„Der Universität Erfurt ist es wichtig, dass eine wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Beschäftigten gelebt wird. Dabei spielen Werte und ein respektvoller Umgang miteinander eine große Rolle, auch über die Grenzen von Struktureinheiten hinweg, um bei übergreifenden Zielen zu kooperieren.“
(Auszug aus dem Personalmanagement- und Personalentwicklungskonzept)
Die Universität Erfurt verfolgt unter anderem die Ziele die Führungskompetenz zu stärken und die Führungskräfte für diese sehr herausfordernde Position stark zu machen bzw. sie weiterzuentwickeln. Außerdem soll die Vernetzung und der Austausch zwischen Führungskräften gefördert werden bis hin zu einer wertschätzenden und einheitlichen Führungskultur im Verwaltungsbereich der Universität Erfurt.
Die Universität Erfurt entwickelt ihre Unterstützungsmaßnahmen zur psychischen Gesundheit im Rahmen des Konzepts zur Universitären Gesundheitsförderung mit einem Beratungsangebot weiter. Mit der Beratung für Beschäftigte wurde eine niederschwellige Möglichkeit geschaffen, über Herausforderungen und Probleme im privaten sowie über Konflikte im beruflichen Kontext zu sprechen.
Das Angebot gilt gleichermaßen für Führungskräfte, die über Herausforderungen in ihrer Tätigkeit sprechen möchten. Ebenso können diese auch ihre Beschäftigten auf das Angebot hinweisen.
Frau Dr. Silke Martin (ausgebildete systemische Beraterin) ist promovierte Medienkulturwissenschaftlerin und hat sich in einschlägigen Fortbildungen qualifiziert, verfügt über jahrelange Beratungserfahrung im Hochschulbereich und ist in den Feldern Beratung und Weiterbildung selbstständig tätig.
Das Beratungsangebot unterliegt der Schweigepflicht, es werden keine Daten weitergegeben. Das von der AOK PLUS finanzierte Angebot besteht zunächst für ein Jahr, um den Bedarf an der Universität Erfurt zu ermitteln. Das Projekt soll im Rahmen einer Masterarbeit begleitet und evaluiert werden.
Die Termine werden 14-tägig dienstags von 10-14 Uhr (Präsenz und Online im Wechsel) vergeben. Die Beratung findet im Raum 0.09 im KIZ statt. Für eine Terminvereinbarung schreiben Sie bitte an: mail@silkemartin.com
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unserer Freiheit.“
(Viktor Frankl)
Konflikte sind alltäglich und es gibt sie überall, wo selbständige Menschen zusammen arbeiten.
Das Personaldezernat steht Ihnen in Konflikten im Rahmen Ihrer Tätigkeit als erster Ansprechpartner zur Verfügung. Konflikte sind zeitraubend, anstrengend und schränken teilweise den Fokus auf die Erledigung der übertragenen Aufgaben ein. Wir übernehmen eine erste Beratung und begleiten Sie dabei eigenständig die Themen in ihren Bereichen zu lösen. Sollte dies nicht gelingen, besteht nach konkreter Auftragsklärung die Möglichkeit einer externen Beratung oder Mediation, denn je früher der Konflikt erkannt wird, so größer ist die Chance für positive menschliche und universitäre Entwicklungen und Fortschritte.
Sprechen Sie uns ruhig an!
