Lehre

Wintersemester 2020/21

Veranstaltungen im Bachelorstudium

V - Hochmittelalter - Zuschreibungen an eine Epoche (Sabine Schmolinsky)

Do. 12 - 14 Uhr Online-Veranstaltung

Nicht-virtuelle Sitzungen am 18.02.2021 12 - 14 Uhr, 04.03.2021 12 - 14 Uhr

 

IPS - Erinnerungen A (Ansgar Teichgräber (Antike), Antje Schedel (Mittelalter))

Die Lehrveranstaltung widmet sich dem Thema der „Erinnerungen“, welches anhand ausgewählter Beispiele aus diversen historischen Kontexten behandelt wird. Ziel der Veranstaltung ist es, die grundlegenden Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens und unterschiedliche Teilbereiche der Geschichtswissenschaft sowie des historischen Arbeitens kennen zu lernen.

Mo. 14 - 16 Uhr

Do. 16 - 18 Uhr

 

IPS - Erinnerungen B (Johanna Leithoff (Antike), Julia Seeberger (Mittelalter))

Mo. 14 - 16 Uhr

Do. 16 - 18 Uhr

 

IPS - Erinnerungen C (Kai Brodersen (Antike), Antje Schedel (Mittelalter))

Mo. 14 - 16 Uhr

Do. 16 - 18 Uhr

 

S3 - Einführung in die mittelalterliche Geschichte (Christian Oertel)

Di. 10 - 12 Uhr Online-Veranstaltung

Im Seminar soll ein Überblick über die rund 1000 Jahre des europäischen Mittelalters erarbeitet werden. Dabei werden sich darstellende Veranstaltungsteile mit schlaglichtartigen Quellenarbeiten abwechseln. Auch wenn der Schwerpunkt auf der Geschichte des fränkischen, später römisch-deutschen Reiches liegen soll, werden europäische Entwicklungen und Ereignisse eine große Rolle spielen. Das Seminar wird ausschließlich online angeboten.

The Seminar will give an overview over the approximately 1000 years of medieval history. Presentations of historical developments will alternate with source studies, which will highlight specific moments and subjects. Although the focus will be on the Frankish (later: Holy Roman) Empire, the seminar will also be concerned with the embedding European developments of the age. The seminar will be online only.

Anmeldung vorab per Mail: christian.oertel@uni-erfurt.de

 

S3 - Sehnsucht nach Armut - Zwischen gesellschaftlicher Erneuerung und religiosen Bewegungen im Spätmittelalter (Michele Spadaccini)

Mo. 16 - 18 Uhr

Die Sehnsucht nach einem Leben in vollkommener Armut wurde im 13. Jahrhundert zu einem Erfolgsmodell. Zahlreiche Männer und Frauen der gesellschaftlichen Oberschicht folgten diesem Lebensstil und die neuen Bettelorden, die Franziskaner und die Dominikaner, breiteten sich über Europa aus.

Im Zuge des Erfolgs der beiden großen Bettelorden vervielfachten sich auch andere religiöse Institutionen pauperistisch-evangelischer Art: darunter zum Beispiel die Karmeliten und die Eremiten des heiligen Augustinus, die Ende des 13. Jahrhunderts auf Drängen und mit Zustimmung der römischen Kirche in die Gruppe der Bettelorden aufgenommen wurden. Andere Bewegungen hingegen, obwohl sie dem Modell der Bettelorden entstammen - wie zum Beispiel die Waldenser oder die Apostelbrüder Fra Dolcinos - waren nicht in der Lage, sich unter den regulären Ordensgemeinschaften einzufügen und päpstliche Anerkennung zu erhalten.

Im Zentrum des Seminars steht daher die Erforschung der „Sehnsucht nach Armut“ von religiösen Bewegungen in der mittelalterlichen Gesellschaft. Zentrale Fragen sind dabei: Woher kommt die Sehnsucht nach Armut? Ist Armut im Mittelalter gleichbedeutend mit dem Begriff von Armut, wie wir ihn heute verwenden? Anhand unterschiedlicher religiöser Gruppen wird das soziale und religiöse Konzept von Armut diskutiert.

Organisatorischer Hinweis: Abhängig von der Teilnehmerzahl strebt das Seminar eine Umsetzung in den Räumen der Universität Erfurt an, jedoch werden Elemente aus der Online-Lehre integriert. Falls die Teilnehmerzahl zu groß sein sollte, wird das Seminar online stattfinden. Daher wird um Voranmeldung per Mail gebeten.

Anmeldung vorab per Mail: michele.spadaccini@uni-erfurt.de

Literatur:

Caroline Schöningh: Studentische Armut im Mittelalter und der Frühen Neuzeit am Beispiel der Wiener Universität. Eine Betrachtung der Lebenswirklichkeit, Chancen, Risiken und Karrieremöglichkeiten armer Studenten, Wien 2016; Brigitte Schnegg: Art. Armut, In: Historisches Lexikon der Schweiz (2015) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D16090.php

Thomas Möllenbeck / Ludger Schulte [Hrsg.]: Armut: zur Geschichte und Aktualität eines christlichen Ideals, Münster 2015;

Dietmar Mieth: Reichtum und Armut bei Meister Eckhart: (ca. 1260 - 1328), in: Theologische Quartalschrift Bd. 193 (2013) S. 209-219;

Jörg Voigt: Das Terminierwesen der Bettelorden am Beispiel der Dominikaner und Franziskaner in Sachsen und Thüringen, In: Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation in Mitteldeutschland. Begleitband, Leipzig 2015, S. 345-362;

Gelobte Armut: Armutskonzepte der franziskanischen Ordensfamilie vom Mittelalter bis in die Gegenwart, Paderborn 2012.

 

S3 - Kulturgeschichte des Klimas und der Umwelt im Mittelalter (Julia Seeberger)

Mo. 10 - 12 Uhr Online-Veranstaltung

Die globalen Klimaproteste der Friday for Future-Aktivist*innen machen gegenwärtig verstärkt darauf aufmerksam, dass der Mensch der Umwelt nicht teilnahmslos gegenübersteht. Vielmehr sind Umwelt, Klima und Mensch miteinander in Wirkungszusammenhängen verbunden. So führen Klimaverschlechterungen zu veränderten Umweltbedingungen, welche die Lebensbereiche und -weise des Menschen beeinflussen. Mit der Beziehung von Mensch und Umwelt in einer historischen Perspektive beschäftigt sich die Umweltgeschichte. Die Verbindung mit der Klimageschichte ist nicht nur als historische Meteorologie zu verstehen, vielmehr liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Erläuterung gesellschaftlicher und ökonomischer Folgen von klimatischen Zuständen und Veränderungen. Das Seminar legt den Blick auf das Mittelalter, das von veränderten klimatischen Verhältnissen geprägt war. Das Frühmittelalter war durch Kälteperioden gekennzeichnet, die mit Hungersnöten einhergingen. Hingegen ermöglichte die anschließende mittelalterliche Warmzeit (Klimaoptimum) neue Anbaubedingungen und eine Artenvielfalt in Europa, bevor die ersten Anzeichen der kleinen Eiszeit im ausgehenden Mittelalter zu spüren waren. Da besonders die kulturgeschichtliche Perspektive auf Klima und Umwelt im Mittelpunkt des Seminars steht, wird sowohl nach den gesellschaftlichen Folgen als auch der mittelalterlichen Interpretation klimatischer Veränderungen gefragt. Ebenso soll diskutiert werden, welche Vorstellungen und Wahrnehmungen von Umwelt im Mittelalter präsent waren.

Weitere Fragen sind: Wie war der menschliche Umgang mit natürlichen Ressourcen? Wie wurde besonders in mittelalterlichen Städten mit der Umweltbelastung durch Handwerk oder Abfällen umgegangen?

Das Seminar findet ausschließlich online statt. Um den Zugang zu den online-Treffen und dem Moodle-Raum zu erhalten, melden Sie sich bitte vor Beginn des Seminars per Mail an: julia.seeberger@uni-erfurt.de

Literatur:

ARNDT, Melanie (2012): Umweltgeschichte, Version: 2.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 29.10.2012.

BEHRINGER, Wolfgang (2015): Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung. 5. Auflage. München: C.H. Beck.

CALLIESS, Jörg; RÜSEN, Jörn; STRIEGNITZ, Meinfried (Hg.) (1989): Mensch und Umwelt in der Geschichte. Pfaffenweiler: Centaurus-Verlagsgesellschaft (Geschichtsdidaktik, n.F., Bd. 5).

HERRMANN, Bernd; ARNOLD, Klaus (Hg.) (1986): Mensch und Umwelt im Mittelalter. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt.

HERRMANN, Bernd (2016): Umweltgeschichte. Eine Einführung in Grundbegriffe. 2., überarbeitete und verbesserte Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum.

NICKLIS, Hans-Werner: Mundus circumquaque. Gedanken zur Umwelt des Früh- und Hochmittelalters. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 1992 (43), S. 275–289.

 

S9 - Mobilität im Mittelalter (Antje Schedel)

Di. 16 - 18 Uhr

Anmeldung vorab per Mail: antje.schedel@uni-erfurt.de

Veranstaltungen im Masterstudium

S9 - Mittelalterliche Geschichte in Gesellschaft und Politik (Sabine Schmolinsky)

Di. 12 - 14 Uhr

Anmeldung vorab per Mail: sabine.schmolinsky@uni-erfurt.de

 

Koll - Kolloquium zur Mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di. 18 - 20 Uhr Online-Veranstaltung

Das Kolloquium bietet Ihnen zum einen die Möglichkeit, Ihre entstehenden Arbeiten oder Ihr Forschungsprojekt vorzustellen. Zum anderen werden Vorträge auswärtiger Gäste stattfinden. Darüber hinaus sollen gemeinsam aktuelle Themen und Tendenzen in der mediävistischen Geschichtswissenschaft erarbeitet und diskutiert werden. Vorschläge Ihrerseits sind willkommen. Das Programm für das jeweilige Semester wird per Aushang sowie auf der "Aktuelles"- Homepage der Professur für Mittelalterliche Geschichte bekanntgegeben.

Anmeldung vorab per Mail: julia.seeberger@uni-erfurt.de

 

Selbststudieneinheit zur Mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

nach Vereinbarung, E-Mail: sabine.schmolinsky@uni-erfurt.de

Sommersemester 2020

Veranstaltungen im Bachelorstudium

S3 - Geschlechterrollen im Spätmittelalter (Simone Wagner)

Do. 10-12 Uhr

 

S3 - Gelistete Heiligkeit? Sakrale Sachkultur im Spiegel schriftlicher Quellen des Mittelalters  (Astrid Reinecke)

Do. 18-20 Uhr

 

S3 - Thüringische Städte im Mittelalter (Antje Schedel)

Mo. 16-18 Uhr

Zu Beginn des Seminars wird zu klären sein, was unter einer Stadt und was unter Thüringen im Mittelalter zu verstehen ist. Daran anschließend werden wir die Erkenntnisse auf ausgewählte Städte anwenden und so die Tauglichkeit der Definitionen prüfen. Welche Städte, wir konkret behandeln, und ebenso die Organisation des Seminars werden wir unter den gegebenen Umständen zu Beginn der Vorlesungszeit gemeinsam festlegen.

