Grundsystem

Anmeldung am Netzwerk

Am Sperrbildschirm (Bild 1) eine beliebige Taste drücken und im darauf folgenden Anmeldebildschirm (Bild 2) die Zugangsdaten eingeben. Nach einem Klick auf ENTER oder die Pfeiltaste neben dem Kennwort beginnt die Anmeldung.

Hinweis: Die Hintergrundbilder des Sperr- und Anmeldebildschirms variieren.

Windows 10 Login-Bildschirm
Bild 1
Windows 10 Sperrbildschirm
Bild 2

Wichtige Hinweise

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise zum Thema Datenschutz und Softwareverteilungen.

Informationen zum Umgang mit Windows Updates und zu interessanten neuen Funktionen in den halbjährlichen neuen Windows 10 Versionen finden Sie hier: Windows Updates / Funktionsupdates

News

  • Hinweise zur Verschlüsselung für ab Februar 2020 ausgelieferte, vom URMZ administrierte Geräte: BitLocker-Verschlüsselung der Computer

Standard-Software

Anwendung Beschreibung
Microsoft Office Microsoft Office 2016 (32-Bit) mit den Programmen Outlook, Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Access und Publisher
Mozilla Thunderbird Mailclient für IMAP-Nutzer. Exchange-Nutzer (alle anderen) verwenden Microsoft Outlook.

Lightning und Adressbuch, Konfiguration
Microsoft Edge Standard Internet-Browser unter Windows 10 (Nachfolger des Internet Explorers)
Mozilla Firefox Internet-Browser von Mozilla.
Google Chrome Internet-Browser von Google.
Adobe Acrobat Reader DC Programm zur Anzeige von PDF-Dateien von Adobe.
Microsoft Skype Instant Messsaging Dienst für Videokonferenzen, IP-Telefonie, Instant-Messaging, Dateiübertragung und Screen-Sharing von Microsoft.
VLC Media Player Media Player, der viele gängige Audio/Video-Formate, CD's und DVD's abspielen kann.
Sophos Endpoint Security and Control Antiviren-Client zum Schutz des Computers. Home-Use-Pakete finden Sie unter: www.tu-ilmenau.de/unirz/Virenschutz-Software.2389.0.html

Anleitung
Micro Focus iPrint-Client Ermöglicht Ihnen das Drucken auf den Netzwerkdruckern der Universität Erfurt.
Microsoft Silverlight Erweiterung für Webbrowser, die die Ausführung von speziellen Multimediaanwendungen ermöglicht.
TeamViewer Fernwartungssoftware für die Unterstützung durch das URMZ.

TeamViewer
ZENworks Adaptive Agent Softwareverteilungen und sonstige Automatismen zur Wartung des Computers, Fernsteuerung sowie Hard- und Softwareinventarisierung in einer zentralen Datenbank. Verteilungen erfolgen nach erfolgreicher Anmeldung im Netzwerk und sind in der Regel für den Benutzer sichtbar.
Softwareverteilungen

Windows Updates

Um die Sicherheit zu gewährleisten und neue Funktionen zu integrieren, werden regelmäßig Windows Updates heruntergeladen und installiert. Dies beinhaltet primär Updates für das Betriebssystem, für Microsoft Office sowie Adobe Flash. Das Herunterladen und Installieren der Updates geschieht im Hintergrund ohne Nutzerbeeinträchtigung. Teile der Updates, die nicht im laufenden Betrieb installiert werden können, werden beim Herunterfahren und ggf. Hochfahren des Computers installiert.

Um das Anwenden der Updates und somit die Sicherheit der Computer zu gewährleisten, wird außerhalb der Nutzungszeit ein automatischer Neustart durchgeführt. Die Nutzungszeit ist für alle Geräte von 6 - 20 Uhr festgelegt. Sollte während der Zeit der Computer nicht Heruntergefahren bzw. neu gestartet worden sein, erfolgt ein entsprechender Hinweis für den Nutzer mit der Angabe der geplanten Neustartzeit und der Möglichkeit dies zu Verschieben (Siehe Abbildung oder ähnlich). Es besteht die Möglichkeit einen Neustart maximal 7 Tage zu verzögern.

Die angegebene Zeit auf dem Bild ist nur ein Beispiel. In unserer Umgebung findet ein automatischer Neustart aufgrund Windows Updates definitiv nur zwischen 20 und 6 Uhr statt.

Hinweis für Notebooknutzer: Wenn Sie mit dem Notebook unterwegs sind und für die Installation der Updates beim Herunterfahren bzw. neu starten keine Zeit haben, klappen Sie ihr Notebook einfach zu. Dadurch geht das Gerät in den Standby-Modus. Bitte beachten Sie, dass das Notebook dabei weiterhin Strom verbraucht (sehr wenig).