Ihre Ansprechpartner:in:
Nadine Pippus-Wehlisch
Dezernatsleiterin
Dezernat 2: Personal
Tel.: +49 361 737-5251
Fax: +49 361 737-5259
Die Suchtbeauftragte und Suchtkrankenhelfer:innen arbeiten auf der Grundlage der Rahmendienstvereinbarung, sowohl in der Beratung von Beschäftigten als auch in der Beratung der Vorgesetzten. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter: sucht@uni-erfurt.de
zur Website Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe
Weiterführende Informationen für Führungskräfte z.B. zu Auffälligkeiten am Arbeitsplatz, zum frühzeitigen Ansprechen, zu Gesprächsformen sowie zur Rolle der Personalverantwortlichen finden Sie auf folgenden Seiten:
Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
https://www.sucht-am-arbeitsplatz.de/intervention/intervention-und-gespraechsleitfaeden
Suchtprobleme am Arbeitsplatz. Eine Praxishilfe für Personalverantwortliche
Der Klimawandel verursacht immer heißere Sommer und länger andauernde Hitzeperioden. Diese Extremereignisse können unsere Gesundheit negativ beeinflussen. Vor allem geschwächte, ältere und chronisch kranke Personen haben ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Folgen. Daher ist es wichtig, sich und andere vor hitzebedingten Gesundheitseinschränkungen zu schützen.
Im Arbeitsschutz gibt es entsprechende Vorgaben, ab welchen Raumtemperaturen Maßnahmen durch den Arbeitgeber (AG) durchgeführt werden müssen.
Auf der Website Hitzeschutz am Arbeitsplatz finden Sie hilfreiche Informationen.
Um neuen Beschäftigten den Einstieg an der Universität zu erleichtern, soll der Onboarding Prozess klar strukturiert und mit einem Gefühl „Wir freuen uns, dass Sie da sind!“ / „Welcome on board!“ verbunden sein. Ziel ist es, neue Beschäftigte gut vorbereitet begrüßen zu können und ihnen gleichzeitig das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein und gut aufgenommen zu werden. Weiterhin soll der Einarbeitungsprozess so effektiv wie möglich ablaufen, dat neue Beschäftigte ihre Fähigkeiten und Ideen schon während der Einarbeitungszeit einbringen können.
Onboarding beschreibt den strukturierten Prozess der zielgerichteten Einarbeitung und Integration neuer Mitarbeitender auf persönlicher, organisatorischer, fachlicher, sozialer und kultureller Ebene.
Der Prozess umfasst alle Maßnahmen nach Abschluss des Recruiting-Prozesses bis zur vollständigen Integration neuer Mitarbeitender in einer Organisationseinheit.
Ziele des Onboardings sind:
Eine strukturierte Einarbeitung fördert die Motivation, Bindung und Produktivität neuer Mitarbeiter:innen und trägt entscheidend zum Erfolg bei. Eine gute Einarbeitung, schon innerhalb der ersten Arbeitswoche, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich der:die Mitarbeiter:in im Team und im Betrieb wohlfühlt. Ein nachhaltiger Onboarding-Prozess führt zu einer frühzeitigen Mitarbeiter:innenbindung. Eine schlechte und nicht wertschätzende Einarbeitung in den ersten drei bis sechs Monaten kann u.a. zu geringer Leistungsfähigkeit oder einer Frühfluktuation in der Universität führen.
1. Vorbereitungsphase
Diese Phase beginnt mit dem Stellenausschreibungsverfahren und der Entscheidung zu Einstellung neuer Beschäftigten, sie endet mit dem ersten aktiven Arbeitstag der:des neuen Beschäftigten. Hier sind einige sinnvolle Schritte und Aufgaben für die erfolgreiche Vorbereitung der Einstellung:
Der Versand der Onboarding Checkliste erfolgt durch das Dezernat 2 an den:die Vorgesetzte:n. Bei der Vertragsunterzeichnung erhält der:die Beschäftigte eine Begrüßungsmappe und ein Willkommensgeschenk von der:dem Sachbearbeiter:in.
2. Willkommens- und Orientierungsphase
Diese Phase umfasst den ersten Arbeitstag bis ca. zum Ende der ersten, aber auch zweiten Arbeitswoche. Ziel in der Orientierungsphase ist es den:die neue:n Mitarbeiter:in im Team willkommen zu heißen und in die internen Strukturen einzuführen. Der:die Beschäftigte soll ihre Aufgaben schnell verstehen, handlungsfähig werden und Abläufe kennenlernen.
