Lehre
Die Einschreibung in die jeweiligen Moodle-Räume erfolgt mit dem Universaleinschreibeschlüssel für das Wintersemester 2026/27
Aktuelle Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2026/27
Staatsorganisationsrecht und Grundrechte (BA)
Dozierende: Prof. Dr. Michael Riegner und Dr. Tim Wihl
Inhalt:
Die Vorlesung behandelt die grundlegenden Aspekte der Staatsorganisation der Bundesrepublik Deutschland, namentlich die Verfassungsorgane des Bundes, die Grundsätze des Wahlrechts, die Staatsstrukturprinzipien und Staatsziele des Grundgesetzes, das Gesetzgebungsverfahren des Bundes samt den hieran beteiligten Organen sowie das Verhältnis zwischen den durch das Grundgesetz konstituierten Gewalten einschließlich der rechtsprechenden Gewalt (unter Hervorhebung des Bundesverfassungsgerichts). Die Vorlesung wird angeleitet durch Leitentscheidungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Sie wird von einer Übung begleitet.
Termine: donnerstags, 14 - 16 Uhr, freitags, 8 - 10 Uhr
1. Klausur: 12.02.2027, 8 - 10 Uhr
2. Klausur: 12.03.2027, 8 - 10 Uhr
Resiliente Demokratie im autoritären Stresstest (MA)
Dozent: Prof. Dr. Michael Riegner
Inhalt:
Demokratien sterben heute selten durch Militärputsche oder abrupte Revolutionen. Sie verenden durch Erosion - und auch durch Recht. In Ländern wie Ungarn, Polen, Brasilien und teils auch in den USA lässt sich beobachten, wie autoritäre Akteure Verfassungen und Gesetzeslücken systematisch nutzen können, um den Rechtsstaat vermeintlich legal von innen auszuhöhlen – ein Phänomen, das in der Forschung als „Autocratic Legalism“ bezeichnet wird. Doch wie wehrhaft ist die deutsche Demokratie gegenüber dieser Strategie? Und wie resilient ist konkret die Verfassungsordnung im Freistaat Thüringen? Das Seminar widmet sich diesen Fragen in einem ersten Lektüreteil und einem zweiten praktischen Teil, in dem konkrete Szenarien in Rollenspielen erarbeitet werden.
Termine:
donnerstags, 18 - 20 Uhr (Zeitraum: 15.10.2026 – 03.12.2026)
sowie
15.01.2027, 14 - 20 Uhr
16.01.2027, 10 - 18 Uhr
Resiliente Demokratie: Grundlagen und Herausforderungen (BA)
Dozent: N.N.
Inhalt: Das Seminar führt die Studierenden in Grundlagen und Herausforderungen demokratischer Resilienz ein. In Ländern wie Ungarn, Polen, Brasilien und teils auch in den USA und Deutschland lässt sich beobachten, wie autoritäre Akteure Verfassungen und Gesetzeslücken systematisch nutzen können, um den Rechtsstaat vermeintlich legal von innen auszuhöhlen (sog. „Autocratic Legalism“). Wie wehrhaft ist die deutsche Demokratie gegenüber dieser Strategie? Wie resilient ist konkret die Verfassungsordnung im Freistaat Thüringen?
Termine: donnerstags, 18 - 20 Uhr, (Zeitraum: 15.10.2026 – 03.12.2026)
sowie
15.01.2027, 14 - 20 Uhr
16.01.2027, 10 - 18 Uhr
Juristisches Arbeiten (Öffentliches Recht, BA)
Dozierende: Jonathan Stahl, Dr. Hannah Kiel
Inhalt: In der Übung wird die juristische Methodik zur Lösung von Sachverhalten (Gutachtenstil) im Öffentlichen Recht eingeübt. Sie baut inhaltlich auf der Vorlesung im Staatsrecht ("Staatsorganisationsrecht und Grundrechte") auf und dient zugleich der Klausurvorbereitung. Zudem werden die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens im Fachbereich Rechtswissenschaft für das weitere Studium gelegt. Die Prüfungsleistung besteht in der Anfertigung einer benoteten Gutachtenhausarbeit. Die Übung findet aufgeteilt auf mehrere Gruppen an verschiedenen Wochentagen statt. Die Gruppenwahl ist für alle verpflichtend und verbindlich. Sie findet zu Semesterbeginn auf Moodle statt. Die Anmeldung im Moodle-Raum der Veranstaltung ist obligatorisch.
Termine:
montags, 12 - 14 Uhr, 14 - 16 Uhr, 16 - 18 Uhr und 18 - 20 Uhr
donnerstags, 12 - 14 Uhr und 16 - 18 Uhr
freitags, 10 - 12 Uhr und 12 - 14 Uhr
Hinweise für Studierende
... zur Anfertigung einer juristischen Seminar- und Hausarbeit
Betreuung von BA- und MA-Arbeiten
Bitte beachten Sie: im WS 2026/27 befindet sich Prof. Riegner im (Teil-)Forschungssemester und steht für die Betreuung von BA- und MA-Arbeiten nicht zur Verfügung!
Betreuungswünsche für BA- und MA-Arbeiten im Hauptfach Rechtswissenschaften und im Fachgebiet der Professur richten Sie bitte mit einer kurzen Themenskizze (Hinweise beachten!) an Christel Fliedner.
