| Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft

Impfentscheidungen psychologisch erklären, messen und verändern

Die Nationale Impfkonferenz 2026 widmete sich dem zentralen Thema der Impfkommunikation. Unter dem Titel „Booster für die Impfkampagne: Die Rolle der Kommunikation“ präsentierte Dr. Sarah Eitze aktuelle Forschungsergebnisse zu RSV- und HPV-Impfentscheidungen.

Am 28. April 2026 nahm Dr. Sarah Eitze, Mitarbeiterin der Professur für Gesundheitskommunikation, an der 9. Nationalen Impfkonferenz in Köln teil. In ihrem Vortrag „Impfentscheidungen psychologisch erklären, messen und verändern“ präsentierte sie aktuelle Forschungsergebnisse zu RSV-Impfungen bei Menschen über 60 Jahren sowie zu HPV-Impfungen bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 26 Jahren.

Die vorgestellten Studien zeigen, dass sich die Zielgruppen hinsichtlich ihrer Informationsbedürfnisse und wahrgenommenen Barrieren deutlich unterscheiden. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung zielgruppenspezifischer Ansätze in der Gesundheitskommunikation und bei der Planung von Informationskampagnen.

In ihrer Rolle als Mitglied am Institute for Planetary Health Behaviour (IPB) ergänzt die Gesundheitspsychologin Dr. Sarah Eitze ihre Forschung um die Themen Pandemievorsorge, Frauengesundheit mit besonderem Fokus auf die Stigmatisierung von Endometriose und Menstruationsgesundheit sowie Patienten-Empowerment. Am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin ist Sarah Eitze stellvertretende Direktorin des WHO Collaborating Centre for Behavioral Research in Global Health (WHO CC BRIGHT).

Foto: © MAGS NRW / Barbara Bechtloff

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