Funktionsupdates

Mit Windows 10 hat Microsoft begonnen das Betriebssystem permanent weiterzuentwickeln. Microsoft nennt das Windows as a Service. Dazu gehören neben den monatlichen Qualitätsupdates auch die sogenannten Funktionsupdates, welche neue Funktionen enthalten. Diese Funktionsupdates erscheinen jeweils im Frühjahr und Herbst.

Die halbjährlichen Updates sind jedoch nicht zu vergleichen mit den monatlichen Updates. Im Grunde handelt es sich dabei um eine komplett neue Betriebssystemversion. Für den Nutzer ändert sich auf den ersten Blick meist nicht sehr viel, ein Großteil der Änderungen betrifft eher die Tiefen des Systems. Dennoch kommen auch neue Funktionen hinzu oder nicht mehr benötigte oder selten verwendete Funktionen werden entfernt.

Funktionsupdates sind relativ groß und die Installation dauert entsprechend lang. Microsoft versucht mit jedem Update die Updategrößen und die Dauer der Installation zu reduzieren. Dennoch wird es für den Nutzer hier und da wahrscheinlich zu längeren Wartezeiten kommen.

Updatevorgang: Das Funktionsupdate wird im Hintergrund heruntergeladen und soweit wie möglich installiert. Anschließend wird ein Hinweisfenster (siehe Abbildung oder ähnlich) angezeigt, dass für ein Windows-Funktionsupdate ein Neustart notwendig ist - mit diversen Auswahlmöglichkeiten wenn es gerade unpassend ist. Der Hinweis, dass der Neustart etwas länger dauern kann, ist ernst zu nehmen, was jedoch stark vom Alter des jeweiligen Computers abhängt. Selten schlägt das Update vor der Neustartaufforderung beim ersten Versuch fehl. Dies sollte Sie aber nicht beunruhigen. Meistens ist der zweite Durchgang erfolgreich. Sollten anhaltende Installationsprobleme auftreten oder im Anschluss an das Update etwas nicht mehr funktionieren, wenden Sie sich bitte an das URMZ.

Windows 10 Version 1903 (ab Juni/Juli 2019)

Heller Windows Modus / Windows Light Design

Neben dem bisherigen dunklen Windows-Modus gibt es nun einen hellen Windows-Modus. Einstellen lässt sich dieser über die Windows-Einstellungen -> Personalisierung -> Farben -> Standardmäßigen Windows-Modus auswählen (Bild 1).

Alternativ kann man unter Windows-Einstellungen -> Personalisierung -> Designs -> Design ändern das neue Windows Design "Windows (Light)" auswählen (Bild 2).

Windows Modus Einstellung
Bild 1
Windows Light Design
Bild 2

Windows 10 Version 1809 (ab März 2019)

Bildschirmausschnitt / Ausschneiden und skizzieren

Das bisher zur Verfügung gestellte Snipping Tool steht zwar noch zur Verfügung, wird aber mit einer der nächsten Versionen aus Windows entfernt werden. In Version 1809 gibt es beim Aufruf des Snipping Tools einen entsprechenden Hinweis (Bild 1). Bitte nicht irritieren lassen von der etwas befremdlichen automatisierten Übersetzung.

Möchte man mit der neuen App "Ausschneiden und skizzieren" einen Bildschirmausschnitt erstellen kann man dies entweder über den Aufruf der App tun (Bild 2) oder über das Info-Center (Bild 3).

Zusätzlich kann man Windows-Einstellungen -> Erleichterte Bedienung -> Tastatur den Punkt "Bildschirmverknüpfung drucken" aktivieren. Dadurch öffnet sich über die Druck-Taste auf der Tastatur die Funktion zum Erstellen eine Bildschirmausschnitts (Bild 4).

Snipping Tool in Windows 10 1809
Bild 1
App "Ausschneiden und Skizzieren"
Bild 2
Bildschirmausschnitt im Action Center
Bild 3
Bildschirmausschnitt über Druck-Taste
Bild 4

Zwischenablagenverlauf

Der neue Zwischenablagenverlauf ermöglicht es mehrere Objekte (Bild und Text) in der Zwischenablage zu speichern und bei Bedarf einzufügen. Einschalten lässt sich die Funktion über die Windows Einstellungen -> System -> Zwischenablage (Bild 1).

Über die Tastenkombination Windows-Logo-Taste + V lassen sich die Objekte der Zwischenablage anzeigen und auswählen (Bild 2).

