Universität Erfurt

Philosophische Fakultät

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Nachrichten aus der Fakultät

Prof. Dr. Gila A. Schauer wird neue Dekanin der Philosophischen Fakultät

Prof. Dr. Gila A. Schauer

Die Philosophische Fakultät der Universität Erfurt startet unter neuer Führung in das Wintersemester 2017/18. Prof. Dr. Gila A. Schauer, Professorin für Anglistische und Angewandte Sprachwissenschaft, wird neue Dekanin und folgt damit im Amt auf Prof. Dr. Jörg Dünne, der die Universität Erfurt zum Wintersemester verlässt und einen Ruf der Humboldt Universität zu Berlin annimmt.

Unterstützt wird Prof. Dr. Gila A. Schauer im Dekanat von Prof. Dr. Constanze Rossmann als Prodekanin für Forschung und Prof. Dr. Sven Jöckel als Studiendekan.

Friedliche Revolution und Syrischer Frühling: Neue Ausstellung beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Junge Syrer und Studierende der Universität Erfurt haben im Rahmen der „Bildungsinitiative für Geflüchtete“ an der Professur für Geschichte Westasiens gemeinsam eine Ausstellung erarbeitet, die die Forderungen nach Grundrechten wie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit und nach einer Demokratisierung des Staates dokumentieren. Im Blickpunkt stehen die friedliche Revolution in der DDR im Jahr 1989 und der kurze Syrische Frühling 2011, die einander gegenübergestellt werden.

Die Ausstellung ist vom 19. Juli bis 1. September im Foyer der Universitätsbibliothek zu sehen.

Am Mittwoch, 26. Juli, um 18 Uhr, findet dazu im Campuscafé Hilgenfeld eine Veranstaltung mit der Zeitzeugin und Liedermacherin Kathrin Begoin und einem Zeitzeugen aus Syrien statt. mehr...

Uni Erfurt vergibt erneut Deutschlandstipendien

Die Universität Erfurt vergibt erneut Deutschlandstipendien. Studierende können sich vom 10. Juli bis 20. August bewerben.

Das Programm richtet sich an alle Studienanfängerinnen der Universität Erfurt sowie an bereits immatrikulierte Studierende in einem Bachelor-, Master- oder Magister-Studiengang aller Fachrichtungen. Die Stipendien werden nach Begabung und Leistung in der Regel für die Dauer von zwei Semestern vergeben. Die Förderungshöchstdauer richtet sich nach der Regelstudienzeit im jeweiligen Studiengang. Neben den bisher erbrachten Leistungen werden auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt. mehr...

Veranstaltungshinweise

Ausstellung: KUNST.ORT.KINO – Historische Publizistik und aktuelle künstlerische Positionen

Eine Ausstellung des Erfurter Kunstvereins e. V. und der Universität Erfurt in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt widmet sich vom 16. Juli bis 17. September dem Kino als Ort der Kunst.

Seit es das Kino gibt, haben sich auch Künstler mit diesem Ort, dem Medium Film und ihren populären Mythen auseinandergesetzt. Selbst wenn das Kino sein Monopol für bewegte Bilder längst an Fernsehen, Video oder Internet verloren hat, entstehen bis in die Gegenwart immer wieder künstlerische Arbeiten, die sich auf Werke aus der älteren oder jüngeren Filmgeschichte beziehen, die Vorlagen als Inspirationsquelle nutzen, sie adaptieren, zitieren, persiflieren – mal offensichtlich, mal subtil, durch alle Medien und Gattungen der Bildenden Kunst hindurch. mehr...

Internationale Tagung 27.-29.09.2017: "Religiöse Medienkonflikte in der Frühen Neuzeit"

„Religiöse Medienkonflikte in der Frühen Neuzeit“ ist der Titel einer internationalen Tagung, zu der Prof. Dr. Kai Merten, Professor für Neuere Englische Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt, und Prof. Claus-Michael Ort (CAU, Kiel) vom 27. bis 29. September in die Forschungsbibliothek Gotha der Uni Erfurt einladen.