Titel bislang betreuter BA-Arbeiten:
- “Rechtsschutz im Schatten des olympischen Systems. Eine Untersuchung des effektiven Rechtschutzes von Athletinnen und Athleten zwischen CAS-Zuständigkeit und normsetzender Macht des IOC” (SoSe 2026)
- "Inwieweit schützt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) das Recht von Arbeiter:
innen in der pakistanischen Textilindustrie auf existenzsichernde Löhne und inwiefern
lassen sich Remedy-Pläne zur Behebung dieser Probleme finden?" (SoSe 2026) - "Securitization around Rights of Nature. A comparative analysis of the Río Machángara (Ecuador) and the Mar Menor (Spain)" (SoSe 2025)
- “Schutz indigener Gemeinschaften im brasilianischen Amazonas: Inwiefern sind Versicherheitlichung und Verrechtlichung der Natur geeignet, das UN-Menschenrecht auf eine gesunde Umwelt wirksam in Brasilien umzusetzen?” (SoSe 2026)
- “Bietet das Statut des IStGH einen Schutz der Rechte des Angeklagten, der mit den international anerkannten Menschenrechten vereinbar ist und welche Rolle spielt dabei das Spannungsfeld zwischen der Souveränität der Mitgliedsstaaten und der Handlungsfähigkeit des Gerichtshofs?” (SoSe 2025)
- “How do feminist networks influence international treaties? - A comparative case study analysis of the Rome Statute and the Arms Trade Treaty” (SoSe 2025)
- “Völkerrechtliche Regelungslücke Klimamigration: Warum greifen Schutzinstrumente für Flüchtlinge nicht bei Klimamigration, wie lässt sich die Rolle der Industrienationen unter dem Gesichtspunkt der Klimagerechtigkeit dabei beurteilen und wie sollte in Zukunft mit Klimamigration umgegangen werden?” (SoSe 2025)
- “Inwieweit gewährleistet das bestehende internationale Flüchtlingsrecht Schutz für Menschen, die infolge des Klimawandels zur Migration gezwungen sind, und welche (rechtlichen) Maßnahmen könnten zur Schließung von bestehenden Schutzlücken beitragen?” (WS 2024/2025)
- “Inwiefern können Dokumentationen über Seenotrettung und die Kriminalisierung dieser Rettungsmaßnahmen im Mittelmeer rechtliche Hintergründe adäquat darstellen und welche ethischen Überlegungen sollten dabei Berücksichtigung finden?” (SoSe 2024)
- "Rechtsschutzmöglichkeiten gegen Völker- und Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der Externalisierung von Migrationsmanagement durch die EU" (SoSe 2023)
- „Die weltweite Vernetzung der Anti-Abtreibungsbewegung: Merkmale und Folgen am Beispiel von Deutschland“ (SoSe 2023)
- "Die völkerrechtliche Verantwortlichkeit der Bundesrepublik Deutschland im Fall Colonia Dignidad" (SoSe 2023)
- Die Umsetzung des Europaratsübereinkommens zur Bekämpfung des Menschenhandels in Deutschland: Notwendigkeit und Elemente eines rechtebasierten Ansatzes“ (WS 2022/23)
Titel bislang betreuter MA-Arbeiten:
- “Stakeholder Pressure vs. Legal Mandates” (WS 2025/26) (Zweitbetreuung)
- „Der Wesensgehalt der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und ihr verfassungsrechtlicher Schutz" (SoSe 2025)
- „Spezialeinsatzkommandos - zwischen gefährlichen Einsatzlagen, dem Schutz der öffentlichen Ordnung und Grundrechtseingriffen. Untertitel: Das Spannungsfeld zwischen staatlicher Sicherheit und individuellen Grundrechten: Eine rechtsdogmatische Analyse der rechtlichen Legitimation und Kontrolle von Einsätzen der Spezialeinsatzkommandos bei Terroranschlägen, Geiselnahmen und organisierter Kriminalität." (SoSe 2025)
- „Sachgrund und sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen: Bestandsaufnahme und Reformbedarf“ (WS 2022/23) (Zweitbetreuung)
- „Der Einfluss von Gerichtsurteilen zu den Rechten der Natur auf den medialen Diskurs über die Rechte der Natur. Eine diskursanalytische Betrachtung“ (SoSe 2022)
Vergangene Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2026
Völkerrecht
Inhalt:
Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die Grundzüge des Völkerrechts und ausgewählte Teilgebiete. Der erste, allgemeine Teil behandelt historische und theoretische Grundlagen sowie Methodenfragen, völkerrechtliche Grundprinzipien wie staatliche Souveränität, Völkerrechtssubjekte, Rechtssetzung, internationale Organisationen (insbesondere die UN), sowie die Durchsetzung des Völkerrechts und seine innerstaatlichen Wirkungen. Der zweite Teil widmet sich dem Recht bewaffneter Konflikte, dem Menschenrechtsschutz, sowie das Wirtschafts- und Umweltvölkerrecht. Ziel der Veranstaltung ist es, diese Kernelemente der Völkerrechtsordnung im Lichte der internationalen Rechtsprechung und Rechtspraxis darzustellen, Anwendungskompetenzen zu vermitteln und zur kritischen Reflexion des gegenwärtigen Völkerrechts anzuregen. Die Veranstaltung kombiniert Präsenzveranstaltungen im Hörsaal mit E-Learning-Angeboten und vermittelt Grundkenntnisse zur Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Bearbeitung völkerrechtlicher Fragestellungen. Die Vorlesung ist Teil des Moduls „Völkerrecht“ und wird durch das Praktikerseminar im Völkerrecht ergänzt und begleitet. Alle Studierenden, die das Modul abschließen wollen, müssen auf Elvis sowohl das Teilmodul „Vorlesung Völkerrecht“ als auch das Teilmodul „Praktikerseminar Völkerrecht“ belegen.