Zwischenablagenverlauf in den Windows-Einstellungen
Bild 1
Zwischenablage bei aktiviertem Zwischenablagenverlauf
Bild 2

Batteriestandsanzeige von verbundenen Geräten

Ab Windows 10 Version 1809 lässt sich der Batteriestand für über Bluetooth verbundene Geräte wie bspw. Tastatur und Maus anzeigen. Die Anzeige erfolgt in den Windows-Einstellungen -> Geräte -> Bluetooth- und andere Geräte (Bild).

Dark-Theme - Auswahl des Standard-App-Modus (Dunkel / Hell)

Es lässt sich nun auswählen, ob man einen hellen oder dunklen Standard-App-Modus verwenden möchte. Man kann den neuen dunklen App-Modus über Windows-Einstellungen -> Personalisierung -> Farben -> Standard-App-Modus auswählen (Bild 1).

Ein dunkler App-Modus muss vom jeweiligen App-Entwickler programmiert werden. Daher steht er zwar in einigen Apps zur Verfügung, in einigen Apps wie Microsoft Edge, kann (muss) man den Modus manuell ändern und in einigen Apps lässt sich gar kein dunkler Modus einstellen (Bild 2).

App-Modus Auswahl in den Windows-Einstellungen
Bild 1
Dunkler App-Modus in einzelnen Anwendungen
Bild 2

Installation von Schriftarten ohne Administrator-Rechte

Schriftarten können neuerdings von jedem Nutzer ohne Administrator-Rechte installiert werden. Diese werden dann allerdings nur für den jeweiligen Nutzer installiert. Wenn Schriftarten für alle Nutzer installiert werden sollen, werden weiterhin Administrator-Rechte benötigt. Die Installation erfolgt über einen Rechtsklick auf die Schriftartdatei und Auswahl des entsprechenden Menüpunkts (Bild).

Softwareverteilungen

Software wird an der Universität Erfurt im Normalfall zentral und automatisiert auf die einzelnen Computer verteilt. Dafür setzen wir das Produkt ZENworks der Firma Micro Focus ein. Auf jedem Computer ist ein ZENworks-Agent installiert (Bild 1), der in Kontakt mit dem ZENworks-Server im URMZ steht und regelmäßig auf neue bzw. aktualisierte Software prüft. Die Verteilungen erfolgen nach erfolgreicher Anmeldung des Nutzers am Computer (sofern am Uni-Netzwerk) und sind in der Regel für den Benutzer sichtbar (Bild 2). 

Während die Fenster der Softwareverteilungen zu sehen sind (Bild 2), bitte auf keinen Fall mit dem Computer arbeiten. Dies kann zu Fehlern und unvorhersehbaren Problemen führen.

Sollten Sie Software benötigen, wenden Sie sich bitte an den Servicedesk des URMZ. Sollte die Software bereits als Verteilung vorliegen, wird die Installation auf Ihrem Computer zeitnah veranlasst. Sollte die gewünschte Software nicht als Verteilung vorhanden sein, ist die Beschaffung zu klären bzw. kann bei freier Software eine entsprechende Verteilung erstellt werden.

ZENworks-Agent Icon in Taskleiste
Bild 1
ZENworks Verteilungsfenster
Bild 2

Verteilungen über Nacht

Mit der Umstellung auf Windows 10 führen wir auch ein, dass Desktop-Computer (keine mobilen Geräte) nachts geweckt werden und automatisch die Verteilungen installiert werden. Dies erspart den Nutzern Wartezeit bei der Anmeldung. Im Regelfall werden so alle computerbezogenen Verteilungen über Nacht installiert. Die nutzerspezifischen Verteilungen können nur erfolgen wenn der eigentlich Nutzer sich anmeldet. Daher kann zwar das eine oder andere Verteilungsfenster erscheinen, sollte aber recht schnell wieder geschlossen werden. 

Wer die Vorteile der nächtlichen Verteilungen nutzen möchte, muss dafür sorgen, dass der Desktop-Computer (gilt nicht für mobile Geräte) mit Strom versorgt wird und per Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist. Das heißt, eventuell vorhandene schaltbare Steckerleisten nicht ausschalten! Den zugehörigen Monitor oder die Monitore schalten Sie bitte komplett aus, nicht nur in den Standby-Modus.