Bei Nachfragen melden Sie sich gern bei mir (antje.schedel@uni-erfurt.de).

 

S9 - Zwerge auf den Schultern von Riesen: Bildung und Wissen im Mittelalter (Julia Seeberger)

Di. 14-16 Uhr

Oft wird das Mittelalter als dunkles, unaufgeklärtes und abergläubisches Zeitalter völliger Bildungsferne konstruiert. Jedoch sind Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten Relikte dieser Epoche, in der aber ebenso die Fähigkeit Lesen und Schreiben zu können keine Selbstverständlichkeit darstellte und nur von einer kleinen Gruppe der Bevölkerung beherrscht wurde.

Im Seminar werden in einem ersten Teil die Entwicklung der mittelalterlichen Bildungslandschaft skizziert sowie das Verhältnis von Oralität und Schriftlichkeit im Mittelalter betrachtet. Dabei werden auch sozialhistorische und geschlechtergeschichtliche Fragen gestellt: Wer hatte Zugang zu Bildung? Welche Bildungsverläufe gab es? Wer hatte die Möglichkeit Lesen und Schreiben zu lernen?

In einem zweiten Seminarteil werden wissensgeschichtliche Perspektiven eröffnet. Themenbereiche sind dabei unter anderem: die wissenschaftlichen Methoden des Mittelalters (Wie funktioniert die scholastische Methode und welchen Einfluss hat sie auf die Genese von Wissen und Wissenschaft?), die Vermittlung und Produktion von neuem Wissen (wie war der Weg von der Vorlesungsmitschrift zur Buchproduktion) sowie außerdem die Entstehung neuer Wissenschaften.

Die Teilnahme am Seminar setzt eine regelmäßige Bereitschaft zur Textlektüre und Auseinandersetzung mit geschichtswissenschaftlichen Fragestellungen und Forschungsmeinungen voraus. Hinzu kommt quellenbasiertes Arbeiten anhand urkundlicher und narrativer Zeugnisse sowie die Lektüre und Diskussion mittelalterlicher Texte.

Literatur:

Clanchy, Michael T. (2008): From memory to written record. England 1066-1307. 2. ed., [Nachdr.]. Malden, MA: Blackwell.

Gemeinhardt, Peter; Georges, Tobias (Hg.) (2015): Theologie und Bildung im Mittelalter. Münsterf: Aschendorff Verlag (Archa verbi Subsidia, 13).

Gramsch-Stehfest, Robert (2018): Bildung, Schule und Universität im Mittelalter. Berlin, Boston: De Gruyter (Seminar Geschichte).

Kintzinger, Martin (2007): Wissen wird Macht. Bildung im Mittelalter. Unveränd. Nachdr. Ostfildern: Thorbecke.

Kruppa, Nathalie; Wilke, Jürgen (Hg.) (op. 2006): Kloster und Bildung im Mittelalter. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht (Studien zur Germania sacra, 28).

Le Goff, Jacques (1987): Die Intellektuellen im Mittelalter. 2 Aufl. Stuttgart: Klett-Cotta.

Nonn, Ulrich (2012): Mönche, Schreiber und Gelehrte. Bildung und Wissenschaft im Mittelalter. Darmstadt: WBG - Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Rexroth, Frank (2019): Fröhliche Scholastik. Die Wissenschaftsrevolution des Mittelalters. 2., durchgesehene Auflage. München: Verlag C.H.Beck (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung).

Veranstaltungen im Masterstudium

S9 - Juden und Christen im mittelalterlichen Europa (Sabine Schmolinsky)

Di. 12-14 Uhr

 

S9 - Erfurter Inschriften. Erfurter Lebensläufe des 13.-19. Jahrhunderts (Karl Heinemeyer)

Do. 8-10 Uhr

Für die Grabdenkmäler der Michaeliskirche des 13.-19. Jahrhunderts im Zentrum der Erfurter Altstadt wurden bereits in früheren Seminaren die meisten der hier beigesetzten Persönlichkeiten ermittelt und Näheres zu ihren Lebensläufen aufgedeckt. Die Ergebnisse sollen nunmehr überarbeitet und anhand der Überlieferung vor allem des Stadtarchivs und der Bibliothek des Evangelischen Ministeriums im Augustinerkloster überprüft und ergänzt werden. Außerdem müssen die Beschreibungen der Grabdenkmäler nach deren inzwischen erfolgter Restaurierung ebenfalls überprüft und aktualisiert werden. Beide Schritte sind nötig, um die wissenschaftliche Dokumentation der Grabdenkmäler für ihre demnächst geplante Publikation vorzubereiten.

Teilnehmer melden sich bitte unter: karl.heinemeyer@uni.erfurt.de

 

Kolloquium zur Mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Das Kolloquium bietet Ihnen zum einen die Möglichkeit, Ihre entstehenden Arbeiten oder Ihr Forschungsprojekt vorzustellen. Zum anderen werden Vorträge auswärtiger Gäste stattfinden. Darüber hinaus sollen gemeinsam aktuelle Themen und Tendenzen in der mediävistischen Geschichtswissenschaft erarbeitet und diskutiert werden. Vorschläge Ihrerseits sind willkommen. Das Programm für das jeweilige Semester wird per Aushang sowie auf der "Aktuelles"- Homepage der Professur für Mittelalterliche Geschichte bekanntgegeben.

 

Selbststudieneinheit zur Mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n. V.

Wintersemester 2019/20

B/BA-Veranstaltungen

IPS - Die Stadt in der Geschichte A (Johanna Leithoff (Antike), Christian Oertel (Mittelalter))

Mo. 14-16 Uhr

Do. 16-18 Uhr

 

IPS - Die Stadt in der Geschichte B (Daniel Albrecht (Antike), Antje Schedel (Mittelalter))

Mo. 14-16 Uhr

Do. 16-18 Uhr

 

S3 - Mittelalter im Überblick (Antje Schedel)

Di. 16-18 Uhr

 

S3 - Stairway to Heaven: Jenseitsvorsorge im Mittelalter (Julia Seeberger)

Di. 14-16 Uhr

Die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod ist ein zentrales Element christlichen Glaubens. Dass die Zeit im Jenseits jedoch durch bestimmte Handlungen im Diesseits beeinflussbar sei, war für die Menschen des Mittelalters von hoher Bedeutung und ließ ein geschäftiges Treiben für das Seelenheil entstehen.

Das Seminar wendet sich zunächst den Vorstellungen und der Topographie eines christlichen Jenseits im Mittelalter zu: Neben dem Himmel, als Ort für die Seligen und Guten, wird die Hölle, als Ort der verdammten Seelen, erkundet werden. Mit der Idee des Fegefeuers wird dem Jenseits ein weiterer Ort hinzugefügt, mit dem neue Formen der Jenseitsvorsorge entstehen konnten. In einem zweiten Teil beschäftigt sich das Seminar dann mit den Möglichkeiten der Jenseitsvorsorge, wozu die Idee des Ablasses, aber auch Seelenmessen, Stiftungen, Pilgerfahrten und Kreuzzüge zählen.

Im Zuge des Seminars werden Vorstellungen und Handlungsweisen der Menschen des Mittelalters vorgestellt werden, die unserem heutigen Leben und Denkweise fremd und sonderbar erscheinen. Aufgabe einer kulturgeschichtlichen Herangehensweise an das Mittelalter ist es daher, das Funktionieren vergangener Gesellschaften erklärbar zu machen. Neben den christlichen Textquellen bieten auch literarische Texte wie Dantes Göttliche Komödie Einblick in die mittelalterliche Gedankenwelt. Die Darstellung von der Angst vor dem Jüngsten Gericht oder unaushaltbaren Höllenqualen sind in steinernen und gemalten Abbildern des Mittelalters an Kirchen oder in der Buchmalerei überliefert; auch sie werden als Quellengrundlage im Seminar genutzt werden.

In Anlehnung an die Lehrveranstaltung findet am Freitag, den 15. November 2019, eine Exkursion nach Nürnberg statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie sowohl im Seminar als auch zu Beginn des Wintersemesters auf der Homepage der Professur für Mittelalterliche Geschichte.

Literatur:

DINZELBACHER, Peter (1996): Angst im Mittelalter. Teufels-, Todes- und Gotteserfahrung: Mentalitätsgeschichte und Ikonographie. Paderborn: Schöningh.

JEZLER, Peter (Hg.) (1994): Himmel, Hölle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Eine Ausstellung des Schweizerischen Landesmuseums, in Zusammenarbeit mit dem Schütgen-Museum und der Mittelalterabteilung des Wallraf-Richartz-Museums der Stadt Köln. 2. durchgesehene Auflage. München (Veröffentlichung des Schweizerischen Landesmuseums).

LANG, Bernhard; MCDANNELL, Colleen (1990): Der Himmel. Eine Kulturgeschichte des ewigen Lebens. (Dt. Erstausg.) Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1586 = N.F., Bd. 586).

LANG, Bernhard (2019): Himmel, Hölle, Paradies. Jenseitsglaube von der Antike bis heute. München: C.H.Beck.

LE GOFF, Jacques (1984): Die Geburt des Fegefeuers. vom Wandel des Weltbildes im Mittelalter. Aus dem Franz. übers. von Ariane Forkel. Stuttgart: Klett-Cotta.

WEGMANN, Susanne (2003): Auf dem Weg zum Himmel. das Fegefeuer in der deutschen Kunst des Mittelalters. Köln: Böhlau.

 

S3 - Die Landgrafschaft Thüringen bis zum Aussterben der Ludowinger 1247 (Clemens Beck)

Do. 10-12 Uhr

Die Landgrafschaft Thüringen bildet den mittelalterlichen Kokon des modernen Freistaats. Im Gegensatz zu anderen Gebieten des ostfränkischen Reiches bildete sich in Thüringen im 9. und 10. Jahrhundert kein eigenständiges Stammesherzogtum heraus. Im Jahr 1131 erhob Kaiser Lothar III. von Süpplinburg die Ludowinger zu den Landgrafen von Thüringen, wodurch diese zu den wichtigsten Reichsfürsten aufstiegen. Die Wahl des Landgrafen Heinrich Raspe IV. im Jahr 1246 und sein söhneloser Tod nur ein Jahr später markieren sowohl den Höhepunkt als auch das Ende der ludowingischen Herrschaft.

Im Seminar behandeln wir die Gründe für den Aufstieg der „landfremden“ Ludowinger, den Landesausbau und deren wechselvollen Beziehungen zu den staufischen Herrschern. Daneben beschäftigen wir uns mit der Herrschaftsrepräsentation der Ludowinger, der heiligen Elisabeth von Thüringen und der Aufwertung Thüringens zu einem Zentrum der höfischen Kultur im 12. und 13. Jahrhundert.