Praktikerseminar im Völkerrecht. Global Justice Clinic.
Inhalt:
Die „Global Justice Clinic“ verbindet Lehre, Forschung und soziales Engagement. Im Clinic-Kurs bearbeiten Studierende reale völkerrechtliche Fälle z.B. aus den Bereichen Menschenrechte, Klimaschutz, Entwicklung und Globale Gesundheit. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Teilnehmende, welche Rolle das Recht sowohl bei der Entstehung und Aufrechterhaltung als auch bei der Kritik und Bekämpfung dieser Ungerechtigkeiten spielt. Sie lernen kritische und aktivistische Rechtspraktiken kennen und entwickeln gemeinsam mit Partnerorganisationen eigene Strategien und Lösungsansätze für konkrete Problemstellungen aus der Praxis. Dabei erwerben sie völkerrechtliche Anwendungs- und Reflexionskompetenzen im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens und wenden diese Kompetenzen zugunsten benachteiligter Rechtssuchender in realen Fällen an. Der Kurs ist Teil des Lehrprojekts „Clinical Education in Global Justice“ gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre; mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website der Professur unter „Projekte“ und „Global Justice Clinic“. Die Veranstaltung ist Teil des Moduls „Völkerrecht“ und ergänzt die Vorlesung im selben Modul. Alle Studierenden, die das Modul abschließen wollen, müssen auf Elvis sowohl das Teilmodul „Vorlesung Völkerrecht“ als auch das Teilmodul „Praktikerseminar Völkerrecht: Global Justice Clinic“ belegen.
Menschenrechte: Grundlagen, Konflikte, Durchsetzung
Inhalt: Menschenrechte sind im 20. Jahrhundert zu einer zentralen Sprache der Gerechtigkeit geworden. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Menschenrechten als normatives Konzept, rechtliche Instrument und politisches Projekt. Wir fragen, was Menschenrechte eigentlich sind, wie sie begründet werden und wie der politische Kampf um ihre Durchsetzung geführt wird. In der ersten Seminarhälfte erarbeiten wir die theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Menschenrechte. Im Zentrum steht dabei das Spannungsverhältnis von Moral und Recht, zwischen ihrem normativen Anspruch und der juristischen Durchsetzbarkeit. Die zweite Hälfte ist der menschenrechtlichen Praxis gewidmet. Gemeinsam mit Menschenrechtsverteidiger*innen nehmen wir konkrete Fälle, Arbeitsweisen und Handlungsspielräume in den Blick. Dabei werden die Teilnehmenden im Verlauf des Seminars selbst an einem menschenrechtlichen Projekt mitwirken (eventuell in Zusammenarbeit mit Studierenden einer Universität aus den USA, nähere Informationen hierzu werden zum Semesteranfang bekannt gegeben). Das Seminar findet voraussichtlich teilweise in englischer Sprache statt. Es beginnt in der zweite Semesterwoche (erste Sitzung am 16. April). Am 21. Mai ist eine Doppelsitzung zur Vorbereitung der Projektarbeit vorgesehen.
Staat und Recht im Mehrebenensystem: Global Justice Clinic in Praxis und Politik der Menschenrechte
Inhalt: Die Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen zu den internationalen Menschenrechten, die in der politischen Auseinandersetzung um globale Transformationen von Umwelt, Klima, Wirtschaft und Demokratie häufig im Fokus stehen. Im Rahmen klinischer Ausbildung am echten Fall bearbeiten Studierende Fallstudien aus der Arbeit realer Menschenrechtsorganisationen aus Recht und Policy und lernen dabei die menschenrechtliche Praxis kennen. Die Studierenden erwerben völkerrechtliche Anwendungs- und Reflexionskompetenzen im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens und wenden diese zugunsten benachteiligter Rechtssuchender in realen Fällen an. Durch Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Teilnehmende, welche Rolle das Recht sowohl bei der Entstehung und Aufrechterhaltung als auch bei der Kritik und Bekämpfung dieser Ungerechtigkeiten spielt. Gleichzeitig werden sie für die Grenzen rechtlicher Gestaltungsmacht, besonders in der Global Governance, sensibilisiert. Sie lernen kritische und aktivistische Rechtspraktiken kennen und entwickeln gemeinsam mit Partnerorganisationen eigene Strategien und Lösungsansätze für konkrete Problemstellungen aus der Praxis. Die Veranstaltung beginnt mit wöchentlichen Einführungsveranstaltungen in der ersten Semesterhälfte und wird in der zweiten Semesterhälfte teilverblockt mit Praxispartnern durchgeführt. Weitere Informationen werden zu Semesterbeginn im Moodle-Kurs "MA Praktikerseminar Global Justice Clinic" und in einer Vorbereitungsveranstaltung bekannt gegeben. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten. Prüfungsleistungen werden in Gruppenarbeit in Abstimmung mit Partnerorganisationen aus der Praxis erbracht. Gruppenarbeit kann zusätzliche Termine nach Vereinbarung mit den Praxispartnern erfordern.
