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Mit fünf Leitprinzipien gesellschaftlichen Rückhalt für wirksamen Klimaschutz schaffen
Die Klimapolitik ist von einem Paradox geprägt: Auf der einen Seite messen Umfragen eine anhaltend große Besorgnis über den Klimawandel und belegen, dass Menschen quer durch das Parteienspektrum von der Politik mehr Klimaschutz erwarten.
Zugleich geben sich politische Entscheidungsträger größte Mühe, jegliche Form klimapolitischer „Zumutungen“ zu vermeiden. Und seit dem Kommunikationsdebakel um das Heizungsgesetz scheint im politischen Berlin eine geradezu panische Furcht vor toxischen Klimadebatten zu herrschen.
In einem gemeinsamen Policy Paper des Rats für Nachhaltige Entwicklung und des Institutes for Planetary Health Behaviour haben Forschende nun fünf Leitprinzipien beschrieben, die der Klimapolitik einen Ausweg aus der Abwärtsspirale wechselseitiger Negativerwartungen zwischen Politik und Wählerschaft weisen können.
Sie sind überzeugt: Wer diesen Prinzipien bereits bei der Konzeption von Klimaschutzmaßnahmen folgt, schafft eine Klimapolitik, bei der Policy Design und Kommunikation sich wechselseitig stärken – und die auf breiten gesellschaftlichen Rückhalt zählen kann. In der Veranstaltung stellen die Autor:innen diese fünf Leitprinzipien vor und diskutieren mit dem renommierten Politikberater Johannes Hillje, wie eine Umsetzung gelingen kann.