Literatur:

Patze, Hans: Die Entstehung der Landesherrschaft, Teil 1 (= Mitteldeutsche Forschungen 22). Köln/ Graz 1962

Petersohn, Jürgen: Die Ludowinger. Selbstverständnis und Memoria eines hochmittelalterlichen Reichsfürstengeschlechts. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte. 129 (1993), S. 1 – 39

Mägdefrau, Werner: Weltliche und geistliche Herrschaften im hohen Mittelalter. Aus der Geschichte Thüringens vornehmlich zur Zeit der Ludowinger Landgrafschaft. In: Unbehaun, Lutz (Hrsg.): Thüringen im Mittelalter. Die Schwarzburger (= Beiträge zur schwarzburgischen Kunst- und Kulturgeschichte, 3). Rudolstadt 1995, S. 28 – 78

Warsitzka, Wilfried: Die Thüringer Landgrafen. Jena 2004

Wittmann, Helge: Im Schatten der Landgrafen. Studien zur adeligen Herrschaftsbildung im hochmittelalterlichen Thüringen. Köln 2008.

 

S9 - Gewalt und ihre Kontexte im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Mi. 10-12 Uhr

 

M/MA-Veranstaltungen

S9 - Paläographie des Mittelalters und der Neuzeit (Sabine Schmolinsky, Antje Bauer)

Di. 12-14 Uhr

Das Seminar bietet eine Einführung in das Lesen, die Transkription und die Beschreibung mittelalterlicher, frühneuzeitlicher und moderner Handschriften bis zum 19. Jahrhundert. Es wird mit Quellen aus der Bibliotheca Amploniana wie aus dem Stadtarchiv Erfurt gearbeitet werden, so dass Sie auch die beiden Typen der Aufbewahrung handschriftlicher Materialien kennenlernen werden. Nachbardisziplinen wie z.B. Kodikologie und Chronologie werden einbezogen werden, und ein Katalogisat für einen Katalog oder ein Inventar zu erstellen, wird geübt werden. Im Blick auf Ihre praktischen Fähigkeiten werden auch die grundlegenden Schritte auf dem Weg zu einer – kritischen – Edition von Texten behandelt werden.

Über die Prüfungsleistungen informieren wir Sie in der ersten Seminarsitzung.

Literatur:

Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. B: Ergänzungsreihe, Bd. 8), 3., überarb. Aufl., Tübingen 2014.

Mathias Kluge (Hg.), Handschriften des Mittelalters. Grundwissen Kodikologie und Paläographie, 3., erw. Aufl., Ostfildern 2019 [mit DVD].

Friedrich Beck/Eckart Henning (Hg.), Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, 5., erw. u. aktual. Aufl., Köln u.a. 2012 (UTB 8273).

Friedrich Beck/Lorenz Friedrich Beck, Die Lateinische Schrift. Schriftzeugnisse aus dem deutschen Sprachgebiet vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Köln u.a. 2007.

 

S9 - Verwaltung im Spätmittelalter. Lektüre und Interpretation von archivalischen Zeugnissen (Karl Heinemeyer)

Do. 8-10 Uhr

Seit dem Spätmittelalter wird die Tätigkeit von landesherrlichen wie städtischen Verwaltungen immer deutlicher erkennbar, weil ihre Hinterlassenschaft an Umfang stetig zunimmt. Das gilt auch für Erfurt, wo neben der Selbstverwaltung der Stadt der Erzbischof von Mainz für seine thüringischen Besitzungen eine eigene Verwaltung unterhielt. Einblick in die Arbeit einer solchen landesherrlichen Behörde ebenso wie der Verwaltung einer spätmittelalterlichen Großstadt zu gewinnen, wird anhand bisher unveröffentlichter Archivalien besonders im Stadtarchiv Erfurt möglich sein. Zugleich soll an dem überwiegend deutschsprachigen Material nach einer knappen Einführung in die Paläographie das Lesen und Transkribieren spätmittelalterlicher Archivalien geübt werden.

Literatur:

I. Zum Thema:

Karl Heinemeyer, Die Erfurter „Grünen Bücher“. Zu Farbbüchern in der landesherrlichen Verwaltung im Spätmittelalter – zugleich zum ältesten Subsidienregister des Erzbistums Mainz, in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 150 (2014) S. 245–282.

Alfred Kirchhoff, Die ältesten Weisthümer der Stadt Erfurt über ihre Stellung zum Erzstift Mainz (Halle 1870).

Mark Mersiowsky, Die Anfänge territorialer Rechnungslegung im deutschen Nordwesten. Spätmittelalterliche Rechnungen, Verwaltungspraxis, Hof und Territorium (Residenzforschung, Bd.9, Stuttgart 2000).

II. Zur Paläographie:

Elke Frfr. von Boeselager, Schriftkunde – Basiswissen (Hahnsche Historische Hilfswissenschaften, Bd.1, Hannover 2004).

Friedrich Beck / Lorenz Friedrich Beck, Die lateinische Schrift. Schriftzeugnisse aus dem deutschen Sprachgebiet vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Köln u.a. 2007).

Walter Heinemeyer, Studien zur Geschichte der gotischen Urkundenschrift (Archiv für Diplomatik. Beiheft 4, Köln/Wien 1982).

Hellmut Gutzwiller, Die Entwicklung der Schrift in der Neuzeit, ebenda S. 381–488. – Richtlinien für die Edition landesgeschichtlicher Quellen, hg. von Walter Heinemeyer (Marburg/Hannover 2000), bes. S. 19–25 und S. 31–39.

 

Kolloquium zur Mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di. 16-18 Uhr

Das Kolloquium bietet Ihnen zum einen die Möglichkeit, Ihre entstehenden Arbeiten oder Ihr Forschungsprojekt vorzustellen. Zum anderen werden Vorträge auswärtiger Gäste stattfinden. Darüber hinaus sollen gemeinsam aktuelle Themen und Tendenzen in der mediävistischen Geschichtswissenschaft erarbeitet und diskutiert werden. Vorschläge Ihrerseits sind willkommen. Das Programm für das jeweilige Semester wird per Aushang sowie auf der "Aktuelles"- Homepage der Professur für Mittelalterliche Geschichte bekanntgegeben.

 

Selbststudieneinheit zur Mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n. V.

Sommersemester 2019

BA-Veranstaltungen

V - Antike Texte im Mittelalter/Classical Texts in the Middle Ages (Kai Brodersen)

Mo. 8-10 Uhr

Antike Texte sind fast ausschließlich durch wiederholte Abschriften im Mittelalter erhalten geblieben. Welche Werke wurden ausgewählt, welche verworfen? Welches Bild der Antike wurde auf diese Weise tradiert? Wie verlief der Überlieferungsprozess konkret? Wie wird dieser Prozess erforscht? Wie werden die Ergebnisse der Forschungs wissenschaftlich präsentiert? Und wie kann man aus einer modernen kritischen Edition Angaben zur Überlieferung entnehmen? Fragen wie diesen wollen wir in der Vorlesung nachgehen und anhand originaler Zeugnisse für die Überlieferung antiker Texte (auch in der Bibliotheca Amploniana) und moderner kritischer Editionen praktische Antworten erörtern.

Classical texts have survived almost exclusively through repeated medieval copies. Which ancient works were selected, which were rejected? Which image of antiquity was handed down in this way? How did the transmission process actually work? How is this process being researched? How are the results of the research presented scientifically? And how can we extract information about the tradition from a modern critical edition? We shall pursue questions such as these in the lecture and discuss practical answers based on original testimonies for the transmission of ancient texts (inclcuding some in the Bibliotheca Amploniana) and modern critical editions.

Literatur:

Herbert Hunger u. a.: Die Textüberlieferung der antiken Literatur und der Bibel. München 1975 (FB 5110 H936(2))

Leighton D. Reynolds und Nigel G. Wilson: Scribes and scholars. A guide to the transmission of Greek and Latin literature. 4. Auflage Oxford 2013 (bestellt)

Dirk Rohmann: Christianity, Book-Burning and Censorship in Late Antiquity. Studies in Text Transmission (= Arbeiten zur Kirchengeschichte 135) Berlin 2016 (bestellt)

Fabio Stok: Vom Papyrus zum Internet. Eine Geschichte der Überlieferung und Rezeption der antiken Klassiker. Rahden 2017 (bestellt; englische Ausgabe FB 2025 H941)

 

S3 - Die Landgrafschaft Thüringen bis zum Aussterben der Ludowinger 1247 (Clemens Beck)

Blockveranstaltung zu den Terminen:

12.04.2019, 14:00-17:00

26.04.2019, 14:00-19:00

10.05.2019, 14:00-19:00

24.05.2019, 14:00-19:00

28.06.2019, 14:00-19:00

12.07.2019, 14:00-19:00

Die Landgrafschaft Thüringen bildet den mittelalterlichen Kokon des modernen Freistaats. Im Gegensatz zu anderen Gebieten des ostfränkischen Reiches bildete sich in Thüringen im 9. und 10. Jahrhundert kein eigenständiges Stammesherzogtum heraus. Im Jahr 1131 erhob Kaiser Lothar III. von Süpplinburg die Ludowinger zu den Landgrafen von Thüringen, wodurch diese zu den wichtigsten Reichsfürsten aufstiegen. Die Wahl des Landgrafen Heinrich Raspe IV. im Jahr 1246 und sein söhneloser Tod nur ein Jahr später markieren sowohl den Höhepunkt als auch das Ende der ludowingischen Herrschaft.

Im Seminar behandeln wir die Gründe für den Aufstieg der „landfremden“ Ludowinger, den Landesausbau und deren wechselvollen Beziehungen zu den staufischen Herrschern. Daneben beschäftigen wir uns mit der Herrschaftsrepräsentation der Ludowinger, der heiligen Elisabeth von Thüringen und der Aufwertung Thüringens zu einem Zentrum der höfischen Kultur im 12. und 13. Jahrhundert.

Literatur:

Patze, Hans: Die Entstehung der Landesherrschaft, Teil 1 (= Mitteldeutsche Forschungen 22). Köln/ Graz 1962

Petersohn, Jürgen: Die Ludowinger. Selbstverständnis und Memoria eines hochmittelalterlichen Reichsfürstengeschlechts. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte. 129 (1993), S. 1 – 39

Mägdefrau, Werner: Weltliche und geistliche Herrschaften im hohen Mittelalter. Aus der Geschichte Thüringens vornehmlich zur Zeit der Ludowinger Landgrafschaft. In: Unbehaun, Lutz (Hrsg.): Thüringen im Mittelalter. Die Schwarzburger (= Beiträge zur schwarzburgischen Kunst- und Kulturgeschichte, 3). Rudolstadt 1995, S. 28 – 78

Warsitzka, Wilfried: Die Thüringer Landgrafen. Jena 2004

Wittmann, Helge: Im Schatten der Landgrafen. Studien zur adeligen Herrschaftsbildung im hochmittelalterlichen Thüringen. Köln 2008.