Wintersemester 2025/2026
Staatsorganisationsrecht und Grundrechte
Inhalt
Die Vorlesung behandelt die grundlegenden Aspekte der Staatsorganisation der Bundesrepublik Deutschland, namentlich die Verfassungsorgane des Bundes, die Grundsätze des Wahlrechts, die Staatsstrukturprinzipien und Staatsziele des Grundgesetzes, das Gesetzgebungsverfahren des Bundes samt den hieran beteiligten Organen sowie das Verhältnis zwischen den durch das Grundgesetz konstituierten Gewalten einschließlich der rechtsprechenden Gewalt (unter Hervorhebung des Bundesverfassungsgerichts). Die Vorlesung wird angeleitet durch Leitentscheidungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.
Menschenrechte in Theorie und Praxis
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Menschenrechten als normatives Konzept, rechtliches Instrument und politisches Projekt. In der ersten Seminarhälfte widmen wir uns grundlegenden theoretischen Positionen zu Ursprung, Geltung und Universalität der Menschenrechte und setzen uns kritisch mit diesen auseinander. In der zweiten Seminarhälfte beziehen wir diese Debatten auf aktuelle menschenrechtliche Herausforderungen, etwa im Kontext von Migration, Geschlechtergerechtigkeit und Klimawandel. Hierbei ist auch ein Austausch mit Menschenrechtsverteidiger:innen aus der Praxis vorgesehen. Das Seminar richtet sich an alle, die sich vertieft mit der normativen und politischen Dimension der Menschenrechte auseinandersetzen möchten.
Global Justice Clinic: Regionale Menschenrechtssysteme
(Post)Menschenrechtliche visuelle Ästhetik
Der Kurs führt Studierende in die Theorie und Praxis der Visualisierung von Menschenrechten und posthumanen Rechten durch visuelle Ethnografie und Dokumentarfilm ein. Im ersten Teil lesen die Studierenden Texte und sehen Filme zur Visualisierung von Menschenrechten und posthumanen Rechten, insbesondere Eigenrechten der Natur. Im zweiten Teil bearbeiten die Studierenden Fallstudien und entwickeln eigene visuelle Praktiken. Der Kurs nutzt das Forschungs- und Filmprojekt „Amazon of Rights“ als Beispiel und Fallstudie, um die Herausforderungen und Chancen der Auseinandersetzung mit Menschenrechten und posthumanen Rechten durch visuelle Praktiken zu veranschaulichen (https://amazoniarights.com/). Der Kurs beginnt mit wöchentlichen Sitzungen in der ersten Semesterhälfte und wird mit zwei Blocksitzungen im November und Januar fortgesetzt, in denen die Studierenden ihre eigenen visuellen Experimente diskutieren und präsentieren. Die Abschlussprüfung besteht aus der Abgabe eines kurzen Videos oder eines anderen visuellen Produkts, begleitet von einer kurzen Reflexion über die Entstehung des visuellen Produkts.
Sommersemester 2025
Völkerrecht
Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die Grundzüge des Völkerrechts. Behandelt werden Völkerrechtssubjektivität und Völkerrechtsquellen, die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, das Verhältnis des Völkerrechts zum innerstaatlichen Recht, der Schutz der Menschenrechte sowie weitere ausgewählte Teilbereiche des Völkerrechts. Ziel der Veranstaltung ist es, diese Kernelemente der Völkerrechtsordnung im Lichte der internationalen Rechtsprechung und Rechtspraxis darzustellen. Ergänzt wird die Vorlesung durch Lehreinheiten von Praktikern im Rahmen des Praktikerseminars.
Praktikerseminar im Völkerrecht. Global Justice Clinic
Die „Global Justice Clinic“ verbindet Lehre, Forschung und soziales Engagement. Im Clinic-Kurs bearbeiten Studierende reale völkerrechtliche Fälle z.B. aus den Bereichen Menschenrechte, Klimaschutz, Entwicklung und Globale Gesundheit. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Teilnehmende, welche Rolle das Recht sowohl bei der Entstehung und Aufrechterhaltung als auch bei der Kritik und Bekämpfung dieser Ungerechtigkeiten spielt. Sie lernen kritische und aktivistische Rechtspraktiken kennen und entwickeln gemeinsam mit Partnerorganisationen eigene Strategien und Lösungsansätze für konkrete Problemstellungen aus der Praxis. Dabei erwerben sie völkerrechtliche Anwendungs- und Reflexionskompetenzen im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens und wenden diese Kompetenzen zugunsten benachteiligter Rechtssuchender in realen Fällen an. Der Kurs ist Teil des Lehrprojekts „Clinical Education in Global Justice“ gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre; mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website der Professur unter „Projekte“ und „Global Justice Clinic“. Die Veranstaltung ist Teil des Moduls „Völkerrecht“ und ergänzt die Vorlesung im selben Modul. Alle Studierenden, die das Modul abschließen wollen, müssen auf Elvis sowohl das Teilmodul „Vorlesung Völkerrecht“ als auch das Teilmodul „Praktikerseminar Völkerrecht: Global Justice Clinic“ belegen.