Windows-/Office Aktivierung (KMS/MAK)

Jedes Windows 10-System (inkl. Office 2016) muss aktiviert werden, damit es mit dem vollen Funktionsumfang nutzbar ist. Standardmäßig werden an der Universität Erfurt alle Geräte (Desktop PCs, Notebooks, Tablets) vorab automatisch über den Key Management Service (KMS) aktiviert. Die Windows 10-Geräte nehmen regelmäßig Kontakt zu ihrem KMS-Server auf um zu überprüfen, ob die Windows 10-Lizenz noch gültig ist. Wenn nach 180 Tagen kein Kontakt zum KMS-Server hergestellt werden kann, erlischt die Aktivierung. Der Nutzer wird darauf hingewiesen, der Computer läuft in diesem Fall jedoch maximal 30 Tage normal weiter (Grace Period). Während der Grace Period wird der Nutzer immer wieder auf eine Re-Aktivierung hingewiesen. Nach Ablauf der 30 Tage fällt der Computer in den Reduced Functionality Mode (RFM).

Sollten Sie länger als 210 Tage (180 + 30 Grace Period) nicht die Möglichkeit haben sich mit Ihrem Computer am Uni-Netz anzumelden, gibt es die alternative Möglichkeit Windows über einen Multiple Activation Key (MAK) zu aktivieren.

Einen MAK müssten Sie vorab über softdist@uni-erfurt.de beantragen und durch einen Support-Mitarbeitenden auf Ihrem System einrichten lassen.

Key Management Service (KMS)

KMS erlaubt es Organisationen, Betriebssysteme innerhalb des eigenen Netzwerks zu aktivieren, wodurch die Notwendigkeit für einzelne Computer, sich mit Microsoft zu verbinden, entfällt. Um dies zu tun, verwendet KMS eine Client-Server-Topologie. Die Windows 10 Geräte (Clients) kontaktieren regelmäßig den KMS-Server, welcher sich im Rechenzentrum der TU-Ilmenau befindet.

Multiple Activation Key (MAK)

Der MAK ist für Windows-/Office-Installationen ohne permanenten Internetzugang und Netzwerk gedacht. Die Anzahl der Aktivierungen mit dem MAK ist auf eine feste Anzahl begrenzt. Bei dem Verfahren des MAK werden die Aktivierungen gezählt, nicht die Anzahl der betriebenen Installationen. Anders als beim KMS müssen Windows-Installationen, die einmal mit einem MAK aktiviert wurden, nicht in regelmäßigen Abstanden neu aktiviert werden.

Reduced Functionality Mode (RFM)

Ein Windows 10 System, welches nicht innerhalb von 30 Tagen via KMS oder MAK aktiviert wurde, fällt in den Reduced Functionality Mode. In diesem Modus kann das System ganz normal gestartet werden. Nach der Anmeldung des Benutzers steht allerdings nur noch der Internet Explorer zur Verfügung. Hier hat man eine Stunde Zeit, um die Aktivierung durchzuführen. Nach einer Stunde schaltet sich das System ohne Vorwarnung aus.

Workaround zur Verlängerung der Grace Period

Falls sich der zu aktivierende Rechner bereits im Reduced Functionality Mode befindet, weil die 30 Tage Grace Period überschritten wurden, kann man mit folgenden "Trick" die Grace Period verlängern.

Achtung: Administratorrechte sind erforderlich und dieser "Workaround" funktioniert nur dreimal!

  1. Im Fenster Windows Aktivierung - Windows jetzt aktivieren, den Menüpunkt Zugriff auf den Computer mit reduzierter Funktionalität wählen.
  2. Es öffnet sich der Internet Explorer. In der Menüleiste (falls nicht sichtbar -> "Alt"-Taste drücken!) klicken Sie auf Datei öffnen.
  3. In das Öffnen Dialogfenster tippen Sie: C:\Windows\Explorer.exe und bestätigen durch Klick auf OK.
  4. Bestätigen Sie mit OK das Dialogfenster.
  5. Klicken Sie auf "Ausführen" im sich öffnenden Dialogfenster mit der Sicherheitswarnung.
  6. Klicken Sie auf "Ausführen" des Fensters - Sicherheitswarnung bedingt durch die nicht signierte Datei Explorer.exe.
  7. Danach öffnet sich die gewohnte Benutzer-Shell mit Desktop, Taskleiste, Startmenü, etc.
  8. Für diese Sitzung wurde der RFM nun deaktiviert. Um die Grace Period erneut auf 30 Tage zu setzen gehen Sie wie folgt vor:
  9. Klicken Sie auf Start.
  10. Tippen Sie cmd in das Suchfenster.
  11. Als Suchergebnis erscheint oberhalb cmd.exe. Klicken Sie darauf mit der rechten Taste. Im Kontextmenü wählen Sie Als Administrator ausführen.
  12. Im Kommandozeilen Fenster tippen Sie: slmgr.vbs -rearm
  13. Sie werden zum Neustart des Systems aufgefordert.