 

S3 - Food History - Mehr als Essen und Trinken im Mittelalter (Julia Seeberger)

Di. 14-16 Uhr

Essen und Trinken sind nicht nur elementare menschliche Bedürfnisse, sondern auch ein Schlüssel zu den sozialen Strukturen und dem kulturellen Funktionieren einer Gesellschaft. Das Seminar richtet diesen ernährungsgeschichtlichen Blick auf das Mittelalter und fragt nicht nur nach dem, was gegessen wurde und wie dies zubereitet wurde. Leitende Fragen des Seminars sollen vielmehr sozial-, frömmigkeits- und umweltgeschichtliche Perspektiven sein: Wer hat was gegessen und getrunken? Wer aß wo und mit wem gemeinsam? Wer konnte was nicht essen und wer wollte nicht essen? Wie wirkten sich umweltliche und gesundheitliche Vorstellungen auf die Ernährung aus?

Das Seminar verläuft größtenteils textbasiert und arbeitet mit Quellen der mittelalterlichen Geschichte. In einzelnen Sitzungen sollen jedoch Blick und Raum geweitet werden und der gegenwärtigen Sichtbarkeit der mittelalterlichen Ernährung zugewandt werden: Was ist von dem Essen und Trinken des Mittelalters in der Struktur einer Stadt, dem Bild einer Stadt oder in unserem Wissen vorhanden? Inwiefern können Bildnisse in Kirchen oder Ausgrabungen von Abfallgruben Quelle der Food History werden?

Das Seminar eignet sich sowohl für Einsteiger/-innen der Geschichtswissenschaft als auch für fortgeschrittene Studierende, die mit kulturgeschichtlichen Fragen an das Mittelalter herangehen möchten.

Literatur:

Barlösius, Eva: Soziologie des Essens. Eine sozial- und kulturwissenschaftliche Einführung in die Ernährungsforschung. 2. Aufl. München 2011.

Feedman, Paul (Hg.): Essen. Eine Kulturgeschichte des Geschmacks. Darmstadt 2007.

Hirschfelder, Gunther: Europäische Esskultur. Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute. Frankfurt u. a. 2001.

Paczensky, Gert von u. Anna Dünnbier: Kulturgeschichte des Essens und Trinkens. München 1997.

Schubert, Ernst: Essen und Trinken im Mittelalter. Darmstadt 2006.

 

S3 - Was ist Europa? - Eine Spurensuche in der Antike (Johanna Leithoff)

Do. 12-14 Uhr

 

S9/S12 - Handlungsspielräume von Frauen im Mittelalter (Antje Schedel)

Mi. 16-18 Uhr

 

MA-Veranstaltungen

S9 - Verwaltung im Spätmittelalter. Lektüre und Interpretation von archivalischen Zeugnissen (Karl Heinemeyer)

Do. 8-10 Uhr

Seit dem Spätmittelalter wird die Tätigkeit von landesherrlichen wie städtischen Verwaltungen immer deutlicher erkennbar, weil ihre Hinterlassenschaft an Umfang stetig zunimmt. Das gilt auch für Erfurt, wo neben der Selbstverwaltung der Stadt der Erzbischof von Mainz für seine thüringischen Besitzungen eine eigene Verwaltung unterhielt. Einblick in die Arbeit einer solchen landesherrlichen Behörde ebenso wie der Verwaltung einer spätmittelalterlichen Großstadt zu gewinnen, wird anhand bisher unveröffentlichter Archivalien besonders im Stadtarchiv Erfurt möglich sein. Zugleich soll an dem überwiegend deutschsprachigen Material nach einer knappen Einführung in die Paläographie das Lesen und Transkribieren spätmittelalterlicher Archivalien geübt werden.

Literatur:

I. Zum Thema:

Karl Heinemeyer, Die Erfurter „Grünen Bücher“. Zu Farbbüchern in der landesherrlichen Verwaltung im Spätmittelalter – zugleich zum ältesten Subsidienregister des Erzbistums Mainz, in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 150 (2014) S. 245–282.

Alfred Kirchhoff, Die ältesten Weisthümer der Stadt Erfurt über ihre Stellung zum Erzstift Mainz (Halle 1870).

Mark Mersiowsky, Die Anfänge territorialer Rechnungslegung im deutschen Nordwesten. Spätmittelalterliche Rechnungen, Verwaltungspraxis, Hof und Territorium (Residenzforschung, Bd.9, Stuttgart 2000).

II. Zur Paläographie:

Elke Frfr. von Boeselager, Schriftkunde – Basiswissen (Hahnsche Historische Hilfswissenschaften, Bd.1, Hannover 2004).

Friedrich Beck / Lorenz Friedrich Beck, Die lateinische Schrift. Schriftzeugnisse aus dem deutschen Sprachgebiet vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Köln u.a. 2007).

Walter Heinemeyer, Studien zur Geschichte der gotischen Urkundenschrift (Archiv für Diplomatik. Beiheft 4, Köln/Wien 1982).

Hellmut Gutzwiller, Die Entwicklung der Schrift in der Neuzeit, ebenda S. 381–488. – Richtlinien für die Edition landesgeschichtlicher Quellen, hg. von Walter Heinemeyer (Marburg/Hannover 2000), bes. S. 19–25 und S. 31–39.

 

S9 - Das mittelalterliche Böhmen (Christian Oertel)

Di. 12-14 Uhr

Im Seminar soll anhand ausgewählter Quellen ein Überblick über die Geschichte des mittelalterlichen Böhmen erarbeitet werden. Dabei wird sowohl bei den Arten der Quellen (z.B. Urkunden, Heiligenlegenden, Gesetzestexte, wirtschaftsgeschichtliche Quellen) als auch bei den betrachteten „historischen Sub-Disziplinen“ (z.B. politische Geschichte, Kirchengeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte) eine möglichst große Breite angestrebt. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Stellung Böhmens zum Reich liegen. Einführende Literatur wird in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.

Wintersemester 2018/19

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Konflikte in der Geschichte A (Kai Brodersen, Antje Schedel)

Mo 14:00-16:00 / 

Do 16:00-18:00 / 

Das Seminar wird Studierenden eine Einführung in verschiedenen Bereiche, Fragestellungen und Methoden der Geschichtswissenschaft bieten und sie mit Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.

 

IPS-D: Konflikte in der Geschichte B (Antje Schedel, Johanna Leithoff)

Mo 14:00-16:00 / 

Do 16:00-18:00 / 

Das Seminar wird Studierenden eine Einführung in verschiedenen Bereiche, Fragestellungen und Methoden der Geschichtswissenschaft bieten und sie mit Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.

 

IPS-D: Konflikte in der Geschichte C (Kai Brodersen, Sabine Schmolinsky)

Mo 14:00-16:00 / 

Do 16:00-18:00 / 

Das Seminar wird Studierenden eine Einführung in verschiedenen Bereiche, Fragestellungen und Methoden der Geschichtswissenschaft bieten und sie mit Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.

 

S-3 Heilige und Heiligkeit im Mittelalter / Saints and Sanctity in the Middle Ages (Christian Oertel)

Do 14.00-16.00 Uhr

Im Seminar soll ein Überblick zu den Entwicklungen um Heilige und Heiligkeit beginnend bei den antiken Wurzeln bis ins Spätmittelalter erarbeitet werden. Dabei wird sowohl nach den verschiedenen Aspekten von Heiligenkulten (z.B. Reliquien, Pilgerfahrten, Kanonisation, Heiligenwunder, Herstellung liturgischer und hagiographischer Schriften) gefragt als auch nach deren verschiedenen Ausprägungen (Heiligentypen) und Funktionen (z.B. Schutzheilige, Heilige als Vorbild).

During the seminar an overview of the developments around saints and sanctity will be compiled starting with its roots in Late Antiquity and continuing up to the Late Middle Ages. This will include questions of different aspects of sanctity (e.g. reliquaries, pilgrimage, canonization, miracles, production of liturgical and hagiographical writings) as well as its differing forms (types of saints) and functions (e.g. patron saints, saints as exemplary Christians).

 

V-3 Einführung in die Geschichte des europäischen Spätmittelalters (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr

 

MA-Veranstaltungen

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di 18.00-20.00 Uhr

 

S-9 Medizinische Texte und Handschriften im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Di 12.00-14.00 Uhr

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

 

S-9 Klöster in Thüringen (Karl Heinemeyer)

Do 08.00-10.00 Uhr

Sommersemester 2018

BA-Veranstaltungen

S-3 Zwischen Weltabgeschiedenheit und Wirtschaftskonzern. Zur Geschichte des Zisterzienserordens im Mittelalter / Between isolation and a commercial company. The history of the Cistercian Order in the Middle Ages (Tanja König)

Di 14.00-16.00 Uhr, LG 4 / D06 

Das Seminar soll Einblicke in die Geschichte des Zisterzienserordens geben. Im Vordergrund stehen dabei Voraussetzungen, Gründung und Entwicklung des Ordens im Mittelalter. Neben bedeutenden Persönlichkeiten, wie Robert von Molesme oder Bernhard von Clairvaux, soll der Blick im Seminar auch auf das Regelwerk der „Carta Caritatis“ gelegt werden.

Fragen nach Lebensweisen, Vernetzungen und der Inkorporation von Frauenklöstern werden zudem anhand von einzelnen (regionalen) Beispielen behandelt. Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse zur Geschichte und Bedeutung des Zisterzienserordens zu vermitteln und anhand von unterschiedlichen thematischen Feldern, die Frage nach dem Grund für den Erfolg des Zisterzienserordens zu beantworten.

The seminar is intended to provide insights into the history of the Cistercian Order. In the foreground are the prerequisites, foundation and development of the order in the Middle Ages. In addition to important personalities such as Robert von Molesme and Bernhard von Clairvaux, the seminar will also look at the rules and regulations of the "Carta Caritatis".

Questions about lifestyles, networks and the incorporation of women's monasteries are also discussed using individual (regional) examples. The aim of the seminar is to impart lasting knowledge about the history and significance of the Cistercian Order and to find answers for the reason of success of the Cistercian Order. 

Literatur:

ANGENENDT, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Darmstadt 1997.

BAUER, D.R. (Hg.): Unter Beobachtung der heiligen Regel. Zisterziensische Spiritualität und Kultur im baden-württembergischen Franken (Forschungen aus Württembergisch Franken, Bd. 48), Stuttgart 2002.

CYGLER, F.: Das Generalkapitel im hohen Mittelalter. Cisterzienser, Prämonstratenser, Kartäuser und Cluniazenser (Vita regularis. Ordnungen und Deutungen religiosen Lebens im Mittelalter, Bd. 12). Münster 2002.