Wintersemester 2024/2025
Staatsorganisationsrecht und Grundrechte
Nähere Informationen zur Lehrveranstaltung finden Sie auf der Lernplattform Moodle. Bitte schreiben Sie sich dort mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel ein.
Für die erste Veranstaltung benötigen Sie jedenfalls eine Textausgabe des Grundgesetzes. Weitere Literaturhinweise und Materialien finden Sie auf Moodle.
Veranstaltungstermin
Staatsorganisationsrecht:
17.10.2024-05.12.2024 Do 12:00-14:00 / 18.10.2024-06.12.2024 Fr 08:00-10:00
Staats- und VerfR II (Grundrechte):
12.12.2024-06.02.2025 Do 12:00-14:00 / 13.12.2024-07.02.2025 Fr 08:00-10:00
Die Vorlesungen sind vierstündig, d.h. es sind beide Termine am Donnerstag und Freitag zu besuchen!
Modulabschlussklausur (mit VL Grundrechte) am 14.02.2025 08:00-10:00
Wiederholungsversuch am 14.03.2025 08:00-10:00
Inhalt
Die Vorlesung behandelt die grundlegenden Aspekte der Staatsorganisation der Bundesrepublik Deutschland, namentlich die Verfassungsorgane des Bundes, die Grundsätze des Wahlrechts, die Staatsstrukturprinzipien und Staatsziele des Grundgesetzes, das Gesetzgebungsverfahren des Bundes samt den hieran beteiligten Organen sowie das Verhältnis zwischen den durch das Grundgesetz konstituierten Gewalten einschließlich der rechtsprechenden Gewalt (unter Hervorhebung des Bundesverfassungsgerichts). Die Vorlesung wird angeleitet durch Leitentscheidungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.
BA Global Justice Clinic: Menschenrechte und Modern Slavery
Die „Global Justice Clinic“ verbindet Lehre, Forschung und rechtlichen Aktivismus. Im Clinic-Kurs bearbeiten Studierende reale Fälle aus dem Bereich Menschenrechte. Das Seminar ist in thematische Unterrichtseinheiten gegliedert. In diesen Einheiten werden theoretische und praktische Fragen im Zusammenhang mit dem internationalen Schutz der Menschenrechte und den Beziehungen zwischen dem globalen Süden und Norden erörtert.
Ziel ist es, die Studierenden auf die Final-Output vorzubereiten, die in Zusammenarbeit mit der Klinik für Sklavenarbeit und Menschenhandel der juristischen Fakultät der Bundesuniversität von Minas Gerais (Clínica de Trabalho Escravo e Tráfico de Pessoas da Faculdade de Direito da Universidade Federal de Minas Gerais), Brasilien, entwickelt wird. Die Kooperation fokussiert sich auf die Problematik der Sklavenarbeit auf brasilianischen Kaffeeplantagen. Der dort gewonnene Kaffee wird nach Deutschland (und auch nach andere EU-Ländern) exportiert. Mit dem Inkrafttreten des deutschen Lieferkettengesetz (LkSG) und der Verabschiedung der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsprüfung von Unternehmen erlangt der mögliche Einsatz von Sklavenarbeit bei der Produktion von aus Brasilien importiertem Kaffee für Deutschland und die gesamte Europäische Union eine gesteigerte Relevanz.
In diesem Kontext werden die Studierenden in interdisziplinärer Weise das Vorhandensein von Sklavenarbeit in den Produktionsketten des in Deutschland konsumierten Kaffees sowie die Konsequenzen des LkSG analysieren.
Der Kurs wird in deutscher Sprache unterrichtet, jedoch werden Gastvorträge in englischer Sprache gehalten. Zudem wird ein Teil der Kursbibliografie in englischer Sprache zur Verfügung gestellt.
Im Moodle kann der Kurs unter dem Titel „[WS 2024] Global Justice Clinic (BA): Internationaler Menschenrechtsschutz und Modern Slavery“ gefunden werden und die Studenten können sich mit dem Universaleinschreibeschlüssel einschreiben.
*Der Kurs ist Teil des Lehrprojekts „Clinical Education in Global Justice“ gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre; mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website der Professur unter „Projekte“ und „Global Justice Clinic“.
MA/MPP Global Justice Clinic
Heute sind Menschenrechtsaktivisten mit einer widersprüchlichen Situation konfrontiert. Einerseits setzt sich die Ausdehnung von menschenrechtlichen Ansprüchen auf immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens fort. Andererseits leidet die Menschenrechtsgemeinschaft unter einem wachsenden Krisengefühl. Der bestehende Rahmen der Menschenrechte scheint nicht in der Lage zu sein, das Ausmaß der heutigen globalen Herausforderungen zu bewältigen und schrumpfende Räume für die transnationale zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit und verschiedene „Contestations“ stellen das Konzept der Menschenrechte ebenso in Frage wie die materiellen Bedingungen für Menschenrechtsaktivismus.
