Erzählen und Zuhören von Lebensgeschichten
Die mündliche Weitergabe von Erzählungen ist die älteste Form der geschichtlichen Überlieferung. Da Erinnerungen jedoch lückenhaft sein können und sich jeder Mensch ganz individuell an Ereignisse erinnert, scheinen mündliche Erzählungen manchmal weniger verlässlich als schriftliche Dokumente.
Für die Alltags- und Erfahrungsgeschichte sind lebensgeschichtliche Berichte jedoch unerlässlich. Sie geben der Nachwelt einzigartige Einblicke in die Vergangenheit und ermöglichen es, historische Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Perspektiven, die uns bis heute vielleicht gar nicht bewusst sind und dazu führen können, diese Ereignisse noch einmal neu einzuordnen.
Wir sammeln in verschiedenen Projekten Lebensgeschichten von Gruppen, die bisher noch zu wenig gehört wurden.
Die Interviewten sollen dabei möglichst frei erzählen und selbst die Schwerpunkte ihrer Lebensgeschichte setzen. Sie erinnern sich an Ihre Kindheit, an Ihre Familienverhältnisse, an wichtige Stationen in ihrem Leben, aber auch an Eindrücke und Erfahrungen über das Leben in der DDR sowie in der Zeit der Transformation.
Ihre Lebensgeschichte
Wir laden Sie ein, uns Ihr Leben in einem geschützen Raum an der Oral-History-Forschungsstelle zu erzählen. Wenn Sie Interesse daran haben, ein lebengeschichtliches Interview zu geben, können Sie sich gerne mit dem untenstehenden Formular anmelden. Wir werden uns zeitnah bei Ihnen melden.