EBERL, Immo: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens, Stuttgart 2002.

FELTEN, Franz J. [u.a.] (Hg): Norm und Realität. Kontinuität und Wandel der Zisterzienser im Mittelalter (Vita regularis, Bd. 42), Berlin 2009.

MOHN, Claudia: Mittelalterliche Klosteranlagen der Zisterzienserinnen. Architektur der Frauenklöster im mitteldeutschen Raum, Petersberg 2006.

MÖLICH, Georg [u.a.] (Hg.): Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster, Darmstadt 2017.

OBERSTE, Jörg: Die Zisterzienser (Kohlhammer Urban-Taschenbücher, Bd. 744), Stuttgart 2014.

 

S-3 Mittelalterliche Geschichte im Überblick (Antje Schedel)

Mi 14.00-16.00 Uhr,  LG 4 / D07

 

V-3 Reisen und Auslandsaufenthalte im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr, LG 4 / D08

 

S-9/S-12 Herrschaft und Heiligkeit im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr, LG 4 / D08 

 

MA-Veranstaltungen

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di 16.00-18.00 Uhr, LG 4 / D05 

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

 

S-9 Konzepte von Westen und Osten im/über das Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Di 12.00-14.00 Uhr, LG 4 / D06 

 

S-9 Klöster und Stifte im mittelalterlichen Thüringen (Karl Heinemeyer)

Do 08.00-10.00 Uhr, LG 4 / D07

Wie überall im Reich entstanden auch in Thüringen, beginnend mit der planmäßigen Christianisierung, seit dem 8. Jahrhundert zahlreiche Klöster und Stifte als Zentren des geistlichen Lebens. Eben¬so bildeten sie wirtschaftliche, kulturelle und oft auch politische Mittelpunkte des Landes. Ein umfassendes Handbuch aller einschlägigen Einrichtungen in Thüringen, das als Grundlage für weitere Forschungen dienen kann, wird in einem gemeinsam mit der Historischen Kommission für Thüringen betriebenen Forschungsprojekt vorbereitet. In dem Seminar sollen nach einer Einführung in die Problematik beispielhaft einige ausgewählte Klöster und Stifte für dieses „Thüringische Klosterbuch“ aufbereitet werden.

Literatur:

K.S.FRANK, Geschichte des christlichen Mönchtums (Darmstadt 51993) – H.K.SCHULZE, Die Kirche im Hoch- und Spätmittelalter, in: Geschichte Thüringens 2,2, hg. H.PATZE u. W.SCHLESINGER (Mitteldeutsche Forschungen 48/II/2, Köln-Wien 1973), S.77-99, 104-111 – H.MATTHES, Die thüringischen Klöster und ihre allgemeine Bedeutung (Diss. Jena 1955 Masch.) – B.OPFERMANN, Die thüringischen Klöster vor 1800 (Heiligenstadt 1959)

Wintersemester 2017/18

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Mobilität-A (Kai Brodersen, Sabine Schmolinsky)

Mo 14:00-16:00 / LG IV D05

Do 16:00-18:00/ LG I 104

Das Seminar wird Studierenden eine Einführung in verschiedenen Bereiche, Fragestellungen und Methoden der Geschichtswissenschaft bieten und sie mit Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.

 

IPS-D: Mobilität-B (Cordula Bachmann, Antje Schedel)

Mo 14:00-16:00 / LG IV D08

Do 16:00-18:00/ LG IV D03

Das Seminar wird Studierenden eine Einführung in verschiedenen Bereiche, Fragestellungen und Methoden der Geschichtswissenschaft bieten und sie mit Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.

 

S-3 Von Karls Amtsadel zur feudalen Anarchie? Herrschaft im europäischen Frühmittelalter (9.-11. Jahrhundert) / Power and lordship in early Medieval Europe (9th-11th centuries) (Florian Dirks)

Fr A-Woche 12.00-16.00 Uhr, LG IV / D07

Herrschaft ist eine Grundkonstante des menschlichen Zusammenlebens. Im frühmittelalterlichen Europa wandelte sich die Ausgestaltung von Herrschaft maßgeblich. Aus einem zentral gelenkten Kaiserreich wurden mehrere Teilreiche. Wie erklären sich diese Wandlungen? Welchen Anteil hatten die Eliten? Wie gestaltete sich der Wandel von der sogenannten „Reichsaristokratie“ zu regionalen Eliten?

Das Seminar führt an die Grundlagen Europas in der Zeit des 9.-11. Jahrhunderts heran. Studierende erlernen grundlegende Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaft, angewandt auf konkrete Beispiele aus der Zeit des karolingischen Frankenreichs des späten 9. Jahrhunderts und seiner Nachfolgereiche. Unser Fokus wird auf dem Umgang mit zeitgenössischen Quellen sowie mit Literatur als Produkt der Forschung liegen.

Power and lordship are basic functions of social life. In early Medieval Europe fundamental changes took place. Several new kingdoms arose from a centrally ruled empire. How could these changes be interpreted? How were the elites involved?

In the seminar, we want to approach the basic functions and outlines of Europe of the 9th-111h centuries. The students will learn the fundamental work techniques of the historical science, applied to examples from the times of the Carolingian realm of the late 9th century and its succesing kingdoms. We will focus on the work with sources and scholars’ texts.

Literatur: 

Goetz, Hans-Werner: Handbuch der Geschichte Europas, Bd. 2. Europa im frühen Mittelalter 500-1050, Stuttgart 2003; Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte. Mittelalter, 4. Auflage Stuttgart 2014; McKitterick, Rosamond (Hg.), The new Cambridge medieval history, Bd. 2. C. 700-c. 900, Cambridge 1995; Airlie, Stuart/Pohl, Walter/ Reimitz, Helmut (Hg.), Staat im frühen Mittelalter, Wien 2006.

 

S-3 Caritas im Mittelalter / Caritas in the Middle Ages (Tanja König)

Di 14.00-16.00 Uhr, LG IV / D 07

Im Seminar soll die Geschichte der Caritas im Mittelalter erschlossen werden. Dabei wird der Fokus einerseits auf Orden und anderen Einrichtungen der Armenfürsorge liegen. Daneben sollen aber auch sozial- und mentalitätsgeschichtliche Themen wohltätiger Institutionen besprochen werden, um das Frömmigkeitsverhalten der Menschen im Mittelalter zu ergründen. Wo liegt der Ursprung des „Caritas-Gedankens“? Was waren Leitbilder sozial-caritativen Handelns? Welche Motive hatten die Menschen, den Armen und Kranken Abhilfe zu schaffen?

Anhand von thematischen Schwerpunkten, wie Begriffe und Konzepte, Euergetismus, der Armenfürsorge oder den Hospitalorden, soll in die komplexe Geschichte der Caritas eingeführt werden. Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse über die Geschichte der Caritas im Mittelalter zu vermitteln und dabei soziale, wirtschaftliche und religiöse Aspekte gleichermaßen zu beleuchten.

The seminar will present the most important aspects of caritas and godliness in the Middle Ages. On the one hand, the focus will be on religious orders and other institutions of poor relief. In addition, social and mental history-related topics of beneficial institutions will be discussed in order to investigate the piety behavior of the people in the Middle Ages. Where lies the origin of the "Caritas concept"? What were the models for social-caritative actions? What motives did the people have to support the poor and the sick?

On the basis of thematic topics, such as concepts, euergetism, the care of the poor, or hospital orders, we will take a look at the history of caritas. The aim of the seminar is to convey knowledge of the history of caritas in the Middle Ages, while at the same time highlighting social, economic, and religious aspects.

Literatur:

COLLINET, Michaela: Caritas, Barmherzigkeit, Diakonie. Studien zu Begriffen und Konzepten des Helfens in der Geschichte des Christentums vom Neuen Testament bis ins späte 20. Jahrhundert (Religion Kultur Gesellschaft, Bd. 2), Berlin 2014.

DIRNMEIER, Artur (Hg.): Organisierte Barmherzigkeit. Armenfürsorge und Hospitalwesen in Mittelalter und Früher Neuzeit (Studien zur Geschichte des Spital-, Wohlfahrts- und Gesundheitswesens, Bd. 1), Regensburg 2010.

MELVILLE, Gert [u.a.] (Hg.): Gemeinsam leben. Spiritualität, Lebens- und Verfassungsformen klösterlicher Gemeinschaften in Kirche und Gesellschaft des Mittelalters (Vita regularis, Bd. 53), Berlin 2013.

STIEGEMANN, Christoph (Hg.): Caritas. Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart, Petersberg 2015.

 

V-3 Europäische Geschichte im Hochmittelalter (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr, LG I /HS 4

 

S-9/S-12 Verwandtschaft, Freundschaft, Klientel: Gruppenbeziehungen im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr, LG IV / D 07

 

MA-Veranstaltungen

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di 16.00-18.00 Uhr, LG IV / D03

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

 

S-9 Paläographie (Sabine Schmolinsky/Antje Bauer)

Di 12.00-14.00 Uhr, LG IV / D03

 

S-9 Klöster und Stifte im mittelalterlichen Thüringen (Karl Heinemeyer)

Do 08.00-10.00 Uhr, LG IV / D07

Sommersemester 2017

BA-Veranstaltungen

S-3 Einführung in die Mittelalterliche Geschichte (Antje Schedel)

Mi 14.00-16.00 Uhr, LG IV / D05

Die Veranstaltung widmet sich überblicksartig der rund 1000-jährigen mittelalterlichen Geschichte. Im Mittelpunkt werden wichtige Erscheinungen und Probleme besonders der Verfassungs- und Rechtsgeschichte, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Kirchenverfassung und -geschichte stehen.

 

S-3 Von der „Reichsaristokratie“ zu regionalen Eliten? Adel im karolingischen Frankenreich (Florian Dirks)

Fr A-Woche 12.00-16.00 Uhr, LG IV / D 07

In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts wandelte sich die Gestalt des Karolingerreichs stark. Aus einem zentral gelenkten Kaiserreich wurden mehrere Teilreiche. Wie erklären sich diese Wandlungen? Welchen Anteil hatten die Eliten? Wie gestaltete sich der Wandel von der sogenannten „Reichsaristokratie“ zu regionalen Eliten?

Das Seminar führt an die Grundlagen Europas in der Zeit des 9.-10. Jahrhunderts heran. Studierende erlernen grundlegende Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaft, angewandt auf konkrete Beispiele aus der Zeit des karolingischen Frankenreichs des späten 9. Jahrhunderts. Unser Fokus wird auf dem Umgang mit zeitgenössischen Quellen sowie mit Literatur als Produkt der Forschung liegen.

Literatur:

Goetz, Hans-Werner: Handbuch der Geschichte Europas, Bd. 2. Europa im frühen Mittelalter 500-1050, Stuttgart 2003; Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte. Mittelalter, 4. Auflage Stuttgart 2014; Rosamond McKitterick (Hg.), The new Cambridge medieval history, Bd. 2. C. 700-c. 900, Cambridge 1995; Airlie, Stuart/Pohl, Walter/ Reimitz, Helmut (Hg.), Staat im frühen Mittelalter, Wien 2006.