In diesem Kurs arbeiten die Studierenden an realen Fallstudien aus der Menschenrechtspraxis, die von Menschenrechtspraktiker*innen betreut werden. Dabei lernen sie neben den Grundlagen des Rechts und der Advocacy-Arbeit im Bereich der Menschenrechte auch die Krisen und aktuellen Entwicklungen des Sektors kennen. In der Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen werden die Studierenden darüber hinaus ermutigt, die Menschenrechtspraxis aus ethnographischer, kritisch-theoretischer und organisationswissenschaftlicher Perspektive zu beobachten und zu reflektieren. Der Kurs ist interdisziplinär und richtet sich an Studierende mit oder ohne juristische Vorkenntnisse. Der Kurs wird in englischer Sprache abgehalten.
Rechtswissenschaftliches Kolloquium
Nach Vereinbarung
Sommersemester 2024
BA Praktikerseminar Völkerrecht: „Global Justice Clinic“
Im Rahmen der "Global Justice Clinic" bearbeiten Studierende gemeinsam mit Partnern aus der Praxis reale Fälle aus dem Menschenrechts- und Klimaschutz und weiteren Bereichen des Völkerrechts. Die Veranstaltung beginnt mit wöchentlichen Einführungsveranstaltungen in der ersten Semesterhälfte und wird in der zweiten Semesterhälfte teilverblockt mit Praxispartnern durchgeführt. Die Veranstaltung beginnt in mit einer Einführungsveranstaltung in der zweiten Semesterwoche am Donnerstag, 11.4.2024, 18-20h. Weitere Informationen und Termine werden im Moodle-Kurs bekanntgegeben. Die Clinic wird alternativ zum Praktikerseminar Völkerrecht von Dr. Robert Böttner angeboten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, ggf. wird ein Auswahlverfahren durchgeführt. Der Kurs ist Teil des Lehrprojekts „Clinical Education in Global Justice“ gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre; mehr Informationen dazu hier.
MA Seminar Staat und Recht im Mehrebenensystem: „Global Justice Clinic in Business and Human Rights“
Die menschenrechtliche Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen gewinnt im deutschen und internationalen Recht an Bedeutung. Im Rahmen dieser Veranstaltungen bearbeiten Studierende reale Fallstudien aus der Praxis im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf menschenrechtlicher Governance transnationaler Lieferketten, wie sie das deutsche Lieferkettengesetz von 2021 und vergleichbare ausländische und europäische Regelungen fordern. Gastdozenten aus Menschenrechtspraxis und Wirtschaft geben Einblicke in ihre praktische Arbeit und betreuen die Gruppenarbeit an den Fallstudien. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten. Prüfungsleistungen werden in Gruppenarbeit in Abstimmung mit Partnerorganisationen aus der Praxis erbracht. Die Veranstaltung beginnt in der zweiten Vorlesungswoche am 11.4.2024. Das Seminar steht auch MPP Studierenden offen. Der Kurs ist Teil des Lehrprojekts „Clinical Education in Global Justice“, gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre; mehr Informationen dazu hier.
Wintersemester 2023/2024
Staatsorganisationsrecht
Nähere Informationen zur Lehrveranstaltung finden Sie auf der Lernplattform Moodle. Bitte schreiben Sie sich dort mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel ein.
Für die erste Veranstaltung benötigen Sie jedenfalls eine Textausgabe des Grundgesetzes. Weitere Literaturhinweise und Materialien finden Sie auf Moodle.
Veranstaltungstermin
19.10.2023 - 30.11.2023 Donnerstag 12:00-14:00h, HS1 KIZ, Einzeltermine online
20.10.2023 - 01.12.2023 Freitag 08:00-10:00h, HS 1 KIZ, Einzeltermine online
Modulabschlussklausur (mit VL Grundrechte) am 09.02.2024, 08:00-10:00h
Wiederholungsversuch am 08.03.2024 08:00-10:00h
Inhalt
Die Vorlesung behandelt die grundlegenden Aspekte der Staatsorganisation der Bundesrepublik Deutschland, namentlich die Verfassungsorgane des Bundes, die Grundsätze des Wahlrechts, die Staatsstrukturprinzipien und Staatsziele des Grundgesetzes, das Gesetzgebungsverfahren des Bundes samt den hieran beteiligten Organen sowie das Verhältnis zwischen den durch das Grundgesetz konstituierten Gewalten einschließlich der rechtsprechenden Gewalt (unter Hervorhebung des Bundesverfassungsgerichts). Die Vorlesung wird angeleitet durch Leitentscheidungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.
Staats- und Verfassungsrecht II (Grundrechte)
Nähere Informationen zur Lehrveranstaltung finden Sie auf der Lernplattform Moodle. Bitte schreiben Sie sich dort mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel ein.
Für die erste Veranstaltung benötigen Sie jedenfalls eine Textausgabe des Grundgesetzes. Weitere Literaturhinweise und Materialien finden Sie auf Moodle.
Veranstaltungstermin
07.12.2023 - 08.02.2024 Donnerstag 12:00-14:00h, HS1 KIZ, Einzeltermine online
08.12.2023 - 09.02.2024 Freitag 08:00-10:00h, HS 1 KIZ, Einzeltermine online
Modulabschlussklausur (mit VL Staatsorganisationsrecht) am 09.02.2024, 08:00-10:00h
Wiederholungsversuch am 08.03.2024 08:00-10:00h
Inhalt
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über einige ausgewählte Grundrechte, die für die freiheitlich demokratische Grundordnung sowie die Wirtschaftsverfassung der Bundesrepublik Deutschland prägend sind (Art. 5, 8, 9, 12, 14 sowie Art. 1, 2 und 3 GG). Integriert werden in diese Darstellung die wichtigsten Elemente der allgemeinen Grundrechtslehre (Grundrechtsträger; Schutzbereich, Schrankenlehre, Verhältnismäßigkeit und Wesensgehaltsgarantie). Die gesamte Darstellung wird angeleitet durch die leading cases des Bundesverfassungsgerichts.
