social Media, Audio- und Videocontent in den Geisteswissenschaften tätig. Sie studierte Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit Theorien in der Archäologie.

Ansprechpartner:  Dr. Hendrikje Carius, Tel.: +49 361 737-5532, hendrikje.carius@uni-erfurt.de

 

18. bis 20. Mai 2021: Online-Workshop „MIDA Training Gotha 2021“

18-20 May 2021

Manuscripts Meet Digital Humanities: Present Approaches from Digitisation and Cataloguing up to Online Presentation and Textrecognition

Scholars and students in different disciplines of the humanities are increasingly relying on digital tools. Given the steadily growing number of projects of research institutions and universities with digital components, the digital humanities are flourishing and promise to offer new avenues for future research and innovation. Especially the engagement with manuscripts from the Islamicate world has thrived in recent years due to the new opportunities which arise when “Manuscripts Meet Digital Humanities.” The workshop of the same name convened by the Gotha Research Library, to be held online from 18 to 20 May, offers an integrative approach towards manuscript culture and digital humanities.
The event is organized in the framework of MIDA (“Mediating Islam in the Digital Age”), an international collaborative project with twenty-five different partner universities and research institutions. The members of MIDA explore how digitisation is shaping Islamic beliefs, practices, political and social institutions, and outlooks. The study of how digitisation and computer-supported methodologies transform the engagement with the past of the Islamicate world and its cultural and literary heritage, as manifest in manuscript culture, is an integral part of this work.
The online workshop aims to facilitate the interdisciplinary training of young researchers responding to the challenges of digitisation in their respective fields. It draws on the resources of the Gotha Research Library, which preserves the third largest collection of oriental manuscripts in Germany, and on the expertise of international researchers and scholars working with manuscripts and digital tools. Papers revolve around Islamicate manuscripts in the digital humanities and deal with various aspects of digitisation, cataloguing, online presentation, and text recognition (OCR, Transkribus). The program aims to provide both a richly facetted theoretical and a practical approach to the digitisation, cataloguing, online presentation, and transcription of manuscripts.
The workshop is open to the public.

Attention! Please use: https://uni-erfurt.webex.com/meet/veranstaltungen.fb

Programm

Mediating Islam in the Digital Age (MIDA)

Ansprechpartner: Dr. Feras Krimsti

26. bis 27. November 2020: Online-Workshop „Transkribieren – Kodieren – Annotieren“

Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt veranstaltet vom 26. bis 27. November 2020 zusammen mit dem Editionsportal Thüringen einen Online-Workshop, der sich neuen Technologien und Methodologien für historische Quellen in Crowd Sourcing und Citizen Science widmet.

Die von Dr. Hendrikje Carius (FBG) und Martin Prell (FSU Jena) geleitete Veranstaltung nimmt dabei unterschiedliche Transkriptionstools, digitale Plattformen und Forschungsinfrastrukturen in den Blick, mit denen sich Transkriptionen und Quelleneditionen erstellen lassen. Der Workshop ist anwendungsorientiert, bietet aber auch ein Forum zur Diskussion methodischer und epistemologischer Fragen. Anmeldungen für den Workshop werden ab sofort über die E-Mail-Anschrift veranstaltungen.fb@uni-erfurt.de entgegengenommen.

Programm