Universität Erfurt

Philosophische Fakultät

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Nachrichten aus der Fakultät

Neue Einblicke in den „West Windows“

Die Akteure im Forschungsprojekt "Was ist westlich am Westen?" an der Universität Erfurt nutzen mit „West Windows“ ein neues Format, mit dem sie in regelmäßigen Abständen kleine Beiträge veröffentlichen, die Einblicke in ihre Forschungsthematik liefern. Ob zum Weltfrauentag, zum Thema Revolution, dem Brexit oder zur Krise der Orthodoxen Kirche in der Ukraine – reinschauen lohnt sich. Ein neuer Beitrag stammt von Vasilios N. Makrides, Professor für Religionswissenschaft (Orthodoxes Christentum) an der Philosophischen Fakultät der Uni Erfurt.

Nachgefragt: „Warum ist Pilgern auch bei nicht-gläubigen Menschen so im Trend, Frau Dr. Schwaderer?“

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und ganz nebenbei die Erleuchtung? Pilgerreisen sind heute nicht mehr nur streng gläubigen Menschen vorbehalten. Im Gegenteil: Der Pilgertourismus erlebt einen wahren Boom. Während 2008 noch circa 125.000 Personen durch das Pilgerbüro in Santiago de Compostela entlang des Jakobsweges gekommen waren, waren es zehn Jahre später mit über 300.000 weit mehr als doppelt so viele – und das analog zu sinkenden Kirchenmitgliedzahlen.

Besonders eng wird es auf Europas wohl berühmtestem Pilgerweg in den Sommermonaten und damit in der Urlaubszeit. Wird spirituelle Selbstfindung folglich zum kommerziellen Freizeitvergnügen? Und warum pilgern Menschen, die nicht bewusst auf der Suche nach Gott sind, überhaupt? Das wollte „WortMelder“ von Dr. Isabella Schwaderer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Allgemeine Religionswissenschaft an der Universität Erfurt, wissen. weitere Informationen

Neues Forschungsprojekt über „Deutsche Mediensprache im Ausland“

Mit rund 120.000 Euro fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) bis 2022 ein neues Forschungsprojekt von Prof. Dr. Dr. Csaba Földes, Sprachwissenschaftler an der Universität Erfurt. Es steht unter dem Titel „Deutsche Mediensprache im Ausland – am Beispiel der deutschen Minderheitenpresse in Mittel- und Osteuropa“ und untersucht die deutsche Pressesprache in einer spezifischen Mehrsprachigkeitskultur. weitere Informationen

Veranstaltungshinweise

Ausstellung: „Bildermagazin der Zeit“, 05.09.-01.12.2019

Unter dem Titel: „Bildermagazin der Zeit“ zeigt das Angermuseum Erfurt in seinem Grafikkabinett vom 5. September bis 1. Dezember eine Sonderausstellung im Rahmen des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums 2019. Darin geht es um einen Konstruktionsversuch von Laszlo Moholy-Nagys und Joost Schmidts „verlorenem Bauhaus-Buch“. Kurator ist Patrick Rössler, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Erfurt. weitere Informationen

Internationale Konferenz zur neuen materialistischen Literaturtheorie, 18.-20.09.2019

Tagung: New Materialist Literary Theory

Unter dem Titel „New Materialist Literary Theory“ lädt die Professur für Neuere Englische Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt (Prof. Dr. Kai Merten) zusammen mit dem Erfurter Netzwerk zum Neuen Materialismus (ENNM) vom 18. bis 20. September zu einer internationalen Konferenz auf den Campus ein. Dazu werden Gäste aus Europa, Australien und Amerika erwartet.

Die kulturellen Praktiken der Literatur haben viel mit den Fragen des Neuen Materialismus gemeinsam, z.B. die Verstrickung von Diskurs und Materie oder die Frage nach einer posthumanen Wirklichkeit. Diese Konferenz, die international renommierte Literaturwissenschaftler unter anderem aus den Bereichen spekulativer Realismus und diffraktive Kulturtheorie zusammenbringt, zielt darauf ab, die Grundzüge einer neuen materialistischen Literaturtheorie zu untersuchen und bestehende theoretischen Arbeiten mit anderen aktuellen neumaterialistischen Literaturansätzen zusammenzuführen.

Programmübersicht (*.pdf)

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Internationale LiLLT Konferenz, 29.-31.08.2019

Die Universität Erfurt ist Gastgeberin einer internationalen Tagung des Forschungsnetzwerks „Literature in Language Learning and Teaching“ (LiLLT), die vom 29. bis 31. August unter dem Titel „Literaturrecherche in Sprachlernumgebungen: Muster und Möglichkeiten“ in der Thüringischen Landeshauptstadt stattfindet. Ausgerichtet wird sie von der Professur für für Sprachlehr- und -lernforschung an der Philosophischen Fakultät (Prof. Dr. Petra Kirchhoff).

Als Referenten haben bereits Geoff Hall (University of Nottingham, Großbritannien); Claire Kramsch (Universität Berkeley, USA) und Emer O’Sullivan (Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland) ihre Teilnahme zugesagt. 

Eingeladen sind die Mitglieder des LiLLT-Forschungsnetzwerks, aber auch weitere interessierte Forscher aus dem Gebiet des (Fremdsprachen-)Lernens und Lehrens sowie angrenzenden Fachgebieten. Mehr Informationen finden Sie in diesem Flyer. Die Anmeldung ist möglich unter https://eveeno.com/lillt2019.

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Ausstellung „Weg damit!?“, 04.07.-29.10.2019

Unter dem Titel „Weg damit!?“ ist vom 4. Juli bis 29. Oktober im Erfurter Stadtmuseum eine Ausstellung zu sehen, die sich gezielt schwierigen und kontroversen Objekten aus dem Bestand des Museums widmet. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden des Master-Studiengangs „Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte“ an der Universität Erfurt.

Vor dem Hintergrund aktueller Debatten innerhalb von Kulturszene und Öffentlichkeit rund um Kontexte der Herkunft, Zeigbarkeit und würdiger Einordnung von Objekten zeigt die Ausstellung am konkreten Beispiel, auf welche Wahrnehmungsgewohnheiten wir uns heute verständigen und wie wir uns dabei angemessen an schwierige Kontexte innerhalb unseres musealen Erbes herantasten können. weitere Informationen

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Publikationen

Neue Übersetzung von Herodots Historien

Wer Geschichte studiert, befasst sich auch mit Herodots Historien. Es geht darin um die Auseinandersetzung zwischen West und Ost, um berühmte Schlachten zwischen Griechen und Persern und ihre tieferen Gründe, aber auch um Sitten und Gebräuche der antiken Völkerschaften – als Augenzeuge wusste Herodot sie lebendig zu schildern.

Kai Brodersen, Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt, und Christine Ley-Hutton, Studiendirektorin am Wilhelms-Gymnasium München, haben das Werk des Herodot nun für Reclams Universal-Bibliothek neu übersetzt. Der Anhang dieser Ausgabe umfasst neben einem Stellenkommentar und einem Nachwort zu Autor, Werk und dessen Hintergrund auch Karten, ein Namensverzeichnis und eine Zeittafel. Damit werden die Historien des schon von Cicero gepriesenen „Vaters der Geschichte“ neu zugänglich.

Kai Brodersen / Christine Ley-Hutton

Herodot, Historien
Stuttgart: Reclam 2019
ISBN 978-3-15-019624-3
915 Seiten
24 EUR
(auch als E-Book erhältlich)

Prof. Dr. Gila A. Schauer, letzte Änderung: 23.08.2019

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