Vorallem der erste Tag kann für eine:n neue:n Mitarbeiter:in sehr aufregend und von Unsicherheiten geprägt sein. Aber auch Motivation und Neugierde spielen in den ersten Tagen eine große Rolle. Daher prägt diese Phase in besonderer Weise.
Die erforderlichen Schritte für die Willkommens- und Orientierungsphase entnehmen Sie bitte der Checkliste.
Vorschlag für die Gestaltung des ersten Arbeitstages:
Weitere Themen, die in den ersten beiden Wochen zu beachten sind:
3. Einarbeitungs- und Integrationsphase
Diese letzte Phase beginnt ca. ab der zweiten Arbeitswoche und endet mit der erfolgreichen Einarbeitung und dem Bestehen der Probezeit. In dieser Phase geht es um die fachliche Einarbeitung und die Integration des:der Mitarbeiter:in. Zu Beginn sollte ein Zwischengespräch und zum Ende ein Probezeitgespräch stattfinden. Um die Probezeit wertschätzend abzuschließen, kann mit Blumen und bspw. Einem Kuchen gratuliert werden.
Auf der Checkliste (Versand erfolgt durch D2) finden Sie eine genaue Auflistung der erforderlichen Schritte für den gesamten Onboarding-Prozess.
Neben der Gleitzeit bietet die Universität Erfurt auch weitere Modelle einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Einen Überblick zu den verschiedenen Arbeitszeitmodellen finden Sie hier.
Das MVG soll im Einklang mit der Rahmenleitlinie PERMANENT als wichtiges Instrument zur Motivation und zur Personalentwicklung angewendet und aufgefasst werden. Das MVG ist ein persönliches, vertrauensvolles und vertrauliches Gespräch, das die/der unmittelbare Vorgesetzte und die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter als gleichberechtigte Partner zur wechselseitigen Rückmeldung über erlebtes und erwünschtes Verhalten führen.
Neben den tariflich festgelegten Entgeltbestandteilen können Tarifbeschäftigte auf Antrag der*des jeweiligen Fachvorgesetzten besondere Leistungszulagen erhalten. Die Honorierung besonderer Leistungen soll dazu beitragen, die Eigenverantwortung, Motivation, Leistungsbereitschaft und Führungskompetenz der Beschäftigten zu stärken und zu entwickeln.
Antrag auf Gewährung von Leistungsentgelten
Hinweise:
Alle Informationen zur Zahlung von Leistungsentgelten entnehmen Sie bitte der Dienstvereinbarung zur Zahlung von Leistungsentgelten gem. § 18 i.d.F.d. § 40 Nr. 6 TV-L
Antragsfristen:
30.04. und 31.10.
Der Universität Erfurt liegt die Gesundheit ihrer Studierenden und Beschäftigten am Herzen. Vor diesem Hintergrund hat sie eine universitäre Gesundheitsförderung eingeführt, in deren Rahmen verschiedene Angebote entwickelt und umgesetzt wurden. Mit Unterstützung der AOK PLUS als Kooperationspartner soll die Gesundheitsförderung zu einem nachhaltigen universitären Gesundheitsmanagement weiterentwickelt werden. Neben der Verstetigung und Ergänzung bewährter präventiver Einzelangebote und Aktionen geht es dabei in Zukunft verstärkt um Prozesse, welche die Handlungsfelder Gesundheit, Zusammenarbeit, Allgemeine Wertschätzung, Kommunikation, Führungsverhalten, Personalmanagement, Weiterbildung und Arbeitsgestaltung bündeln und zu einer gelebten Kultur der "Gesunden Universität Erfurt" führen.
Universitäres Gesundheitsmanagement
Ausführliche Informationen zu den Karriereoptionen und akademischen Personalentwicklungsmaßnahmen finden Sie hier.