 

V-3 Das 12. und 13. Jahrhundert (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr, LG IV /D08

Bitte beachten Sie: Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Sabine Schmolinsky finden erst ab dem 11.04 statt!

 

S-9/S-12 Stadtgeschichte lesen (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr, LG IV / D 07

In Städten zu leben gehört zu den wichtigsten Siedlungsformen in Geschichte und Gegenwart. Das Leben in Städten zu untersuchen, erlaubt daher, Formen menschlicher Vergesellschaftung zu erforschen. Im Seminar sollen zum einen theoretische Zugänge und Konzepte zur Analyse städtischen Lebens in den mittelalterlichen Jahrhunderten thematisiert und zum anderen Quellen untersucht werden. Letzteres erfordert auch, die eigenen Lesefähigkeiten zu üben. Dabei wird es sowohl um mittelalterliche Handschriften und Dokumente als auch um Drucke bis hin zu solchen in Frakturschrift gehen, um die Arbeit mit älteren Ausgaben und Forschungsbeiträgen zu erleichtern. Ziele des Seminars sind eine Einführung in Paläographie und Kodikologie des Mittelalters und stadtgeschichtliche Untersuchungen an mittelalterlichen Quellen, vornehmlich an spätmittelalterlichen, wie sie sich zum Beispiel im Stadtarchiv Erfurt befinden.

Bitte beachten Sie, dass die Lehrveranstaltung erst ab dem 20.04 beginnt! Die fehlenden Sitzungen werden nachgeholt werden.

Bitte schreiben Sie sich in den Moodle-Raum unter dem Seminartitel ein. Falls nötig werden Änderungen dort bekannt gegeben werden.

 

MA-Veranstaltungen

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di 16.00-18.00 Uhr, LG IV / D05

Bitte beachten Sie: Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Sabine Schmolinsky finden erst ab dem 11.04 statt!

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

 

S-9 Mittelalter nach dem Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Di 12.00-14.00 Uhr, LG IV / D05

Wintersemester 2016/17

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Herrschen und Regieren-A (Kai Brodersen, Sabine Schmolinsky)

Mo 14:00-16:00 / LG II Raum 7 (Kellergeschoss)

Do 16:00-18:00/ LG IV D04

Das Seminar wird Studierenden eine Einführung in verschiedenen Bereiche, Fragestellungen und Methoden der Geschichtswissenschaft bieten und sie mit Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.

Weitere Informationen:  www.uni-erfurt.de/geschichte/antike/lehre/lva/spqr/

 

IPS-D: Herrschen und Regieren-B (Tanja König, Daniel Albrecht)

Mo 14:00-16:00/ LG IV Raum D07

Do 16:00-18:00/ LG I Raum 102 und 104

 

IPS-D: Herrschen und Regieren-C (Antje Schedel, Johanna Leithoff)

Mo 14:00-16:00 / LG I Raum 124 und 135

Do 16:00-18:00 / LG IV Raum D 05

 

S-3 Die Karolinger und das Frankenreich (Florian Dirks)

 A- Woche Fr 12.00-16.00 Uhr, LG IV / D07

Das Frankenreich bestand bereits vor den Karolingern. Als elitärer Verwandtschaftsverband gelang ihnen der Aufstieg zu Königtum – Karl der Große wurde gar erster nach-römischer Kaiser. Im Seminar werden die Studierenden an die Grundlagen Europas in der Zeit des 8.-10. Jahrhunderts herangeführt. Sie erlernen grundlegende Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaft, angewandt auf konkrete Beispiele aus der Zeit des Frühmittelalters. Das betrifft insbesondere den Umgang mit zeitgenössischen Quellen sowie mit Literatur als Produkt der Forschung.

Literatur:

Busch, Jörg W.: Die Herrschaften der Karolinger 714-911, München 2011; Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte. Mittelalter, 4. Auflage Stuttgart 2014; McKitterick, Rosamond: Karl der Große, Darmstadt 2008; McKitterick, Rosamond (Hg.), The New Cambridge Medieval History, Bd. 2: C. 700-C.900, Cambridge 1995.

 

S-3 Monastisches Leben im Mittelalter (Tanja König / Antje Schedel)

Mi 14.00-16.00 Uhr, LG IV / D 07

Waren Klöster als isolierte Orte konzipiert, die sich durch hohe Mauern von der „Außenwelt“ abschotteten? Wie war der Alltag von Mönchen und Nonnen geregelt? Warum verlor das klösterliche Leben am Ausgang des Mittelalters an Attraktivität? Im Seminar soll zu diesen und anderen Fragen eine Antwort gefunden werden. Anhand von thematischen Schwerpunkten, wie dem Klostereintritt, den Gründern und Stiftern von monastischen Institutionen, der sozialen Zusammensetzung von Klöstern und ihrer Memorialpraxis soll in das komplexe mittelalterliche Ordensleben eingeführt und anhand von einzelnen (regionalen) Beispielen thematisiert werden.

Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse zur Geschichte und Bedeutung der monastischen Lebensformen im Mittelalter zu vermitteln.

Literatur:

ANGENENDT, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Darmstadt 1997; CYGLER, F.: Das Generalkapitel im hohen Mittelalter. Cisterzienser, Prämonstratenser, Kartäuser und Cluniazenser (Vita regularis. Ordnungen und Deutungen religiosen Lebens im Mittelalter, Bd. 12). Münster 2002; EBERL, Immo: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens, Stuttgart 2002; MELVILLE, Gert (Hg.): Female vita religiosa between Late Antiquity and the High Middle Ages (Vita regularis, Bd. 47), Wien 2011; MELVILLE, Gert: Die Welt der mittelalterlichen Klöster. Geschichte und Lebensformen, München 2012; MOHN, Claudia: Mittelalterliche Klosteranlagen der Zisterzienserinnen. Architektur der Frauenklöster im mitteldeutschen Raum, Petersberg 2006; OEXLE, Otto Gerhard (Hg.): Memoria als Kultur, Göttingen 1995; SCHLOTHEUBER, Eva: Klostereintritt und Bildung. Die Lebenswelt der Nonnen im späten Mittelalter (Spätmittelalter und Reformation, Bd. 24), Tübingen 2004; SCHREINER, Klaus (Hg.): Frömmigkeit im Mittelalter. Politisch-soziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche Ausdrucksformen, München 2002.

 

V-3 Praktiken und Konzepte von Herrschaftsausübung im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr, LG I / Hörsaal 4

 

S-6/9 Europa und die islamische Welt im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr, LG IV / D 03

 

MA-Veranstaltungen

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Di 16.00-18.00 Uhr, LG IV / D06

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

 

S-9 Briefe, Briefsammlungen und Briefbücher (Sabine Schmolinsky)

Di 14.00-16.00 Uhr, LG I / Raum 124

Sommersemester 2016

BA-Veranstaltungen

S-3 Erfurter Inschriften des 13. bis 19. Jahrhunderts III (Karl Heinemeyer)

Do 8.00-10.00 Uhr, LG IV /  D07

 

S-3 Konfliktaustragung im späten Mittelalter (Florian Dirks)

 A- Woche Fr 12.00-16.00 Uhr, LG IV / D03

Aufgrund seiner Aktualität ist das Thema Konflikte kaum aus dem Alltag auszublenden. Wenn sich immer wieder auch auf das angeblich so gewalttätige Mittelalter berufen wird, bedarf dies einer kritischen Reflexion. Das Ziel des Seminars ist in erster Linie die Einführung in die wissenschaftlichen Arbeitsweisen. Die Studierenden sollen Fragestellungen, Arbeitsmaterialien (Quellen und Darstellungen), Hilfsmittel und Hilfswissenschaften, Quellengattungen sowie mögliche Forschungsansätze und -methoden der mittelalterlichen Geschichte in praktischer Arbeit an einem aussagekräftigen Beispiel kennenlernen. Anhand ausgewählter Quellen und Literatur sollen die Studierenden einen Überblick über die Grundlagen des Konfliktaustrags im späten Mittelalter gewinnen. Das umfasst sozial-, rechts- und verfassungsgeschichtliche Aspekte ebenso wie quellenkritische Betrachtungen.

Literatur:

Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte. Mittelalter, 4. Auflage Stuttgart 2014; Kamp, Hermann: Gewalt in der Kultur des späten Mittelalters. Eine Zusammenfassung, in: Jörg Rogge/ Martin Kintzinger/ Frank Rexroth (Hg.), Gewalt und Widerstand in der politischen Kultur des späten Mittelalters, Ostfildern 2015, S. 345-359; Nowosadtko, Jutta: Krieg, Gewalt und Ordnung. Einführung in die Militärgeschichte, Tübingen 2002, S. 180-230.

 

S-3 Das Hospital im Mittelalter (Tanja Reumschüssel)

Mo 12.00-14.00 Uhr, LG IV / D 07

Im Seminar soll sich der Geschichte des Hospitalwesens im Mittelalter unter Berücksichtigung von sozial- und alltagsgeschichtlichen Fragestellungen gewidmet werden. Was waren die Ursachen für den Aufschwung des Hospitalwesens im 12. und 13. Jahrhundert? Welche Motive hatten die Menschen, den Armen und Kranken Abhilfe zu schaffen? Wie sahen die Lebens- und Arbeitsbedingungen in einem Hospital aus? Wer waren die Hospitalinsassen? Was geschah mit den Familien, wenn ein Mitglied Aufnahme im Hospital fand?

Anhand von thematischen Schwerpunkten, wie Spital und Stadt, der Armenfürsorge, den Hospitalorden, oder der Almosenlehre, soll in die komplexe Geschichte des Hospitalwesens eingeführt werden. Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse über das Hospitalwesen im Mittelalter zu vermitteln und dabei soziale, wirtschaftliche und religiöse Aspekte gleichermaßen zu beleuchten.

Literatur:

BULST, Neithard [u.a.] (Hg.): Sozialgeschichte mittelalterlicher Hospitäler (Vorträge und Forschungen, Bd. 65), Ostfildern 2007.

DIRNMEIER, Artur (Hg.): Organisierte Barmherzigkeit. Armenfürsorge und Hospitalwesen in Mittelalter und Früher Neuzeit (Studien zur Geschichte des Spital-, Wohlfahrts- und Gesundheitswesens, Bd. 1), Regensburg 2010.

KNEFELKAMP, Ulrich: Stadt und Spital im späten Mittelalter. Ein struktureller Überblick zu Bürgerspitälern süddeutscher Städte, in: Johanek, Peter (Hg.): Städtisches Gesundheits- und Fürsorgewesen vor 1800 (Städteforschung, Reihe A, Bd. 50), Köln 2000.

LEISTIKOW, Dankwart: Hospitalbauten in Europa aus zehn Jahrhunderten. Ein Beitrag zur Geschichte des Krankenhausbaues, Ingelheim 1967.