Rechtswissenschaftliches Kolloquium
Informationen folgen
Sommersemester 2023
Postkolonialismus in Recht und Politik
Nähere Informationen zu Terminen, Ablauf und Literatur finden Sie im zugehörigen Moodle-Kurs. Schreiben Sie sich dort bitte selbst mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel für das Sommersemester ein.
Veranstaltungstermin
Mittwochs 10-12 (nur zu bestimmten Termien) und Blockseminar.
Inhalt
Im Rahmen der Veranstaltungen lernen die Studierenden postkoloniale Ansätzen in Politik- und Rechtswissenschaften kennen und wenden diese in Fallstudien mit lokalem oder aktuellen Bezug an. Die Veranstaltung kombiniert gemeinsame Textlektüre und Diskussion mit Projektarbeit zu den Fallstudien.
Global Justice Clinic in Wirtschaft und Menschenrechten
Nähere Informationen zu Ablauf und Literatur finden Sie im zugehörigen Moodle-Kurs. Schreiben Sie sich dort bitte selbst mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel für das Sommersemester ein.
Veranstaltungstermin
Mittwochs 10-12h, LG 1/326
Inhalt
Die menschenrechtliche Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen gewinnt im deutschen und internationalen Recht an Bedeutung. Im Rahmen dieser Veranstaltungen bearbeiten Studierende reale Fallstudien aus der Praxis im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf menschenrechtlicher Governance globaler Lieferketten, wie sie das deutsche Lieferkettengesetz von 2021 und vergleichbare ausländische und europäische Regelungen fordern. Gastdozenten aus Menschenrechtspraxis und Wirtschaft geben Einblicke in ihre praktische Arbeit und betreuen die Gruppenarbeit an den Fallstudien.
Infos zum vergangenen Zyklus der Clinic-Veranstaltung finden Sie hier.
Wintersemester 2022/2023
Staatsorganisationsrecht
Nähere Informationen zur Lehrveranstaltung finden Sie auf der Lernplattform Moodle. Bitte schreiben Sie sich dort mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel ein.
Für die erste Veranstaltung benötigen Sie jedenfalls eine Textausgabe des Grundgesetzes. Weitere Literaturhinweise und Materialien finden Sie auf Moodle.
Veranstaltungstermin
13.10.–24.11.2022, Donnerstag 12:00–14:00h, HS1 KIZ, Einzeltermine online
14.10.–25.11.2022, Freitag 08:00–10:00h, HS 1 KIZ, Einzeltermine online
Modulabschlussklausur (mit VL Grundrechte) am 3.2.2023, 8.00-10.00h
Wiederholungsversuch am 2.3.2023, 12.00-14.00h
Inhalt
Die Vorlesung behandelt die grundlegenden Aspekte der Staatsorganisation der Bundesrepublik Deutschland, namentlich die Verfassungsorgane des Bundes, die Grundsätze des Wahlrechts, die Staatsstrukturprinzipien und Staatsziele des Grundgesetzes, das Gesetzgebungsverfahren des Bundes samt den hieran beteiligten Organen sowie das Verhältnis zwischen den durch das Grundgesetz konstituierten Gewalten einschließlich der rechtsprechenden Gewalt (unter Hervorhebung des Bundesverfassungsgerichts). Die Vorlesung wird angeleitet durch Leitentscheidungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.
Staats- und Verfassungsrecht II (Grundrechte)
Nähere Informationen zur Lehrveranstaltung finden Sie auf der Lernplattform Moodle. Bitte schreiben Sie sich dort mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel ein.
Für die erste Veranstaltung benötigen Sie jedenfalls eine Textausgabe des Grundgesetzes. Weitere Literaturhinweise und Materialien finden Sie auf Moodle.
Veranstaltungstermin
01.12.2022-02.02.2023, Donnerstag 12:00–14:00h, HS1 KIZ, Einzeltermine online
02.12.2022-03.02.2023, Freitag 08:00–10:00h, HS 1 KIZ, Einzeltermine online
Modulabschlussklausur (mit VL Staatsorganisationsrecht) am 3.2.2023, 8.00-10.00h
Wiederholungsversuch am 2.3.2023, 12.00-14.00h
Inhalt
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über einige ausgewählte Grundrechte, die für die freiheitlich demokratische Grundordnung sowie die Wirtschaftsverfassung der Bundesrepublik Deutschland prägend sind (Art. 5, 8, 9, 12, 14 sowie Art. 1, 2 und 3 GG). Integriert werden in diese Darstellung die wichtigsten Elemente der allgemeinen Grundrechtslehre (Grundrechtsträger; Schutzbereich, Schrankenlehre, Verhältnismäßigkeit und Wesensgehaltsgarantie). Die gesamte Darstellung wird angeleitet durch die leading cases des Bundesverfassungsgerichts.
