Universität Erfurt

Willkommen an der Philosophischen Fakultät

Nachrichten aus der Fakultät

Eingeschränkte Erreichbarkeit des Dekanats

Die Universität Erfurt stellt am Freitag, 20. März 2020, ab 15 Uhr, zum Schutz aller ihrer Mitglieder und der Öffentlichkeit den Präsenzbetrieb ein.

Bis dahin ist aufgrund der derzeitigen Situation der Publikumsverkehr im Dekanat der Philosophischen Fakultät mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Die Mitarbeiter*innen des Dekanats stehen Ihnen bei Fragen ausschließlich per E-Mail zur Verfügung.

Bitte beachten Sie auch die Website der Universität Erfurt zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

Verlängerung Bearbeitungszeit der Master- und Magisterarbeiten

Liebe MA-Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem das Präsidium der Universität Erfurt am 18.03.2020 beschlossen hat, den Präsenzbetrieb der Universität ab Freitag, 20. März, 15 Uhr, bis vorerst einschließlich 19. April 2020 einzustellen, möchten wir eine wichtige daraus folgende Festlegung zu den Master- bzw. Magisterarbeiten auf diesem Wege auch noch einmal kommunizieren.

Alle Abgabefristen von Abschluss- und Hausarbeiten, die nach dem 16. März liegen, werden um acht Wochen verlängert.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Klaer per E-Mail (romy.klaer@uni-erfurt.de) zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich auch in dieser Zeit regelmäßig auf den Seiten der Universität und des Dekanats bezüglich weiterer Entwicklungen.

Prof. Dr. Sven Jöckel
Studiendekan

Anträge auf Ausgabe des Themas der Master-/Magisterarbeit

Liebe MA-Studierende,

wenn Sie Ihre MA-Arbeit zum 15. April 2020 (mit Start der Bearbeitung zum 01.05.2020) anmelden wollen, sollten Sie bitte beachten, dass derzeit noch nicht abzuschätzen ist, ob die Universität zum 20. April 2020 die Schließung wieder aufheben kann.

Die Bearbeitung Ihres Antrags ist erst ab dem Zeitpunkt der Aufhebung der Schließung wieder zu bewerkstelligen. Wir versichern Ihnen, dass wir dies dann so schnell wie möglich tun werden, können aber derzeit einen Beginn zum 01.05.2020 nicht garantieren.

Selbstverständlich halten wir Sie hierzu auf dem Laufenden und werden auch flexibel auf die Situation reagieren. Eine Mitteilung hierzu wird auf dieser Webseite veröffentlicht, sobald uns dies möglich ist.

Prof. Dr. Sven Jöckel
Studiendekan

Prof. Cornelia Betsch leitet Monitoring zur Wahrnehmung von COVID-19

Unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelia Betsch, Heisenberg-Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt, betreibt das Robert-Koch-Institut gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern derzeit ein „COVID-19 Snapshot Monitoring“ (COSMO). Das Konsortium ermittelt einmal pro Woche in einer Online-Live-Umfrage, wie Menschen subjektiv die Risiken des COVID-19-Virus wahrnehmen, welche Gegenmaßnahmen bekannt sind, welche davon bereits angewandt oder abgelehnt werden. Ziel dieses Projektes ist es, einen wiederholten Einblick in die „psychologische Lage“ der Bevölkerung zu erhalten. Dies soll es erleichtern, Kommunikationsmaßnahmen und die Berichterstattung so auszurichten, um der Bevölkerung korrektes, hilfreiches Wissen anzubieten und Falschinformationen und Aktionismus vorzubeugen. weitere Informationen...

1. Preis für Nicole Podschuweit

Dr. Nicole Podschuweit, Akademische Rätin in der Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt, ist im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in München mit dem 1. Preis für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz im Jahr 2019 ausgezeichnet worden.