 

S-3 Ausgewählte Probleme des Geschichtsunterrichts (Antje Schedel)

Mo 14.00-16.00 Uhr, LG IV / D08

 

S-3 Einführung in die mittelalterliche Geschichte (Antje Schedel)

Mi 14.00-16.00 Uhr, LG IV / D03

 

S-6/9 Räume und Routen mittelalterlicher Kaufleute und Reisender (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr, LG I / HS 4

 

S-9 Die Christianisierung Skandinaviens im Mittelalter (Christian Oertel)

Do 14.00-16.00 Uhr, LG IV / D05

Die ersten christlichen Missionare, ausgesandt von Kaiser Ludwig dem Frommen, erreichten Skandinavien in den 830er Jahren, die Errichtung eines Erzbistums für den Norden fand aber erst 1103/04 statt. Der durch diese beiden Ereignisse definierte Zeitrahmen des Seminars war ebenso geprägt von regional sehr unterschiedlich intensiven Bestrebungen fränkischer und angelsächsischer Missionare, Nordeuropa in den orbis christianus einzubeziehen, wie von der unterschiedlichen Bereitschaft von der Seite der Skandinavier, diesem Kulturkreis beizutreten. Neben den (religiösen und politischen) Kontakten zwischen England, dem Reich und den sich entwickelnden skandinavischen Königreichen sollen aber auch jene thematisiert werden, die die Skandinavier mit Muslimen und orthodoxen Christen hatten. Dabei soll aber der Einfluss dieser Kontakte auf Skandinavien und die dort lebenden Menschen im Mittelpunkt stehen. Die Situation der in andere Teile Europas (Nordatlantikinseln, Normandie, Nowgorod, Kiew, Konstantinopel) ausgewanderten Skandinavier soll nur in Bezug zu ihrem Herkunftsgebiet in die Betrachtung einbezogen werden.

Literatur:

Nora Berend (Ed.), Christianization and the Rise of Christian Monarchy. Scandinavia, Central Europe and Rus’ ca. 900-1200, Cambridge 2007; Alexandra Sanmark, Power and Conversion. A comparative Study of Christianization in Scandinavia, Uppsala 2004; Martin Kaufhold, Europas Norden im Mittelalter. Die Integration Skandinaviens in das christliche Europa (9.-13. Jh.), Darmstadt 2001.

 

MA-Veranstaltungen

S-9 Handschriften in der Sondersammlung der Universitätsbibliothek Erfurt (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr, LG I / Raum 326

 

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Mo 16.00-18.00 Uhr, LG II / Raum 200

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

Wintersemester 2015/16

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Grenzziehungen-A (Kai Brodersen, Sabine Schmolinsky)

Mo 14:00-16:00/ LG 4 Raum D01 

Do 16:00-18:00/ LG 4 Raum D01  

 

IPS-D: Grenzziehungen-B (Tanja Reumschüssel, Cordula Bachmann)

Mo 14:00-16:00/ LG 4 Raum D07

Do 16:00-18:00/ LG 4 Raum D08

 

IPS-D: Grenzziehungen-C (Antje Schedel, Johanna Leithoff)

Mo 14:00-16:00 / LG 4 Raum D08

Do 16:00-18:00 / LG 2 Raum 123

 

V: Spätmittelalterliche Geschichte in Europa (Sabine Schmolinsky)

Mi 10.00-12.00 Uhr / LG I HS 4

 

S: Jüdische Gemeinden im mittelalterlichen Reich (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr / LG 4 D06

 

S-3: König und Königinnen im frühen und hohen Mittelalter (Florian Dirks)

Fr A-Woche 12.00-16.00 Uhr / LG 4 Raum D07

Das Königtum des frühen und hohen Mittelalters hat vielschichtige Erscheinungsformen, die Ausgangspunkt zu heftigen Kontroversen gegeben haben. Das Seminar will sich den drei Leitlinien – sakrale Bedeutung des Königtums, kriegerische Dimensionen sowie die Aufgabe des Königs, für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen – nähern. Das Ziel des Seminars ist dabei in erster Linie die Einführung in die wissenschaftlichen Arbeitsweisen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen Fragestellungen, Arbeitsmaterialien (Quellen und Darstellungen), Hilfsmittel und Hilfswissenschaften, Quellengattungen sowie mögliche Forschungsansätze und -methoden der mittelalterlichen Geschichte in praktischer Arbeit an einem aussagekräftigen Beispiel kennenlernen. Anhand ausgewählter Quellen und Literatur sollen die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Überblick über das Königtum von der Zeit der Merowinger bis zum Interregnum gewinnen.

Literatur:

Boshof, Egon: Königtum und Königsherrschaft im 10. und 11. Jahrhundert, München 1993; Erkens, Franz-Reiner: Herrschersakralität im Mittelalter. Von den Anfängen bis zum Investiturstreit, Stuttgart 2006; Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte. Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Wallace-Hadrill, John-Michael: The long-haired kings, Toronto 1982.

 

S-3: Thüringische Städte im Mittelalter. Mit Exk. (Antje Schedel / Tanja Reumschüssel)

Mi 14.00-16.00 Uhr / LG 4 D07

 

MA-Veranstaltungen

S-9: Paläographie (Sabine Schmolinsky)

Di 14.00-16.00 Uhr / LG 4 Raum D07

Hinweis: Die erste Sitzung des Seminars wird am Dienstag 13.10. (14-16 Uhr) im Stadtarchiv Erfurt, Gotthardtstraße 21, stattfinden!

 

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Mo 16.00-18.00 Uhr / LG 4 D04

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

Sommersemester 2015

BA-Veranstaltungen

V-3 Migration im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Di 12.00-14.00 Uhr / LG 1 HS 4

 

S-6 Regionalität in der Mittelalterforschung (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr / LG 4 D08

 

S-3 Burgen und Städte im Mittelalter (Florian Dirks)

Fr A-Woche 12.00-16.00 Uhr / LG 1 Raum 215

 

S-3 Das Leben im Kloster. Anfänge und Ausbreitung des Benediktiner- und Zisterzienserordens (Tanja Reumschüssel)

Mo 12.00-14.00 Uhr / LG 4 D05

Das Seminar wird Einblicke in die Bedeutung der Religiosität für die Menschen des Mittelalters geben. Im Vordergrund steht dabei die Beschäftigung mit den Benediktiner- und Zisterzienserorden. Neben bedeutenden Persönlichkeiten, wie dem hl. Benedikt oder Bernhard von Clairvaux, werden im Seminar auch die beiden Quellenwerke der „Regula Benedicti“ und der „Carta Caritatis“ in Auszügen behandelt. Fragen nach Lebensweisen, Vernetzungen und der Inkorporation von Frauenklöstern sollen anhand von einzelnen (regionalen) Beispielen thematisiert werden. Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse zur Geschichte und Bedeutung des Benediktiner- und Zisterzienserordens zu vermitteln.

Literatur: ANGENENDT, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Darmstadt 1997; BAUER, D.R. (Hg.): Unter Beobachtung der heiligen Regel. Zisterziensische Spiritualität und Kultur im baden-württembergischen Franken (Forschungen aus Württembergisch Franken, Bd. 48), Stuttgart 2002; CYGLER, F.: Das Generalkapitel im hohen Mittelalter. Cisterzienser, Prämonstratenser, Kartäuser und Cluniazenser (Vita regularis. Ordnungen und Deutungen religiosen Lebens im Mittelalter, Bd. 12). Münster 2002; EBERL, Immo: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens, Stuttgart 2002; FELTEN, Franz J. [u.a.] (Hg): Norm und Realität. Kontinuität und Wandel der Zisterzienser im Mittelalter (Vita regularis, Bd. 42), Berlin 2009; MELVILLE, Gert (Hg.): Female vita religiosa between Late Antiquity and the High Middle Ages (Vita regularis, Bd. 47), Wien 2011; MELVILLE, Gert: Die Welt der mittelalterlichen Klöster. Geschichte und Lebensformen, München 2012; MOHN, Claudia: Mittelalterliche Klosteranlagen der Zisterzienserinnen. Architektur der Frauenklöster im mitteldeutschen Raum, Petersberg 2006; OEXLE, Otto Gerhard (Hg.): Memoria als Kultur, Göttingen 1995.

 

S-3 Einführung in die mittelalterliche Geschichte (Antje Schedel)

Mi 16.00-18.00 Uhr / LG 4 D05

 

MA-Veranstaltungen

S-9 Historiographisches Gedächtnis und Memoria im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Mi 12.00-14.00 Uhr / LG 1 Raum 319

 

Ko-9 Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Mo 16.00-18.00 Uhr / LG 4 D07

 

SE-9 Selbststudieneinheit zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

n.V. 

Wintersemester 2014/15

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Andere-A (Veit Rosenberger, Sabine Schmolinsky)

Mo 14:00-16:00 

Do 16:00-18:00 

 

IPS-D: Andere-B (Antje Schedel, Veit Rosenberger)

Mo 14:00-16:00 

Do 16:00-18:00 

 

IPS-D: Andere-C (Tanja Reumschüssel, Cordula Bachmann)

Mo 14:00-16:00 

Do 16:00-18:00 

 

V-3 Migration im Mittelalter (Sabine Schmolinsky)

Do 12:00-14:00

 

S-3 Von den 'letzten Römern' bis zum Vertrag von Meerssen - Das Frankenreich der Merowinger und Karolinger (Florian Dirks)

Fr 12:00-16:00

 

MA-Veranstaltungen

S-6 Bibliotheca Amploniana (Sabine Schmolinsky)

Mi 10:00-12:00

Sommersemester 2014

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Revolutionen-A (Ulman Weiß, Sabine Schmolinsky)

Mo 14:00-16:00 Uhr / LG 4, D06

Do 16:00-18:00 Uhr / LG 4, D05

 

IPS-D: Revolutionen-C (Sabine Schmolinsky, Christiane Kuller)

Mo 14:00-16:00 Uhr / LG 4, D02

Do 16:00-18:00 Uhr / LG 4, D03

 

S-3 Einführung in die Mittelalterliche Geschichte (Antje Schedel)

Mi 16:00-18:00 Uhr / AMG 0012

Die Veranstaltung widmet sich überblicksartig der rund 1000-jährigen mittelalterlichen Geschichte. Im Mittelpunkt werden wichtige Erscheinungen und Probleme besonders der Verfassungs- und Rechtsgeschichte, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Kirchenverfassung und -eschichte stehen.