Sommersemester 2022
BA-Seminar „Die Covid-19 Pandemie im Völkerrecht und internationalen Verwaltungsrecht“
Nähere Informationen zu Terminen, Ablauf und Literatur finden Sie im zugehörigen Moodle-Kurs. Schreiben Sie sich dort bitte selbst mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel für das Sommersemester ein.
Inhaltsbeschreibung: Die COVID-19-Pandemie hat erfahrbar gemacht, wie verwundbar die globalisierte Welt ist. Sie hat Lieferketten gestört, ganze Gesellschaften in den "Lockdown" geschickt, globale Ungleichheiten vertieft und Solidaritäten in Frage gestellt. Da Viren und Infektionskrankheiten nicht vor Grenzen halt machen, bedarf es originär dem Völkerrecht und insbesondere der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um eine weltweite Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Pandemie zu koordinieren und Reaktionsprozesse zu steuern, wobei die Krise dementsprechend die Schwächen des Völkerrechts aufgedeckt hat. Die Veranstaltung widmet sich der Covid-19-Pandemie aus der Perspektive des Völkerrechts und internationalen Verwaltungsrechts und den Lehren die aus der Krise zu ziehen sind. Es wird als Blockseminar gemeinsam mit Herrn Niklas Kramer, Referent im Bundesgesundheitsministerium, Referat Gesundheitssicherheit und internationales Krisenmanagement, abgehalten. Aktuelle Diskussionen und Verhandlungen zur Stärkung der Internationalen Gesundheitsregularien und zur Schaffung eines neuen internationalen Vertrages zur Pandemiebekämpfung werden so direkt in das Seminar einfließen. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss der rechtswissenschaftlichen Module der O-Phase. Wünschenswert sind überdies völkerrechtliche Vorkenntnisse oder zumindest der gleichzeitige Besuch der Vorlesung im Völkerrecht. Gute Englischkenntnisse sind zur Textlektüre erforderlich.
MA-Seminar „Wirtschaft und Menschenrechte in transnationalen Lieferketten / Business and human rights in transnational value chains“
Nähere Informationen zu Terminen, Ablauf und Literatur finden Sie im zugehörigen Moodle-Kurs. Schreiben Sie sich dort bitte selbst mit dem universitätsweiten Einschreibeschlüssel für das Sommersemester ein.
Inhaltsbeschreibung: Die menschenrechtliche Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen gewinnt im deutschen und internationalen Recht an Bedeutung. Die Veranstaltung untersucht die Regulierungstechniken, mit denen staatliche, aber auch nichtstaatliche Akteure menschenrechtlichen Herausforderungen globalisierter Wirtschaft begegnen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf menschenrechtlicher Governance transnationaler Lieferketten, wie sie das deutsche Lieferkettengesetz von 2021 und vergleichbare ausländische und europäische Regelungen fordern. Studierende bearbeiten reale Fallstudien aus der Praxis, und Gäste aus Menschenrechtspraxis und Wirtschaft geben Einblicke in ihre praktische Arbeit. Seminarleistungen können in deutscher oder englischer Sprache erbracht werden.
Wintersemester 2021/2022
Staatsorganisationsrecht
Wichtiger Hinweis
Informationen zur Semesterabschlussklausur finden Sie auf der Lernplattform Moodle.
Veranstaltungstermin
14.10.2021–25.11.2021, Donnerstag 12:00–14:00
15.10.2021–26.11.2021, Freitag 08:00–10:00
Inhalt
Die Vorlesung behandelt die grundlegenden Aspekte der Staatsorganisation der Bundesrepublik Deutschland, namentlich die Verfassungsorgane des Bundes, die Grundsätze des Wahlrechts, die Staatsstrukturprinzipien und Staatsziele des Grundgesetzes, das Gesetzgebungsverfahren des Bundes samt den hieran beteiligten Organen sowie das Verhältnis zwischen den durch das Grundgesetz konstituierten Gewalten einschließlich der rechtsprechenden Gewalt (unter Hervorhebung des Bundesverfassungsgerichts). Die Vorlesung wird angeleitet durch Leitentscheidungen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.
Staats- und Verfassungsrecht II (Grundrechte)
Wichtiger Hinweis
Informationen zur Semesterabschlussklausur finden Sie auf der Lernplattform Moodle.
Informationen zur Online-Vorlesung Grundrechte finden Sie jetzt auf Moodle.
Veranstaltungstermin
02.12.2021–03.02.2022, Donnerstag 12:00–14:00
03.12.2021–04.02.2022, Freitag 08:00–10:00
Prüfungstermine
1. Klausur: 11.02.2022, 08:00–10:00
2. Klausur: 11.03.2022, 08:00–10:00
Prüfungsleistung
3 LP (Modulprüfung)
Inhalt
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über einige ausgewählte Grundrechte, die für die freiheitlich demokratische Grundordnung sowie die Wirtschaftsverfassung der Bundesrepublik Deutschland prägend sind (Art. 5, 8, 9, 12, 14 sowie Art. 1, 2 und 3 GG). Integriert werden in diese Darstellung die wichtigsten Elemente der allgemeinen Grundrechtslehre (Grundrechtsträger; Schutzbereich, Schrankenlehre, Verhältnismäßigkeit und Wesensgehaltsgarantie). Die gesamte Darstellung wird angeleitet durch die leading cases des Bundesverfassungsgerichts.

