Demokratie ist historisch gewachsen und zugleich umkämpft. Unter dem Titel „Umkämpfte Demokratie“ fragt eine Tagung an der Universität Erfurt am 20. und 21. November danach, wie demokratische Ordnungen entstanden sind, welche Konflikte sie geprägt haben – und wie sich diese bis heute fortsetzen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Sonderforschungsbereichs „Strukturwandel des Eigentums“, der Forschungsgruppe „Freiwilligkeit“ und des Netzwerks „Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft“.
Im Dialog zwischen Geschichtswissenschaft und benachbarten Disziplinen beleuchtet die Tagung Spannungsfelder in Demokratien: Ungleichheit und Eigentum, Öffentlichkeit und Medien, Migration und Erinnerungspolitik, Umwelt, Körper, Geschlecht und gesellschaftliche Teilhabe.
Beginn der Tagung ist Freitag, der 20. November, um 13 Uhr im Forschungsbau „Weltbeziehungen“ auf dem Campus der Universität Erfurt. Um Anmeldung unter E-Mail tagung.demokratie@uni-erfurt.de bis spätestens 6. November wird gebeten.