 

S-3 Mächtig, privilegiert und fromm. Politische und relgiöse Motive adligen Handelns im Mittelalter (Tanja Reumschüssel)

Di 14:00-16:00 Uhr / LG 4, D08

Beginn der Lehrveranstaltung am Dienstag, dem 22. April 2014

Ausgehend von der komplexen Frage Was ist Adel? soll es im Rahmen des Seminars gelingen, aufzuzeigen, wie dieser sich konstituierte und sich von anderen gesellschaftlichen Gruppen abgrenzte. Anhand ausgewählter historischer Beispiele, wobei der Schwerpunkt auf spätmittelalterlichen Adelsgeschlechtern in Thüringen und Franken liegt, sollen politische und religiöse Handlungsmotive des Adels herausgearbeitet und analysiert werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Diskussion von Quellen und Forschungsliteratur, die zusammengestellt in einem Reader im Plenum kritisch beleuchtet und hinterfragt werden sollen. Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse über Adelsgeschlechter, deren Standeslegitimation und Handlungsmotive zu vermitteln und dabei politische, religiöse und kulturelle Aspekte zu beleuchten.

Literatur:

AUGE, Oliver: Handlungsspielräume fürstlicher Politik im Mittelalter. Der südliche Ostseeraum von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis in die frühe Reformationszeit (Mittelalter-Forschungen, Bd. 28), Ostfildern 2009. CONZE, Eckhard (Hg.): Kleines Lexikon des Adels (Beck’sche Reihe, Bd. 1568), München 2005. HECHBERGER, Werner: Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 72), 2. Aufl., München 2010. HECHBERGER, Werner: Adel im fränkisch-deutschen Mittelalter. Zur Anatomie eines Forschungsproblems (Mittelalter-Forschungen, Bd. 17), Ostfildern 2005. PÄTZOLD, Stefan: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221 (Geschichte und Politik in Sachsen, Bd. 6), Köln [u.a.] 1997. PATZE, Hans / SCHLESINGER, Walther (Hg.): Geschichte Thüringens, Bd. 2: Hohes und spätes Mittelalter, 2 Teile (Mitteldeutsche Forschungen, Bd. 48/II.1 u. II.2), Köln / Wien 1974/73. ROGGE, Jörg (Hg.): Fürstin und Fürst. Familienbeziehungen und Handlungsmöglichkeiten von hochadeligen Frauen im Mittelalter (Mittelalter-Forschungen, Bd. 15), Ostfildern 2004. SCHMID, Karl: Geblüt, Herrschaft, Geschlechterbewußtsein. Grundfragen zum Verständnis des Adels im Mittelalter (Vorträge und Forschungen, Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte, Bd. 44), Sigmaringen 1998. SPIESS, Karl-Heinz: Familie und Verwandtschaft im deutschen Hochadel des Spätmittelalters (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte : Beihefte ; Bd. 111), Stuttgart 1993.

 

S-3 Nur Kaufleute, Koggen und Kontore. Einführung in die Geschichte der Hanse. (Florian Dirks)

25.04.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

09.05.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

23.05.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

06.06.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

20.06.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

04.07.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

18.07.2014 Fr 12:00-16:00 Uhr / LG 4, D07

Das Seminar möchte in die Geschichte der Hanse einführen. Dabei werden die einschlägigen, oftmals in mittelniederdeutscher Sprache abgefassten, Quellen vorgestellt sowie der Umgang mit ihnen eingeübt. Daneben wird auch gefragt, welche anderen Aspekte es neben Kaufleuten, Koggen und Kontoren gibt, die mit der Geschichte der Hanse verknüpft sind.

 

S-6 Herrschaft, Ordnung und Kommunikation in der mittelalterlichen Stadt (GLK)(Sabine Schmolinsky)

Di 12:00-14:00 Uhr /LG 4, D08

Beginn der Lehrveranstaltung am Dienstag, dem 22. April 2014

 

V-3 Das lange 12. Jahrhundert (Sabine Schmolinsky)

Do 12.00-14.00 Uhr / LG 1, HS 4

Beginn der Lehrveranstaltung am Donnerstag, dem 8. Mai 2014

 

MA-Veranstaltungen

S-6 Die Ministerialität im hohen und späten Mittelalter (Karl Heinemeyer)

Do 8:00-10:00 Uhr / LG 4 ,D07

 

S-9 Handwerk im mittelalterlichen Erfurt (EG) (Sabine Schmolinsky)

Mi 12:00-14:00 Uhr / LG 4, D07

Beginn der Lehrveranstaltung am Mittwoch, dem 23. April 2014

Wintersemester 2013/14

BA-Veranstaltungen

IPS-D: Revolutionen-B (Antje Schedel, Christopher Degelmann)

Mo 14:00-16:00 / LG 2/131

Do 16:00-18:00 / AMG/0007

 

S-3 Neue Forschungsperspektiven zum Konfliktaustrag im späten Mittelalter (Florian Dirks)

Mo12:00-14:00 / LG 4/ D07

Das Seminar führt ein in Grundlagen des Konfliktaustrags im späten Mittelalter und zeigt neue Forschungsperspektiven auf. Insbesondere sollen die Fehde und deren verschiedene Beilegungsmöglichkeiten behandelt werden. Das umfasst sozial-, rechts- und verfassungsgeschichtliche Aspekte ebenso wie quellenkritische Betrachtungen.

Literatur:

Reinle, Christine: Art. Fehde, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, Band 2, 2. Aufl. Berlin 2008, Sp.1515-1525.

 

S-3 Leben auf dem Land im Frühmittelalter (Florian Dirks) 

Mi10:00-12:00 / LG 1/ 125

Leben im Frühmittelalter war durch das Leben auf dem Land geprägt. Grundherren, Bauern und monastisches Lebensformen fanden sich zum Großteil nicht in urbanen Siedlungen, sondern in ländlichen Dörfern. Das Seminar führt in die Grundstrukturen dieses ländlichen Lebens während des frühen Mittelalters (ca. 500-1050) und die verschiedenen Quellentypen ein.

Literatur:

Goetz, Hans-Werner: Proseminar Mittelalter, 3. überarb. Aufl., Stuttgart 2006; Goetz, Hans-Werner: Europa im frühen Mittelalter. 500-1050 (Handbuch der Geschichte Europas 2), Stuttgart 2003.

 

S-3 Kloster, Klöster, Kommunikation. Ordensleben im Mittelalter (Tanja Reumschüssel)

Mi 14:00-16:00 / LG 2/ 200

Waren Klöster als isolierte Orte konzipiert, die sich durch hohe Mauern von der „Außenwelt“ abschotteten? Welche Haltung nahm der Zisterzienserorden gegenüber der religiösen Frauenbewegung im 13. Jahrhundert ein? Wie wurde die Vergegenwärtigung eines Abwesenden bzw. Verstorbenen im Kloster praktiziert? Im Seminar soll zu diesen und anderen Fragen eine Antwort gefunden werden. Anhand von thematischen Schwerpunkten, wie dem Klostereintritt, den Gründern und Stiftern von monastischen Institutionen, der sozialen Zusammensetzung von Klöstern und ihrer Memorialpraxis soll in das komplexe mittelalterliche Ordensleben eingeführt werden und besonders das religiöse Leben der Frauen im Mittelpunkt stehen. Ziel des Seminars ist es, nachhaltige Kenntnisse über das Ordensleben im Mittelalter zu vermitteln und dabei soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte zu beleuchten. Die Studierenden sollten sich im Rahmen vorbereitender Lektüre von Aufsätzen und Quellenauszügen, die zusammengefasst in einem Reader zur Verfügung stehen, am Seminar beteiligen.

Literatur:

FELTEN, Franz J. (Hg.): Institution und Charisma, Köln 2009. MELVILLE, Gert (Hg.): Female vita religiosa between Late Antiquity and the High Middle Ages (Vita regularis, Bd. 47), Wien 2011. MELVILLE, Gert: Die Welt der mittelalterlichen Klöster. Geschichte und Lebensformen, München 2012. SCHLOTHEUBER, Eva: Klostereintritt und Bildung. Die Lebenswelt der Nonnen im späten Mittelalter (Spätmittelalter und Reformation, Bd. 24), Tübingen 2004. SCHREINER, Klaus (Hg.): Frömmigkeit im Mittelalter. Politisch-soziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche Ausdrucksformen, München 2002.

 

MA-Veranstaltungen

S-6 Zum Gerichtswesen im Mittelalter (Karl Heinemeyer)

Do 08:00-10:00 / LG 4 / D07

Sommersemester 2013

BA-Veranstaltungen

S-3: Perspektiven thüringischer Landesgeschichte (Nici Gorff/ Sven Leiniger)

Mo 16:00-18:00 / LG 4/D05

Landesgeschichtliche Mittelalterforschung hat im deutschen Sprachraum eine lange und bedeutende Tradition. Im Vergleich zu jüngeren, vermeintlich moderneren Ansätzen der Geschichtswissenschaft, steht die Landesgeschichte derzeit eher am Rande akademischer Aufmerksamkeit. Das Seminar möchte am Beispiel Thüringens sowohl auf die historische Entwicklung, als auch auf die Aktualität und Perspektiven landesgeschichtlicher Forschung im 21. Jahrhundert aufmerksam machen. Im Zentrum steht die Einführung in grundlegende Fragestellungen, Methoden, Hilfsmittel und Quellen der Landesgeschichte. An vorwiegend thüringischen Beispielen wird die Arbeitsweise anschließend erprobt. Voraussetzung für die Teilnahme ist, neben Interesse am Gegenstand, die Bereitschaft zu regelmäßiger Vorbereitung (Lektüre und kleinere Arbeitsaufträge) und Mitwirkung im Seminar.

 

S-3: Einführung in die mittelalterliche Geschichte (Antje Schedel)

Mo 16:00-18:00 / LG 1/D03

 

S-3: Thüringische Geschichtsschreibung des Spätmittelalters (Stephanie Haarländer)

Do 14:00-18:00 / LG 4/D01

 

S-6: Juden und Christen im mittelalterlichen Reich (Sabine Schmolinsky)

Do 12:00-14:00 / LG 2/131

 Die Teilnehmerzahl muss auf 70 beschränkt bleiben. Die Anmeldung erfolgt in der ersten Sitzung.

 

S-6: Das 13. Jahrhundert. Neuaufbruch, Reform, Revolution (Stephanie Haarländer)

19.04.2013 Fr 10:00-14:00 / LG 4/ D01

26.04.2013 - 21.06.2013 Fr B10:00-14:00 / LG 4/ D01

05.07.2013 Fr 10:00-14:00 / LG 4/ D06

19.07.2013 Fr 10:00-14:00 / LG 4/ D01

 

V: Politische Beziehungen im hoch- und spätmittelalterlichen Europa (Sabine Schmolinsky)

Di 12:00-14:00 / LG 2/HS 5

 

MA-Veranstaltungen

S-9: Kloster und Welt (Sabine Schmolinsky)

Mi 10:00-12:00 / LG 4 D07

 

Ko: Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte (Sabine Schmolinsky)

Mo 18:00-20:00 / n.V.

 

SE: Selbststudieneinheit zur Mittelalterlichen Geschichte (Karl Heinemeyer/ Sabine Schmolinsky)

nach Vereinbarung