Doktorandin (Forschungszentrum Gotha)

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Magdalena Fricke

Tagung "Praktiken der Provokation. Schreib- und Streitstrategien im Werk von G. E. Lessing" (29. Juni bis 1. Juli 2022)

Veranstaltet von der Herzog August Bibliothek in Zusammenarbeit mit der Lessing-Akademie e.V.,

Leitung: Magdalena Fricke M.A. (Gotha/Erfurt), Dr. Hannes Kerber (München), Dr. Eleonora Travanti (Marburg)

 

Weitere Informationen und Tagungsprogramm

Curriculum Vitae

Juli 2021 
Forschungsstipendium der Evangelischen Wittenbergstiftung (Forschungsaufenthalt an der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek, Wittenberg)

März–April 2021 
Forschungsstipendium der Rolf und Ursula Schneider-Stiftung (Forschungsaufenthalt an der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel)

Juni 2020 – Februar 2021
Stipendium des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (IEG, Mainz)

Seit März 2018
assoziiertes Mitglied im Nachwuchskolleg „Wissensgeschichte der Neuzeit“, Erfurter Promotions- und Postdoktorandenprogramm (EPPP), Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt

Seit Januar 2017
Promotionsstudium an der Universität Erfurt, Arbeitstitel der Dissertation: „Theorie und Praxis subversiver Textstrategien im Zeitalter der Aufklärung am Beispiel Gotthold Ephraim Lessings“ 

Januar 2016 – Dezember 2016
Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Daniela Elsner, Germanistische Sprachwissenschaft, Universität Leipzig

April 2014 – Dezember 2016
Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dieter Burdorf, Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie, Universität Leipzig

2013–2016
Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Leipzig (M.A.), Titel der Masterarbeit: „Lessing und die ‚gefährlichen’ Bücher. Die Rettung des Inepti Religiosi und seines ungenannten Verfassers als Beitrag zum Öffentlichkeitsdiskurs des 18. Jahrhunderts“

2010–2013
Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Leipzig (B.A.), Titel der Bachelorarbeit: Die Umwortung aller Worte. Unbehagen an der Sprache als Katalysator poetischer Innovation bei Christian Morgenstern“

2009–2010
Studium Generale am Leibniz Kolleg Tübingen

Forschungsschwerpunkte

  • Gotthold Ephraim Lessing
  • Religion und Literatur
  • Theologische Apologetik in der Frühen Neuzeit
  • Ideengeschichte des 18. Jahrhunderts

Projektbeschreibung

Lessings religionsphilosophische Anfänge

Bereits 1753, in der Frühphase seines Schaffens, beschreibt Gotthold Ephraim Lessing die Religion als einen schriftstellerisch besonders ergiebigen Gegenstand. Sie sei, wie er im Rahmen seiner frühen Werkausgabe erklärt, "schon seit verschiedenen Jahren" die Beschäftigung seiner "ernsthaftern Muse gewesen“. Die geplante Studie widmet sich dieser ersten Phase der literarischen Auseinandersetzung mit der Religion. Sie untersucht zwischen 1749 und 1753 entstandene Texte, in denen der junge Autor über das spannungsreiche Verhältnis von Religion und Philosophie, Vernunft und Offenbarung nachdenkt und dabei Schreibarten erprobt, die den besonderen Bedingungen philosophischer Autorschaft Rechnung tragen. 

Lehre

Seminar „Lessings frühe Schriften“ (Universität Osnabrück, Sommersemester 2019)

Seminar „Einführung in die Literaturwissenschaft am Beispiel Lessings“ (Universität Osnabrück, Wintersemester 2019/20)

Seminar „Lessings Religionsphilosophie im Kontext“ (Universität Osnabrück, Sommersemester 2020)

Vorträge

Mental Gymnastics – Deceptive Forms in Lessing's Early Writings (6. Oktober 2019, German Studies Association 43rd Annual Conference, Portland/USA)

Die Bemessung von Verbrechen wider die Natur: Mylius' Überlegungen zur Vivisektion (30.4.2022, Tagung "Verbrechen wider die Natur" des SFB 1385 Recht und Literatur, Münster)

Verdächtig gemacht. Lessings Auseinandersetzung mit den Offenbarungsreligionen in der Rettung des Hier. Cardanus (30.06.2022, Tagung "Praktiken der Provokation. Schreib- und Streitstrategien im Werk von G.E. Lessing", Wolfenbüttel)

Publikationen

Tagungsbericht: Lessing digital? Zur Bilanzierung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Lessing-Editorik (Wolfenbüttel, 10. – 12. März 2020), in: Lessing Yearbook 47 (2020), S. 179–185.

Heimliche Angriffe auf die christliche Religion: Johann Lorenz Mosheims Bestandsaufnahme subversiver Textstrategien, in: Florian Gassner, Nikola Roßbach (Hrsg.): Zensur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert: Begriffe, Diskurse, Praktiken, Jahrbuch für Internationale Germanistik, Bd. 136, Bern 2020, S. 191–216.