Ein Höhepunkt ist dabei die öffentliche Vorführung des frisch restaurierten Klassikers „Die Leiden des jungen Werthers“ (1976) am 26. März um 19 Uhr im Hörsaal 2 des Kommunikations- und Informationszentrums der Universität (KIZ, C21). Im Anschluss diskutieren Dr. Ulrike Lorenz (Präsidentin der Klassikstiftung Weimar) und Stefanie Eckert (Vorstand der DEFA-Stiftung) über das Werk.
„Wir wollen den Blick auf das DDR-Kino erweitern und es in Dialog mit aktuellen Diskursen zu Mobilität und Ästhetik bringen“, erklärt Organisator Prof. Dr. Michael Grisko. Begleitend zur Tagung wird die Ausstellung „Drehort Thüringen“ gezeigt, die die regionale Verwurzelung der Filmgesellschaft in Thüringen veranschaulicht.
Das Engagement für das DEFA-Filmerbe bleibt über die Landesgrenzen hinaus nicht unbemerkt, wie Stefanie Eckert von der Berliner DEFA-Stiftung bestätigt: „Thüringen beweist immer wieder, wie lebendig das DEFA-Erbe hier etabliert ist. Das anhaltende Interesse – von den kontinuierlichen Kinobuchungen über neue Publikationen bis hin zur engagierten Forschung und Lehre an der Universität Erfurt – ist für uns ein unschätzbares Signal. Wir danken allen Partnern vor Ort herzlich für ihren Einsatz, die Filmgeschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie immer wieder in neue, aktuelle Kontexte zu setzen.“
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland Elisabeth Kaiser. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter E-Mail: DEFA-Erfurt-2026@gmx.de wird jedoch gebeten.
Pressekontakt:
Prof. Dr. Michael Grisko
Tel.: 0176-41648734