 

In den Text-/Bild-Streitigkeiten der Reformationszeit wurde nicht nur in, sondern auch über Medien debattiert. Welches Medium konnte den göttlichen Geist am ehesten transportieren? Waren Bilder nicht Götzen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Tagung und will dabei zeigen, dass unsere Medienkonflikte noch heute von diesen Fragen geprägt sind. Programmübersicht

Workshop: „In unsern Adern Römerblut“ 27. und 28.10.2017

„In unsern Adern Römerblut“ ist ein Workshop zur politischen Nutzung antiker Geschichte in zwei jungen Staaten Osteuropas überschrieben, den die Professur für Antike Kultur (Prof. Dr. Kai Brodersen) am 27. und 28. Oktober an der Universität Erfurt und im Augustinerkloster veranstaltet. Der Workshop wird vom Forum for the Study of the Global Condition gefördert.

 

Rumänien wird 2018 das 100-jährige Bestehen des heutigen Staates feiern; am 1. Dezember (dem heutigen rumänischen Nationalfeiertag) 1918 hatten sich die mehrheitlich rumänisch besiedelten Territorien Russlands und ÖsterreichUngarns Rumänien dem einzigen modernen Staat, der in seinem Namen einen Bezug zum antike Rom herstellt angeschlossen. Das lange zum “Ostblock” gehörende Land ist seit 2004 Mitglied der NATO und seit 2007 Teil der Europäischen Union. Es nimmt, wie zuletzt die landesweiten Bürgerproteste zeigten, eine klar proeuropäische Haltung ein. 20 Minderheiten sind im heutigen Staat Rumänien anerkannt (zum Vergleich: in Deutschland sind es vier). In mancher Hinsicht kann das heutige Rumänien also als Beleg dafür dienen, dass es einem noch kein Jahrhundert alten Staatsgebilde gelingen kann, beim “nation building” Minderheiten zu integrieren. Welche Rolle spielt dabei der Bezug auf die antike Geschichte?

 

Ebenfalls einen direkten Kontakt zur antiken Geschichte stellt die in den frühen 1990er-Jahren gegründete Republika Makedonija (FYROM, ejR Mazedonien) in ihrem Namen her, der darauf abhebt, dass das antike Makedonenreich in der heutigen Republika weiterlebe. Auch hier nutzt ein inhomogener junger Staat den Bezug zu einem antiken Globalreich, das als Vorgänger konstruiert wird. Damit einher geht wiederum ein Konflikt mit dem Nachbarn Griechenland, der die Territorialbezeichnung Makedonien und das Erbe Alexanders für sich reklamiert. Angesichts der aktuellen politischen Verhältnisse in Skopje stellt sich die Frage, welche Rolle dieser Bezug auf die antike Geschichte spielt.

 

In dem explorativen Workshop im Oktober an der Uni Erfurt soll untersucht werden, welche Grundlagen, welche Funktion und welche Folgen der jeweilige Bezug auf die antike Geschichte in Schule und Ausbildung, aber auch in Alltag und Politik hat.

 

Um Anmeldung zum Workshop bei Prof. Dr. Kai Brodersen (kai.brodersen(at)uni-erfurt.de) wird gebeten.

 

Weitere Informationen unter: www.uni-erfurt.de/index.php/?id=45207.

Publikationen

Metapher in Kognition & Diskurs

Unter dem Titel „Metaphor. Embodied Cognition and Discourse“ hat Cambridge University Press jetzt die Ergebnisse einer mehrjährigen internationalen und interdisziplinären, von der Fritz-Thyssen-Stiftung unterstützten Forschungskooperation unter der Leitung der Erfurter Professur für „Sprache und ihre Struktur“ (Prof. Beate Hampe) veröffentlicht. Namhafte Linguisten, Psychologen sowie Kommunikations- und Gestenforscher aus acht europäischen und außereuropäischen Ländern arbeiteten darin gemeinsam daran, Zugänge aus geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen und kognitionswissenschaftlichen Traditionen zu Metapher in Kognition und Diskurs als komplementär zu verstehen und in einem umfassenderen Modell zu vereinen.

Weitere Informationen

www.cambridge.org/us/academic/subjects/languages-linguistics/cognitive-linguistics/metaphor-embodied-cognition-and-discourse?format=HB

Cover MetaphorBeate Hampe
Metaphor. Embodied Cognition and Discourse
Cambridge University Press, 2017
ISBN: 9781107198333
$125.00

Promotionsverfahren

28. Juli 2017, 11:15 Uhr im LG 4 / Raum D03

Rasoul Muhammad Rasoul (Geschichtswissenschaft) - Defensio

 

8. August 2017, 14:15 Uhr im LG 4 / Raum D03

Jana Hofmann (Kommunikationsswissenschaft) - Defensio

Prof. Dr. Jörg Dünne, letzte Änderung: 20.07.2017

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