Die sechsköpfige Fachjury würdigt damit ihren Beitrag „Die Rolle der Massenmedien in Alltagsgesprächen: Ein Vergleich zweier verdeckter Feldbeobachtungen“, der in der Zeitschrift Publizistik (64/2019 (3): 303-327) erschienen ist. Die DGPuK verleiht den Preis seit 2004, berücksichtigt werden dabei alle Aufsätze, die innerhalb eines Jahres in einer der drei Zeitschriften – Publizistik, Medien & Kommunikationswissenschaft oder SCM – veröffentlicht wurden. weitere Informationen...

Ehrenplakette der J.-Selye-Universität für Prof. Dr. Dr. Csaba Földes

Csaba Földes, Professor für Germanistische Sprachwissenschaft, ist am 4. März 2020 im Rahmen eines Festaktes mit der Ehrenplakette der J.-Selye-Universität in Komárno (Slowakei) ausgezeichnet worden. Die Universität würdigt damit das Engagement Professor Földes‘ bei der Konzipierung, der Gründung und dem Aufbau der interkulturell orientierten Grenzstadt-Universität Anfang der 2000er-Jahre.

Csaba Földes wurde seinerzeit dort nebenamtlich als Professor berufen und leitete das Neuphilologische Institut, war Mitglied in verschiedenen Gremien, z.B. dem Universitätsrat.

Publikationen

Neue Publikation: Handbuch der Gesundheitskommunikation

Handbuch der Gesundheitskommunikation

Im Springer Verlag ist ein neues Handbuch erschienen, das die kommunikationswissenschaftlichen Perspektiven der Gesundheitskommunikation unter die Lupe nimmt. Herausgeber sind Constanze Rossmann, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt, und Matthias R. Hastall, Professor für Qualitative Forschungsmethoden und Strategische Kommunikation für Gesundheit, Inklusion und Teilhabe an der Technischen Universität Dortmund.

Das Buch gibt einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand der Gesundheitskommunikation. Im Fokus stehen kommunikationswissenschaftliche Zugänge und Erkenntnisse sowie die Vorteile und Herausforderungen einer stärkeren Evidenzbasierung von Kommunikationsempfehlungen. Die Sektionen des Handbuchs reflektieren einerseits die zentralen Elemente des Kommunikationsprozesses und andererseits die wichtigsten Anwendungskontexte. Das Handbuch richtet sich an Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen genauso wie an Expertinnen und Experten aus der Praxis.

Constanze Rossmann, Matthias R. Hastall (Hrsg.)

Handbuch der Gesundheitskommunikation. Kommunikationswissenschaftliche Perspektiven.
Wiesbaden: Springer VS., 2019
ISBN 978-3-658-10726-0
89,99 EUR

Neue Publikation: Cassius Felix: Medizinische Praxis / De medicina

Ein Jahrtausend lang galt die "Medizinische Praxis" des Cassius Felix als Standardwerk. Von Kopf bis Fuß stellt das lateinische Werk bewährte Heilmittel und Heilmethoden zu den häufigsten Erkrankungen und Beschwerden vor - von Akne bis Zahnschmerz und von Augenleiden bis Zehengicht. Was konnte man in der Antike bei Juckreiz, Nasenbluten und Ohrenschmerzen unternehmen, was bei Asthma, Fieber und Ödemen, was zur Entfernung von Tätowierungen und was bei einer schweren Geburt?

Das Werk aus dem 5. Jahrhundert, das Kai Brodersen, Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt, nun erstmals in einer zweisprachigen Ausgabe zugänglich gemacht hat, eröffnet einen ungewöhnlichen Blick in die antike Wirklichkeit und zeigt, wie im Altertum medizinische Wissenschaft in die Praxis übertragen wurde.

Kai Brodersen 

Cassius Felix: Medizinische Praxis / De medicina

wbg, 2020

ISBN: 978-3-534-27232-7

272 Seiten

€ 60,- / € 48,- für wbg-Mitglieder 

Prof. Dr. Sabine Schmolinsky, letzte Änderung: 19.03.2020

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